News Linux-News der Woche: Lossless Scaling fĂŒr Linux, GuideOS und viel X11

sedot schrieb:
Wilde Idee jetzt, einfach mehr als ein OS nutzen, dann ist Support ein kleineres Problem. 😅
Sorry, aber so ein Schwachsinn ... Wieviele OS's möchtest Du denn bitteschön parallel administrieren wollen?

Das löst auch weiterhin nicht das Problem, dass es nicht genĂŒgend kommerzielle Applikationen gibt. Und das, was Du da vorschlĂ€gst, ist mit Sicherheit einer der HauptgrĂŒnde.

Keine Firma möchte in der Entwicklung, bei QualitĂ€tschecks und im Support mit einem bunt gewĂŒrfelten Haufen unterschiedlichster Distributionen zu tun haben. Linux muss mal langsam erwachsen und vereinheitlicht werden.

Mit an die 1000 Microsoft-Windows-Versionen/Anbietern hĂ€tten auch Microsoft und Apple keinen Erfolg gehabt. Im Linux-Bereich hast Du es leider nur mit lauter TrĂ€umerle und Enthusiasten zu tun, die meinen, mit Open Source ließe sich alles regeln.
Wenn das so weitergeht, wird Linux selbst in 50 Jahren keine valide Alternative zu Windows und macOS sein.

Du siehst es ja an grĂ¶ĂŸeren Firmen: Die beißen lieber in den sauren Apfel und bauen sich selbst eine Linux Distribution, als sich auf eine der Distributionen aus diesem Distributionschaos zu verlassen (RedHAT, Oracle, Steam, 
). Das ist doch alles nur ein Trauerspiel 

 
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@chillipepper Oh okay, na dann viel Spaß mit Win10 IoT Enterprise 2021 LTSC bis 01/2032.

Dein spÀterer edit des Posts ist schon witzig jetzt.
 
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R4Z3R schrieb:
A Außerdem willst du ja gar nicht, dass der Mainstream Linux-Desktop nutzt: dann wĂ€re nĂ€mlich ersichtlich dass es kein Zauberwald ist und Linux-Nutzer keine Zauberer.
Du meinst Linux-User halten sich fĂŒr was Besseres und wollen nur angeben? Also ich nutze es, weil es mir besser passt und nicht um als Held (oder Zauberer) anzugeben. Ich nutze auch sehr gerne MacOS. Nur leider ist Zocken auf meinem MBP nicht so dolle.

R4Z3R schrieb:
Ich hÀtte Hunderte Beispiele, aber hier nur eines: App Images:

DIe AusfĂŒhrung von Arduino IDE tut einfach nichts. Keine Meldung, kein Pop-up.

Erst wenn man das AppInage ĂŒber die Konsole ausfĂŒhrt schaut sieht man in den Logs, dass das Ding nur mit --no-sandbox lĂ€uft.
Was machst du unter Windows (oder MacOS), wenn ein Programm nicht startet? Da ist es manchmal schwer, auf die Konsole zu gehen und das Programm zu starten. Wer sich mit Windows (oder MacOS) auskennt, weiß wie man das macht. Der Normalo aber nicht. Dieses Ding mit den mangelnden Informationen ist kein Linux-Thema, sondern ein Problem der Apps.
 
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R4Z3R schrieb:
Erst wenn man das AppInage ĂŒber die Konsole ausfĂŒhrt schaut sieht man in den Logs, dass das Ding nur mit --no-sandbox lĂ€uft.

Diese infuriating UnfÀhigkeit, mit dem User zu kommunizieren, zieht sich durch das ganze System.
Stimmt so eine Dialogbox in Windows mit dem Fehler 0x843nbskk4 (ausgedacht) ist natĂŒrlich viel AussagekrĂ€ftiger

/s
 
0x8100 schrieb:
  • home
  • home n
  • s mode
  • pro
  • pro n
  • education
  • enterprise
  • pro education
  • pro for workstations
  • enterprise ltsc
  • iot enterprise
  • iot enterprise ltsc
fĂŒr den desktop; irgendwas vergessen?
Sind aber nicht alle fĂŒr den Desktop. Und wenn man bei Microsoft schaut, sind die Unterschiede der einzelnen Versionen sehr leicht ersichtlich. Endkunden‑Windows gibt es nur ein paar.

