News Linux-News der Woche: Lossless Scaling für Linux, GuideOS und viel X11

@Atalanttore Echt jetzt? Spaß? Mein Post nicht vollständig gelesen?

Ich "muss" noch nVidia-580-for-debian fixen. Die GIT-Repo steht schon. Dürfte aber hinfällig sein, da nVidia 580 zum LTS erkoren hat. Schätze, dass 580 recht bald Einzug in debian hält.

Ich leiste meinen Betrag übrigens schon, indem ich den FOSS-Dogmatismus und die -Selbstbeweihräucherung "bekämpfe". Damit das mal endlich vorangeht ...


Ich würde DRM gerne mal unter Linux nutzen. Anti-Cheat ist mir egal.
 
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Littlebalgo schrieb:
Ich selbst komme seit Jahrzehnten mit verschiedenen Distributionen super klar, egal ob die sich im Paketmanagement oder der Releasezyklen usw. unterscheiden.
Das ist super für Dich, doch wie ich auch schon angemerkt habe, wenn die Leute von außen auf Linux drauf schauen, eventuell auch nur bei YouTube suchen, oder Laufleserschaft von CB und anderen Seiten sind, welche durch Suchmaschinen von so etwas erfahren, wirkt das ganze halt wie noch eine Option mehr, wo man sich erstmal an dem Kopf kratzt, was man denn nun nutzen will.

Könnte ich coden, ich hätte versucht einen Standard ISO-Builder zu erstellen, in welchen man ein Skript für Arch, Debian, openSUSE oder Fedora-Distributionen stopft und etwas mit den passenden Paketen heraus bekommt.

Mir gefällt sehr, was Bazzite macht, welche einen ähnlichen Online-Wizard haben, wie Microsoft, wenn man das Betriebssystem bei denen herunterladen will.
Das würde das ganze dann halt entschlacken, doch wäre das dann natürlich auch nur eine von vielen Optionen.
 
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Ravensberger schrieb:
X11 ist noch lange nicht tot.
als x11wayland sicher nicht. als baremetal-server dagegen schon, da ein nvidia z.b. keinen treiber für x11libre mit ungewisser zukunft/support oder ein bastelprojekt mit obskurer programmiersprache erstellen wird. und wenn bei den genannten x11-servern keine hw-unterstützung gegeben ist, dann kann man es auch sein lassen.
 
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0x8100 schrieb:
da ein nvidia z.b. keinen treiber für x11libre mit ungewisser zukunft/support oder ein bastelprojekt mit obskurer programmiersprache erstellen wird.
Das glaubst du...
XLibre ist eh mit dem X11 Nvidia Treiber kompatibel und die Entwickler des anderen neuen X11 Server werden wohl auch sicherstellen das ihr Server mit den Nvidia Treibern funktioniert denn sonst wäre ihr Projekt ziemlich sinnlos.
Insofern muß Nvidia selbst gar nichts tun.
 
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CachyOS für Server finde ich auch spannend, kann mir aber nicht vorstellen, dass das erfolgreich wird.

Ich schwanke ja immer noch zwischen CachyOS und Bazzite für meinen (Gaming) Desktop...
 
Hmm das "Lossless scaling" hörte sich interessant an wie ne Art neues FSR wo man nur noch an/aus hat und es intern eben die beste Technik benutzt. Aber wenn es "lossless" ist, ist es sicher schlechter und oder langsamer?
 
@Randnotiz Wenn jemand neu in Linux einsteigen will, hat er es natürlich schwer, weil er auf Empfehlungen angewiesen ist und zwar eigentlich fast alle Anwendungen unter den meisten Distributionen installiert bekommen sollte, dazu notwendige Anleitungen sich dann aber eventuell unterscheiden. Hierbei gebe ich Dir absolut Recht, da der Aufwand da natürlich schon erheblich größer ist, als zuvor gewohnt. Aber durch diese Erfahrung landet man dann ja meist später bei einer Distribution, die einem zusagt, Pakete in den gewünschten Versionen zur Verfügung stellt und noch ein gutes Wiki/Forum usw. bietet.
Früher hatte ich genau aus diesem Grund kein Debian, Gentoo oder Arch, sondern Ubuntu im Bekanntenkreis empfohlen, was heute aber auch Konkurenten bekommen hat, so dass es da nicht mehr ganz so einfach ist, da schnell eine Vorauswahl für jemanden zu treffen. Anwendungsbereich spielt da ja auch noch eine Rolle.

Sollten wir irgendwann mal über vorinstallierte PCs sprechen, wird es dann richtig spannend, aber Valve zeigt ja mit dem Steamdeck und demnächst mit der Box was ein funktionierender Weg sein könnte.
 
