News Linux-News der Woche: Immer mehr Linux-Spieler und SUSE setzt auf KI

Ein großes Problem ist, dass die meisten Entwickler ihre Anti-Cheat-Systeme nicht unter Linux lauffähig machen. Ansonsten wäre der Linux-Anteil auf Steam vermutlich deutlich höher, da die meistgespielten Spiele nun mal Multiplayer-Titel sind.
 
Schön zu sehen das man die 3% erreicht hat, ich denke bis 5% sollte gut erreichbar sein in den nächsten 5 Jahren. Danach wird es sicherlich schwierig werden noch mehr Spieler zu gewinnen.

Ich selber bin sehr zufrieden mit openSUSE Tumbleweed.
 
Das habe ich gestern auf einer Website gefunden und passt so gut zum Thema.

Linux.png
 
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Randnotiz schrieb:
Der Desktop-PC stirbt aus, oder wie war das?
Genau. Der Gaming-PC stirbt aus und so, also der, der in Zukunft die XBOX ersetzt. Mit derlei Weisheiten kannste ganze Klokabinen vollkritzeln.
 
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Danke für den Artikel. Dass Arch Linux auf Platz eins steht, hätte ich nicht gedacht. Ich hätte eher mit einem fertigerem Distro gerechnet.

Auf gehts Linux. Kein Grund mehr für Windows (ausser Anticheatsysteme :D)!
 
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Sehr erfreulich, die Meldung. Dürfen gerne noch mehr werden, nicht um des Market Share-Balkens, der länger (oder höher) werden wird, sondern, wie auch schon geschrieben wurde, dass es auch einen Impact auf Spielehersteller -und publisher hat und Linux immer weniger ignorieren können. Go Go Go.

Ich selber spiele den Großteil meiner Steam-Lib und dem, was EXE-Installer als Downloads und CD-ROMs ausmachen, seit September letzten Jahres bereits unter Linux, genauer EndeavourOS. Und was soll ich sagen?
Genshin Impact? Läuft.
Zenless Zone Zero? Läuft.
Guild Wars 2? Läuft. (DXVK bis maximal v2.4.1)
Final Fantasy XIV Online? Läuft.
Palworld? Läuft.
Tower of Fantasy? Läuft.
Blue Protocol: Star Resonance? Läuft.
Midnight Ghost Hunt? Läuft. (env STEAMDECK=1 %command%)
Alte Schinken wie Need for Speed: Most Wanted/Carbon/Undercover, Earthworm Jim 3D (nach manuellem Eingriff), NYR: New York Race (nach manuellem Eingriff), Tomb Raider: Legend oder The Witcher 3? Läuft.

Gut bei Genshin Impact bspw. muss ich von Zeit zu Zeit immer mal wieder die Wine-Versionen durchwechseln, weil entweder der Launcher oder das Spiel selber nicht mehr starten, damit es dann wieder läuft. Hoyoverse/Mihoyo scheint da einfrig irgendwas zu werkeln; auch, wenn ich nicht wissen will was.
Und klar, je nach dem, welches Spiel man hat, muss man noch eine oder zwei Startoptionen in Lutris hinterlegen - was man idR mit einer Google-Suche rausfindet - und dann läuft es auch. In Steam habe ich JEDES meiner Spiele mit Startoptionen hinterlegt; zum einen, um sicherzustellen, dass gamemoderun auch sicher getriggered wird und zum anderen, damit MangoHud als Overlay und FPS Limiter verwendet wird.

MangoHud wird als Overlay und FPS Limiter verwendet, 144 FPS reichen mir einfach; ich will die GPU nicht die ganze Zeit 240 FPS auf meinen Monitor ballern lassen; für ein paar wenige Spiele, die Probleme mit so hohen FPS haben wie Skyrim oder Genshin habe ich dann einfach ein MangoHud-Profil mit 60 FPS statt denn standardmäßigen 144 FPS. Aktuelles GE-Proton für Steam und Lutris (UMU), mit dem ich meine Spiele in Steam inzwischen sogar vorrangig ausführen lasse. Dann aktuelles Wine-Staging TkG als Wine für die Spiele in Lutris, die mit GE-Proton nicht wollen. Bis Wine 10.15 jeweils als Esync+Fsync- und NTsync-Package, seit 10.16 nur noch als NTsync-Package. FeralGamemode noch und ich glaube, das war's dann auch. Kernel verwende ich tatsächlich nur den Standard-Arch, nichtmal Zen oder den von CachyOS, da ich die Vorteile einfach nicht sehe. Wie viel würde ich dazugewinnen? 2, 3, 4 FPS?