Bei Linux gibt es so 500 verschiedene Distros, auch wenn der Unterbau nur aus drei oder vier Haupt‑Distros besteht. Aber die eine ist auf das eine optimiert, die andere auf das andere usw. Z. B. bei Linux Mint gibt es eine Ubuntu‑ und eine Debian‑Version. Dann noch Unterschiede wie Cinnamon-, MATE‑ und Xfce‑Editionen. Wenn man neu in der Linux‑Welt ist, kann das einen schon ĂŒberfordern.

Habe mich anfangs auch gefragt: Was nehme ich? Welche Distro passt zu mir, welche OberflĂ€che sagt mir zu? Wo kann ich am Anfang am einfachsten einsteigen, ohne gleich Probleme mit der WLAN‑Einrichtung zu haben? Wo gibt es z. B. die meiste Software, die ich in der Softwareverwaltung einfach installieren kann? Opera musste ich von der Herstellerseite fĂŒr CachyOS herunterladen. Anfangs fragte ich mich auch, wie ich eine VerknĂŒpfung auf den Desktop mache. Musste Google fragen, denn selbst erklĂ€rend ist das nicht.

Und frag mal in einem Forum, welche Linux‑Distro man am besten fĂŒr den Anfang nimmt – danach ist man auch nicht viel schlauer.

Windows ist in der Bedienung einigermaßen konsistent und meist einfacher als Linux (bevor sich einer aufregt: meine Meinung). Bin aber dabei, langsam von Windows wegzukommen. Mache z. B. keine Musik mehr, und fĂŒr das bisschen Bildverarbeitung reicht auch Linux‑Software. Und da ich auch nicht gerne Online‑spiele, ist mir das mit der Anti‑Cheat‑Software von EA & Co. egal.

Was mich oft bei Linux und Windows nervt, sind nicht die Betriebssysteme, sondern die vielen Fanatiker auf beiden Seiten. Da gibt es oft nur Schwarz und Weiß.
 
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darthbermel schrieb:
Du meinst Linux-User halten sich fĂŒr was Besseres und wollen nur angeben?
SelbstverstÀndlich nicht alle.
Nicht wenige MeinungsfĂŒhrer und Entwickler aber schon.
Feedback fĂŒr katastrophale Usability werden regelmĂ€ĂŸig wirsch und arrogant angelehnt.
Meistens ist der letzte Defense Mechanismus: "ja denn entwickel es doch selber".
 
R4Z3R schrieb:
Deine beinahe 15 Jahre alte ThinkPad-Sammlung ist relativ irrelevant.l und ich bezweifle deine Aussage, wÀhrend meine belegbar sind.
Okay, cool, cool, Du bezeichnest mich also als LĂŒgner, der in einer Scheinwelt lebt und sich irgendwelchen Blödsinn ausdenkt, um Dir zu widersprechen.
Dazu unterstellst Du mir obendrein noch, ich wÀre realitÀtsfern und hÀtte keine Ahnung von Anwendern.
Keine Ahnung, warum Du so ausfallend werden musst.

Mir persönlich ist es jedenfalls egal, was Du oder sonst wer mit Euren Kisten macht, welches OS darauf lÀuft, oder ob dieses nun besser oder schlechter als etwas anderes ist.

