News Linux-News der Woche: Lossless Scaling für Linux, GuideOS und viel X11

chillipepper schrieb:
Du vergisst hier eins. Flatpaks sind meines Wissens nur die Applikationen und vermutlich auch die Libraries.

Es gibt hier noch Abhängigkeiten zum Kernel und dem Shell Environment.
Hab ich nicht, den Kernel habe ich sogar expliziet erwähnt. Die Kernel-Schnitstelle ist absolut stabil. Sonst würde allein das ganze Container-Zeugs nicht funktionieren - was im ganz großen und professionellen Stil eingesetzt wird.

Wenn du irgendwelche Realtime-Patchs haben willst, da gehts dann um Performance-Fragen. Nicht darum, dass die Software überhaupt funktioniert.

Eine Shell Environment kannst in einer Flatpak offensichtlich auch setzen, wenn gebraucht ;).

sverebom schrieb:
Tweaks hatte ich installiert, aber es sind keine neuen Menüs aufgetaucht (wo diese hätten sein sollen).
Tweaks ist eine separate Software.
sverebom schrieb:
Die arch-installlation erfolgt zwar in einem Kommandozeilen-Dialog aber wählt einfach nur Optionen aus. Damit kommt man auch als neuer User klar.
Ich habe kein Problem mit arch. Ist halt nur irgendwie weird, sich die "Kommandozeilen"-Profi Distribution sich auszusuchen und gleichzeitig zu beschweren, dass sich alles nicht selbst erklärt und du doch eigentlich überall eine GUI haben möchtest...
 
DerAnnoSiedler schrieb:
=> Flatpak. Das Problem ist gelöst

Der Linux-Kernel ist wunderbar stabil und einheitlich.
Entgegen anderer Meinungen hast du überhaupt kein Problem auf einem aktuellen - sagen wir Fedora - eine Software zum Laufen zu bringen, die vor 20 Jahren für Ubuntu gepackt wurde.

Das einzige, was du dafür brauchst, sind eben alle Libs und sonstige Abhängigkeiten von dem damalingen Ubuntu.

Was eben die Idee hinter Flatpak ist, alles in eine "Runtime" zu packen - und schon läuft das Zeug überall.
Das habe sogar ich verstanden. Flatpak = Apps und alle Abhängigkeiten in (isolierten?) Containern, sodass die Apps in ihrem kleinen Sandkasten alles haben um zu funktionieren, nicht wahr?

Was aber zu dem Problem führen kann, dass man sich eine Runtime immer wieder runter lädt, richtig?
Wie geht Flatpak damit um? Eine Sorge, die ich mit flatpak habe, ist, dass ich mir - unerfahen wie ich bin - auf Dauer das System mit redundanten Runtimes zumülle.
 
sverebom schrieb:
Was aber zu dem Problem führen kann, dass man sich eine Runtime immer wieder runter lädt, richtig?
Wie geht Flatpak damit um? Eine Sorge, die ich mit flatpak habe, ist, dass ich mir - unerfahen wie ich bin - auf Dauer das System mit redundanten Runtimes zumülle.
Also soweit ich das erfasst habe teilen sich die Faltpaks die Runtimes die sie mitinstallieren auch untereinander (wenn die gleiche Abhängigkeit besteht) so hast du zum Beispiel von KDE Framework v17 (nur ein Beispiel) nur eine version selbst wenn die von 2 oder 3 Flatpaks benötigt werden.
 
DerAnnoSiedler schrieb:
Tweaks ist eine separate Software.
dann hat der guide nichts getaugt, dem ich gefolgt bin. Oder ich habe was verwechselt.
DerAnnoSiedler schrieb:
Ich habe kein Problem mit arch. Ist halt nur irgendwie weird, sich die "Kommandozeilen"-Profi Distribution sich auszusuchen und gleichzeitig zu beschweren, dass sich alles nicht selbst erklärt und du doch eigentlich überall eine GUI haben möchtest...
wie gesagt, meine letzten probleme mit linux fangen an einem punkt an, an die die distro darunter keine rollle mehr spielt (außer sie ist von haus mit alll den de-helferlein ausgestattet, sodass gewisse herausforderungen gar nicht erst auftreten).

