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News Tom Petersen im Interview: Unter Linux ist Compute, aber derzeit kein Gaming im Fokus
Rossie
Rear Admiral
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Die Aussage ist von 2014. Mittlerweile haben sich Alternativen zu den Distro-spezifischen Paketformaten etabliert, durch die für kommerzielle Anbieter ein ähnlicher Aufwand wie bei anderen Plattformen möglich sein sollte. Bringt das den entscheidenen Schub?TheInvisible schrieb:selbst Torvalds ist der gleichen Meinung das Desktop so nie gewinnen sein wird
Die Kernelentwicklung wird dominiert von den Bedürfnissen im Tech-Business. Niemand ist daran interessiert, den Kernel für Malware zu öffnen. Versucht nicht auch Microsoft andere Wege zu finden, den Bedürfnissen der Spieleindustrie zu entsprechen, ohne den Treibern vollen Zugriff zu gewähren? Vielleicht ergeben sich dadurch in Zukunft andere Möglichkeiten. Valve scheint einstweilen zufrieden. Mithin müssten sich die Publisher bewegen. Wird nicht passieren. Was aber überhaupt nicht schlimm ist. Das Linux Ökösystem hängt davon nicht ab. Das scheint nicht für jeden begreiflich.kellyfornia schrieb:Die Masse spielt aber nun einmal viele dieser von mir genannten Titel und wenn der Marktanteil nochmal deutlich ansteigen sollte in Zukunft, dann muss es eine Möglichkeit geben diese Titel mit ins Boot zu holen.
Sollen sie, aber nicht weil sie doof sind, sondern weil man deswegen nicht das System kaputt machen möchte! Die Spiele funktionieren doch unter Windows? Warum sollte man sich dessen Nachteile in die Linux-Welt holen wollen? Wer solche Titel spielen möchte, ist eben auf Windows angewiesen. So what? Auch sonst läuft nicht alles an Software auf Linux.kellyfornia schrieb:Das tut man aber nicht indem man als Community so argumentiert als wären diese Mainstream-Spiele alle doof und deren Spieler am besten auch noch, so ist aber häufig in Ansätzen auch hier die Argumentation, so nach dem Motto "die sollen ruhig weg bleiben".
Und deswegen glaube ich, dass sich das Problem irgendwann von alleine lösen wird, und die Publisher sich doch irgendwann bewegen werden - zumal das Anti Cheat auf Kernellevel im Endeffekt nicht mehr bringt, als außerhalb vom Kernel, wenn die Cheater sich angepasst haben (z.B. durch Umstieg auf Hardware-Cheats).Rossie schrieb:Mithin müssten sich die Publisher bewegen. Wird nicht passieren. Was aber überhaupt nicht schlimm ist. Das Linux Ökösystem hängt davon nicht ab.
Wenn Linux 10-20% Marktanteil hat, bricht den Publishern Umsatz weg. Der Ruf des Geldes wird es richten.
Zweite Möglichkeit: Man wird Proton so verändern, dass Javelin denkt, es würde im Kernel laufen und dass es denkt, Secure Boot wäre an. Es kann dagegen eigentlich nichts tun, weil es selbst ja "innen" läuft. Das würde nicht Valve offiziell herausbringen, aber mindestens die Cheater werden das irgendwann entwickeln.
Ist also alles nur eine Frage der Zeit.
TheInvisible
Lt. Commander
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Nö gibt's wieder 3 verschiedene die auch noch bloatware vorantreiben und lahm sind wegen Sandbox. Torvalds Hauptgrund ist noch immer die Fragmentierung der Linux distros/Software und immer wieder kaputten ABI Kompatibilität unter der Software. Und da kann ich ihm voll Recht geben, keiner will das supporten.Rossie schrieb:Alternativen zu den Distro-spezifischen Paketformaten etabliert,
Ergänzung ()
Da kannst du noch lange warten, wir können valve danken das sie die Drecksarbeit übernehmen und das ökosystem irgendwie vereinheitlichen, mit einem "Steam Deck verified" zb schmücken sich schon manche gern, das müssen wir auch am Desktop erreichenrollmoped schrieb:Und deswegen glaube ich, dass sich das Problem irgendwann von alleine lösen wird, und die Publisher sich doch irgendwann bewegen werden -
Zuletzt bearbeitet:
Beelzebot
Lt. Commander
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kellyfornia schrieb:Ich habe das Gefühl einige hier leben in einer Bubble in der niemand League of Legends, Fortnite, Battlefield, Call of Duty, FIFA, Valorant, PUBG, Tarkov, Apex Legends, Rust, ARK, Rainbow Six Siege, Delta Force, F1, WRC, GTA Online, Fall Guys usw. spielt und sehen diese anekdotische Evidenz als die Realität da draußen.
