MegaProblem mit ROG Z790 bei Booten

Blackbird_007

Cadet 3rd Year
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Hi,
ich habe seit einigen Tagen ein Problem mit dem Booten des Rechners. Die Symptome passen irgendwie gar nicht zusammen und die Ursache habe ich (noch) nicht gefunden. Ich brauche HILFE‼
Der Rechner wurde seit ca. einem Jahr nicht verändert, aber fast täglich genutzt. Bisher ohne irgendwelche Probleme.
Konfiguration:
  • Mainboard: Asus ROG Maximus Z790 (Bios 2801)
  • Prozessor: Intel i7-14700K
  • Speicher: 2x Viper Venom 32GB, 6400MHz, DDR5, betrieben auf 4800MHz (auf „Auto“ gestellt)
  • GPU: NVIDIA GTX1070 (von ASUS)
  • SSDs (durch Stromversorgung immer nur eine der SSDs in Betrieb, aber alle bootbar):
  • SSD1: Samsung 870 EVO (1TB)
  • SSD2: Ultimate SU800 (256GB)
  • SSD3: Ultimate SU800 (256GB)
  • Großes Gehäuse mit etlichen Lüftern => kein Wärmeproblem
Rechner mit SSD2 läuft ohne Probleme hoch.

Wenn Rechner mit SSD1 oder SSD3 hochgefahren wird passiert folgendes:
  • Q-LEDs leuchten unterschiedlich und gehen dann komplett aus.
  • Das MB ruft von selbst das BIOS auf.
  • Q-Code: das mehr als merkwürdig: wenn das BIOS aufgerufen ist, laufen die Zahlen sehr langsam hoch von 44 bis 53. Der Q-Code scheint eher eine Temperatur zu sein, als ein Fehlerstatus. Wichtig: mit SSE2 läuft das System ohne Probleme hoch.
Die Fehler sind eigentlich zeitgleich hochgekommen: SSD1 lief nicht hoch; dann SSD2 versucht, ging; dann SSD1, lief nicht; dann SSD3, lief auch nicht. => SSD1 und 3 laufen nicht, 2 schon.

Versuche, die Ursache zu finden:
  • Nur noch eine einzige SSD anschließen, das parallele Anschließen der SSDs wieder rückgängig machen. Hierfür SATA Anschluss & Kabel und Stromversorgung von SSD2 verwendet (da die ja läuft). Ergebnis: keine Änderung.
  • Alle Festplatten werden im BIOS richtig erkannt und können auch zum Booten angewählt werden (Booten => Boot-Aussetzung)– allerdings kommt dann nach ca. 1 sec wieder das BIOS hoch.
  • Da Fehler 50-53 auf RAM hindeuten, den wenigen Staub im Rechner entfernt, alle Stecker etwas angehoben und wieder drauf gesteckt, RAM etwas gelöst und wieder eingesteckt. Ergebnis: keine Änderung.
  • Da viele Einstellparameter auf „Auto“ stehen, die „CPU/Speicher“ und „Prognose“ im BIOS zwischen den SSD1 und SSD2 verglichen. Ergebnis: keine Unterschiede.
Offensichtliches:
  • Die HW (MB, CPU, RAM) kann es eigentlich nicht sein, da dieses mit SSD2 läuft. Der SATA und Stromversorgung kann es auch nicht sein, da dieses mit SSD2 läuft.
  • Der Fehler auf dem Q-Code deutet auf ein RAM Problem hin.
  • Verhalten deutet auf ein Boot-Sektor-Problem der SSDs 1 und 3 hin. Wie kann das aber sein, daß zwei völlig unabhängige SSDs ein Boot-Sektor-Problem haben. Da ich die Daten auf den SSDs noch brauche kann ich sie nicht einfach neu aufsetzen.
Was würdet Ihr vorschlagen??
Ich bin etwas ratlos .... :o
 
RAM Riegel mal einzeln getestet?

E: Ok das macht keinen Sinn, da "Rechner mit SSD2 läuft ohne Probleme hoch.".
 
Zuletzt bearbeitet:
Jep. Das ist ja das Irre!

Wie muss die SSD "beschädigt" sein, dass sie noch erkannt wird, aber nicht hochbootet? Und wie könnte man das prüfen, ohne die SSD zu löschen?

Welchen DiskManager sollte man hierfür nehmen, um den Bootsektor zu prüfen und ggf. zu reparieren? MiniTool Particion Wizzard? Oder AOMEI Partitions Assistent Standard?
 
Zuletzt bearbeitet:
Blackbird_007 schrieb:
Wie muss die SSD "beschädigt" sein, dass sie noch erkannt wird, aber nicht hochbootet?
Indem die SSD in Ordnung ist, aber keine Boot-Partition erkannt wird.
 
Versorge mal bei der funktionierenden Installation die beiden andern SSDs auch mit Strom und poste dann einen Screenshot der Datenträgerverwaltung.
 
