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NewsQuartalszahlen: Nvidia ist noch nicht am Ende, die „AI-Blase“ schwebt weiter
Keine Sau weiß, wie Leben entsteht und vor allem wann und werden wir auch niemals erfahren. Also nein. Und Determinismus und Zufall schließen sich wohl gegenseitig aus.
Bright0001 schrieb:
Wenn du nicht weißt, wie etwas entsteht, dann kannst du keinerlei belastbare Ausssagen darüber machen, ob und wie etwas in Zukunft geschaffen oder eben nicht geschaffen wird: Du weißt es schlicht nicht.
Um die Zukunft vorauszuberechnen, müßten alle Teilchen im gesamten Universum für einen Moment in ihrer Bewegung still stehen, um von uns in ihrer Gesamtheit erfaßt werden zu können. Halte ich für äußerst unrealistisch.
calluna schrieb:
Mit Blick auf KI ist für mich der Unterschied zwischen Bewusstsein und Inhalt oder der Unterschied zwischen Denken und Inhalt von Gedanken wichtig.
Bewußtsein widerspiegelt Deine Wahrnehmung und die Fähigkeit zur Reflektion. Und nur wegen letzteres sind wir uns unserer Existenz bewußt. Ist jedoch genauso deterministisch. Es gibt nur einen einzigen Zustand, der dieser Logik ein wenig widersprechen könnte? Träume, die wir ebenso reflektieren können. Aber vielleicht sind auch diese deterministisch, wenn durch Reize beeinfluß?
calluna schrieb:
Zum Beispiel ist 2 * 3 =6 ein Inhalt des Denkens. Und ich kann diese Operation mechanisch mit zwei Zahnrädern realisieren.
Computer sind für mich dasselbe, nur komplizierter.
Computer sind ansich ganz simpel. Die operieren nur mit zwei Zuständen, nämlich 0 und 1. Nehme einer KI ihren Prozzi weg, und die KI schweigt. Ist folglich von 0 und 1 abhängig und somit vom Programm-Code, den wir schreiben. Wir können nur maximal das Denken bei einer KI simulieren. Genauso die menschl. Gefühle. Dazu hatte ich schon weiter oben zu drei Film-Szenen verlinkt, die das m.E. gut veranschaulichen.
Naturgesetze postulieren vor allem eines... Gleichgewicht, Dynamik und Unendlichkeit. Die Zahlen sind für uns, um die Natur zu beschreiben und zu verstehen. Genauso die Zeit, die für das Universum nicht existiert.
calluna schrieb:
In letzter Konsequenz gilt das dann für alle Inhalte des Denkens.
Vermutlich mißverständlich ausgedrückt? Wir können das Denken nur beschreiben, weil reflektiert. Es gibt auch kein bewußtes Erleben. Nur das "Reflektieren" des Erlebten.
Äh, ja, deswegen basiert auch mein ganzes Argument darauf.
p.b.s. schrieb:
Um die Zukunft vorauszuberechnen, müßten alle Teilchen im gesamten Universum für einen Moment in ihrer Bewegung still stehen, um von uns in ihrer Gesamtheit erfaßt werden zu können. Halte ich für äußerst unrealistisch.
Der Determinismus ist Metaphysik - nicht Physik, nicht Wissenschaft… sondern eine bloße Behauptung, die praktisch bewährte Beschreibungsmodelle (innerhalb gewisser Randbedingungen) sehr phantasievoll absolut setzt.
Davon abgesehen… mein Erleben ist bewusst - vielleicht ist das bei dir anders, wer weiß.
Oder anders gesagt… mein bewusstes Erleben ist präreflexiv. 😉
Nach deiner Behauptung müssten Babys unbewusst sein.
Und das mit der Zeit… tja, da ist die Theoretische Physik mit Schleifen-Quantengravitation, M-Theorie und was es nicht alles gibt… sehr verschiedener Meinung.
Und nicht vergessen - das ist mehr Mathematik als Physik, weil noch keiner dieser Ansätze sich im Experiment bewährt hat.