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CachyOS ist toll, toll für Linux und toll für unseren Standort. Nur ich bleibe Arch weiter gern und profitiere dennoch von CachyOs :D
 
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@Littlebalgo Sorry
Ich sage aus Prinzip zu jedem Menschen, welcher mich nach Linux fragt, Mint.

Mint hat den Platz und Ruf eingenommen, welchen Canonical bis vor ein paar Jahren mit Ubuntu noch genossen hat.
Das ist simpel aufgebaut und speziell mit Jensens Treibern hilft die Distribution gerne nach.
Ist jetzt zwar kein Rolling Release, wie openSUSE Tumbleweed etwa, doch ist für den Einstieg ein sehr guter Mittelweg.
Zu behaupten, die Wikis und Foren sind gut, erachte ich allerdings für etwas mutig.
Klar, im Arch-Wiki beispielsweise ist vieles sehr gut vermerkt, doch wenn jemand null Ahnung von dem Zeug hat, bringt einem die beste Struktur auch nichts.
Und generell meinen selbst die Leute hier in den Kommentaren zu Linux-Themen teils noch immer, etwas Grundwissen sollte vorhanden sein, da man ja von Windows weg ist.

Sorry, aber das ist Gatekeeping.

Entweder hilft man den Leuten so gut es geht, oder lässt es, das ist etwas, was in vielen Linux-Foren bis heute nur schwer ankommt und weshalb ich tatsächlich auch gern einfach Leuten sage... bleibt bei Windows, wir schauen, wie man es Dir angenehmer gestalten kann.
Wenn sich dann noch immer dagegen gestemmt wird, weil Linux her soll, ja dann Mint, Pakete werden per Software Centre installiert und fertig.
 
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SirSinclair schrieb:
XLibre ist eh mit dem X11 Nvidia Treiber kompatibel
weil xlibre gerade erst geforkt wurde und noch im grunde 1:1 xorgx11 entspricht. früher oder später ändert eine seite was, was die andere nicht mehr nachziehen wird und das war es mit der kompatibilität.
SirSinclair schrieb:
und die Entwickler des anderen neuen X11 Server werden wohl auch sicherstellen
phoenix hat noch gar nichts vorzuweisen und muss erstmal zeigen, dass die irgendwann überhaupt mal was auf dem bildschirm anzeigen können. und dann müssen die auch noch (evtl. bugkompatibel) die api so nachbauen, dass binärtreiber laden und funktionieren. und dann wollen sie workarounds für evtl. vorhandene bugs in den treibern bauen? denn nvidia wird auf garantie keine rücksicht auf diesen x11 server nehmen.
 
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bit_change schrieb:
Schon genauso schlimm wie bei Holz… jeder kann das daraus schnitzen was er will.
Warum sperrt man das nicht und jeder bekommt dasselbe Holz.
Alles einheitlich, alles gleich… bitte keine Kreativität… Hilfe ich bin überfordert und muss mich sinnlos im Internet aufregen


¯\(ツ)

Die Kommentare sind zwar wirklich lächerlich, aber im weiteren Sinn haben sie trotzdem Recht, was du mit deinem letzten Satz zusammengefasst hast.

Die absolute Masse IST überfordert, will alles einheitlich, keine Änderungen und dasselbe was die anderen haben.

Zu jeden neuen Windows, obwohl die Änderungen im Vergleich zu Linux Distros absolut minimal sind, werden imaginäre Weltuntergangsszenarien geschaffen, deren Zurücksetzung einer Doktorarbeit gleichgesetzt wird.

Auch bei iOS wird gefeiert, wenn möglichst immer alles gleich bleibt. Möglichkeiten wie unter Android werden als Nachteil verkauft und die will ja sowieso niemand, denn nur Apple weiß, was die Menschheit will. Individuelle Gesten? Heresy! Nieder mit den Androiden!

Der größte Nachteil von Linux ist für die Masse, dass vom Nutzer eigenständiges Wählen, Denken, Lernen und Anpassen verlangt wird.

Und sobald eine Distro wie Ubuntu "zu bekannt" wird, geschieht dasselbe wie unter Windows. Die Entwickler meinen alles besser zu wissen und selbst wenn die Nutzer etwas nicht wollen, wird es auf Basis von Gier nach Geld und Daten trotzdem aufgezwungen. (z.B. Flatpak vs Snap, Ansätze von adware/spyware, Nutzerdaten sammeln, usw.)

In dem Sinne können die Nerds froh sein, dass deren Distros nicht zu groß werden.
 
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Hochland Reiter schrieb:
Der größte Nachteil von Linux ist für die Masse, dass vom Nutzer eigenständiges Wählen, Denken, Lernen und Anpassen verlangt wird.

In dem Sinne können die Nerds froh sein, dass deren Distros nicht zu groß werden.
Wo ich beim Thema Gatekeeping bin, ne?

