Ozmog schrieb:
Das kommt echt darauf an, in welchen Foren man sich so rumtreibt. Hatte "damals" auch sehr bescheidene Erfahrungen mit so einigen Linux-Communities, was auch eines der Gründe war, warum ich frühere Linux-Versuche wieder eingestellt hatte. Aber es gibt auch Foren, bei denen es extra Anfänger-Rubriken gibt und viel mehr auf Linux-Einsteiger eingegangen wird. Da ist deutlich weniger Elitismus vorhanden. Die Trennung mit Anfängerfragen in separaten Forensektionen wirkt auch schon viel, weil dann dort auch eher Foristen mitlesen und aktiv sind, die auch helfen wollen.
Nee, sorry.
Ich habe das mit der deutschen Ubuntu und später Debian-Community mitgemacht und kam ich unter Ubuntu basierten Systemen irgendwie klar, war Mitte der 2000ner leider das von Debian noch stark vertretene und propagierte
RTFM der Stand der Dinge.
Forenregeln? Fragen klar und deutlich formulieren und am besten passenden Terminal Output posten.
Ja toll, dass Ihr helfen wollt, aber dann erklärt es mir als frischen Neueinsteiger, oder jemand, der so ganz sachte weiter ins Wasser gegangen ist, was hier eigentlich Sache ist.
Ich wurde damals entweder mit Google ist Dein Freund, RTFM, oder Wiki-Seiten mit unzähligen Absätzen und Verzweigungen abgewälzt.
Hab ich dann meine Probleme nach bestem Wissen und Gewissen beschrieben, ebenso, dass es über das im Hilfe-Forum bekannten "
Programm XY startet nicht mehr, seit Neustart. Hilfe!" hinaus geht, wurden die Themen ignoriert, oder in irgendwelche anderen Unterforen verschoben.
Die IRC-Kanäle waren genauso eine Grütze.
Aus diesem Grund halte ich mich bis heute von Linux Communities fern.
Gut, der openSUSE Discord ist sehr entspannt und freundlich, auch auf TuxDigital sind Menschen unterwegs, mit denen man sich vernünftig unterhalten kann und die auch Meinungsverschiedenheiten im Stil von Team Red vs Team Green gelassen sehen.
Nach den Erfahrungen, welche ich in meinen ersten Linux-Jahren gemacht habe, bin ich jedoch einfach nur noch von anderen Linuxern traumatisiert und bekomme abseits von SteamOS wegen so etwas, bei jeder Arch-Variante jedes Mal einen Kotzreiz.
Ist das gegenüber den heutigen Benutzer*innen so gerechtfertigt?
Keineswegs und daher versuche ich mich auch zurückzuhalten.
Freue ich mich trotzdem, wenn Linux auf Seiten wie ComputerBase, PCGH, oder bei größern YouTubern und am wichtigsten, bei Entwicklern auf mehr offenes Gehör stößt?
Natürlich! Denn letztlich gefällt mir das Betriebssystem, ich komme damit klar und wenn mein Hobby damit so funktioniert, dass ich keine Verrenkungen machen, oder andere um Hilfe bitten muss, bin ich schon gut bedient.