Meine Erfahrungen mit den diversen Distributionen

@Tanzmusikus hab es über unattended upgrades gelöst. Funktioniert bisher auch.
Muss man aber wissen, dass da standardmäßig nichts automatisch passiert (nicht mal Mitteilungen).
 
Spassmuskel schrieb:
Muss man aber wissen, dass da standardmäßig nichts automatisch passiert (nicht mal Mitteilungen).
Also von der ISO geht's -> siehe Anhang.

Ich vermute, dass da irgendwas bei dir verstellt worden ist.
 

Anhänge

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@Tanzmusikus also hat es bei dir das System im Hintergrund automatisch gemacht? Ich musste dafür immer auf die Aktualisierungsverwaltung manuell klicken. Sonst wurden mir nie Updates angezeigt. Hatte bis dato auch die Standardeinstellungen gelassen.
Jetzt frage ich mich natürlich, wie ich das wieder herbekomme.
 
Spassmuskel schrieb:
also hat es bei dir das System im Hintergrund automatisch gemacht?
Nein. Meiner Erfahrung nach ist das bei einigen Linux-Distributionen nicht auf "Automatisch" gesetzt.
Bei LMDE ist das ebenso der Fall. Bei Ubuntu konnte man es schon immer aktivieren, wenn man wollte.

Bei Pop!_OS 22.04 war es damals automatsch aktiviert. Natürlich per Menü -> Autostart von Anwendungen.
Ich hatte es damals deaktiviert, weil ich lieber selbst die Updates "anstoße".

Bei Linux Mint ist es so, dass man benachrichtigt wird, wenn es Updates gibt. Sie machen es damit leichter.
Deshalb sagt man mittlerweile: "Linux Mint ist das neue Ubuntu".
 
Völlig unabhängig davon, ob jetzt Updates automatisch installiert werden (ich will das nicht) oder auch nicht, man bekommt doch immer angezeigt, ob Aktualisierungen verfügbar sind - also selbst *buntu macht das meines Wissens.
Und wenn Aktualisierungen verfügbar sind, dann aktualisiert man - und gut isses.

@Tanzmusikus, wer will schon Ubuntu?
Und nein, Mint ist nicht das neue Ubuntu - ohne Ubuntu gibts kein Mint → die Mintmacher schaffen es ja nicht mal so, mit einer fertigen Basis, ihr System halbwegs aktuell zu halten.
Mint 23, Basis Ubuntu 26.04, kommt frühestens 9 Monate nach Veröffentlichung von 26.04 → also von wegen Mint ist das neue Ubuntu → Mint ist ein völlig veraltetes Ubuntu.
 
@Habicht
Es gibt auch eine Debian-Version von Mint (LMDE).
*buntu basiert auch auf Debian. Das sollte allerseits bekannt sein.
 
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Habicht schrieb:
Mint 23, Basis Ubuntu 26.04, kommt frühestens 9 Monate nach Veröffentlichung von 26.04 → also von wegen Mint ist das neue Ubuntu → Mint ist ein völlig veraltetes Ubuntu.
Ich sehe da gar keine Nachteile, es muss nämlich nicht immer das aktuelleste und neueste sein - solange das System regelmässig mit Updates und Fixes versorgt wird. Gerade wegen der Featuritis von Windows und seiner Updatefans bin ich zu Linux gewechselt und will hier nicht das gleiche erleben.

Solange alles läuft und mir das System nicht unterm Hintern zusammenbricht, darf Mint das nächste Upgrade auch gerne auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.
 
areiland schrieb:
Gerade wegen der Featuritis von Windows und seiner Updatefans bin ich zu Linux gewechselt und will hier nicht das gleiche erleben.
Ich glaub es gibt keine akute Gefahr dahingehend.
 
@sedot
Naja, ich lese hier doch ständig, dass man auf der absolut aktuellsten Version sein muss, damit man en voque ist. Das ist doch die gleiche abgehobene Tour, die auch unter Windows galt.

Der Rechner muss vernünftig laufen und ob es ein Upgrade erst gegen Ende des Jahres gibt, ist dabei doch völlig nebensächlich. Trotzdem gehts schon wieder los, nur der, der auf der alleraktuellsten Linuxversion ist, ist ein wirklicher Linux Nutzer.
 
areiland schrieb:
Trotzdem gehts schon wieder los, nur der, der auf der alleraktuellsten Linuxversion ist, ist ein wirklicher Linux Nutzer.
Ach naja, einfach ignorieren wenns dich stört. Ich bin ganz gern nah am Puls, kann aber auch nachvollziehen wenn es anderen zu schnell oder aufregend ist.
 
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areiland schrieb:
Ich sehe da gar keine Nachteile, es muss nämlich nicht immer das aktuelleste und neueste sein - solange das System regelmässig mit Updates und Fixes versorgt wird.
Ich habs bereits mehrfach erläutert und hab keine Lust, das nochmals zu machen - Mint lügt, da ist nix mit Updates und Fixes.
Wenn dich die Thematik interessiert, dann durchsuch meine Beiträge, da findest du es → Stichwort, die universe- und multiverse-Quellen.

Mit neueste oder aktuellste hat das nichts zu tun - es geht darum, dass die Mär von 5 Jahren Support bei Mint ganz einfach nicht stimmt.
 
Und warum bekomme ich dann regelmässig Fixes und Kernelupdates? Sind das reine Phantasien von mir, die in Wahrheit nicht stattfinden? Lüge ich etwa, wenn ich sage, dass es mir völlig egal ist, ob Mint im August oder im Dezember ein Upgrade erhält?