Windows wird tatsächlich nur noch genutzt, wenn wieder Valorant, Honkai: Star Rail oder Honkai: Impact 3rd auf dem Plan steht oder ich an einem Vegas Pro-Projekt weiterarbeite, das halt nur in VEG-Projektdateien existiert.

Es ist wirklich eine Wucht, was Valve mit Proton und dem SteamDeck, das WineHQ mit Wine und vkd3d, Doitsujin mit DXVK, Thomas Crider mit GE-Proton, AMD und Community mit AMDgpu und andere bisher vollbracht haben.

EDIT: Und bezüglich Arch Linux: EndeavourOS ist erstaunlich stabil. Von einem selbstverschuldeten Crash letztes Jahr Anfang Oktober mal abgesehen, hatte ich nur drei Update-Probleme; zwei die mit manuellem Eingriff lösbar waren (ein Hoch darauf, dass Pacman auch beschreibt, was es stört) und eines, bei dem, das System nach dem Reboot nichts mehr anzeigen wollte und ich tatsächlich auch mal Gebrauch von einem btrfs-Snapshot machen musste (linux-firmware-amdgpu + RDNA4, wer sich erinnert).
 
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Ich bin immer wieder erstaunt, wie sehr sich Menschen mit ihrem bevorzugten Desktop-Betriebssystem identifizieren. Für mich selbst ist das OS lediglich Mittel zum Zweck.

Fürs Homeoffice setze ich derzeit auf macOS, Gaming am Hauptrechner: Win11, Zweitrechner: CachyOS, altes Notebook: ebenfalls CachyOS.
Ich glaube ich bin einfach aus dem Alter raus, wo ich das alles allzu ernst nehmen musste.

An die Propheten unter euch, die so genau wissen, welches OS in 10 Jahren die "Herrschaft" übernimmt:
Vielleicht gibt es bis dahin nur noch einen winzigen Nischenmarkt für Desktops in privaten Haushalten.
 
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Hyourinmaru schrieb:
Guild Wars 2? Läuft? (DXVK bis maximal v2.4.1)
Wieso maximal 2.4.1? Bei mir läuft es die ganze Zeit mit 2.6.1. Hab jetzt rasch geupdatet auf 2.7.1 und auch das funktioniert völlig problemlos.
 
Anti-Monitor schrieb:
Normies nutzen ihre Telefone/Tablets und das reicht ihnen aber das kann Gamern und Leuten, die zu Hause Programme für irgendwelche Zwecke nutzen, ja auch egal sein :)
Ich stimme Dir im Kern zu und den Leuten reicht es auch.
Allerdings sehe ich den Begriff aussterben hier als ein Absolut an, daher finde ich diese Aussage seither zu lesen, schwierig.

In meinen Augen verschiebt sich der Marktanteil einfach und auch der Desktop-PC selbst wandelt sich, was ja nichts schlechtes ist.

Creeping.Death schrieb:
Ich bin immer wieder erstaunt, wie sehr sich Menschen mit ihrem bevorzugten Desktop-Betriebssystem identifizieren. Für mich selbst ist das OS lediglich Mittel zum Zweck.
Mittel zum Zweck ja, doch wenn der schicke neue Schreibtisch nun erfordert, dass die Leute ihre bisherige Einrichtung entsorgen, wird man eben skeptisch und guckt woanders nach, oder sollte es besser.

Linux selbst ist ja auch keine Einbahnstraße, die Leute können jeder Zeit wieder zurück zu Windows, oder zu macOS, oder sonst wohin.

Ich denke mir allerdings, dass der Leidensdruck aktuell zu groß für viele ist und die Menschen schlicht kein Interesse haben, Hardware, welche ihren Dienst noch mehr als ausreichend verrichtet, zu entsorgen.

Bei Spielern kommt SteamOS trotz der geringen Verteilung im Vergleich mit der Switch oder anderen Konsolen noch hinzu.

ElliotAlderson schrieb:
Sowas ähnliches liest man über Linux schon seit mehreren Jahrzehnten und es steht heute bei 3%.
Davon sind 2% aber in einem verhältnismäßig rasanten Tempo dazu gestoßen.

Ich halte generell nichts mehr davon, irgendwelche dummen OS-Kriege auszufechten, davon hatten wir allein in den Kommentaren zu CB-Artikeln mehr als genug, in diesem Jahr.

Eine interessante Entwicklung ist das ganze trotzdem und die verfolge ich auch gern.