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Neuigkeiten: ich hatte noch einen Win11 USB Installationsstick. Den wollte er auch nicht: er hat ihn zwar in den Boot-Optionen angezeigt und war auch auswählbar. Allerdings sprang er gleich nach dem Versuch von dort zu booten wieder zurück ins BIOS - genau wie bei der SSD.
Erst als ich CSM aktiviert habe, konnte er vom USB Stick booten. Ist das normal?

Wenn ich mit CSM aktiv versuche von der SDD zu booten kommt:
"Reboot und Select proper Boot device or Insert Boot Media in selected Boot device and prss a key".

Heißt doch, dass die SDD meinen BootBlock mehr hat? Der Q-Code steht auf (wechselnd) 58, 59,60 .
Ergänzung ()

00Julius schrieb:
Versorge mal bei der funktionierenden Installation die beiden andern SSDs auch mit Strom und poste dann einen Screenshot der Datenträgerverwaltung.
Done - allerdings habe ich erstmal nur SSD2 (gut) und SSD1 (problematisch) mit Strom versorgt - ist wg. den Anschlüssen erstmal einfacher.
Im BIOS melden sich beide Platten unterschiedlich:
20260613_122113.jpg




Die Datenträgerverwaltung zeigt mir:

260613 1230 Datenträgerverwaltung.png




Beim Booten lief's ein bischen strange:
  • CMS wieder deaktiviert
  • Bootvorgang dauert sehr lange
  • Dann Reparatur & Updates (Sicherheitspatch auf SSD2 war noch offen, hatte ich diese Tage ausgesetzt, um nicht noch etwas zu verändert. Hier kann ja auch ein Problem hinzugefügt werden :o )
  • Neustart
  • Updates
  • Neustart
  • gleich wieder Neustart, scheinbar ohne Updates o.ä.
  • Updates. Dann SSD2 wieder ansprechbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Blackbird_007 schrieb:
Neuigkeiten: ich hatte noch einen Win11 USB Installationsstick. Den wollte er auch nicht: er hat ihn zwar in den Boot-Optionen angezeigt und war auch auswählbar. Allerdings sprang er gleich nach dem Versuch von dort zu booten wieder zurück ins BIOS - genau wie bei der SSD.
Erst als ich CSM aktiviert habe, konnte er vom USB Stick booten. Ist das normal?

Wenn ich mit CSM aktiv versuche von der SDD zu booten kommt:
"Reboot und Select proper Boot device or Insert Boot Media in selected Boot device and prss a key".

Heißt doch, dass die SDD meinen BootBlock mehr hat? Der Q-Code steht auf (wechselnd) 58, 59,60 .
Ich nehme an du hast secure boot aktiv und hebelst das dann via CSM aus. Kannst du mal versuchen mit uefi und ausgeschaltetem secure boot zu booten?

Und versuch zu spezifizieren, welche der drei SSDs du gerade beschreibst damit wir nachvollziehen können, was du gerade machst.

Patch Tuesday hatte einige BitLocker "Fixes" im Gepäck. Kann schon sein, dass die kleine Indiecompany Microsoft wieder ein paar ungewollte features ausgerollt hat.
 
@Schl0nz0r Ich hatte wieder versucht, mit der SSD1 zu booten.

Andere Tests mache ich gerade ...
Ergänzung ()

Schl0nz0r schrieb:
Ich nehme an du hast secure boot aktiv und hebelst das dann via CSM aus. Kannst du mal versuchen mit uefi und ausgeschaltetem secure boot zu booten?

Und versuch zu spezifizieren, welche der drei SSDs du gerade beschreibst damit wir nachvollziehen können, was du gerade machst.

Patch Tuesday hatte einige BitLocker "Fixes" im Gepäck. Kann schon sein, dass die kleine Indiecompany Microsoft wieder ein paar ungewollte features ausgerollt hat.
Um sicher zu sein, daß ich die richtigen Versuche mach: was soll ein und was soll deaktiviert sein?
Zur Zeit:
CMS: off
Sicheres Booten ist alles ausgegraut
Boot-Konfiguration:
  • Schnelles Boot: off
  • Option-ROM-Meldungen: BIOS forcieren
  • Interrupt 19 abfangen: off
  • AMI Native NVMe Treiberunterstützung: aktiv
  • Einrichtungsmodus: erweiterter Modus
  • Wiederherstellungsvorgabe für den Bootsektor: lokale Benutzersteuerung
  • Wiederherstellungsaktion beim nächsten Booten: überspringen
Was sollte ich ändern?
 
Zuletzt bearbeitet:
Immerhin wird die Bootpartition auf der 1TB SSD angezeigt.
Wenn sonst nichts hilft, dann versuchen die Bootpartition auf den SSDs zu reparieren.
z.B. wie hier beschrieben.
 
@00Julius Du meinst wie unter "Reparieren der Systempartition" beschrieben?

Was ist mit den BIOS Einstellungen? Geht da was, bevor ich die SDD anfasse und ggf. dadurch platt mache?
 
Ich würde erstmal ein BIOS mit aktuellem Microcode 0x12F installieren - falls die CPU nicht schon einen Schaden hat.
Defekte CPUs können auch Dateisysteme oder Partitionen zerschießen.