Allerdings erwarte ich mir, dass auch akzeptiert wird, dass ein Mint genauso gut fĂŒr manche sein kann, wie ein Windows 11 fĂŒr andere und dass einfach mal eingesehen wird, dass Desktop Linux doch besser funktioniert, als wie manch einer es glauben mag.
Umgekehrt will ich auch kein Gatekeeping seitens der Linuxer (Manpages, Wikis, Vorwissen? Nope!) mehr ertragen mĂŒssen und wenn es Probleme gibt, dass eben auch geholfen ggf. akzeptiert wird, dass man irgendwo festhĂ€ngt.

Meine Kritik in diesem News-Thread gilt vorrangig der UnverstÀndnis, wieso wir noch eine weitere Debian basierte Distribution brauchen und diese Kritik ist bei aller Freude an FOSS auch gerechtfertigt, wenn es andere Projekte gibt, die entweder schon viel weiter sind, oder ebenfalls mehr Entwickler gebrauchen könnten.
Sollte sich GuidesOS mausern, super! Es ist ja noch frisch und Luft nach oben ist immer, auch ein Ubuntu war in seinen ersten Releases einfach nur Debian mit schicken Themes.
So wie es jetzt steht, ist es dennoch nur eines von vielen Projekten.

Wenn Du meinst, Dich streiten zu mĂŒssen, oder andere Benutzer anzugreifen, mach das, doch ich hab da kein Bock drauf.
 
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Gohma schrieb:
Stimmt so eine Dialogbox in Windows mit dem Fehler 0x843nbskk4 (ausgedacht) ist natĂŒrlich viel AussagekrĂ€ftiger
Du argumentierst ja schon gar nicht mehr in der Sache sondern erfindest einfach irgendwas.

Und ja, Microsoft wĂŒrde ganz sicher kein Distributionsformat auf den Markt bringen, dass bei völlig alltĂ€glichen Programmen einfach null Feedback gibt. Wer ĂŒberlegt sich sowas?

Und fun fact: selbst fĂŒr den unwahrscheinlichen Fall dass man unter Windows nur den Error Code bekĂ€me das wĂ€re 10x nĂŒtzlicher, denn den kann man googeln und findet dann schnell die Lösung.

Aber selbst dafĂŒr hatte man offensichtlich keinen Bock in der AppImage-Welt und macht damit sie Nutzung fur einen normie User nicht schwierig, sondern unmöglich.

Ein System das nicht kommuniziert ist fĂŒr normale Nutzer unbrauchbar.
 
mcdexter schrieb:
Sind aber nicht alle fĂŒr den Desktop.
die sind alle (auch) fĂŒr den desktop
mcdexter schrieb:
Und wenn man bei Microsoft schaut, sind die Unterschiede der einzelnen Versionen sehr leicht ersichtlich.
wo finde ich denn eine ĂŒbersicht zu den genannten versionen?
mcdexter schrieb:
Endkunden‑Windows gibt es nur ein paar.
selbst wenn ich die enterprise-versionen weglasse sind das mehr als genug. der einzige grund, warum das so "leicht" mit windows ist: es ist vorinstalliert und der user muss sich gar nicht erst entscheiden. selbst mit einer feature-matrix zu nur home, home n, s mode, pro, pro n, pro for workstation, education, pro education ist der 0815 user komplett ĂŒberfordert und wird einfach nur nach dem preis gehen. eine fundierte entscheidung wird er nicht treffen können.
 
dev/random schrieb:
Ansonsten mal den entsprechenden Wikipedia Eintrag lesen: https://en.wikipedia.org/wiki/Protection_ring
Ah danke. Es gÀbe wohl SGX und TDX von Intel um den Guest zu sichern.

SirSinclair schrieb:
Ich frage mich echt wie man so dĂŒmmlich trollen kann.
Das ganz einfach. Irgendwo hat hier einer straff das Narrativ rausgehauen, dass Windows Linux unterlegen wÀre. Warte mal ... ach hier:
SirSinclair schrieb:
Windows war nie das Vorbild oder die Referenz, auch weil Windows Unix schon immer weit unterlegen war und somit gar nicht als Vorbild geeignet wÀre.
WÀhrend Millionen Linux-Desktop-User nicht irren können, haben Milliarden Windows-Desktop-User die "Freiheit" sich zu irren immerhin behalten. Danke, Bill! Du gibst uns "wahre" Freiheit!