Mir persönlich ist es auch Jacke wie Hose, was irgendwer anderes verwendet, solang die Leute mich ebenfalls das nutzen lassen, was ich will.
Das hat sich IMO in den letzten Jahren halt stark gewandelt, die Akzeptanz der PC-Spieler, dass Linux für manch jemanden doch gut zu gebrauchen ist.
 
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@Kuristina Wenn ich Guild Wars 2 mit DXVK 2.6 oder neuer laufen lasse, kann ich mich im Launcher anmelden und auf "Spielen" klicken; dann geht für den Bruchteil einer Sekunde ein schwarzes Fenster auf, als wolle er das Spiel starten und dann kommt diese Fehlermeldung:
1762160788736.png


Mit DXVK 2.5.x kommt hingegen beim Klick auf "Spielen" das hier:
1762160952224.png


Mit 2.4.1 läuft es hingegen völlig problemlos. Das reicht mir bisher auch aus.
 
Randnotiz schrieb:
Ich denke mir allerdings, dass der Leidensdruck aktuell zu groß für viele ist und die Menschen schlicht kein Interesse haben, Hardware, welche ihren Dienst noch mehr als ausreichend verrichtet, zu entsorgen.
Deshalb habe ich ja auf meinen älteren Rechnern CachyOS installiert und bin damit recht zufrieden - eben "Mittel zum Zweck".

Mich belustigt jedoch dieses "mein OS ist besser als deins"-Gezeter in vielen Threads zu diesem Thema, da ich selbst einfach keine so innige Verbindung mit einem Betriebssystem aufbauen kann.
Ich habe auch schon mehrfach zwischen iOS und Android gewechselt - fahre aktuell sogar parallel. Aber mir scheint, man muss sich zwingend auf irgend etwas festlegen und dann "den Anderen" permanent vorhalten, was "deren" Betriebssystem (angeblich) falsch macht.
 
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Das ist wie beim Tamagotchi, jeder will es aber eigentlich ist es nur ein Spielzeug.
 
Schmiddlon schrieb:
Letzte Woche habe ich den Entschluss gefasst, Windows hinter mir zu lassen. Ich probiere derzeit BAZZITE. Bis jetzt vermisse ich nichts.
Ich habe schon Bazzite und CachyOS ausprobiert und bin echt überrascht, wie gut vieles mittlerweile funktioniert. Hut ab, Linux – weiter so!

Ein Problem zeigte sich gleich zu Beginn: Meine dedizierte Soundkarte (AE-7) hatte ab Werk einige Effekte aktiviert, wodurch der Klang extrem basslastig und dumpf wirkte.
In Hunt: Showdown war das besonders störend, da ich Gegnergeräusche kaum präzise orten konnte – für ein Spiel, das stark auf Sound angewiesen ist, ein echter Nachteil.
Die Onboard-Soundkarte dagegen funktionierte sofort einwandfrei. Bis man so etwas herausgefunden hat, vergeht einem schnell die Lust, weiter nach Fehlern oder Tweaks zu suchen.

Ansonsten lief Hunt: Showdown erstaunlich gut, vor allem mit ein paar gezielten Tweaks.
Trotzdem kam es gelegentlich zu Grafikartefakten und einmal zu komplett fehlenden Texturen, vermutlich weil Shader nicht richtig geladen wurden.

Insgesamt lief das System besser als erwartet – wenn auch mit gewissen Einschränkungen.
Ich würde sofort komplett auf Windows verzichten, wenn bestimmte Programme und Spiele besser unterstützt würden – insbesondere EA-Titel. (Stichwort: EA Javelin-Anticheat – dafür muss Secure Boot aktiviert sein.)

Zum Aufnehmen von Videos und Highlights nutze ich aktuell noch die NVIDIA App – ja, ich weiß, sie ist nicht besonders beliebt –, aber diese Funktion vermisse ich unter Linux ehrlich gesagt noch.
Ich finde es sehr praktisch, dass man Aufnahmen in der Vergangenheit auch bis zu einem gewissen Grad nachholen kann. Ich weiß auch, dass es daran liegt, dass NVIDIA-Triber nicht OpenSource sind im Gegensatz zu AMD.

Trotzdem: Linux ist auf einem richtig guten Weg und macht Spaß! Es lohnt sich, immer wieder Neues auszuprobieren und ein bisschen zu tüfteln. Manche Spiele wie Last Epoch liefen bei mir direkt out of the box super – Path of Exile 2 übrigens auch (wenn ich mich richtig erinnere.)


@Hyourinmaru: Cooler Name, Bleach.

