Neuer PC nach 10 Jahren – Beratung zu Komponenten & Kauf

obsc

Cadet 2nd Year
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Aug. 2025
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27
Hallo zusammen,

nach rund 10 Jahren möchte ich mir einen neuen PC zusammenstellen. Wie schon damals möchte ich die Komponenten wieder einzeln kaufen und den Rechner selbst zusammenbauen – natürlich so günstig wie möglich.
Mein aktuelles System zeigt inzwischen deutliche "Alterserscheinungen": Das Netzteil meldet gelegentlich Fehler, und auch die allgemeine Leistung lässt spürbar nach. Besonders auffällig wird das bei paralleler Nutzung mehrerer Desktop-Anwendungen, in späteren Spielphasen von League of Legends oder bei intensiver Browsernutzung.

Auf der Gamescom konnte ich kürzlich ein XMG Pro 16 (300 Hz, RTX 5070 Ti 12 GB, i9-13900HX) testen und war überrascht, wie groß der Unterschied im Spielgefühl im Vergleich zu meinem PC ausfiel – gerade bei einem Titel wie League, der eigentlich nicht als besonders hardwarehungrig gilt.

Aktuelles System (seit 2015)​

  • CPU: Intel i7 6700K
  • GPU: Radeon R9 390 → später ersetzt durch GTX 1060 6 GB
  • Mainboard: Asus Z170 Pro Gaming
  • RAM: 2× Corsair Vengeance LPX DDR4-3000, je 8 GB
  • Kühlung: BeQuiet! Dark Rock 3
  • Netzteil: Corsair VS650
  • Speicher: Samsung 850 PRO 256 GB (OS) + Samsung 870 EVO 1 TB
  • Gehäuse: BeQuiet! Silent Base 600
  • OS: Windows 10

Grober Entwurf (UserBenchmark)​

  • CPU: i7-14700KF / i9-14900KF
  • GPU: RTX 5060 8 GB
  • Mainboard: noch offen
  • RAM: 2× Kingston Fury DIMM 16 GB DDR6-5600
  • Kühlung: Arctic Liquid Freezer III Pro 360 oder Silent Loop 3 360 – oder lieber doch den Dark Rock 3 weiterverwenden?
  • Netzteil: BeQuiet! Dark Power 13, 750 W
  • Speicher: Samsung 990 EVO Plus NVMe M.2, 2 TB + bestehende SSDs (850 PRO, 870 EVO)
  • Gehäuse: noch offen
  • Betriebssystem: Windows 10/11
  • Internet: 1000 Mbit/s LAN

Nutzung & Anforderungen​

  • Multitasking
  • Hobbymäßige Videobearbeitung
  • Gaming, Schwerpunkt League of Legends
  • Fokus auf Allround-Leistung, Stabilität und gutes Zusammenspiel der Komponenten
  • Langlebiges System – kein Plan, in den nächsten 10 Jahren aufzurüsten
  • Optik ist nebensächlich

Offene Fragen​

  1. CPU vs. GPU: Da ich nur League spiele, scheint mir die CPU wichtiger als die GPU. Stimmt ihr dem zu? Sollte ich bei der Grafikkarte eher sparen?
  2. Bottleneck: Der Begriff ist mir begegnet – spielt das für meine Nutzung überhaupt eine Rolle?
  3. Kaufzeitpunkt: Lohnt es sich, auf neue Produkte oder mögliche Preissenkungen zu warten?
  4. Kühlung: Bringt eine Wasserkühlung für meine Anforderungen Vorteile, oder reicht Luftkühlung?
  5. Mainboard: Worauf sollte ich achten?
  6. Online-Shops: Welche Versandhändler sind aktuell empfehlenswert für den Einzelkauf der Komponenten?
Ich freue mich auf eure Einschätzungen und Tipps – vielen Dank für eure Unterstützung!
 