FOSS ist auch nur so lange F bis nVidia, Apple oder MS diese auch wollen. :freak:
Diese ekelhafte Doppelmoral ist ein ĂŒbles Hindernis in der FOSS-Community. Aber das raffen viele nicht.

Falls du mir jetzt mit Android oder Linux als Server-System kommen möchtest, spar es dir. Das hast du bei deinem Narrativ schließlich auch unter den Tisch fallen lassen.

Die wenigsten Leute haben Bock auf Windows als Server-System - aus guten GrĂŒnden.
Im Desktop-Bereich scheint es anders herum. Das ist nur recht und billig.

Linux taugte jahrzehntelange nicht als Gaming-OS? Ja, bedanke dich bei den Schnarchnasen der Khronos Group.

Verunglimpfe mein heiliges Linux also mal nicht, indem du dich wie ein typischer Linux-Nerd auffĂŒhrst. :freak:

R4Z3R schrieb:
Außerdem willst du ja gar nicht, dass der Mainstream Linux-Desktop nutzt: dann wĂ€re nĂ€mlich ersichtlich dass es kein Zauberwald ist und Linux-Nutzer keine Zauberer.
Ich arbeite doch schon so lange an meiner pseudo-elitĂ€ren RTFM-Linux-Nerd-AttitĂŒde. WĂ€re echt blöd, wenn die auf einmal hinfĂ€llig wĂ€re. :evillol:

Dann mĂŒsste ich wieder zum eSport greifen. iGiTT!
 
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sverebom schrieb:
Da ich mich fĂŒr Arch entschieden habe,
Ich zitiere mal, was Wikipedia dazu sagt:
"Die Einrichtung „von Hand“ erfordert Grundkenntnisse in Aufbau und Konfiguration eines Linux-Systems, damit wendet sich Arch Linux an fortgeschrittene Benutzer."

Und Wikipedia hat natĂŒrlich nicht unrecht ;). Also klar, wenn du eine Profi-Distribution nutzt, wo jeder Kommandozeile nutzt, ja wirst du wohl - gerade auch im wiki - mit irgendwelche Nicht-AnfĂ€nger Zeugs und Kommandozeile konfrontiert werden ;).

sverebom schrieb:
Sprich, unter gnome habe ich die direkte Erreichbarkeit meiner aktuell aktiven Programme via Taskbar vermisst.
Na daran soll es wohl nicht scheitern...
Gerne mit Workspace arbeiten macht denke ich jede Linux-Distribution. Das bedeutet auch nicht zwingend, dass du parallel auf 2 Projekten arbeiten musst. Die ĂŒbliche Verwendung ist, z.B. du legst Discord auf Workspace 1 und Browser auf Workspace 2. Einfach andere Art des Festermanagements: Dann hat jedes Fester seinen festen Platz, wo man es findet. Quasi dass man Alt-Tab und jedes mal eine andere Anzahl Tabs braucht, Alt-1 ist immer Workspace 1 = Discord. Alt-2 ist immer Workspace 2 = firefox. WĂ€re so meine Art damit umzugehen.
Gnome kann man sogar einstellen, dass workspaces auf nur einem Monitor sind.

Muss man natĂŒrlich nicht so machen. Letztendlich kann man Workspace auch auf 1 begrenzen, also deaktivieren.

Ach ja, ne Taskbar brauchst du:
https://extensions.gnome.org/extension/602/window-list/
Die Extension hat so viele Nutzer, in dem Fall wĂŒrde ich mir keine Gedanken machen.

