News Linux-News der Woche: Lossless Scaling für Linux, GuideOS und viel X11

Vexz schrieb:
Das stimmt so nicht. CachyOS ist schon merklich schneller als andere Distributionen. Im Vergleich zu Cachy ist Fedora KDE fast langsam, obwohl es gegenüber Windows schon flott ist.
 
Nordwind2000 schrieb:
CachyOS ist schon merklich schneller als andere Distributionen.
Definiere schnell?

Das schnellste System bringt halt auch nichts, wenn die Community auf dem RTFM-Gatekeeping-Trip ist, sobald es irgendwelche Probleme gibt.
Dieses Trauma, welches mir die Debian- Ubuntu- und Arch-Communites schon früh eingeimpft haben, lassen mich vor so einem Projekt eher zurückschrecken, als dass ich dem ganzen eine faire Chance gebe.

Selbst wenn es schneller sein sollte, als meine Mint und openSUSE-Systeme, was ich mir nur schwer vorstellen kann.
Weniger, weil ich es mir unmöglich vorstellen kann, eher, weil diese Systeme selbst schon sehr auf den Desktop-Betrieb ausgelegt sind.
 
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Tevur schrieb:
Unter wessen denn?
Am besten unter dem eines einflussreichen global players, der mit klaren Zielen und entsprechend Ressourcen aufwarten kann.

Durchgehende Zertifizierung (von Secure Boot bis Proton) wäre auch wünschenswert. Sowas kann ein kleines 5-Mann-Projekt ganz sicher nicht stemmen geschweige denn beschützen und bezahlen.
 
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Randnotiz schrieb:
Definiere schnell?
Cachys Kernel ist schon von Haus aus optimiert und man merkt beim KDE-Desktop keine wirklichen Verzögerungen. Bei Fedora muss ich erst einmal dahin optimieren.

Stört mich an sich auch nicht, weil ich Fedora als mein Main-Linux nutze und die anderen Distros auf eine dafür vorgesehene SSD installiere. Aber selbst auf einer S-ATA-SSD ist Cachy smoother und snappier als Fedora auf ner NVMe.
 
Nordwind2000 schrieb:
Cachys Kernel ist schon von Haus aus optimiert und man merkt beim KDE-Desktop keine wirklichen Verzögerungen. Bei Fedora muss ich erst einmal dahin optimieren.
Interessant, interessant, klingt ja erstmal positiv, wenn Du das so verspürst.

Kannst aber keine Vergleiche von den Zeiten her nennen, welche Zugriffe und das öffnen von Anwendungen, oder gar der Start ins Betriebssystem brauchen, oder?

Wobei gut, meine Systeme sind auch alle per LUKS verschlüsselt, da sorgt human error für die Verzögerung :D
 
Farrinah schrieb:
Unglaublich dieser Blödsinn. Statt mal alles unter einem Dach zu machen kommt jeder Friemelheini mit seinen eigenem "Linux" raus. Kein Wunder das es bei Linux (Desktop) nicht wirklich nach vorne geht.
Blödsinn ist selbstverständlich bereits im Konzept, dann irgendwie "verbieten" oder "verhinden" zu wollen, dass Leute Open Source Software nach eigenen Bedürfnissen / Lust anpassen. Was offensichtlich das Konzept hinter Open Source ist.

Ich weiß, verrücktes Konzept, dass nicht jeder einfach das nehmen will, was einem von einem der Hand voll US Mega-Konzernen vorgesetzt wird.

Jahr des Linux-Desktop, das ist doch lachhaft.
Dabei ist es längst passiert - Android ist das "Linux", das die masse tatsächlich auch nutzen will. Der klassische Windows-Desktop wird doch nur noch auf der Arbeit verwendet. Und bei Firmen kannst du sowieso etwas nicht-MS vergessen. Hat nichts mit Open Source oder Linux zutun, Beweis, einfache Frage: Wie viel % Firmen haben ernsthaft SoftMaker Office geprüft und wieso ist die Entscheidung dann auf MS Office gefallen?

Ne, da entwickelt man lieber weiter Software für die (eigene) Zielgruppe.
 
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floTTes schrieb:
Am besten unter dem eines einflussreichen global players,
Microsoft? Google? :freak:

Und was machst du, wenn dieser Global Player sich für den GNOME-Desktop entscheidet, mit dem du gar nicht zurecht kommst?
Und was machst du, wenn dieser Global Player nur Wayland anbietet, das aber mit deiner Hardware Probleme macht?
Und was machst du, wenn du immer die aktuellste Version einer Software brauchst und der Global Player dieses Paket nur jedes halbe Jahr updated?
 
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Tevur schrieb:
Und was machst du, dieser Global Player sich für den GNOME-Desktop entscheidet, mit dem du gar nicht zurecht kommst?
Das selbe, was ich auch bei Android, iOS, macOS oder Windows mache: lernen und mich anpassen.