Ich habe keine probleme mit der Konsole. ich benutze selber regelmäßig die Powershell in Windows und kriege davon keine PIckel, auch nicht unter Linux. Aber im Umfeld meiner kürzlichen "DEs für mich hübsch machen"-Abenteuer ist mir einfach aufgefalllen, dass man für bestimmte Dinge doch immmer wieder in die Konsole muss, oft immer wieder für den gleichen Kram - hier ein Flag setzen, dort eine Dependency verknüpfen. Irgendwann kam mir einfach der Gedanke, wenn man immer wieder das gleiche in der Konsole eingeben muss, dann sollte es viellleicht ein Schalter/Menü/Whatever in einer GUI sein.
 
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sverebom schrieb:
Das habe sogar ich verstanden. Flatpak = Apps und alle Abhängigkeiten in (isolierten?) Containern, sodass die Apps in ihrem kleinen Sandkasten alles haben um zu funktionieren, nicht wahr?
Korrekt!
sverebom schrieb:
Was aber zu dem Problem führen kann, dass man sich eine Runtime immer wieder runter lädt, richtig?
Wie geht Flatpak damit um? Eine Sorge, die ich mit flatpak habe, ist, dass ich mir - unerfahen wie ich bin - auf Dauer das System mit redundanten Runtimes zumülle.
Runtime bleiben auf dem PC solange diese nicht EOL markiert sind.
Sicher, am Ende summieren sich schon einige GB, wodurch das Linux ein bisschen den Speicherplatz-Vorteil gegenüber z.B. was Windows benötigt verliert; aber gut man kann nicht alles haben ;).

Runtimes sind von flatpak gemanged, wenn es ganz wild, im worst case würde der Befehl alle nicht benötigten Runtimes deinstallieren (muss man natürlich wissen): flatpak uninstall --unused
 
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sverebom schrieb:
im Grunde möchte ich wieder in die seeligen Zeiten des windowsXP-Desktop zurück.
Das schreit nach Linux Mint. Oder Windows, wie mans sehen will.


@chillipepper
Linux löst keine Probleme, Linux ist das Problem...
Nein, du machst mehrere Fehler.

1. Linux will keine deiner Probleme lösen, denn es sind deine Probleme.
2. Linux ist nicht das Problem, sondern der vorm Monitor.

Wenn du ein OS nutzen willst, hast du dich an die Regeln des OS zu halten. Ist bei Windows so, ist bei Macos so, ist bei Linux so. Ist kurz gesagt, bei jedem OS so.

Kein Mensch hat Zeit, sich mit den ganzen Varianten auseinanderzusetzen, und es kann auch nicht der Sinn eines Betriebssystems sein, den Anwender mit so vielen Varianten zu "verschrecken". Aber nicht nur Anwender, sondern vor allem auch Hersteller.
Kein Mensch muss das. Denn, der Clou ist, man muss sie nicht alle kennen. Es sind derer nur 4, die man unterscheiden können sollte. Debian, Arch, Suse, Redhat(falls ich eine vergessen hab, mea culpa). Dat wars auch schon. Bis auf ein paar kleinere(slackware etc), die ich aussen vorlasse.
Auf diesen vier basieren die Derivate. Eine Entscheidung welche Basis man will, ist darum auch kein Hexenwerk. Oder kann sich da wer nicht zwischen 4 verschiedenen Möglichkeiten Entscheiden? Klar bei Windows ist es leichter, nur die Windows-home. Denn bei der Pro müsste man sich ja schon wieder entscheiden!