Alternative: Eben einfach Standard-Ubuntu nutzen. Das ist ja auch einfach Gnome mit Erweiterungen. Ich habe GrĂŒnde, Ubuntu nicht zu mögen (Hust Snap Hust), aber leztendlich ist es trotzdem eine gute Wahl. Optisch gelungen und eben out-of-the-box gut nutzbar.

Wallpaper wurde ja bereits tweaks genannt, da ist tatsĂ€chlich ein grafischer Button fĂŒr Multimonitor-Wallpaper.

sverebom schrieb:
Nur zum VerstĂ€ndnis: Wenn es im Software-Manager der Distro verfĂŒgbar ist, dann das nehmen (egal ob es flatpak oder ein anderes format ist), wenn es dort nicht verfĂŒbar ist, dann eben flathub/flatpak?
Ja, so wĂŒrd ich es derzeit machen
ErgÀnzung ()

R4Z3R schrieb:
DIe AusfĂŒhrung von Arduino IDE tut einfach nichts. Keine Meldung, kein Pop-up.
Was glaubst du denn, was in diesem Fall (Software beendet sich einfach) bei Windows passiert wÀre? Ich geb dir einen Tipp: Genauso nichts. Zumindest bei meinem Windows, vielleicht kannst du mir einen Trick verraten?

R4Z3R schrieb:
Anderes Beispiel: man wechselt den Treiber von libinput auf synaptics: Ubuntu glaubt es könne weiterhin das Touchpad konfigurieren, dabei ist die OberflÀche dann komplett nutzlos.
Ja lol. Du hast am System gepfuscht und wunderst dich, wieso etwas nicht funktioniert. Synaptics ist legacy, du kannst das doch weder ĂŒber die GUI aktivieren noch konfigurieren, oder nicht?
Und ja, natĂŒrlich kannst du eine Software konfigurieren, selbst wenn diese nicht lĂ€uft - sollte man als Nutzer einfach wissen was man macht, wenn man das System modifiziert.
 
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Eine IOT Version von Windows auf einem Desktop/Notebook ist keine legale Lizenz laut Microsoft.
Sollte man erwÀhnen wenn man so etwas vorschlÀgt.
 
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Ach ja ein Test mit CachyOS auf einem 96 Core EPYC 9655P Server von Phoronix:

1767032579291.png

https://www.phoronix.com/review/epyc-cachyos-server-preview/7

Und zum Thema CachyOS fĂŒr Server, einfach Mal abwarten was das werden soll. Einfach die Desktop Distribution auf Server ausrollen wird nicht funktionieren.

GrundsÀtzlich gilt: Alles an Software was nicht getestet wurde funktioniert nicht.
 
chillipepper schrieb:
Keine Firma möchte in der Entwicklung, bei QualitĂ€tschecks und im Support mit einem bunt gewĂŒrfelten Haufen unterschiedlichster Distributionen zu tun haben. Linux muss mal langsam erwachsen und vereinheitlicht werden.
=> Flatpak. Das Problem ist gelöst

Der Linux-Kernel ist wunderbar stabil und einheitlich.
Entgegen anderer Meinungen hast du ĂŒberhaupt kein Problem auf einem aktuellen - sagen wir Fedora - eine Software zum Laufen zu bringen, die vor 20 Jahren fĂŒr Ubuntu gepackt wurde.

Das einzige, was du dafĂŒr brauchst, sind eben alle Libs und sonstige AbhĂ€ngigkeiten von dem damalingen Ubuntu.

Was eben die Idee hinter Flatpak ist, alles in eine "Runtime" zu packen - und schon lĂ€uft das Zeug ĂŒberall.

chillipepper schrieb:
Du siehst es ja an grĂ¶ĂŸeren Firmen: Die beißen lieber in den sauren Apfel und bauen sich selbst eine Linux Distribution, als sich auf eine der Distributionen aus diesem Distributionschaos zu verlassen (RedHAT, Oracle, Steam, 
). Das ist doch alles nur ein Trauerspiel 

Nicht wenn du verstehst, wie das mit den Distribution lÀuft.