Tevur schrieb:
Und was machst du, wenn dieser Global Player nur Wayland anbietet, das aber mit deiner Hardware Probleme macht?
Das wäre tatsächlich ein Problem. Aber nur ein kleines, da es andere Distributionen gäbe, auf die ich setzen könnte.

Das scheint mir übrigens nicht plausibel. Nahezu jede Distribution erlaubt einem da eine Auswahl.

Tevur schrieb:
Und was machst du, wenn du immer die aktuellste Version einer Software brauchst und der Global Player dieses Paket nur jedes halbe Jahr updated?
floTTes schrieb:
Das wäre tatsächlich ein Problem. Aber nur ein kleines, da es andere Distributionen gäbe, auf die ich setzen könnte.

Wieso sollte es nicht eine Distribution geben, die auf Zertifizierung wert legt? Das zerstört weder den Gedanken hinter FOSS noch andere Distributionen. Es wäre eine weitere Option für Linux-User.

Linus, der alte Choleriker, macht übrigens genau das beim Kernel: alles vereinen und Kritiker mundtot. Schon irgendwie paradox, so jemanden als einen Kopf der FOSS-Community zu sehen. :freak:
 
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Randnotiz schrieb:
Zeiten her nennen
zeiten kann ich nicht nennen, weil ich die niemals gestoppt habe. Aber selbst in Reviews wird als positiver Faktor aufgeführt.
 
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Farrinah schrieb:
Unglaublich dieser Blödsinn. Statt mal alles unter einem Dach zu machen kommt jeder Friemelheini mit seinen eigenem "Linux" raus. Kein Wunder das es bei Linux (Desktop) nicht wirklich nach vorne geht.

Also ich, als mehr oder weniger LuniX Anfänger, lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster aus sage das es mehr oder weniger an so Leuten wie dir liegt und nicht an den Distros. Und alle haben eigentlich eines gemeinsam, die Shell und da sind alle mehr oder weniger gleich.

Nimm dir eine Distro und leg los. Welche das ist, ist eigentlich Schnuppe. Ich persönlich nutze seit wochen CachyOS auf meinem Main PC und habe meinen (neuen) Server (YAY!) auf Debian 13 laufen was mir meine zwei Game Sever (DayZ & MC), Plex & Jellyfin (Jaja, fragt nicht wieso (#Plex -> Samsung TV ^^)), Navidrome, PiHole, Unbound, SearXNG und VM Host bereit stellt am laufen. Hab jetzt zwar 2 graue Haare mehr sowie eine neue "Merke.txt" aber hey schlussendlich bin ich weg vom Microsoft welche mich zu Win 11 "zwingen" wollten und nun 2 weitere rechner verloren haben. Aber hey, jeder der das Prdukt sein möchte soll dies gerne tun dann aber nicht ankommen mit Linux = BastelOS wenn sie selber dann Script-Kiddy spielen um ihr Win11 anzupassen welcher mehr oder weniger nur noch eine AI Bastelplatform bzw. Werbescheluder und Überwachungsinstrument ist.
 
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floTTes schrieb:
Das wäre tatsächlich ein Problem. Aber nur ein kleines, da es andere Distributionen gäbe
Ja genau, und mein Beitrag war aber eine Antwort auf jemanden, der bei "Distribution" sofort getriggert wird und das Einheits-Linux fordert.

floTTes schrieb:
Durchgehende Zertifizierung (von Secure Boot bis Proton)

floTTes schrieb:
eine Distribution geben, die auf Zertifizierung wert legt?
Was soll das für eine Zertifizierung sein und wer soll die durchführen?
SecureBoot ist ein sinnloser Müll, mit dem sich Microsoft die alleinige Kontrolle über PC-Hardware sichert. Proton ist OpenSource? Was soll denn bitte die Zertifizierung bescheinigen? Dass der Code OpenSource ist und tut was er soll? Bitte, denk dir ein Zertifikat aus, auditiere für jeden einsehbaren Code und verkaufe Zertifikate. Du wärst nicht der erste, der einen Vollidioten findet, der das glaubt und dir dafür Geld gibt.
 
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Hm, CachyOS und Server klingt für mich eher nach zwei grundverschiedenen Zielen. Mal abwarten was sich da entwickelt. Aber bisher würde ich für Server ausschließlich auf Distros setzen die entsprechende Test- und Releaseprozesse habe und möglichst fehlertolerante Upgrade-Pfade unterstützen. Das passt nicht zu Archs "no partial upgrade" policy.

Nordwind2000 schrieb:
Meine RX 9070 XT hat tatsächlich Probleme mit Wayland. Sei es Ubuntu oder Fedora.
Was für Probleme?
Meine RX 9070XT läuft für mein Empfinden problemlos mit Garuda.
 