Da ein OS kein Selbstzweck ist, kommt es vor allem auf den Applikationssupport an.
Ich seh schon, du denkst von der falschen Seite her. Das OS ist die Basis, nicht die Software die darauf läuft. Ein OS ist nicht der Sklave, sondern der Boss.
Du gehst von MS aus, die aufgrund von Windows einen Markt geschaffen haben. Da könnte man deiner Sichtweise durchaus etwas zugestehen an Wahrheit. Dennoch ist es selbst bei MS genauso, wie ich es beschrieben habe.
Dein Denken fusst auf der Situation die MS geschaffen hat. Ein geschlossenes OS, worauf ein Marktplatz für Software geschaffen wurde, die ebenfalls Geldorientiert ist, also verkauft wird.
Danach richtet es sich meist, was für ein Betriebssystem man sich besorgt, nämlich das, worauf die benötigten Programme verfügbar sind und am besten funktionieren.
Genau, daher der Siegeszug von Linux im Serverbereich. Ähm... .
Wer das nicht kapiert, der hat IT nicht verstanden.
Fass dir mal an die eigene Nase, wenn du solche Sachen von dir geben willst. Den Rest meiner Gedanken habe ich vorsorglich Zensuriert.
Kein Wunder, dass Linux nach so vielen Jahren weiterhin so im Hintertreffen ist.
Im Desktop kann man das so sehen. Aber im Serverbereich? Man sollte schon etwas darüber nachdenken, was warum so ist. Also die Geschichte dahinter etwas kennen und verstehen, bevor man sich ein Urteil in dem Masse erlaubt. Und nichtmal dann... egal. Linux ist nicht im Hintertreffen, da dies kein Rennen ist, noch gleiche Verhältnisse herrschen.
Würde man für Linux Geld bezahlen und Windows und Linux im Direkten Vergleich stehen(Gedankenspiel), dann könnte man es vergleichen. So jedoch, ist es eher Unfug, um nicht zu sagen grober Unfug. Denn wir alle wüssten nicht, wo Linux dann stehen würde, nichtmal im Ansatz. Aber gerne vergleich Äpfel mit Birnen.
Linux als Windows Alternative? Darüber kann ich nur müde lächeln.
Dann bleib bei Windows und sei zufrieden damit. Linux braucht dich nicht!
Keine Firma möchte in der Entwicklung, bei Qualitätschecks und im Support mit einem bunt gewürfelten Haufen unterschiedlichster Distributionen zu tun haben. Linux muss mal langsam erwachsen und vereinheitlicht werden.
Kurios dabei ist, dass du mit deinem... weniger als rudimentären Linuxwissen davon ausgehst, dass eine Firma das tun müsste. Nur mal Spasseshalber, eine Firma, die Support will und diesen auch bezahlt, geht zu Redhat. Da haste genau das, was du beschreibst.
Abgesehen davon, dass es viele Firmen gibt, die als ServerOS Linux einsetzen. Weils funktioniert und viel kann.
Linux muss nicht erwachsen werden, sondern man sollte endlich verstehen, dass der eigene Gedankenwulst nicht der Nabel der Welt ist. Noch nie war und niemals sein wird.
Mit an die 1000 Microsoft-Windows-Versionen/Anbietern hätten auch Microsoft und Apple keinen Erfolg gehabt. Im Linux-Bereich hast Du es leider nur mit lauter Träumerle und Enthusiasten zu tun, die meinen, mit Open Source ließe sich alles regeln.
Dann bin ich sehr gerne ein Träumer, genauso wie die vielen Firmen, die heute schon Linux anwenden, sei es als Server, sei es bei ihrem Smartphone.
Einzig im Desktop ist es nicht dominant, weil... ja warum eigentlich?
Weil zig Rechner mit Windows ausgeliefert wurden? Weil es damit eine Bekanntheit, sprich Werbung erfahren hat wie sonst kein anderes OS bei der mehrheit der Menschen? Das wirkt beim Normalo, der im eigentlichen nur weiss, wo der ein/aus-schalter ist. Es wirkt sogar bei vielen in der IT, denn es bleiben Menschen. Das ist nicht per se schlecht, man sollte es aber beachten, wenn man eine Analyse starten will, warum Linux nicht MS ist. Vorallem wenn man die Basis, also die Grundlegenden Unterschiede schlicht ignoriert. Denn dann ist eine Analyse schlicht nicht möglich, oder das Papier nicht wert, worauf sie geschrieben wurde.

