News Smartwatch und Kopfhörer: Google Pixel Watch 4 und Pixel Buds 2a erlauben Akkutausch

@heroesgaming
magst du so sehen, ich behaupte, du betreibst rosinenpickerei.
das stichwort ist hier "ähnliche dinge". und dann fängst du schon wieder an, die einschränkungen aufzuzählen.
natürlich ist ein eingeschränktes system effizienter als ein auf breite ausgelegtes. das liegt in der natur der sache. nur weil dir die einschränkungen unwichtig erscheinen, bedeutet das doch nicht, dass sie technisch (!) irrelevant und ohne auswirkungen sind.

auch mobvoi hat mit ihren TicWatches seit der Nr. 3 einen coprozessor, der quasi nur sensorik und uhrzeit am laufen hält für zB nachts oder lange wanderungen. sprich, der funktionsumfang wird heruntergedummt ungefähr auf den eines fitnessarmbands, und schon verlängert sich die laufzeit um ein mehrfaches. was sagt uns das? beides - voller funktionsumfang UND lange laufzeit - ist eben (derzeit noch) nicht möglich.

autovergleich trifft eher deine linie? bis auf stauraum und reichweite? und was ist mit größe, höhe, verbrauch und fahrverhalten? aber, letztlich- wie du meinst :smokin:

versteh mich nicht falsch, ich habe nichts gegen längere batterielaufzeit, aber es gibt momentan die technischen möglichkeiten nicht. zu behaupten, google würde das absichtlich machen, ist absurd, da es schließlich auch iOS gibt, was komplett anders aufgebaut ist, und dennoch keine woche akkulaufzeit schaft.

abschließend: ich will dich auch gar nicht überzeugen von einer pixel watch oder ähnlichem. kauf die uhr, mit der du glücklich wirst. aber hör bitte auf, so theorien zu verbreiten wie "google kürzt die batterielaufzeit absichtlich" und "ein fitnessarmband ist wie eine smartwatch, nur mit längerer laufzeit (bis auf kleinigkeiten)".
 
n8mahr schrieb:
@heroesgaming
magst du so sehen, ich behaupte, du betreibst rosinenpickerei.
das stichwort ist hier "ähnliche dinge". und dann fängst du schon wieder an, die einschränkungen aufzuzählen.
natürlich ist ein eingeschränktes system effizienter als ein auf breite ausgelegtes. das liegt in der natur der sache. nur weil dir die einschränkungen unwichtig erscheinen, bedeutet das doch nicht, dass sie technisch (!) irrelevant und ohne auswirkungen sind.
Fair enough - inwiefern betrachtest du HarmonyOS dann als ggü. WearOS eingeschränkt? Sie gehören unterschiedlichen Ökosystemen an, sind sich innerhalb derselben hinsichtlich ihrer Fähigkeiten im Ganzen aber extrem ähnlich.
Trotzdem laufen Huawei-Uhren deutlich länger als ihre WearOS-Konkurrenten, ohne dass der höchstwahrscheinlich von SMIC stammende SoC über N7-klassige Prozesse hinauskäme.
n8mahr schrieb:
auch mobvoi hat mit ihren TicWatches seit der Nr. 3 einen coprozessor, der quasi nur sensorik und uhrzeit am laufen hält für zB nachts oder lange wanderungen. sprich, der funktionsumfang wird heruntergedummt ungefähr auf den eines fitnessarmbands, und schon verlängert sich die laufzeit um ein mehrfaches.
Wird bei manchen Modellen sogar mit einem zweiten Display (!) und nicht nur einem zweiten Satz Prozessorhardware erreicht. Aber sei's drum, es ist natürlich unbestritten, dass mit geringerem Funktionsumfang auch weniger Strom verbraucht wird. Leider sind WearOS-Uhren aber zumeist auch dann laufzeitschwach, wenn man ihre Funktionen wenig bis nicht nutzt. Müsste das deinem Verständnis nach demnach so sein? Allerwenigstens sollte WearOS dann doch skalierbarer sein als es ist und abgeschaltete Funktionen sich sehr stark auf den Akku auswirken. De facto bleibt es aber auch im Lowest-Performance-Modus bei vergleichsweise schlechten Laufzeiten.
n8mahr schrieb:
was sagt uns das? beides - voller funktionsumfang UND lange laufzeit - ist eben (derzeit noch) nicht möglich.
Damit das zutreffen kann, dürften Huawei (und im Übrigen auch Xiaomi) es gar nicht besser machen können ... tun sie aber eben, selbst wenn sie für viele Anwender im Westen keine Alternative sind. Rein technisch gesehen erreichen sie, was Google nicht zu schaffen scheint.
Und auch die Oneplus Watch 3 verzichtet meines Wissens auf nichts und läuft dank Zweit-OS trotzdem länger. Again, das sollte Google aus eigener Kraft besser können.
n8mahr schrieb:
autovergleich trifft eher deine linie? bis auf stauraum und reichweite? und was ist mit größe, höhe, verbrauch und fahrverhalten? aber, letztlich- wie du meinst :smokin:
Der Stauraum war deine Metapher, ich habe die Reichweite hinzugenommen, weil sie meine Kritik weit besser trifft. Wolltest du die Metapher darüber hinaus ausweiten, hättest du das ja gern von vorneherein tun können. Meine Schlussfolgerung wäre dann möglicherweise eine andere gewesen. Jetzt die Basis zu verbreitern, damit mein Argument entkräftet wird, ist dagegen einigermaßen formschwach. Aber letztlich - wie du meinst ;)
n8mahr schrieb:
versteh mich nicht falsch, ich habe nichts gegen längere batterielaufzeit,
Nun gut, das haben wir wohl alle nicht.
n8mahr schrieb:
aber es gibt momentan die technischen möglichkeiten nicht. zu behaupten, google würde das absichtlich machen, ist absurd, da es schließlich auch iOS gibt, was komplett anders aufgebaut ist, und dennoch keine woche akkulaufzeit schaft.
Es gibt aber eben auch HarmonyOS, das eine ähnliche Basis hat wie WearOS und viel länger läuft. Und nun?
Ich habe übrigens nie behauptet, dass Google absichtlich für kurze Laufzeiten sorgt, das ist ein einwandfreier Strohmann aus deiner Feder ;)
Die Implikation war vielmehr, dass WearOS in dieser Hinsicht ein schlechtes Produkt ist. Dass das so bleibt, kann auch schlicht fehlender Kompetenz oder fehlgeleiteter Produktpolitik geschuldet sein, was beides nicht notwendigerweise Vorsatz hinsichtlich der Auswirkungen auf die Laufzeit einschließt.
n8mahr schrieb:
abschließend: ich will dich auch gar nicht überzeugen von einer pixel watch oder ähnlichem. kauf die uhr, mit der du glücklich wirst.
Könntest du auch gar nicht und habe ich schon längst. Nur kritikwürdig ist die Laufzeit dieser Smartwatches trotzdem noch ... und an dieser Kritik beteiligte ich mich.
n8mahr schrieb:
aber hör bitte auf, so theorien zu verbreiten wie "google kürzt die batterielaufzeit absichtlich" und "ein fitnessarmband ist wie eine smartwatch, nur mit längerer laufzeit (bis auf kleinigkeiten)".
Weitere Strohleute, beides habe ich nie gesagt. Ändert sich auch dadurch nicht, dass du es wie Zitate aussehen lassen möchtest :D
Weder sind Garmins Venu 3 oder Fenix 8 (und nur von dieser Klasse - konkret sprach ich von Flaggschiffen - war im Zusammenhang mit Sportuhren je die Rede, kannst du oben nachsehen) einfache Fitnessarmbänder, noch habe ich ob Googles Produktpolitik je absichtliche Kürzungen der Akkulaufzeit unterstellt (siehe oben).