RedHat ist der Standard im professionellen Bereich. Oracle Linux ist quasi das gleiche, aber mit dem Konzept: Du musst kein Geld an RedHat zahlen.

Steam OS ist ein Arch Linux mit Steam-Client vorinstalliert. Was vom Marketing natĂŒrlich viel besser ist zu sagen: "Das Ding lĂ€uft mit SteamOS" als "Das Ding lĂ€uft mit Arch Linux" - Oh Gott, was ist das, das klingt ja kompliziert. ;)

Das Chaos verschwindet, sobald mal mal genauer hingeschaut hat. Es gibt nur sehr wenige große Distributionen: Debian / Ubuntu, RHEL / Fedora, SUSE, Arch
Und dann sehr viele Spins, die jeweils darauf bauen und wegen mir dann z.B. eine neue Idee haben wie man einen Desktop konfigurieren kann. Und das dann anderen einfach zur VerfĂŒgung stellen => neue Distribution!
(Steckt ja schon in Namen, einfach eine neue "Auslieferung" immer der gleichen Software; da wird deutlich mehr "fuzz" draus gemacht, als es tatsÀchlich ist)
 
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chillipepper schrieb:
Linux löst keine Probleme, Linux ist das Problem...

Kein Mensch hat Zeit, sich mit den ganzen Varianten auseinanderzusetzen
Ich nutze seit 15+ Jahren Linux und habe mich nie mit allen Varianten auseinandergesetzt.
Das habe ich auch nie mit Smartphones, KĂŒchengerĂ€ten, Fernsehern, Routern, Autos, ... Warum sollte man das bei irgendwas tun?

chillipepper schrieb:
Da ein OS kein Selbstzweck ist, kommt es vor allem auf den Applikationssupport an.
Meine Anwendungen laufen. Aber mein Erlebnis beim Weihnachtssupport mit einem Win11-GerÀt lassen Zweifel daran aufkommen, dass Windows kein Selbstzweck ist. Kam beim Update auf 25H2 erstmal ein 0x800f081f-Fehler, gerade heute. Tolle lösungsorientierte Fehlermeldung. Dann erstmal Befehle aus irgendwelchen Foren abtippen nachm Googlen. Versuch zwei ging dann. Toll....! Und das auf nem SurfgerÀt einer alten Dame.

Ein zickendes Linux-GerĂ€t hatte ich ĂŒber Weihnachten auch. Da stand dann aber nicht 0x..., sondern was man mal ins Terminal tippen soll. Ging dann auch direkt.
 
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pseudopseudonym schrieb:
Kam beim Update auf 25H2 erstmal ein 0x800f081f-Fehler, gerade heute. Tolle lösungsorientierte Fehlermeldung.
danke fĂŒr die erinnerung... Ă€hnliches vorgestern bei der verwandschaft. 23h2 wollte sich nicht aktualisieren lassen, irgendeine obskure 0x meldung. googlen, ai-slop seiten ignorieren, foren-beitrĂ€ge lesen/bewerten. schlussendlich inplace-update durchfĂŒhren. und was sieht man? der sch**** microsoft-eigene installer skaliert nicht richtig! sah auf einem 4k-tv mit 300% skalierung zum davonlaufen aus. und wir wollen erst gar nicht davon anfangen, wie lange das update gedauert hat...
 

AnhÀnge

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0x8100 schrieb:
der sch**** microsoft-eigene installer skaliert nicht richtig!
Bei mir wollte der gar nicht, irgendwas mit KompatibelitÀt - auf nem 3 Jahre alten GerÀt, das mit Win11 ausgeliefert wurde.

Irgendein Powershell-Gefrickel ging dann.
Und dann die Frage: Eingabeaufforderung? Powershell? Powershell als Admin?
Ist doch Frickelmist!
 