Ich grins mir eins, wenn ich von einer neuen Distro les und guck vielleicht mal in einem Jahr rein, was es für eine ist. Vorher lasse ich sie reifen. Bis dahin bin ich zufrieden mit den Distros, welche mir am Herz liegen. Die mir Arbeit abnehmen und das jeden Tag erneut. Ohne Murren, oder Zicken, ohne Neustarts bis zum Abwinken, noch sonstigen Nervereien.
Linux ist etwas für Technikbegeisterte, nicht für ewig Gestrige Fans, die in jeglichem andersein einen Fehler sehen. Denn, ich kann mit Windows oder Linux. Ich hab die freie Wahl, welches OS ich nutzen will.
Und das ist eine Freiheit, die ein 0815/user niemals haben wird, da er glaubt bei MS gefangen zu sein. Ist ähnlich wie früher "intel inside" Werbung. Nur mit einem Intel kannst du Glücklich sein ... blablabla. Werbegewäsch eben, von notorischen Lügnern erfunden.
 
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sverebom schrieb:
Was aber zu dem Problem führen kann, dass man sich eine Runtime immer wieder runter lädt, richtig?
Das wichtigste: Flatpak Runtimes sind shared, die werden einmal heruntergeladen und stehen dann jedem Flatpak-Programm zur Verfügung, das diese runtime (in dieser Version) benötigt.

Die Anzahl der verfügbaren Runtimes ist überschaubar:
https://docs.flatpak.org/en/latest/available-runtimes.html
 
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chillipepper schrieb:
Kein Mensch hat Zeit, sich mit den ganzen Varianten auseinanderzusetzen, und es kann auch nicht der Sinn eines Betriebssystems sein, den Anwender mit so vielen Varianten zu "verschrecken". Aber nicht nur Anwender, sondern vor allem auch Hersteller.
Wie ich hier (Link) auch schonmal schrieb, wo ist das Problem, sich an die großen zu halten oder Tante Google oder eine andere Suchmaschine des Vertrauens zu fragen "Was ist die größte und beliebteste Linux-Distro?" oder "Welche Linux-Distro ist besonders für Einsteiger empfehlenswert?". Im Zweifel landet man idR bei Linux Mint. Viele Distros kupfern auch nur voneinander ab; das Meiste kann man als Anfänger getrost ignorieren.

Eine Suchmaschine sollte man heute schon bedienen können. Alternativ kippt man 2025/26 diese Frage in ChatGPT oder ein anderes KI-Modell ein.
 
floTTes schrieb:
Da, SavageSkull ist doch ein gutes Beispiel. Secure Boot wird deaktiviert, statt es zum laufen zu bringen. Das machen dann alle ... und schimpfen auf EA, dass die so dreist sind und Secure Boot für ihr Anti-Cheat verlangen. :freak:
...
Man kann doch wohl nicht allen Ernstes erwarten, dass ein hochgradig modifizierbares Betriebssystem einen Freifahrtschein für's Cheaten bekommt?
Da wird mir gerade schlecht. Wir reden hier von Videospielen und die geht es gar nichts an, was ich für ein Betriebssystem installiert habe, noch haben die irgendein Recht sich tief in meinem PC zu verankern. Ja da ist Kritik an so einem Vorgehen durchaus berechtigt. Wenn Microsoft nicht so heuchlerisch mit der Sicherheit wäre, hätten die so ein Vorgehen genauso verboten.

Es ist ja nicht so, das man Maßnahmen gegen Cheaten in Multiplayer Spielen nicht auch anders lösen könnte. Allen voran natürlich Server Side Lösungen statt sich tief ins Betriebssystem des Kunden zu bohren und herum zu schnüffeln.

EA setzt mir sicher keine Pistole auf die Brust diesen Wahnsinn mit zugehen. Der Markt für Video Spiele ist heutzutage gigantisch und entsprechend das Überangebot auch. Ich muss keine Spiele von EA kaufen und kann trotzdem tolle Spiele bis an mein Lebensende spielen. Ich mache das eher andersherum und solange das so weitergeht kaufe ich halt nicht bei denen.
 
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Hyourinmaru schrieb:
Wie ich hier (Link) auch schonmal schrieb, wo ist das Problem, sich an die großen zu halten oder Tante Google oder eine andere Suchmaschine des Vertrauens zu fragen "Was ist die größte und beliebteste Linux-Distro?" oder "Welche Linux-Distro ist besonders für Einsteiger empfehlenswert?". Im Zweifel landet man idR bei Linux Mint. Viele Distros kupfern auch nur voneinander ab; das Meiste kann man als Anfänger getrost ignorieren.