Bin ich ehrlich, ja. Außer ARK (und das läuft) habe ich nix davon angerührt. Mein letztes Battlefield war Bad Company 2, das letzte Call of Duty war Modern Warfare (2008?). Und wenn ich mir diese Bilder anschaue:
Frage ich mich, welcher erwachsene Spieler über 30 sowas überhaupt anrührt? Ne Banane in Leggings auf nem Snowboard... Aber ok, jeder wie er will.
Wollte ich ein Battlefield 6 spielen, würde das auf meinem Arch-Linux problemlos gehen, ich schmeiße einfach Geforce NOW an, Sache erledigt.
kellyfornia schrieb:Das ist aber nicht die Realität, diese Spiele werden von Millionen gespielt und wenn die Spiele auf dem Steam-Deck laufen würden, dann wäre das eine riesige Menge an potentiellen Spielern für die Plattform.
Das mag ja alles sein, aber wenn die Entwickler das eben nicht wollen, was soll die Community dagegen machen? Die Realität ist doch die, dass eine Linux-Nutzung in den Fällen meist aktiv unterbunden wird.
Geben wir dem Ganzen noch etwas Zeit. Wenn in Zukunft der Monitor mit KI für einen "cheatet", wer braucht dann noch Kernel-Anti-Cheat? Es wird in Zukunft der Server durch KI-basierte Auswertung des Spielverhaltens entscheiden, wer cheatet und wer nicht. Das ist die Zukunft. Und dann findet sich das nächste Haar in der Suppe, warum Linux "für die Masse" nicht taugt. Der Gund ist ganz einfach: Die Masse braucht kein ausdifferenziertes OS, sondern einen umzäunten Softwarekindergarten, also ne Spielkonsole mit Browser.
Donkey Kong
Cadet 3rd Year
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Interessant, was hier mittlerweile so über AMD und Intel bezüglich Linux gedacht wird. Vor gar nicht allzu langer Zeit hatten Intel-Grafikchips die mit Abstand beste Unterstützung unter Linux. Und anders als AMD oder gar Nvidia war die auch schon immer vollständig Open Source und direkt im Kernel vorhanden. Intel hat generell mehr zum Linux-Kernel beigetragen als die meisten anderen Konzerne. Auf dem Niveau, was Intel diesbezüglich lange hatte, ist AMD noch nicht. Früher hat man nicht nur wegen der besseren Unterstützung, sondern auch, um Intels Beitrag zur Open Source- und Kernel-Entwicklung anzuerkennen, lieber zu Intel-Chips gegriffen.Zhenwu schrieb:Es geht ja nicht nur immer und Geld verdienen. Außenwirkung und Image spielen auch eine große Rolle.
Ich kaufe grundsätzlich nur noch AMD, einfach weil Sie schon immer die Sympathischeren waren und der Schritt zu Open Source das ganze nochmal gefestigt hat
Früher war bezüglich Grafikchips klar:
Nvidia: Kann funktionieren, aber lieber nicht, werden von den Kernel-Entwicklern nicht ohne Grund gehasst.
AMD: Funktioniert generell besser als Nvidia, ist aber auch proprietär und die Kooperation mit den Kernel-Entwicklern könnte deutlich besser sein.
Intel: Vorbildlich. Funktioniert einfach, ist direkt im Kernel, kann man quasi blind kaufen.
Wie Intel dieses Image verspielt hat, und vor allen Dingen, dass AMD es geschafft hat, einen so deutlich besseren Ruf zu erlangen, ist faszinierend.
Mit welchem Browser läuft das vernünftig bei dir?Beelzebot schrieb:Wollte ich ein Battlefield 6 spielen, würde das auf meinem Arch-Linux problemlos gehen, ich schmeiße einfach Geforce NOW an, Sache erledigt.
Steht in keinem Widerspruch zu meiner Aussage. Ich hab von Außenwirkung gesprochen und hier hat, und das bestätigst du gerade selbst, AMD einen besseren Job gemacht als Intel.Donkey Kong schrieb:Interessant, was hier mittlerweile so über AMD und Intel bezüglich Linux gedacht wird. Vor gar nicht allzu langer Zeit hatten Intel-Grafikchips die mit Abstand beste Unterstützung unter Linux.
TomMÆC
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@KeinNutzerName da stimme ich Dir voll zu. Auch ich habe/mache die Erfahrung die Du beschrieben hast so von wegen ''die vielen arroganten und oft unhöflichen Nerds und Korinther, Zitatfreaks, in Foren, die den Lehrer raus hängen lassen, wenn die Hilfeanfrage und Beschreibung nicht 100% korrekt ist...''
Daher lese ich auch meist nur und frage selten im Forum nach. Erarbeite mir es so weit es geht selber. Ist zwar anstrengender aber bevor ich mich im Forum zum Depp machen lasse..nö, dem kann ich aus dem Weg gehen.
Aber zum Glück gibt es auch noch einige wirklich echt hilfreiche Nutzer hier auf CB und das treibt mich auch immer wieder an. Gibt ja auch genügend Seite auf CB für Linux.