Möchtest du mit dem PC spielen?
Ja
Welche Spiele genau?
League of Legends
Welche Bildschirmauflösung nutzt dein Spielmonitor?
1920x1080
Ultra/hohe/mittlere/niedrige Grafikeinstellungen?
niedrig
Möchtest du den PC für Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD nutzen?
Videobearbeitung, Multitasking
Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche?
Objektiv gute Komponenten, mit denen ich weitere Jahrzehnte Freude haben kann.
Keine Beleuchtung oder andere "optische" Extras, leistungsorientiert.
Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen?
1 bis max. 2, 1920x1080, 144hz und höher
24,5 1920x1080 LG UltraGear™ 25GR75FG-B
(24,5 1920x1080, ASUS TUF Gaming VG259QR)
Hast du noch einen alten PC, dessen Komponenten teilweise weitergenutzt werden könnten?
2x SSD
2x RAM eventuell
GTX 1060 (Bottleneck!?)
Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?
2000€-3000€
Wann möchtest du den PC kaufen?
In den nächsten Monaten
Möchtest du den PC..
  1. selbst zusammenbauen
Selbstbau und Allgemein: Wie schätzt du dein Vorwissen zum Thema ein?
ausreichend
Bestätigung
  1. Ich habe den Fragebogen bestmöglich beantwortet und verstehe, dass mein Thread ohne diese Angaben geschlossen werden kann.
Zuletzt bearbeitet:
Lösung
obsc schrieb:
Wäre der Geschwindigkeitsunterschied von 4800 auf 6400 überhaupt bemerkbar?
Müsstest du selbst in deinen Anwendungen feststellen.
Die meisten merken keinen Unterschied in der Schwupdizität.
obsc schrieb:
Würdet ihr die CPU immer drosseln, auch wenn der Fokus auf maximaler Leistung liegen würde?
Eine effiziente CPU würde ich immer vorziehen.
Du kannst dich auch selbst davon überzeugen und mittels Benchmarks die Mehrkernleistung im Verhältnis zur Leistungsaufnahme ermitteln.
obsc schrieb:
Kann man Windows maximal 1x reaktivieren?
Das geht mehrfach.

Die alte Hardware muss vorher im Konto deaktiviert/entfernt werden da sonst zwei unterschiedliche Hardwaresysteme mit dem selben Key betrieben werden was zum Konflikt führt.
KarlsruheArgus schrieb:
Das ein PSU Rechner eines Herstellers dir mehr aufdrücken will als notwendig sollte kein Geheimnis sein. :p

Unternehmen egal in welcher Form/Marke etc. sind nicht deine Freunde.
Ich komme auf <450W im Worst Case und das mit einen 265K.
Bin eigentlich voll bei Dir, diese 1000W Dinger braucht meist kein Mensch. Aber allzu knapp würde ich jetzt trotzdem nicht gehen, ein gutes NT hält mitunter 5 Jahre und mehr und wenn man dann plötzlich statt der 5060 doch mal ein ordentliches GPU Upgrade will, ist es mit einem Netzteiltausch verbunden, wenn man jetzt eigentlich ohne Not auf 550W beschränkt.

Ist ja nicht so, dass ein 750W Netzteil dann mehr verbraucht...
 
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@AnkH Meine Rede seit Ewigkeiten! Wie oft habe ich schon völlig intakte "reicht aus" Netzteile aus der 450W/550W-Kategorie austauschen müssen, weil sie für das Upgrade eben nicht mehr ausreichten. Zudem reden wir hier oftmals von gerade mal 10-20 € Aufpreis. Und ein gutes Netzteil hält weitaus länger als nur 5 Jahre, wir reden von sicherlich 10 Jahren und mehr, je nach Nutzung
 
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@AnkH
Wenn der 265K fest auf den/die MTB/P (250W) gestellt wird würde ich auch noch eine RTX5070Ti damit betreiben.

Seit ATX3.0 sehe ich da überhaupt keine Schwierigkeiten das PSU ist für kurzfristig 1100W ausgelegt, dass Problem ist der PSU Markt selbst der ein mangelhaftes Angebot bietet.

Ich finde kaum PSUs die durchgängig leise bleiben, auch unter Volllast, und dabei noch einen homogenen Ripple aufweisen.
Das BQ PP13M mit 550W ist da aktuell das Einhorn am Markt.
1756880424631.png
Quelle: https://www.cybenetics.com/evaluations/psus/2851/

Vergleichbares finde ich erst wieder beim Sharkoon Rebel P20 750W/850W.
 
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KarlsruheArgus schrieb:
Ich finde kaum PSUs die durchgängig leise bleiben, auch unter Volllast, und dabei noch einen homogenen Ripple aufweisen.
Das BQ PP13M mit 550W ist da aktuell das Einhorn am Markt.
Oh je, man muss aber auch nicht alles overengineeren, diese für Dich relevanten Kritikpunkte sind für den 08/15 Nutzer doch völlig Wurst. Hier wurde ja nicht mal nach einem Super-Silent-Build gefragt...
 