Deinen Beitrag fand ich mega!
Ich glaube, ich frage dich, wenn ich Optimierungen brauche. ^^

Aber was ich so gelesen habe:
Du hast dich damit extrem befasst und da werden Tools, Programme, etc. genannt, da muss man auch "Lust" zu haben das zu tun.
Aber es zeigt auch, wie groß das Interesse der Community ist ein vernünftiges Betriebssystem zu nutzen-
 
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LauneBaer86 schrieb:
Spannend, ich hätte PopOS! und Ubuntu weiter vorne erwartet, freu mich aber über den Erfolg von CachyOS. Das wird auch mein nächstes OS werden, wenn ich mal Zeit dafür habe.
Bedenke die vielen Flatpak-Installationen, davon werden einige noch Ubuntu sein.
 
Hyourinmaru schrieb:
Mit 2.4.1 läuft es hingegen völlig problemlos. Das reicht mir bisher auch aus.
Ist ja auch völlig ok. Hatte mich nur gewundert. Ich kann mir deine Fehler da auch spontan nicht erklären.
 
TheInvisible schrieb:
proton baut quasi nur DirectX nach, ein Fortschritt wäre native Linux binaries. Da hätte man aber wieder Probleme mit den zig distros Variationen und deren binary inkompatibilität. Und dann noch die zig Paketformaten.
Linux Binaries gibt es. Und bei allen gängigen Engines (Unreal, Unity, selbst Bethesdas Creation Engine) kann man auch Linux als Target einstellen und damit gezielt darunter lauffähige Spiele erzeugen.

Die Distro hat eher weniger damit zu tun, was läuft und was nicht, da alle mehr oder weniger die gleichen Bibliotheken anbieten. Und das Paketformat ist dabei völlig wurscht.

Du scheinst davon auszugehen, dass das Desktop Environment einen Unterschied macht. Aber nein, das macht es nicht.

bsmx schrieb:
Microsoft müsste sein Betriebssystem stark verschlanken, um wieder attraktiv zu werden. Im jetzigen Zustand ist es aufgebläht, langsam und unzuverlässig.
Das sehe ich genauso. Irgendjemand sagte mal, dass Windows immer alle Binaries der Vorversionen mitschleppt, damit auch 25 Jahre alte Programme noch laufen. Vielleicht sollte man da endlich mal Zöpfe abschneiden. Das kann ja nicht ewig so weitergehen. Wer dann wirklich noch so alte Software einsetzen muss, kann sie dann vielleicht in einem Container oder VM sperren und so auf dem neuen System ausführen.

Faint schrieb:
Ich plane gerade eine eigene kleine SteamOS Box. Mein Steam Deck hat da gute Überzeugungsarbeit geleistet.
Schreib doch einen Leserartikel dazu! Ich hab mir mal was ähnliches überlegt, bin aber noch zu keinem Schluss gekommen. Da ist Input von anderen hilfreich. :)



Ich hoffe darauf, dass der Anteil in den nächsten Jahren auf 10-15% steigt. Dann können auch die Spielehersteller das OS nicht mehr "übersehen" und die BWLler würden Druck machen, dass man bei den Build Targets auch einen Haken bei Linux macht. Kostet ja quasi nix, vergrößert aber die Zielgruppe um ein gutes Stück. :)



Bei Suse habe ich nicht verstanden, was deren Support für KI jetzt genau bringt. Auf deren Webseite heißt es:
SUSE Linux Enterprise Server 16 führt ein Framework ein, das es ermöglicht, Intelligenz direkt ins Betriebssystem einzubetten:
  • Integrierte Agentic AI und MCP: SLES 16 implementiert den MCP-Standard (Model Context Protocol) und stellt MCP-Host- und Serverkomponenten als Tech Preview bereit. Damit lassen sich KI-Funktionen nahtlos in bestehende Prozesse integrieren, beispielsweise über die browserbasierte Cockpit-Webkonsole, das Standard-Tool für Konfigurationsmanagement in SLES 16, oder direkt über die Befehlszeile. So sinkt der manuelle Aufwand im täglichen Betrieb.
  • Offen für alle LLM-Anbieter: Die Plattform kann mit jedem Anbieter von Large Language Models (LLM) verbunden werden – für maximale Flexibilität bei der KI-Integration.
  • Zukunftssichere Architektur: Der KI-Controller basiert auf einer standardisierten, modularen Architektur, die für kommende Generationen agentenbasierter KI vorbereitet ist.
Erster Stichpunkt: Wovon reden die da?
Zweiter Stichpunkt: Aber das hängt doch eher von der Unterstützung der Programme ab? Das OS kann doch da gar nicht mitreden? :confused_alt:
Dritter Stichpunkt: Marketing-Blabla.
 
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