Daher lese ich auch meist nur und frage selten im Forum nach. Erarbeite mir es so weit es geht selber. Ist zwar anstrengender aber bevor ich mich im Forum zum Depp machen lasse..nö, dem kann ich aus dem Weg gehen.
Aber zum Glück gibt es auch noch einige wirklich echt hilfreiche Nutzer hier auf CB und das treibt mich auch immer wieder an. Gibt ja auch genügend Seite auf CB für Linux.
Mic90
Lt. Junior Grade
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Also zuerst Intel ist nicht Nvidia, da gab und gibt es mehr Linux Fokus als bei Nvidia.
Als Nutzer einer Arc770, hauptsächlich unter Linux (Arch based) muss ich dem Schlussfazit zustimmen @Kaito Kariheddo zustimmen es läuft an sich meistens. Treiber sind via Kernel enthalten. Das ist mühelos, nur sehr selten muss man spielen sagen, dass da eine Intel Karte drin ist und die die bitte nutzen sollen.
Selten ist die performance wirklich gut besonders bei aktuellen Spielen, oft zufriedenstellend, manchmal tut es schlecht oder gar nicht in Spielen, trotz dem relativ großzügigen VRAM (16gb). Mich hat es nach ca. 2 Jahren Linux jetzt doch so gestört, dass ein AMD System ins Haus kommt.
Als Nutzer einer Arc770, hauptsächlich unter Linux (Arch based) muss ich dem Schlussfazit zustimmen @Kaito Kariheddo zustimmen es läuft an sich meistens. Treiber sind via Kernel enthalten. Das ist mühelos, nur sehr selten muss man spielen sagen, dass da eine Intel Karte drin ist und die die bitte nutzen sollen.
Selten ist die performance wirklich gut besonders bei aktuellen Spielen, oft zufriedenstellend, manchmal tut es schlecht oder gar nicht in Spielen, trotz dem relativ großzügigen VRAM (16gb). Mich hat es nach ca. 2 Jahren Linux jetzt doch so gestört, dass ein AMD System ins Haus kommt.
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Also der Intel Treiber ist definitiv deutlich schlechter als der AMD Treiber unter Linux.DoedelFIX schrieb:Intel ist unter Linux schlecht. Einbußen bei vielen Titeln von 20 - 50% gegenüber Windows. In vielen Fällen liegt es nicht am MESA Treiber, sondern das Game Vulkan umwandeln mit DXVK und VKD3D.
Das sowohl RADV (AMD) als auch der Intel User space Vulkan Treiber Teil von Mesa sind macht diese ja nicht zum gleichen Treiber.
Die Treiberteile im Kernel unterscheiden sich ebenfalls.
Rossie
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Soweit ich weiß, gibt es auch unter macOS und Windows verschiedene Formate. Dass Runtimes etwas Platz beanspruchen ist nur unter Linux so? AppImage nutzt standardmäßig eine Sandbox? Welche Performanceprobleme sind damit bekannt?TheInvisible schrieb:Nö gibt's wieder 3 verschiedene die auch noch bloatware vorantreiben und lahm sind wegen Sandbox.
Für die FOSS Welt funktioniert das System ziemlich gut, wie er seinem letzten LTT-Video anerkennt. Es bedeutet Mehraufwand, wenn man verschiedene Distros unterstützen möchte. Kommerzielle Anbieter bieten meist nur Support für eine Handvoll Distros. Die Community tut ihr Übriges.TheInvisible schrieb:Torvalds Hauptgrund ist noch immer die Fragmentierung der Linux distros/Software und immer wieder kaputten ABI Kompatibilität unter der Software.
Gibt es nicht von Autodesk etwas, das auch unter Linux funktioniert?TheInvisible schrieb:Und da kann ich ihm voll Recht geben, keiner will das supporten.
DoedelFIX
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Intel ist schlecht und NVIDIA mit ihren prop. Trreiber ist schlecht. Jetzt mal wirklich? Wer glaubt denn überhaupt das AMD etwas gutes unter Linux kann oder ob AMD zum dumm ist ordentliche Windows Treiber zu programmieren? PCGH zeigt es auch mit ihren Test. 10 Grafikkarten - 10 Spiele - Linux vs Windows.JustAnotherTux schrieb:Also der Intel Treiber ist definitiv deutlich schlechter als der AMD Treiber unter Linux.
Das sowohl RADV (AMD) als auch der Intel User space Vulkan Treiber Teil von Mesa sind macht diese ja nicht zum gleichen Treiber.
Die Treiberteile im Kernel unterscheiden sich ebenfalls.
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@DoedelFIX Ich verstehe nicht genau was du damit sagen willst aber die AMD Treiber sind momentan die besten Grafiktreiber unter Linux zum zocken im Vergleich zu Intel und Nvidia das zeigen auch die Benchmarks.
Wobei das Valve zu verdanken ist und weniger AMD.
Wobei das Valve zu verdanken ist und weniger AMD.
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