Reminder schrieb:
Wie oft habe ich schon völlig intakte "reicht aus" Netzteile aus der 450W/550W-Kategorie austauschen müssen, weil sie für das Upgrade eben nicht mehr ausreichten.
Ich finde man könnte/sollte dabei auch erwähnen das es PSUs nach alter Spezifikation waren.

Wären die aktuellen PSUs immernoch bei ATX 2.52 oder gar 2.4 wäre die Argumentation für mich noch aktuell und ich könnte das sogar bestätigen aus meiner Vergangenheit.

Seit ATX3.0 ist diese Argumenation für mich hinfällig.
Ein 550er ist gelinde gesagt ein 1100er PSU je nachdem welche Lastzeit anliegt ein 1650er.
Man sollte also seine bisherigen PSU Erfahrungen im Kontext der alten Spezifiationen sehen und nicht einfach auf die aktuellen Spezifikationen übertragen.
DDR5 ist auch kein DDR3 und NVMEs keine SATA SSDs.

Falls der TE sich einlesen will:
https://www.igorslab.de/atx-3-0-im-ueberblick-seifenblase-oder-revolution-was-sich-wirklich-aendert/
https://www.caseking.de/blog/atx-3-0#Sind_ATX-30-Netzteile_langlebiger_als_ATX-24-Netzteile
 
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Bei einem Budget für einen FullHD, LOL-Rechner von 2000-3000 €, darf man gerne eine 750 Watt PSU verbauen, gleichzeitig reden wir beim TE auch von jemanden, der seit 10 Jahren nichts an seinem PC geändert hat.
Wenn wir davon ausgehen, das die Kiste wieder 6-10 Jahre rennt ohne angefasst zu werden, ist tatsächlich ein 750er absolut nicht nötig und ein 550er mehr als ausreichend.

Der TE kennt ja nun die Pros und Cons und kann dann ja selbst entscheiden.
 
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KarlsruheArgus schrieb:
Ein 550er ist gelinde gesagt ein 1100er PSU
Diese Aussage ist so grundfalsch, dass es weh tut... Die Norm besagt nur, dass Lastspitzen bis 100 µs bis zu 200% der Nennleistung abgefangen werden müssen. Mit einer Dauerlast hat das nix zu tun. Auch ändert das nix an einer Effizienz und damit auch Lautstärke. Klar kann ich ein Netzteil permanent zwischen 90-100% betreiben. Aber das kann machen wer will, ich garantiert nicht.

Und um meine Kernaussage zu untermauern: ein Be Quiet 13M 650W ATX 3.1 kostet aktuell knapp 100 €; ein FSP Vita GM 850W ATX 3.1 gibts für 88 €. Von was also reden wir?
 
AnkH schrieb:
...diese für Dich relevanten Kritikpunkte sind für den 08/15 Nutzer doch völlig Wurst.
Der Normaluser hat auch kein Interesse daran Murks zu kaufen, insbesondere dann wenn die bessere Konkurrenz kaum bis garnicht teurer teilw. sogar günstiger ist.
Diese, für den Kunden, vorteilhafte Marktlage findet man nicht im unteren Leistungsbereich sondern erst ab 750W.

Im 550W/650W Bereich ist die Lage ernüchternd.
Exemplarisch für 650W Klasse wären aktuell das RMe 650W oder das PP13M 650W zu nennen.
1756883541475.png
Quelle: https://www.cybenetics.com/evaluations/psus/2628/
1756883584381.png
Quelle: https://www.cybenetics.com/evaluations/psus/2848/

Betrachtet man dazu noch die Lastregelung, die homogenität des Ripple und die Effizienzen der unterschiedlichen Lastbereiche sticht nur noch das BQ PP13M mit 550W heraus.

Der Rest am PSU Markt in der 550W/650W Klasse ist hingegen in meinen Augen uninteressant und zu oft auch einfach nur ein technisch rückständiger Rohrkrepierer.

Beispiel:
https://hwbusters.com/psus/silverstone-triton-650rz-atx-v3-1-psu-review/

Dabei hatte ich noch garnicht erwähnt das die aktuelle RMe Serie Qualitätsschwankungen mit klackernden Lüftern und FSP bei der Vita Serie mit schleifenden Lüftern zu kämpfen hat.
AnkH schrieb:
Hier wurde ja nicht mal nach einem Super-Silent-Build gefragt...
Und nach einem fiependen Tornado der eine Restwelligkeit sein Urgroßvadder hat auch nicht.