Sobald der POST fertig ist, ist das die CPU Temperatur auf der Segmentanzeige wie du bereits vermutet hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Irrlicht_01 Was meinst Du mit Microcode?
Ich habe gerade auf der Asus-Seite nachgesehen. Da gibt es nun tatsächlich ein Update auf 3107 (ich habe ja noch die 2801).
O.k. also updaten.
 
Und wenn Dundamit fertig ist, prüfe deine Datenträger mit Crystadiskinfo auf Fehler.

CU
redjack
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß nicht was du als Standard SW bezeichnest -> Anzeige unter "Datenträger und Volumes verwalten" oder sfc, dism, chkdsk?

Jedenfalls nutz mal Crystaldiskinfo und stell mal unter Optionen -> Erweiterte Optionen -> Rohwerte -> DEC ein und lad nen screenshot hoch.
Manche Werte sind bei Sata SSDs nicht korrekt, die wichtigerenn aber schon.

Der Microcode wird in die CPU geladen und sagt ihr wie sie bestimmte Befehle zu interpretieren hat, zum Beispiel auch wie sie sich selbst steuert bzgl. Spannungen.
Mit einem geänderten Microcode lässt sich fehlerhaftes Verhalten der CPU korrigieren oder auch Sicherheitslücken lassen sich so fixen. Die Microcode Updates sind bei Intel CPUs der 13. und 14. Gen nötig damit diese nicht mehr so häufig dazu neigen sich selbst zu zerstören.
 
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FW wurde aktualisiert. Leider sind dabei natürlich sind somit auch alle Einstellungen futsch - hab's vergessen zu sichern.
Hurra!! Die SSD1 meldet sich wieder :)

CrystalDiskInfo sagt, dass alles gut ist.
ChkDsk läßt sich nicht starten. Daher bin ich gerade dabei, im Recovery-Mode ChkDsk durchzuführen. Phase 1-3 bisher ohne irgendwelche Meldungen / Problem.
 
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Blackbird_007 schrieb:
Mainboard: Asus ROG Maximus Z790 (Bios 2801)
Ist Mindestens Microcode 12F drauf kann man per CPU-Z prüfen.
1781353941865.png

Blackbird_007 schrieb:
Bootvorgang dauert sehr lange
Hast du mal geprüft ob die Festplatten in Ordnung sind per Crystal.
Das CHKDSK nicht funktioniert ist komisch. Sicher das es im Admin gestartet wurde!?
Zusatzhinweis was nicht zum Problem gehört Offtopic!!
Startmenü Geräte eingeben dann Gerätesicherheit!
Hinweis da ja im Juni die Secureboot Zertifikate auslaufen, hat mit dem Problem nichts zu tun.
Aber mal geprüft unter Gerätesicherheit?
Sollte so ausssehen.
1781354010519.png

Ergänzung ()

Irrlicht_01 schrieb:
Der Microcode wird in die CPU geladen und sagt ihr wie sie bestimmte Befehle zu interpretieren hat, zum Beispiel auch wie sie sich selbst steuert bzgl. Spannungen.
Mit einem geänderten Microcode lässt sich fehlerhaftes Verhalten der CPU korrigieren oder auch Sicherheitslücken lassen sich so fixen. Die Microcode Updates sind bei Intel CPUs der 13. und 14. Gen nötig damit diese nicht mehr so häufig dazu neigen sich selbst zu zerstören.
Ist bei der CPU Reihe lebenswichtig! Damit das System in 5 Jahren noch läuft.
Ergänzung ()

Achtung von ROG Maximus Z790 gibt es mehrere Modelle welches ist es den?
Habe das gefunden.
Damit ist 2801 veraltet und hat noch nicht die nötige 12F Microcode Updates.
Mal mit CPU-Z gegenprüfen!
Version 3001

13.58 MB

2025/05/19

SHA-256 :B25515EC52D5771301895D0DCA082D6F8F2FD7D0F29FE7E8227B406705644C0C

"1. Update the Intel microcode to version 0x12F to further improve system conditions that may contribute to Vmin Shift instability in Intel 13th and 14th Gen systems.

Updating this BIOS will simultaneously update the corresponding intel ME to version 16.1.35.2557.
Please note after you update this BIOS, the ME version remains the updated one even if you roll back to an older BIOS later.
Version 2801
13.53 MB
2024/12/06
"1.Enhanced system performance, stability and allowed the C1E power state to be disabled.

Updating this BIOS will simultaneously update the corresponding intel ME to version 16.1.32.2473.
Please note after you update this BIOS, the ME version remains the updated one even if you roll back to an older BIOS later.
Before running the USB BIOS Flashback tool, please rename the BIOS file (MZ790H.CAP) using BIOSRenamer."
 
Zuletzt bearbeitet:
Chkdsk ist gleich durch. Sieht gut aus.

Mist, habe vergessen, daß ich meinem Sohn versprochen habe, bei seinem Tunier fotografieren. Bin also bis ca. 1900 afk.

Vielen Dank für den Support schon mal !!!!

Nachher geht's weiter. Bin echt beruhigt, dass die Daten nicht futsch sind .... ja, ja, ja. Backups ...
 
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