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Oh, wusste gar nicht das LosslessScaling inzwischen doch schon einen Linux-Port hat.
Sehr erfreulich!
Ich finds auch unter Windows immer noch praktisch: GPU-agnostisch in fast jedem Spiel schnell und einfach Framegen draufschalten = Geil!
 
floTTes schrieb:
Linus, der alte Choleriker, macht übrigens genau das beim Kernel: alles vereinen und Kritiker mundtot. Schon irgendwie paradox, so jemanden als einen Kopf der FOSS-Community zu sehen. :freak:
Psst: Nicht nur beim Kernel!
Du wirst wohl kaum Software in so einer Distribution sehen ohne einheitliches, disto-übergreifendes Upstream-Projekt. So funktioniert das ;).


floTTes schrieb:
Wieso sollte es nicht eine Distribution geben, die auf Zertifizierung wert legt?
Du meinst wie Red Hat Enterprise Linux?
 
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dev/random schrieb:
Was für Probleme?
Teilweise leidet die Stabilität und KDE oder Gnome laufen stürzen manchmal ab. Testweise hatte ich mal Mesa 26 installiert. Damit lief es dann ohne Probleme. Da ich diese nur über ein Copr beziehen kann, habe ich es wieder auf das Systempaket gedowngradet. Aber es ist aktuell bekannt, dass es Probleme durch fehlenden Zugriff auf die Firmware gibt durch die RDNA4-Architektur. Mit der offiziellen Unterstützung als Systempaket von Mesa 26 wird es dann Geschichte sein.
 
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Tevur schrieb:
Was soll das für eine Zertifizierung sein und wer soll die durchführen?
Das könnte von einer Organisation mit entsprechenden Mitteln durchgeführt werden.

Eine Zertifizierung stellt sicher, dass sowohl source code als auch binary entsprechend trustworthy sind.
(Stichworte: DRM, Anti-Cheat, VMs)

Setz dich doch bitte nochmal mit dem Thema Secure Boot auseinander, bevor du hier MS verteufelst:
UEFI Secure Boot is not an attempt by Microsoft to lock Linux out of the PC market here; Secure Boot is a security measure to protect against malware during early system boot. Microsoft act as a Certification Authority (CA) for Secure Boot, and they will sign programs on behalf of other trusted organisations so that their programs will also run. There are certain identification requirements that organisations have to meet here, and code has to be audited for safety. But these are not too difficult to achieve." (wiki.debian.org/SecureBoot, 2025)

Es ist vielmehr eine Schande, dass Linux noch so viele Probleme damit hat. :freak:
MS ist eine CA, nicht die CA.
Da muss die FOSS-Community also zu MS rennen um sich shim zertifizieren zu lassen, anstatt selbst Zertifikate zu stellen. Erbärmlich.

Mit entsprechend eingerichtetem Secure Boot könnte man auch MS/Windows aussperren. :evillol:

Edit:
Jetzt habe ich mich aber verzettelt. Eigentlich wollte ich noch sagen, dass ich es gut finde, dass X11 noch nicht vollständig verschwindet.
 
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Kuristina schrieb:
Oh je. Wieder eine neue Distro. Da drehen doch bestimmt welche am Rad. :)
Ja, gerade mal 3 Beiträge nach deinem geht es schon los... :rolleyes:
 
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TheInvisible schrieb:
ArchLinux und Server widerspricht sich ja schon
Ich würde es nicht unbedingt als widersprüchlich bezeichnen, sondern eher als unintuitiv. Man kann Arch Linux aber auch wunderbar auf Servern nutzen, so lange sich Rolling Release mit dem Einsatzweck verträgt, also häufige Paketupdates kein Problem sind.

Arch selbst verwendet ja Arch Linux selber auf den eigenen Servern (Webseite, Wiki, Repository, AUR, usw.) und ich verwendet es selber auch auf meinen Servern. Arch Linux hat als ServerOS durchaus Vorteile, es ist "ab Werk" praktisch nichts Unnötiges installiert, sondern nur das, was man wirklich braucht und explizit (nach-)installiert. Und für mich persönlich ist der Vorteil, dass ich auf dem Desktop ebenfalls Vanilla Arch nutze, brauche ich mich für die Serveradministration nicht umgewöhnen (bspw. beim Paketmanager).
 
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floTTes schrieb:
Mit entsprechend eingerichtetem Secure Boot könnte man auch MS/Windows aussperren. :evillol:
Oder eine Koexistenz mit Linux und Windows im Dual Boot, bei der Microsoft höchstens sein Windows kaputtmachen kann, nicht aber die Linux-Distri/-Bootloader. Hab ich hier mit eigenen Schlüsseln und Zertifikaten am laufen.
 
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