D.h. es könnte ebenso sein, dass es nur lokale Gegenwarten gibt, für welche die Vergangenheit nur soweit determiniert ist, wie Informationen (im Sinne der Physik) noch in der Gegenwart vorhanden sind.
Die Zukunft ist dann einfach noch nicht geschehen.
Aber das ist schon das nächste Thema, welches der Seepferd Emoji Frage für LLM ähnelt.
… Kant hat es ganz klar gesehen… unserer Denken dreht sich frei in der Luft, wenn es die Bodenhaftung zur Erfahrung / der Alltagswirklichkeit verliert.
Deswegen kann man noch heute Platon lesen und was lernen - weil die Philosophen danach auch keine seiner Fragen beantworten können.
Mit der Naturwissenschaft (und Strukturwissenschaften wie Mathe / Informatik) ist das anders.
Ja, aber nur als metaphysische Weltbilder schließt sich das aus.
Die Physik selbst hat kein Problem damit… dass es echten Zufall gibt und unter bestimmten Bedingungen Determiniertheit.
Die Dekohärenz löst übrigens das Problem nicht wirklich… denn bei diesem Ansatz wird davon ausgegangen, dass die Wellenfunktion NICHT kollabiert.
An der eigentlichen Physik ändert das ohnehin nichts - nur an der Interpretation, wie das alles mit Blick auf Metaphysik zu sehen sein könnte.
Viele Prozesse sind in einem Lebewesen ohne Quantenphysik auch unverständlich - das fängt schon bei der Photosynthese an, der DNA etc.
Nicht zu vergessen ist die Thermodynamik …. die erste Theorie, die bereits aus dem klassischen Rahmen fiel.
Davon abgesehen… das mit der Normativität (was ich sanft bei 2+4=6 und der Realisierung mit Zahnrädern angeschnitten habe) habt ihr beide ignoriert - genau daran sind solche philosophischen Positionen bisher immer gescheitert. 😉
Ergänzung ()
Und um auf KI zurück zu kommen - ich sprach ja mit Blick auf die aktuelle KI von Turing Maschine - und warum auf diese Weise kein Bewusstsein meiner Ansicht nach entstehen kann.
Ich habe nicht gesagt, dass es nicht möglich ist, eine KI zu konstruieren, die nicht auf einer Turing Maschine berechnet werden kann!
Also eine KI, für die ebenso wie für das Gehirn die Computer-Metapher das falsche Modell ist.
Wohl kaum irrelevant. Denn nur Leben schafft ein Bewußtsein. Außer Du setzt Leben mit Bewußtsein gleich(am Bsp. "Hirntod")? Ein experimentell simuliertes Riesengehirn mit vielen Millionen Mini-Gehirnen mit schon jeweils existierenden Bewußtseine zur Schaffung eines Riesen-Bewußtsein ist die Grundlage Deiner Argumentation und Logik, daß Bewußtseine auch künstlich erschaffen werden können? Wenn Du von "echten" Zufällen schreibst, impliziert das automatisch, daß Du an Zufällen glaubst. Ansonsten macht diese Unterscheidung keinen Sinn? Zufälle sind für mich spätestens dann widersprüchlich, wenn ich Geschehnisse deterministisch rekonstruieren und darin eine Logik erkennen kann. Auch wollte ich nicht über die Berechnung der Zukunft fabulieren, sondern nur von vornherein ausschließen, daß die Menschheit es jemals vermöge.