Wirklich "tolle" Argumentationsweise...
Ergänzung ()

Reminder schrieb:
Diese Aussage ist so grundfalsch, dass es weh tut...
Ob es dir wehtut ist deine Sache.
Das von Jemanden zu lesen der PSUs bereits zu ATX 2.4 Zeiten für Lastspitzen dimensionieren musste lässt mich nur schmunzeln.
Reminder schrieb:
Aber das kann machen wer will, ich garantiert nicht.
Dann sind die Standpunkte klar und ich sehe hier keinen weiteren Klärungbedarf.
Der TE hat jetzt hoffentlich genügend Infos über die Marktlage der PSUs.
Reminder schrieb:
Von was also reden wir?
Das es besseres am Markt gibt.
Entweder man geht runter auf das Einhorn oder man greift direkt zur Oberklasse und die fängt aktuell bei 110€ an.
https://geizhals.de/msi-mpg-a850g-pcie5-850w-atx-3-0-a2815870.html
https://geizhals.de/nzxt-c-series-c850-gold-850w-atx-3-1-pa-8g2bb-eu-a3224287.html

Für Puristen ist die P20 Serie sehr empfehlenswert.
 
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Dann noch viel eher: warum nicht einfach eines der empfehlenswerten 750W Netzteile verbauen? Nur, weil man auch 550W nehmen könnte? Wie Reminder sagt, wenn der Preisunterschied dann iwo bei 20€ liegt, wirds langsam absurd, krampfhaft an 550W festhalten zu wollen.

Und bitte nicht völlig übertreiben, einen "fiependen Tornado mit Restwelligkeit vom Urgrossvater" hat man auch nicht, wenn man einfach ein 08/15 Seasonic 750W Netzteil kauft.
 
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AnkH schrieb:
Wie Reminder sagt, wenn der Preisunterschied dann iwo bei 20€ liegt, wirds langsam absurd, krampfhaft an 550W festhalten zu wollen.
Aktuell will der TE einen 265K mit hoffentlich festgesetzter PBP (125W) und einer RTX5060Ti (180W) betreiben.

Selbst wenn er in ein paar Jahren die MTP von 250W des 265K wieder aktiviert und eine 300W dGPU einbaut wird das für das PSU kein Thema.
Bleibt er bei den 125W PBP erst recht nicht.

Wenn der TE mehr nehmen will für seine Gefühlslage ist das legitim, techn. notwendig ist es nicht und das ist mein Punkt.
 
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obsc schrieb:
sollte ich mich für den Core 265KF
Das F steht für Falsch, die iGPU sollte man immer mitnehmen. Schon deshalb, weil es die Nutzung als Office-PC ohne dGPU ermöglicht. Bei Wiederverkauf interessiert sich kein Mensch für die KF.

Einen Zweit-Monitor betreibt man geschickerter Weise auch an der iGPU (aus Effizienz-Gründen).
 
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Dürfte ich euch noch bitten, mir für mein "altes" System einen groben Verkaufspreis zu ermitteln/vorzuschlagen?
Ich möchte versuchen, diesen als Komplett-PC zu verkaufen.
An manchen Tagen surrt das Netzteil bzw. der Lüfter für eine gewisse Zeit rhythmisch, besonders häufig nach dem Start des PCs. Die restlichen Komponenten scheinen noch intakt zu sein.
  • CPU: Intel i7 6700K
  • GPU: ASUS ROG Strix GeForce GTX 1060 Advanced 6GB
  • Mainboard: Asus Z170 Pro Gaming
  • RAM: 2× Corsair Vengeance LPX DDR4-3000 CL14, je 8 GB
  • Kühlung: BeQuiet! Dark Rock 3
  • Netzteil: Corsair VS650
  • Gehäuse: BeQuiet! Silent Base 600
 
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obsc schrieb:
Um beim CPU preislich noch etwas zu sparen, sollte ich mich für den Core 265KF entscheiden, da die intergrierte Grafikeinheit für mich überflüssig ist?
Da sparst Du an der falschen Stelle, denn die Grafikeinheit ist oft sehr praktisch.
Du kannst z.B den PC schon ohne Graka einrichten, oder zum Funktionstest bei Defekten
die Karte aus der Rechnung nehmen. Sollte die Grafikkarte defekt sein, hast Du ohne Ersatz
einen riesigen "Briefbeschwererer" rumstehen.