Es ist mir völlig wurscht, denn mein System läuft einwandfrei und ohne Probleme. Warum sollte ich also unbedingt so schnell als möglich auf Ubuntu 26.04 umstellen?

Erklärs mir bitte, was für einen Sicherheitsgewinn und welche zusätzliche bessere Funktionalität ich gewinnen würde, wenn ich jedem Upgrade nachhechle und es so schnell als möglich auf meinen Einzelplatzrechner prügle.
 
areiland schrieb:
Erklärs mir bitte, was für einen Sicherheitsgewinn und welche zusätzliche bessere Funktionalität ich gewinnen würde, wenn ich jedem Upgrade nachhechle und es so schnell als möglich auf meinen Einzelplatzrechner prügle.
Sorry, aber du hast es nicht verstanden - ich erklär es dir nochmal kurz, eine weitere Antwort dazu kannst du dir im Netz suchen oder frag die KI.

Also, Ubuntu hat 4 Paketquellen, main, restricted, universe und multiverse - LTS gilt nur für main und restricted, für einen Teil der Pakete aus inverse bekommst du es via "Ubuntu pro".

Ganz viele Pakete kommen aus universe - Beispiel ffmpeg und viel libav-Zeugs. Ein ffmpeg aus Mint 21.x ist längst raus aus dem Support aber in nahezu jedem Mintsystem installiert.

Überprüfen woher ein Paket kommt, kannst du mit
Code:
apt policy PAKETNAME
also bspw.
Code:
apt policy ffmpeg
Was meinst du eigentlich, warum die Derivate Kubuntu, Lubuntu, Xubuntu etc nur 3 Jahre Support haben und nicht 5 Jahre?
Und woher soll Mint die Manpower haben, zig-tausende Pakete zu betreuen? Die schaffen es ja nicht mal zeitnah, ihr Mint 23 zu veröffentlichen - wenn alles gut läuft, dann bekommst du das mit nem knappen Jahr Verspätung zum entsprechenden Ubuntu-Unterbau.
 
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Das stimmt. Und doch finde ich die Philisophie von Linux Mint besser als die momentane von Ubuntu.
Ich gönne Ubuntu aber, dass auch sie ihr Big Server Business weiter führen.

Irgendwann, wenn ein neues System den Kapitalismus abwechselt, werden sich neue Ziele finden.
 
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Tanzmusikus schrieb:
finde ich die Philisophie von Linux Mint besser als die momentane von Ubuntu
Welche Philosophie?
Mint hat nie was anderes gemacht als sich die Rosinen bei Ubuntu rauszupicken und da wo sie Chancen sehen Kundschaft von Ubuntu abzuwerben etwas anders zu machen.
Da geht es nur darum entsprechend viel Spendenaufkommen und Browservergütung einzufahren. Aber gut, auch das ist eine Philosophie.

Hätte Ubuntu heute XFCE als Standard-GUI kannst Gift drauf nehmen, dass Lefebvre jetzt auf der Gnome-Shell fahren würde (wie seinerzeit bei Unity). KDE hat er nicht auf die Reihe gekriegt nachdem keine Unterstützung mehr von KDE kam und woher der Support für 5 Jahre bei XFCE kommen soll bleibt sein Geheimnis wenn die Herausgeber es nur 3 Jahre unterstützen.
Genau genommen dürfte man nicht mal den Begriff der LTS verwenden, da den Ubuntu ausschließlich für seine offiziellen Derivate gewährleistet und sonst nichts.
Typisch auch SecureBoot. Ist ja was böses, unterstützt man daher natürlich nicht, sowas kommt immer gut an beim Publikum. Aber man schleift es von Ubuntu (das im Gegensatz zu Debian die Zweitverwertung nicht untersagt) stillschweigend mit durch, da auch bei Mintusern ggf. nicht unwillkommen. Man könnte es ja auch unterbinden wenn man schon keine eigene Signatur will...!?

Bei Mint liest sich das immer so, als ob man die Arbeit für 95 % der Distro leistet, dabei ist es exakt anders rum.
 
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Tanzmusikus schrieb:
Und doch finde ich die Philisophie von Linux Mint besser als die momentane von Ubuntu.
Ich mag generell diese "basiert auf" Distris nicht und bleibe lieber bei den Originalen.
Ergänzung ()

@mo schrieb:
Bei Mint liest sich das immer so, als ob man die Arbeit für 95 % der Distro leistet, dabei ist es exakt anders rum.
japp, 100% Zustimmung 👍
 
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Ja, nein, jein - Ansichtssache → ich denke mal, du weißt was ich meine. ;)

Wenn man es genau nimmt, dann verbleiben vielleicht 5 "Familien"
  • Debian-Familie
  • Arch-Familie
  • Red-Hat/Fedora-Familie
  • Gentoo-Familie
  • Slackware-Familie
plus eventuell noch der Sonderfall "Linux_from_Scratch".
 
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@mo schrieb:
Welche Philosophie?
Es dem 08/15-Nutzer einfach bzw. komfortabel zu machen.

Für das winzige LM-Team sind die Änderungen an Cinnamon schon eine Menge an Arbeit.
Klar, Ubuntu übernimmt seinen Teil der Arbeit ... und holt sich widerum die Basis von Debian.

LM hat mit LMDE außerdem noch einen 2. Zweig, falls Ubuntu mal richtig hart die "Zöpfe abschneidet".
Inwieweit Cinnamon noch modernisiert werden kann, ist halt die Frage ...
 
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