Du hast recht. Mein Denkfehler war, daß ich bewußtes Erleben mit bewußtem Handeln gleichsetzte. Also, wenn präreflexiv, dann Zustimmung. Ich stimme Dir auch zu, daß Bewußtsein nicht durch Menschen geschaffen werden kann, weil Kontroll- und Schutzmechanismus der Natur(ersetzt meinetwegen Natur alternativ mit Gott, mir egal). Ebenso bin ich davon überzeugt, daß wir niemals die Frage beantworten werden können, wie und wann Leben und Bewußtsein entsteht. Aber Euer beider Diskussion zeigt und ebenso die Beiträge von @Uzer1510 , daß die KI nur simuliert werden kann. Hinsichtlich Deines Normativ-Beispiels verstehe ich nicht, wie sich ein Inhalt von Gedanken ausdrücken soll? Denn z.B. 2+2=4 ist für mich eine Verknüpfung. Von Literatur über Philosophen halte ich nichts. Wichtig ist Lehrbuch und Fachliteratur und in erster Linie die eigene Phantasie und Vorstellungskraft, und davon soviel wie möglich.
Ich habe bisher nur erlebt, dass KI meine Produktivität verbessert. Ich denke es wird sein wie es immer war, jobs fallen weg, neue entstehen - mehr Revolution als die industrielle Revolution wird es mit Nichten. Was sicher ist: mehr Wohlstand wird insgesamt generiert.
Nvidia sollte generell aufhören (Consumer) GPUs zu produzieren.
Das kostet nur wichtige Waferfläche, die stattdessen AI Chips sein könnten. Dann würde die Marge auch schnell über 80% steigen!
/s
Fast… der Grunde warum ich PC-Gaming nicht mehr einsehe: Es wird die Resterampe verkauft, oder glaubt irgendwer bei dem wohl am besten gemanagten Unternehmen aktuell würden solche Fehler gemacht. Die „Schrott GPUs“ alias RTX5090 sind genau das wert, wofür Nvidia sie verkauft. Die Kleinen Chips, alias RTX5080, 5070, 5060 etc. Sind ebenfalls genau das wert. Nvidia ist mit nichten gnädig und verzichtet - der Ausschuss muss verwertet werden und zudem ist ein „economic moat“ (hier Gaming) wichtig.
Und trotz einem überragendem Wachstum liegen Einnahmen und Ausgaben noch weit auseinander. In 2-3 Jahren dürfen dann alle Chips komplett getauscht werden, weil die Strom zu Leistung nicht mehr effizient genug sind.
Die RTX5090 nutzt nicht das ganze Potential des GB202. Was passiert denn mit den GB202 GPUs welche voll funktionstüchtig sind?
Antwort: RTX6000pro, eine KI GPU für etwa 8000€ - natürlich ist der GB202 nicht das Ende (B200 GPU).
Hast du da auch alles gelesen? Man gibt dieses Jahr 90 Mrd aus. Nächstes Jahr plant man weitaus mehr.
Und trotz einem überragendem Wachstum liegen Einnahmen und Ausgaben noch weit auseinander. In 2-3 Jahren dürfen dann alle Chips komplett getauscht werden, weil die Strom zu Leistung nicht mehr effizient genug sind.
Wenn der Plan ist alle 6 Monate die Rechenleristung verdoppeln will werden die Chips garantiert nicht so lange drinbleiben.
In 3 Jahren heisst, dass Alphabet plant da die ~ 60-fache Rechenleistung gegenüber heute.
Wenn man die Rechenleistung verdoppeln will alle 6 Monate wird man permanent CPUs nach ein paar Monaten in den alten Rechenzentren ersetzen - und zusätzlich Rechenzentren bauen.
Wenn man die Rechenleistung verdoppeln will alle 6 Monate wird man permanent CPUs nach ein paar Monaten in den alten Rechenzentren ersetzen - und zusätzlich Rechenzentren bauen.
Glaube nicht dass Alphabet mit einem schnellen ROI rechnet.
Alphabet ist eines der erfolgreichsten und mächtigsten Unternehmen der Welt geworden - da ist offenbar schon viel Wissen da, wie man Kohle macht und Marktmacht gewinnt.
Man kann es auch mal realistisch sehen würde man Alphabets Amazons Microsofts etc Handeln vorher verstehen wäre man mindestens Milliardär - ist man keiner, muss man einfach akzeptieren dass man halt mit Alphabet nicht mithalten kann und auch nie vollständig verstehen wird, warum die was machen.