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NewsRAM-Preise explodieren: DDR4 und DDR5 erzielen bald höhere Margen als HBM
Ich habe auch in meinen über 20 Jahren Hardware noch nie einen kaputten Speicher gesehen. Die Dinger kann man gegen die Wand schmeißen und beim Fechten benutzen, gehen immer noch.
RAM geht kaputt, es ist mit Sicherheit nicht die fehleranfälligste Komponente, aber kann eben auch kaputt gehen. Wenn einem das im persönlichen Umfeld noch nie passiert ist, hat das höchstens anekdotische Relevanz.
Im Job hab ich mit Systemen zu tun, die in Summe wahrscheinlich inzwischen im dreistelligen TB-Bereich RAM verbaut haben, und da geht definitiv immer mal wieder ein Riegel über den Jordan. Ist letztlich nur eine Frage der Menge, wie oft man damit in Berührung kommt.
Das ist genauso wie immer wieder Leute schreiben, ihnen sei noch nie eine Festplatte kaputt gegangen, wofür brauch ich ein Backup... irgendwann passiert es halt doch
Das war auch nicht todernst gemeint, aber es sollte schon die Komponente sein, die am wenigsten fehleranfällig ist. Mir ist noch kein kaputter Speicher begegnet.
Am meisten sind bei mir Mainboards geschrottet, Rekord waren 5 in 3 bis 4 Jahren.
Monarch2 schrieb:
Das ist genauso wie immer wieder Leute schreiben, ihnen sei noch nie eine Festplatte kaputt gegangen, wofür brauch ich ein Backup... irgendwann passiert es halt doch
Wobei bei einem Arbeitsspeicher ja keine relevanten Daten dauerhaft abgespeichert werden. Mit kaputten Festplatten hab ich schon viel Erfahrungen gemacht. Ich finde deinen Vergleich leicht suboptimal.
Ich habe PC's auch beruflich verbaut und kann mich an keinen kaputten Speicher erinnern. Mehr als ein oder zwei Riegel hatte ich definitiv in der Hand. Ich kann mich nur an Kompatibilitätsprobleme zwischen Mainboards und Arbeitsspeicher erinnern. Wenn jetzt jemand eine andere Erfahrung hat, ist das ja in Ordnung, bei mir war es nicht der Fall. An tote Netzteile, CPUs, GPUs und Mainboards erinnere ich mich gut.
Mein Arbeitsspeicher ist auch ordentlich gestiegen, der wurde im Februar für 132€ gekauft.
Viel schlimmer! Durch den Arbeitsspeicher werden Daten geschoben, die dann kaputt auf Datenträger gespeichert werden und erst mit etwas Glück bemerkt man es durch häufigere Abstürze. Da kann es für wichtige Daten schon leider längst vorbei sein, und auch eine Datensicherung hilft da möglicherweise nicht mehr.
$t0Rm schrieb:
Ich habe PC's auch beruflich verbaut und kann mich an keinen kaputten Speicher erinnern.
Zwei eigentlich völlig verschiedene Dinge, denn beruflich wirst du kaum auch irgendeinen hochgezüchteten und übertakteten Speicher zurückgreifen, auch wenn natürlich auch in Firmen-PC und Servern hin und wieder Module kaputt gehen.
Bei Spiele-PCs sieht die Sache aber ganz anders auch, hier im Forum werden die meisten auf irgendwelche auf die Kante genähten Module zurückgreifen, die nur mit einer eigentlich völlig übertriebenen Spannung die beworbenen Taktraten/Latenzen erreichen. Nun stellen Speicherhersteller aber keine 1,5V DDR5 Chips her, sie sind alle für 1,1V spezifiziert, wie lange solche Module ihre beworbenen Werte halten bevor die ersten Probleme auftreten steht in den Sternen.
Nun stellen Speicherhersteller aber keine 1,5V DDR5 Chips her, sie sind alle für 1,1V spezifiziert, wie lange solche Module ihre beworbenen Werte halten bevor die ersten Probleme auftreten steht in den Sternen.
Viel schlimmer! Durch den Arbeitsspeicher werden Daten geschoben, die dann kaputt auf Datenträger gespeichert werden und erst mit etwas Glück bemerkt man es durch häufigere Abstürze.
Und was mach ich jetzt? Zu Weihnachten gab’s nen 9800x3D…..gibts nen Adapter für DDR4 auf DDR5? Hab ja 32GB DDR4…..wollte wenn mehr als vorher aber 700€ für 64GB niemals. Wobei auch 350-400€ für 32 ist ein no go
@Timo Lock Ich würde mich hüten dort einen Adapter zwischen zu stecken. Könnte am Anfang funktionieren und später schleichend zum Problem werden. Dann geht die Störungssuche los. Zusätzlicher Signalweg (Signale im mV-Bereich) ist immer problematisch. Dazu läuft das lt. Aussage im verlinkten Bericht "mit weiteren Taktreduzierungen für eine stabile Funktion" . Das wäre mir auch zu gefährlich den teuren RAM mit so einem Teil zu gefährden. Da würde ich lieber mal verzichten. Geht ja auch mal ein Jahr ohne neuen Rechner bzw. was bis jetzt lief kann auch mal etwas länger laufen.
Oft kann sparen sehr teuer werden.
Bei Kleinanzeigen werden sich jetzt wieder viele tummeln die unlautere Absichten haben.
Wie soll denn der Adapter den Speicher beschädigen? Das ist eine rein passive Platine. Wenn der Takt reduziert werden muss, dann wird der Speicher sogar unterhalb seiner Nennleistung im schonenderen Betrieb genutzt.
Erfährt man selten in welcher Hinterhofwerkstatt und vor allem wie die Platinen produziert werden. Auf dem Adapter sind Leiterbahnen, ein SODIMM-Port und vor allem Lötstellen. Mehr sage ich nicht dazu aber mit schlechten Lötstellen und Kurzschlüssen habe ich schon bei Adaptern Erfahrungen gesammelt (m.2 Sata auf Sata auch passiv). Der Takt des RAM's wird eventuell reduziert um vor allem die Daten- und Betriebssicherheit zu gewährleisten. Nicht um den RAM zu schonen. Ich setze sowas nicht ein. Was du machst ist deine Sache.