Ich bin Profi und meine Ansprüche an ein handwerklich gut gemachtes Unix sind einfach höher.
Im Vergleich zu FreeBSD oder auch SunOS/Solaris ist Linux Bastelkram.

Hyourinmaru schrieb:
Eine Suchmaschine sollte man heute schon bedienen können. Alternativ kippt man 2025/26 diese Frage in ChatGPT oder ein anderes KI-Modell ein.

Man sollte andere nicht so leicht unterschätzen … Ich mache Unix schon seit den späten 80ern.

Egal was Du jetzt sagst, es löst nicht das Applikationsproblem. Linux ist weiterhin ein Exot, solange es dafür keine Treiber und Applikationen gibt, die ich im Recording, Foto- und Videobereich benötige.

Und da steht sich Linux selbst im Weg. Man kann Hersteller nur über ein standardisiertes Produkt und in höherer Stückzahl motivieren, ihre Produkte darauf zu portieren. Darum ist die Situation auch so, wie sie jetzt ist. Linux verkommt zum Selbstzweck und jede Distribution ist anders verbastelt. Darum gibt es auch immer noch so viele Fehler und Unzulänglichkeiten, maximal verbastelte Shell environment, was auch niemand wirklich braucht. Durch die Vielfalt schaffst Du auch einfach nur neue Fehlerbilder, anstatt die Kräfte zu bündeln und ein wirklich gutes, ausgereiftes Produkt zu liefern.

Vor rund 10 Jahren in einem Projekt, das CentOS einsetzte, lieferte so auch der AWK falsche Ergebnisse. Frag mich nicht, wodurch das genau kommt, es war nicht meine Aufgabe, das zu Troubleshooten.
Der gleiche GNU AWK auf FreeBSD lieferte die richtigen Ergebnisse. Schade, ich habe den Code nicht aufbewahrt. Es zeigte mir einfach nur, dass Linux ein wild zusammengeklatschtes Zeug ist und nach vielen Jahren der Entwicklung selbst Standard Tools wie AWK nicht richtig funktionieren.

Letztens noch Linux installiert, irgendeine dieser neuen Distributionen, CachyOS und noch eine andere. Bereits das Partitionierungsprogramm war miserabel zu bedienen. Schickimicki-bunti, aber die Funktionalität war nicht gut. Da habe ich schon Besseres gesehen.

Ja, so läuft es halt, wenn jeder einfach nur sein Linux machen will. Letzten Endes erfindet nur jeder wieder das Rad neu und macht andere / neue Fehler. Das ist keine Qualität, so wie ich sie sonst im Unix-Bereich gewohnt bin. Bastelkram halt …
 
Zuletzt bearbeitet:
chillipepper schrieb:
Man kann Hersteller nur über ein standardisiertes Produkt und in höherer Stückzahl motivieren, ihre Produkte darauf zu portieren
Wir haben moderne Formate wie flatpack da ist es fast vollkommen egal welche distribution da nun läuft. Das Problem ist ehr das kommerzielle Software und closed source all zu gerne mit der Ideologie im foss lager kollidieren. Die Leute wettern gegen redhat die seit ewig und drei Tagen an jeder Ecke Geld und Manpower in Linux Entwicklung stecken.
 
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chillipepper schrieb:
Ja, so läuft es halt, wenn jeder einfach nur sein Linux machen will.
Dann isses ja prima, dass chinesische Behördenrechner millionenfach (von wegen Exot und so!) ganz in deinem Sinne mit Linux funktionieren!
Es lebe das 'Linux-Chaos' im Rest der Welt! 👍
 
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chillipepper schrieb:
Ich bin Profi und meine Ansprüche an ein handwerklich gut gemachtes Unix sind einfach höher.
Im Vergleich zu FreeBSD oder auch SunOS/Solaris ist Linux Bastelkram.
Vielleicht. Nur läuft Linux in fast allen RZ's dieser Welt, während *BSD oder Solaris seit 20 Jahren dekommissioniert werden. Wo das wohl herkommt? An Verfügbarkeit und Kosten kann es nicht liegen. FreeBSD ist ja verfügbar und kostenlos.
Solaris war zwar stabil, aber ein Grauen in der Benutzung, der Desktop sehr sperrig in der Bedienung. Und dein AWK Problem hatte ich mit grep. Auf Solaris hatte grep andere Argumente als z.B. GNU grep und die Resultate passten dann nicht. Erst die man-page brachte dann Licht ins Dunkel.
 