Das Problem dürfte wohl weniger das Nachdenken und aussuchen an sich sein.
Das müssen wir alle machen, wenn es ums Essen geht, darum, welche Kleidung wir morgens anziehen, oder wohin wir ziehen, welchen Beruf wir ausüben und was wir in unserer Freizeit machen.

Die Problematik ist, dass es keinen kleinen Einstieg gibt, der sagt, haltet Euch hieran, wenn Ihr warm geworden seid, könnt Ihr auch weiterziehen.

Immerhin scheint der Tenor dann doch stellenweise zu sein, dass viele Leute ähnlich wie ich, einfach zu Mint raten, weil es läuft und Cinnamon per default sehr an spätere Windows-Versionen vom Desktop erinnert.
 
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Ich glaube nicht dass, wenn es eine Hauptdistribution gibt, sich viel an der Linux Verbreitung am Desktop ändern würde.

Software gibt es erst, wenn es auch einen interessanten Markt dafür gibt. Bezweifle sehr, dass z.B. Adobe ihre Produkte nicht für Linux portiert, weil es zuviele Distributionen gibt sondern eher weil der Marktanteil für sie uninteressant ist.

Ich glaube PCs mit einer Linux Distribution müssten großflächig verkauft und beworben werden, z.B. bei Mediamarkt usw. stehen.

Sieht es ja am Steam Deck. Den meisten Leuten ist es doch egal was da für ein OS darunter läuft, es soll funktionieren und nicht zu teuer sein.
 
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Atalanttore schrieb:
Ohne Secure Boot hinkt der PC bei den Sicherheitsfunktionen einem Smartphone noch weiter hinterher als er ohnehin schon hinterher hinkt.
Bitte DRM nicht mit Security verwechseln. Solange Du Hardware besitzt aber keine Kontrolle über deren "Secure Boot" trust anchor, schützt "Secure Boot" nicht Dich sondern den Hersteller.
 
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petepow schrieb:
Sieht es ja am Steam Deck. Den meisten Leuten ist es doch egal was da für ein OS darunter läuft, es soll funktionieren und nicht zu teuer sein.
Das definitiv, wobei es ironischerweise beim Deck auch so ist, dass die Leute wissen, dass da eben kein Windows drauf läuft und die Spiele drauf laufen, weshalb es jeder haben will :D

Für die meisten ist das wohl noch immer Magie, auf die selbe Art und Weise, wieso für 90er Kinder oft Konsolen so toll waren.
 
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Nordwind2000 schrieb:
Das stimmt so nicht. CachyOS ist schon merklich schneller als andere Distributionen. Im Vergleich zu Cachy ist Fedora KDE fast langsam, obwohl es gegenüber Windows schon flott ist.
Lässt sich schwierig feststellen. Mit Benchmarks vielleicht. In Gaming Benchmarks ist aber CachyOS nur eher selektiv schneller als z. B. Bazzite, was rpm-ostree nutzt, also im Grunde ein immutable Fedora. Ich würde da also nicht grundsätzlich zustimmen.
 
@Randnotiz Wie bereits angedeutet, hängt das von der Zielgruppe ab. Mint habe ich schon oft bei neuen Umsteigern gehört und die waren wohl zufrieden. Wenn jemand Hilfe brauch, unterstütze ich sehr gerne, aber empfehlen kann ich nur das, was ich kenne, oder in etwa einschätzen kann und seinem Anwendungsfall entspricht. Passt das nicht oder ist kein Interesse da, sich damit zu befassen, soll er bei Windows bleiben und glücklich sein und gleichzeitig noch sinnvoll Lebenszeit nutzen, anstatt am PC zu fummeln. Mich juckt das nicht. Ich möchte da keinen bekehren. Jeder so wie er möchte.
 
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Vexz schrieb:
Das nutzt einen auf Performanz angepassten Kernel, was ihn unter Umständen leistungsfähiger macht, als die Kernels anderer Distributionen.
Ich nutze den Cashy-Kernel unter Fedora 43 KDE.
Ob es etwas bringt? Keine Ahnung. Auf jeden Fall musste ich dafür SecureBoot deaktivieren.
 
@tusen_takk
Habe schon gehört, dass sowas möglich sein soll. Merkst du denn überhaupt einen Unterschied bei der Nutzung? Irgendwelche Performanzverbesserungen?
 
@Vexz Gefühlt eher nicht. Für FPS/Watt-Vergleiche zwischen den Kerneln hatte ich bisher noch keine Zeit. Den einzigen Vorteil, den ich bekam, war, dass ich mit deaktiviertem SecureBoot die CPU-Temp/den Verbrauch meines 5900X unter Mangohud sehe. Dies war vorher nicht möglich. Auch im Fedora-Forum gab es dazu keine Rückmeldungen auf mein Problem.

CachyOS-Kernel unter Fedora: https://github.com/CachyOS/copr-linux-cachyos
 
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