DerAnnoSiedler schrieb:
=> Flatpak. Das Problem ist gelöst

Der Linux-Kernel ist wunderbar stabil und einheitlich.
Entgegen anderer Meinungen hast du ĂŒberhaupt kein Problem auf einem aktuellen - sagen wir Fedora - eine Software zum Laufen zu bringen, die vor 20 Jahren fĂŒr Ubuntu gepackt wurde.

Das einzige, was du dafĂŒr brauchst, sind eben alle Libs und sonstige AbhĂ€ngigkeiten von dem damalingen Ubuntu.

Was eben die Idee hinter Flatpak ist, alles in eine "Runtime" zu packen - und schon lĂ€uft das Zeug ĂŒberall.


Nicht wenn du verstehst, wie das mit den Distribution lÀuft.

RedHat ist der Standard im professionellen Bereich. Oracle Linux ist quasi das gleiche, aber mit dem Konzept: Du musst kein Geld an RedHat zahlen.

Steam OS ist ein Arch Linux mit Steam-Client vorinstalliert. Was vom Marketing natĂŒrlich viel besser ist zu sagen: "Das Ding lĂ€uft mit SteamOS" als "Das Ding lĂ€uft mit Arch Linux" - Oh Gott, was ist das, das klingt ja kompliziert. ;)

Das Chaos verschwindet, sobald mal mal genauer hingeschaut hat. Es gibt nur sehr wenige große Distributionen: Debian / Ubuntu, RHEL / Fedora, SUSE, Arch
Und dann sehr viele Spins, die jeweils darauf bauen und wegen mir dann z.B. eine neue Idee haben wie man einen Desktop konfigurieren kann. Und das dann anderen einfach zur VerfĂŒgung stellen => neue Distribution!
(Steckt ja schon in Namen, einfach eine neue "Auslieferung" immer der gleichen Software; da wird deutlich mehr "fuzz" draus gemacht, als es tatsÀchlich ist)

Du vergisst hier eins. Flatpaks sind meines Wissens nur die Applikationen und vermutlich auch die Libraries.

Es gibt hier noch AbhÀngigkeiten zum Kernel und dem Shell Environment.

Du weißt doch sicherlich auch, wie viele Kernel es alleine schon gibt mit speziellen Anpassungen fĂŒr zB Near-Realtime Requirements im Bereich Audioverarbeitung / DAW. Und nicht nur das, auch die Prozesspriorisierung ist bei einer dieser Varianten entsprechend anzupassen.

Es ist einfach eine fĂŒrchterliche Konzeptlosigkeit, gerade in diesem Bereich einen solchen Wildwuchs zu haben. Ich finde Windows als Betriebssystem eigentlich nicht schön, aber die Dinge funktionieren einfach.

Das System muss schließlich auch noch gewartet werden. Und wenn Du Hersteller bist, unterstĂŒtzt Du immer auch das Betriebssystem des Anwenders mit.

Ich als Anwender habe schon mal ĂŒberhaupt keine Lust, mir aus dem ganzen Linux-Zirkus eine einigermaßen gefĂ€llige, nicht zu verbastelte Distribution heraussuchen zu mĂŒssen.
Es fÀngt an mit verbuggten Installationsprogrammen im Bereich der Partitionierung, Àtzend zu bedienen.
Dann geht es weiter mit maximal verbastelten Shell-environments.
Gefolgt von unterschiedlichen Arten von Startup-Skripten.

Sorry, ich kenne hier bessere, standardisierte Systeme. Daran hÀtte man sich anlehnen sollen.

Diese Rumfrickelei ist zum einen völlig unnötig, und dadurch erzeugt man mehr Fehlerbilder, als wenn alle an einem Strang ziehen und ein Linux-System wirklich ĂŒber die Jahre optimieren wĂŒrden.
 
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DerAnnoSiedler schrieb:
Ich zitiere mal, was Wikipedia dazu sagt:
"Die Einrichtung „von Hand“ erfordert Grundkenntnisse in Aufbau und Konfiguration eines Linux-Systems, damit wendet sich Arch Linux an fortgeschrittene Benutzer."