Ich denke auch das X11 noch lange nicht tot ist. Wayland ist leider noch nicht ganz ausgereift siehe:
https://www.kicad.org/blog/2025/06/KiCad-and-Wayland-Support/

Wobei man auch dazu sagen muss dass Kicad mit XWayland funktionieren soll. Hätten sie dort Mal dazuschreiben sollen.
Ich selbst nutze auf dem Notebook Linux Mint und bin damit zufrieden. Läuft schöner als Windows, weil es weniger RAM frisst und die Updates schneller laufen. Auf dem Desktop PC jedoch Windows, weil einerseits Nvidia und andererseits mag ich nicht fummeln wenn ich was spielen will. Das liegt aber weniger am Linux und mehr am anticheat der Games.
Windows schluckt leider zunehmend mehr RAM. Probleme habe ich aber kaum welche weder mit Linux Mint noch mit Windows. OS drauf und passende Programme. Läuft 👍🏻
 
BOBderBAGGER schrieb:
Wir haben moderne Formate wie flatpack da ist es fast vollkommen egal welche distribution da nun läuft.
Ist das wirklich so? Selbst da gibt es immer und überall Hater... wie bei so ziemlich allem. Und was ist dann die Lösung? Es wird ein Fork gemacht.
 
@mo schrieb:
Dann isses ja prima, dass chinesische Behördenrechner millionenfach (von wegen Exot und so!) ganz in deinem Sinne mit Linux funktionieren!
Es lebe das 'Linux-Chaos' im Rest der Welt! 👍

Wenn die das mit ihren Applikationen so hinbekommen haben, bitte, es hat ja vor allem auch einen politischen Hintergrund …

Aber was beweist das schon? Das macht die Qualität nicht besser und beseitigt auch nicht das Problem, dass es einfach zu wenige kommerzielle Applikationen gibt.
 
@User38
Die hater gibts immer und für alles und dann ist der Fork eines Forks immer noch nicht das was man will und Forkt wieder aber ja wenn du flatpacks isntallieren kannst (was leider immer noch nicht überall standard ist) laufen die. Außer du hast dir zur selbsgeiselung irgend eine ganz seltsame distro ausgesucht.
 
darthbermel schrieb:
Vielleicht. Nur läuft Linux in fast allen RZ's dieser Welt, während *BSD oder Solaris seit 20 Jahren dekommissioniert werden. Wo das wohl herkommt? An Verfügbarkeit und Kosten kann es nicht liegen. FreeBSD ist ja verfügbar und kostenlos.
Solaris war zwar stabil, aber ein Grauen in der Benutzung, der Desktop sehr sperrig in der Bedienung. Und dein AWK Problem hatte ich mit grep. Auf Solaris hatte grep andere Argumente als z.B. GNU grep und die Resultate passten dann nicht. Erst die man-page brachte dann Licht ins Dunkel.

Woher das kommt? Weil Red Hat JBOSS und das Veritas Fast File System anbietet und die Intel-Maschinen für viele Applikationen eine bessere Single-Thread-Performance lieferten.
Das ist aber mehr eine Server-Thematik (Hardware, Lizenz, SLA).
Das hat jetzt rein gar nichts mit dem Thema Linux auf dem Desktop für Enduser zu tun.
Bleib bitte beim Thema. Nicht Server- und Desktop-Thematiken vermischen.

