sverebom schrieb:
im Grunde möchte ich wieder in die seeligen Zeiten des windowsXP-Desktop zurück.
Das schreit nach Linux Mint. Oder Windows, wie mans sehen will.
@chillipepper
Linux löst keine Probleme, Linux ist das Problem...
Nein, du machst mehrere Fehler.
1. Linux will keine deiner Probleme lösen, denn es sind deine Probleme.
2. Linux ist nicht das Problem, sondern der vorm Monitor.
Wenn du ein OS nutzen willst, hast du dich an die Regeln des OS zu halten. Ist bei Windows so, ist bei Macos so, ist bei Linux so. Ist kurz gesagt, bei jedem OS so.
Kein Mensch hat Zeit, sich mit den ganzen Varianten auseinanderzusetzen, und es kann auch nicht der Sinn eines Betriebssystems sein, den Anwender mit so vielen Varianten zu "verschrecken". Aber nicht nur Anwender, sondern vor allem auch Hersteller.
Kein Mensch muss das. Denn, der Clou ist, man muss sie nicht alle kennen. Es sind derer nur 4, die man unterscheiden können sollte. Debian, Arch, Suse, Redhat(falls ich eine vergessen hab, mea culpa). Dat wars auch schon. Bis auf ein paar kleinere(slackware etc), die ich aussen vorlasse.
Auf diesen vier basieren die Derivate. Eine Entscheidung welche Basis man will, ist darum auch kein Hexenwerk. Oder kann sich da wer nicht zwischen 4 verschiedenen Möglichkeiten Entscheiden? Klar bei Windows ist es leichter, nur die Windows-home. Denn bei der Pro müsste man sich ja schon wieder entscheiden!
Da ein OS kein Selbstzweck ist, kommt es vor allem auf den Applikationssupport an.
Ich seh schon, du denkst von der falschen Seite her. Das OS ist die Basis, nicht die Software die darauf läuft. Ein OS ist nicht der Sklave, sondern der Boss.
Du gehst von MS aus, die aufgrund von Windows einen Markt geschaffen haben. Da könnte man deiner Sichtweise durchaus etwas zugestehen an Wahrheit. Dennoch ist es selbst bei MS genauso, wie ich es beschrieben habe.
Dein Denken fusst auf der Situation die MS geschaffen hat. Ein geschlossenes OS, worauf ein Marktplatz für Software geschaffen wurde, die ebenfalls Geldorientiert ist, also verkauft wird.
Danach richtet es sich meist, was für ein Betriebssystem man sich besorgt, nämlich das, worauf die benötigten Programme verfügbar sind und am besten funktionieren.
Genau, daher der Siegeszug von Linux im Serverbereich. Ähm... .
Wer das nicht kapiert, der hat IT nicht verstanden.
Fass dir mal an die eigene Nase, wenn du solche Sachen von dir geben willst. Den Rest meiner Gedanken habe ich vorsorglich Zensuriert.
Kein Wunder, dass Linux nach so vielen Jahren weiterhin so im Hintertreffen ist.
Im Desktop kann man das so sehen. Aber im Serverbereich? Man sollte schon etwas darüber nachdenken, was warum so ist. Also die Geschichte dahinter etwas kennen und verstehen, bevor man sich ein Urteil in dem Masse erlaubt. Und nichtmal dann... egal. Linux ist nicht im Hintertreffen, da dies kein Rennen ist, noch gleiche Verhältnisse herrschen.
Würde man für Linux Geld bezahlen und Windows und Linux im Direkten Vergleich stehen(Gedankenspiel), dann könnte man es vergleichen. So jedoch, ist es eher Unfug, um nicht zu sagen grober Unfug. Denn wir alle wüssten nicht, wo Linux dann stehen würde, nichtmal im Ansatz. Aber gerne vergleich Äpfel mit Birnen.
Linux als Windows Alternative? Darüber kann ich nur müde lächeln.
Dann bleib bei Windows und sei zufrieden damit. Linux braucht dich nicht!
Keine Firma möchte in der Entwicklung, bei Qualitätschecks und im Support mit einem bunt gewürfelten Haufen unterschiedlichster Distributionen zu tun haben. Linux muss mal langsam erwachsen und vereinheitlicht werden.
Kurios dabei ist, dass du mit deinem... weniger als rudimentären Linuxwissen davon ausgehst, dass eine Firma das tun müsste. Nur mal Spasseshalber, eine Firma, die Support will und diesen auch bezahlt, geht zu Redhat. Da haste genau das, was du beschreibst.
Abgesehen davon, dass es viele Firmen gibt, die als ServerOS Linux einsetzen. Weils funktioniert und viel kann.
Linux muss nicht erwachsen werden, sondern man sollte endlich verstehen, dass der eigene Gedankenwulst nicht der Nabel der Welt ist. Noch nie war und niemals sein wird.
Mit an die 1000 Microsoft-Windows-Versionen/Anbietern hätten auch Microsoft und Apple keinen Erfolg gehabt. Im Linux-Bereich hast Du es leider nur mit lauter Träumerle und Enthusiasten zu tun, die meinen, mit Open Source ließe sich alles regeln.
Dann bin ich sehr gerne ein Träumer, genauso wie die vielen Firmen, die heute schon Linux anwenden, sei es als Server, sei es bei ihrem Smartphone.
Einzig im Desktop ist es nicht dominant, weil... ja warum eigentlich?
Weil zig Rechner mit Windows ausgeliefert wurden? Weil es damit eine Bekanntheit, sprich Werbung erfahren hat wie sonst kein anderes OS bei der mehrheit der Menschen? Das wirkt beim Normalo, der im eigentlichen nur weiss, wo der ein/aus-schalter ist. Es wirkt sogar bei vielen in der IT, denn es bleiben Menschen. Das ist nicht per se schlecht, man sollte es aber beachten, wenn man eine Analyse starten will, warum Linux nicht MS ist. Vorallem wenn man die Basis, also die Grundlegenden Unterschiede schlicht ignoriert. Denn dann ist eine Analyse schlicht nicht möglich, oder das Papier nicht wert, worauf sie geschrieben wurde.
Ich grins mir eins, wenn ich von einer neuen Distro les und guck vielleicht mal in einem Jahr rein, was es für eine ist. Vorher lasse ich sie reifen. Bis dahin bin ich zufrieden mit den Distros, welche mir am Herz liegen. Die mir Arbeit abnehmen und das jeden Tag erneut. Ohne Murren, oder Zicken, ohne Neustarts bis zum Abwinken, noch sonstigen Nervereien.
Linux ist etwas für Technikbegeisterte, nicht für ewig Gestrige Fans, die in jeglichem andersein einen Fehler sehen. Denn, ich kann mit Windows oder Linux. Ich hab die freie Wahl, welches OS ich nutzen will.
Und das ist eine Freiheit, die ein 0815/user niemals haben wird, da er glaubt bei MS gefangen zu sein. Ist ähnlich wie früher "intel inside" Werbung. Nur mit einem Intel kannst du Glücklich sein ... blablabla. Werbegewäsch eben, von notorischen Lügnern erfunden.