Auch der spätere Einsatz als Officeschlampe ohne GPU ist bei dem Intel nicht abwegig,
zudem der Aufpreis nicht mal 10 Euro beträgt.
Für das alte Sys sind 200 Flocken schon OK.
 
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KarlsruheArgus schrieb:
für Lastspitzen dimensionieren
Auf der einen Seite das 550W-NT empfehlen weil das so leise ist, auf der anderen Seite aber völlig ignorieren, dass ein Netzteil - je nach Modell - zwischen 50-70 % am effizientesten läuft und damit auch automatisch leiser als unter Vollast. Und Strom brauchen ja auch nur CPU und GPU. Der Rest läuft mit Luft und Liebe.

Diese ständigen absurden Diskussionen über "reicht aus" Netzteile wegen 20 € Preisunterschied sind an Lächerlichkeit echt nicht mehr zu überbieten. Und das geht bei anderen Komponenten munter weiter.

Warum 2 TB SSDs? 1 TB reicht doch locker aus! Eigentlich sogar 500 GB, aber die sind inzwischen teurer als die 1 TB. Warum 6000er CL30 RAM? 5200er reicht doch völlig aus! Und natürlich nur 16 GB, 32 GB oder gar mehr braucht kein Mensch. Für was eine Grafikkarte größer als 5060 oder 9060? Reicht doch völlig aus, man muss doch nur die Regler allesamt komplett nach links schieben, dann klappts auch mit 4K. Und CPUs mit mehr als 4 Kernen sind für Gaming ja eigentlich völlig unnützes Teufelszeug, warum es bei AM5 erst mit 6 Kernen losgeht ist eigentlich unbegreiflich.
 
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Reminder schrieb:
Auf der einen Seite das 550W-NT empfehlen weil das so leise ist, auf der anderen Seite aber völlig ignorieren, dass ein Netzteil - je nach Modell - zwischen 50-70 % am effizientesten läuft und damit auch automatisch leiser als unter Vollast.
Deine relativierenden Pauschalisierungen decken sich nicht mit den Werten des BQ PP13M 550W, was also dieses halbgare Ablenkungmanöver soll kannst nur du wissen.
1757042027150.png
1757042042664.png
Quelle: Wurde bereits Oben verlinkt.
Reminder schrieb:
Und Strom brauchen ja auch nur CPU und GPU. Der Rest läuft mit Luft und Liebe.
Rechnen muss man nicht nur können sondern auch wollen, letzteres vermisse ich bei dir ebenso scheint die Aufmerksamkeit recht selektiv zu sein.
KarlsruheArgus schrieb:
Aktuell will der TE einen 265K mit hoffentlich festgesetzter PBP (125W) und einer RTX5060Ti (180W) betreiben.

Selbst wenn er in ein paar Jahren die MTP von 250W des 265K wieder aktiviert und eine 300W dGPU einbaut wird das für das PSU kein Thema.
Bleibt er bei den 125W PBP erst recht nicht.

Wenn du also dem TE ein überdimensioniertes PSU empfehlen willst dann mach das doch.
Deine Beiträge mit nicht nur relativierenden Pauschalisierungen aufgreifen werde ich dann trotzdem. :)
 
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KarlsruheArgus schrieb:
Deine relativierenden Pauschalisierungen decken sich nicht mit den Werten des BQ PP13M 550W, was also dieses halbgare Ablenkungmanöver soll kannst nur du wissen.
Anhang anzeigen 1654258
Hmm, müsste nicht das Ziel sein, in den roten Bereich zu kommen für maximale Effizienz? Der rote bereich geht von 150 - knapp 400W, also so ziemlich genau in dem Bereich, den Reminder genannt hat. Nur seine Aussage zur Lautstärke stimmen halt nicht, was bei lediglich 550W auch keine grosse Überraschung ist.

Deine Grafik zeigt aber auch, dass das von Dir empfohlene 550W Netzteil eben schon ab knapp 400W nicht mehr im effizentesten Bereich läuft... also satte 150W unter dem zertifizierten Maximum.

Ich wiederhole mich (auch): was ist genau der Grund, nicht auf 750W zu gehen und damit sicher zu sein, dass selbst wenn man die Pläne ändert und doch aufrüsten will, man nicht gleich auch noch ein neues NT kaufen muss? Der Grund "weil es nicht nötig ist" ist natürlich valabel, aber bei 2000€ Gesamtpreis und dem Fakt, dass man ein gutes 750W NT findet, das vermutlich nicht mal grossartig viel mehr kostet...
 
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