FreeBSD kam leider durch den Rechtstreit ins Hintertreffen, vor allem aber durch diese unbegründete Propaganda von Linux-Fans, die damals schon durchs USENET durch alle unixoiden Newsgroups trollten.
Ansonsten war FreeBSD bereits ein ausgereiftes, bestens gepflegtes und hochperformantes Betriebssystem.
Zu der Zeit war Linux quasi nichts. Es wurde einfach nur von allen hochgehyped.

Das erste Linux war SLS, das war eine Katastrophe. Beim Hochfahren gab es bei einem „dirty“ geflaggten Dateisystem keine File-System-Checks, und so kam es zu Datenverlusten.
Patrick Volkerding hatte ich damals eine Lösung gesteckt, und er war der Erste, der sie in Slackware implementiert hat.

SunOS und Solaris habe ich früher auf Sparcstation IPX, 2 und 10 betrieben. Zu Hause hatte ich eine Sparcstation 2, dazu ein Tektronix-X-Terminal. Damals kam ich noch ohne kommerzielle Applikationen aus. Da lag mein Hauptaugenmerk auf Internet-Service-Provider-Applikationen.

Das würde mir heute nicht weiterhelfen. Ich brauche Applikationssupport.
Fürs Recorden: Cubase, Nuendo, WaveLab, diverse VST, VSTi, Treiber-/Hardware-Support für Recording-Interfaces und Wandler/Mic-Preamps sowie einiges im Bereich Foto- und Videobearbeitung.
Da hilft weder FreeBSD noch Linux noch Solaris.

Ich finde es nur sehr schade, dass Linux vom Konzept und von der Vielfalt her so schlecht geworden ist, dass es vermutlich auch in weiteren Jahrzehnten keinen ernstzunehmenden Applikationssupport geben wird.
Auf solche Bastelbuden-OS werden Hersteller ihre Produkte nicht migrieren.

Das, was ich mit dem AWK-Bug meine, ist irgendwas im Bereich Compiler/Libraries. Ein versteckter Bug. Ich hoffe, er ist inzwischen draußen.
Das, was du meinst mit dem grep, ist etwas völlig Normales. Jedes Betriebssystem hat eine bestimmte Historie.
Je nachdem, wo die Wurzeln des Systems liegen: SYSV, BSD, System V Release 4, GNU – und es kann auch vorkommen, dass es herstellerspezifische Erweiterungen gibt.

Natürlich muss man deshalb beim Scripten aufpassen, nicht zu esoterische Kommandozeilen zu verwenden. Oder du sorgst selbst dafür, z. B. die GNU-Tools unter /usr/local/bin – etwas abseits von den üblichen Systempfaden – zu installieren und /usr/local/bin dann in deinen Scripts an den Anfang des Suchpfades zu stellen oder halt den grep als Variable zu definieren: GREP=/usr/local/bin/grep und dann über diese Variable ausführen oder wie auch immer. Was du da schilderst, ist etwas völlig Normales – etwas ganz anderes als das, was ich meinte.
 
Zuletzt bearbeitet:
@mo schrieb:
chinesische Behördenrechner millionenfach (von wegen Exot und so!) ganz in deinem Sinne mit Linux funktionieren!
Ich könnte mir nichts Unattraktiveres vorstellen, als einen chinesischen Behördenrechner zu haben.

Schön dass Linux dort funktioniert, ich spreche nicht einmal die chinesische Sprache. Und nein, das ändert sich auch nicht, wenn ich die Distro für amerikanische Militär-Behördenrechner installiere.

Ich habe keinen Behördenrechner und möchte auch keinen haben!

chillipepper schrieb:
Ich bin Profi und meine Ansprüche an ein handwerklich gut gemachtes Unix sind einfach höher.
Im Vergleich zu FreeBSD oder auch SunOS/Solaris ist Linux Bastelkram.
Oder auch im Vergleich zu macOS.

chillipepper schrieb:
Egal was Du jetzt sagst, es löst nicht das Applikationsproblem. Linux ist weiterhin ein Exot, solange es dafür keine Treiber und Applikationen gibt, die ich im Recording, Foto- und Videobereich benötige.
Es geht damit los: Ich kippe 20-30 GB Komplettsystem auf die SSD, dann gehe ich mit dem vorinstallierten Default-Browser auf https://store.steampowered.com/about/ und klicke auf "Install Steam".