Insofern bin ich deinem Wunsch, solche Theorien nicht zu verbreiten, quasi schon nachgekommen. Danke für das Gespräch :D
 
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n8mahr schrieb:
aber ich merke schon, du willst DAS GEILSTE und NEUESTE und dir ist reparierbarkeit egal. kein ding, werd glücklich, aber mach das nicht zum allgemein gültigen mantra.
Ich seh das übrigens anders.
Ich entscheide mich bewusst für ein Gerät (InEar TWS) aufgrund der Features in Korrelation mit Größe, Design und Komfort.

Hinter dem Gedanken per Gesetz Akkus tauschbar zu machen unter dem Aspekt "Damit der Endnutzer mehr von seinem Gerät hat und es billig selbst reparieren kann", habe ich aber nicht mehr von meinem Gerät, weil es größer oder funktional schlechter wird und somit für mich als Endanwender Killerfeatures/Keyfeatures gemschmälert werden.

Also genau das Gegenteil von "Endnutzer hat davon einen Vorteil" in meinem Fall.
Preis für Akkutausch durch Hersteller oder gar Neukauf der InEar sind mir egal.
 
2027 sollen alle Geräte einen mit handelsüblichem Werkzeug tauschbaren Akku haben, EU Vorgabe.

Cooler wäre, wenn man die Akkus mal eben ohne Werkzeug wechseln könnte.

Ich bleibe bei Garmin, solange die anderen nicht mindestens 2 Wochen Laufzeit bringen.
 
heroesgaming schrieb:
Mehrere der Videos, die ich zum Thema Watch 4 gesehen habe, sprachen von unter dem Armband von Schrauben, die einfach geöffnet werden können. Mehr ist wohl nicht notwendig, um Akku und Display vom Gehäuse trennen zu können. Demnach wären da also keine besonderen Voraussetzungen zu erfüllen.
Die Frage die sich da stellt ist ob ein besonderer Schraubendreher erforderlich ist für die Schrauben oder nicht.

heroesgaming schrieb:
Angeblich will Google sie höchstselbst anbieten. Displays ebenso.
Ok, ich bingespannt darauf.

heroesgaming schrieb:
Ich nehme an, dass das dem Nutzer überlassen bleiben wird.
Das Problem dabei wird sein dass Google keine Gewährleistung übernehmen wird falls der Billig-Akku eines Fremdherstellers die Uhr zerstören sollte, oder auch falls die Watch nach dem Akkutausch durch eine Privatperson nicht mehr wasserdicht ist. Demnach eigenes Risiko.
Ergänzung ()

starbase64_2 schrieb:
2027 sollen alle Geräte einen mit handelsüblichem Werkzeug tauschbaren Akku haben, EU Vorgabe.
Jein, es gibt eine Ausnahme in der EU-Verordnung und diese würde an dieser Stelle bei der Pixel Watch sogar greifen,
und zwar betrifft die Ausnahme Geräte welche wasserdicht (min. IP67) gebaut sind.
In solchen Fällen darf ein Gerätehersteller vorschreiben dass dann entweder Spezialwerkzeug zulässig ist oder der Akku nur durch Fachpersonal, aber nicht von Privatleuten, getauscht werden darf.
 
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