Und Wikipedia hat natĂŒrlich nicht unrecht ;). Also klar, wenn du eine Profi-Distribution nutzt, wo jeder Kommandozeile nutzt, ja wirst du wohl - gerade auch im wiki - mit irgendwelche Nicht-AnfĂ€nger Zeugs und Kommandozeile konfrontiert werden ;).
Die arch-installlation erfolgt zwar in einem Kommandozeilen-Dialog aber wĂ€hlt einfach nur Optionen aus. Damit kommt man auch als neuer User klar. Danach ist es ein normales Linux mit einer DE und nicht etwa eine Kommandozeilen-WĂŒste. Meine bisherigen Probleme fangen ja auch erst ab der DE ab, und an der Stelle ist es irrelevant, ob unten drunter Arch oder Ubuntu liegt. Die Kommandozeilen-Orgien , um

FĂŒr Arch habe mich ĂŒbrigens entschieden, einerseits um möglichst wenige "Wir wissen, was gut fĂŒr dich ist!"-Entscheidungen von Dritten aufs Auge gedrĂŒckt zu bekommen, und mich auch selbst zu zwingen, mich mit den Bestandteilen einer Distro auseinander zu setzen.
DerAnnoSiedler schrieb:
Na daran soll es wohl nicht scheitern...
Gerne mit Workspace arbeiten macht denke ich jede Linux-Distribution. Das bedeutet auch nicht zwingend, dass du parallel auf 2 Projekten arbeiten musst. Die ĂŒbliche Verwendung ist, z.B. du legst Discord auf Workspace 1 und Browser auf Workspace 2. Einfach andere Art des Festermanagements: Dann hat jedes Fester seinen festen Platz, wo man es findet. Quasi dass man Alt-Tab und jedes mal eine andere Anzahl Tabs braucht, Alt-1 ist immer Workspace 1 = Discord. Alt-2 ist immer Workspace 2 = firefox. WĂ€re so meine Art damit umzugehen.
Gnome kann man sogar einstellen, dass workspaces auf nur einem Monitor sind.

Muss man natĂŒrlich nicht so machen. Letztendlich kann man Workspace auch auf 1 begrenzen, also deaktivieren.
Danke, mit dem wissen, werde ich Gnome nochmal eine ehrliche Chance geben.
DerAnnoSiedler schrieb:
Wallpaper wurde ja bereits tweaks genannt, da ist tatsĂ€chlich ein grafischer Button fĂŒr Multimonitor-Wallpaper.
Tweaks hatte ich installiert, aber es sind keine neuen MenĂŒs aufgetaucht (wo diese hĂ€tten sein sollen).
DerAnnoSiedler schrieb:
Ja, so wĂŒrd ich es derzeit machen
Okay, danke. Gut zu wissen. Nimmt schon mal etwas Unsicherheit beim Thema Software-Management raus.
 
Brrr schrieb:
Es ist halt eine virtuelle Welt, wo es im Prinzip keine Regeln gibt. Die Regeln die so rumschwirren sind frei Erfunden.
Oh ja. Beispiele?

Bitte Àndern sie Ihr persönliches und geheimes Passwort alle vier Wochen. Es wird sonst unsicher und schlecht.

Und nur mit einem Virenscanner ist ihr System sicher.

Und immer schön den Hauptspeicher leeren.

Java hat keine Pointer. Und auf den Ressourcenverbrauch muss man damit nicht achten.

Die neue Distribution ist immer schneller und besser als die alte Distribution.


Anmerkung:
Das ist alles falsch. Aber so kompletter Unsinn hÀlt sich. Die Datenschutzschulung hier rÀt immer noch zum Passwortwechsel. Dass das kompletter Unsinn ist, war jedem halbwegs wachem Verstand vor 15 Jahren klar. Und falsche war es schon immer.
 
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