Unter Windows bekomme ich dann SteamSetup.exe und dreißig Sekunden später ist der Client einsatzbereit.

Unter macOS bekomme ich dann steam.dmg und dreißig Sekunden später ist der Client einsatzbereit.

Unter Linux bekomme ich eine steam.deb angeboten.

.deb ist aber nicht "Linux", .deb ist "Debian". Debian habe ich aber gerade nicht installiert. Meine Hardware ist auch ein paar Jahre zu neu dafür. Jetzt gibt es natürlich noch einen Haufen Distros mit dpkg(8) soll ich jetzt raten, welche davon Valve meinen könnte und für jede App eine andere VM booten? Installiere doch einfach das aktuelle "IrgendwasOS" für "Linux-Einsteiger". Ich bin aber kein "Linux-Einsteiger", ich verwende den Linux-Kernel seit Version 0.99.

Natürlich weiß ich genau, wie man mit tagelanger Bastelei das Image dann so hinbekommt, das auch der Steam-Client samt nochmal mitgebrachter Linux- und Windows-Runtime läuft und allem was ich sonst noch brauche. Aber bei einem frisch installierten macOS bin ich mit der kompletten Neueinrichtung in unter einer Stunde durch. Wenn ich zum Ausprobieren mal Tahoe frisch auf der externen SSD installiert habe, ziehe ich einfach die Packages aus dem Applications-Ordner der vorhandenen Installation rüber und kann loslegen. Und genug Unix ist auch unten drunter.

Ich verwende allerdings gern OpenWrt, das hat nämlich für Custom Images ein super funktionierendes Buildsystem. Aber in ein solches investiert keiner, nur in den 9000sten GUI-Installer, weil man den ja auch jeden Tag so oft benutzt. Mein OpenWrt hat ein Web-GUI und weder X11 noch Wayland. Das reicht.
 
chillipepper schrieb:
Das würde mir heute nicht weiterhelfen. Ich brauche Applikationssupport.
Fürs Recorden: Cubase, Nuendo, WaveLab, diverse VST, VSTi, Treiber-/Hardware-Support für Recording-Interfaces und Wandler/Mic-Preamps sowie einiges im Bereich Foto- und Videobearbeitung.
Da hilft weder FreeBSD noch Linux noch Solaris.
Das ist allein Entscheidung von Steinberg.

Dass keine grundlegend technischen Probleme der Linux-Version enrgegenstehen, zeigen offensichtlich vergleichbare Software wie Bitwig oder Davinci Resolve.

Und bitte erkläre mir jetzt nicht, wieso du trotzdem die Steinberg-Produkte brauchst. Das ist mir schon klar. Das Argument ist, wenn Bitwig ein Flatpak packen kann, könnte es ein Steinberg wohl auch. Tun sie nur nicht aus ökonomisch (gut nachvollziehbaren) Gründen.
Ergänzung ()

Siebenschläfer schrieb:
Es geht damit los: Ich kippe 20-30 GB Komplettsystem auf die SSD, dann gehe ich mit dem vorinstallierten Default-Browser auf https://store.steampowered.com/about/ und klicke auf "Install Steam".
Und schon hast du den ersten "Fehler" gemacht, weil du eben Windows gewöhnt bist.

Linux lädst du natürlich nicht Software von irgendwelchen Seiten herunter: Dein erster Klick ist ins Softwarecenter, wo du nach Steam suchst. Und dort auch fündig werden solltest (*) => Installieren Button geklickt und fertig.
In <10 Minuten inkl. Download, Login und Steam die Windows Runtime automatisch nachladen lassen

(*) Als Einsteiger solltest du Ubuntu oder Mint verwenden = das ist der effektive Linux Desktop Standard.

Von diesem Standard solltest du nur abweichen, wenn du dir eben paar Dinge bewusst bist; z.B. wie man bei Fedora eie weiteren Pakete wie rpmfusion (mit z.B. Steam) aktiviert usw.

Alternativ, flatpak - also der Software Store für Linux Anwendungen die auf allen Distributionen klappt:
https://flathub.org/en/apps/com.valvesoftware.Steam
 
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