News Tom Petersen im Interview: Unter Linux ist Compute, aber derzeit kein Gaming im Fokus

DoedelFIX schrieb:
Steam Big Picture Mode, Gamescope und das Rechts einfahre Decky in dem man über Schieberegler die Gaming Dinge einstellen kann? Soll das dieses Konzept sein? Das Konzept des Steam-Decks?
Das ist nicht damit gemeint, sondern wie das OS (also eigentlicher Kernel + Libraries und Basistools) aktualisiert wird. Bei SteamOS wird ein komplettes Image verteilt, das unverändert auf jedem System läuft (immutable). Bei den meisten Distributionen hingegen werden immer einzelne Komponenten aktualisiert, das OS wird also auf jedem Endgerät bei jedem Update verändert
 
Termy schrieb:
Wie denn auch? Du wirfst ja auch einfach nur wilde Behauptungen in den Raum, ohne einen Hauch von Begründung ;)
Die Begründung ist, daß man als nicht-ITler von Windows "verwöhnt" ist und es eben für alltägliches den einen Weg gibt und nicht für Home einen anderen als für Pro usw.

Ich würde mich freuen, wenn es mehr Nutzer unter Linux gibt.
Aber warum sollte man wechseln, wenn es dann nicht mehr eben den einen Weg gibt?

Ich finde, da steht sich Linux selbst im Weg.
 
DoedelFIX schrieb:
Steam Big Picture Mode, Gamescope und das Rechts einfahre Decky in dem man über Schieberegler die Gaming Dinge einstellen kann? Soll das dieses Konzept sein? Das Konzept des Steam-Decks?
Das kannst du bei Bazzite auch beim Desktop haben. Nennt sich dann Home Theater Edition. Allerdings steht dabei, dass dieser Gamescope+Big Picture Modus mit einer Nvidia Karte (trotz Treiber) Bugs haben kann.

Drakrochma schrieb:
Die Begründung ist, daß man als nicht-ITler von Windows "verwöhnt" ist und es eben für alltägliches den einen Weg gibt und nicht für Home einen anderen als für Pro usw.
Jein. Bei Linux kannst du DEINEN Weg gehen, wie du das gerne hättest. Du mußt nicht den (einen) Weg gehen, denn dir jemand anderes vorschreibt. Das macht den Unterschied aus.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: TomMÆC, rollmoped und Cark
blackiwid schrieb:
Quatsch, erstens gibts Flatpaks die alles verbindet, und Chromeos ist auch erfolgreich gewesen obwohl Linux verschiedene Paket Formate und zeug hat. Es ist auch nur ein stinknormales Linux genauso wie Steamos.

Also kann ich alles für jedes Linux unter jedem anderen Linux ohne Klimmzüge installieren?

Wäre mir neu ;)


TheInvisible schrieb:
Nö ich bin voll bei dir und habe wegen der gleichen Aussage auch schon einiges hier einstecken müssen, selbst Torvalds ist der gleichen Meinung das Desktop so nie gewinnen sein wird. Es geht ja noch weiter indem selbst gleiche Paketformate bei unterschiedlichen OS-Versionen nicht kompatibel sein müssen. Und gibt noch vielen anderen Quirks. Deshalb bin ich auch immer der Meinung das Valve das richten könnte genauso wie beim Steam Deck. Wobei ich hier Arch nicht als geeignet halte

Danke, genau das meinte ich. :)
 
stefan92x schrieb:
Bei SteamOS wird ein komplettes Image verteilt, das unverändert auf jedem System läuft (immutable).
Also, ich weiß ja nicht. SteamOS und auch Bazzite haben eine Art Schutz integriert. Hebt man diesen jedoch auf, kann man auch einzelne Pakete aktualisieren. Falls es noch niemandem aufgefallen sein sollte.
Ergänzung ()

SavageSkull schrieb:
dass dieser Gamescope+Big Picture Modus mit einer Nvidia Karte (trotz Treiber) Bugs haben kann.
Bei einer Intel Arc A macht Bazzite im Game-Mode Probleme. Unter dem normalen KDE-Desktop läuft alles einwandfrei. Auch wenn man ein Spiel über Gamescope aus dem KDE-Desktop startet, funktioniert alles normal.

Problem = im oberen Drittel des Bildschirms ein dicker farbiger Streifen erscheint, als ob der VRAM der Grafikkarte defekt wäre.

CachyOS - Handheld finde ich persönlich, bezogen auf meine Hardware und Interesse einer Handheld Oberfäche (Desktop) am besten.


Aber alles egal. Dieser Game-Mode ala Steam-Deck, zieht nochmal an der Leistung Performance, weniger FPS.

Generelle Gaming Intel ARC A Performance ziehe ich zur Zeit aus dem aktuellen Linux KDE PikaOS. Alleine mit dem wechseln von den Schedulern, ist es wesentlich besser umgesetzt als bei CachyOS.
 
Zuletzt bearbeitet:
Drakrochma schrieb:
Also kann ich alles für jedes Linux unter jedem anderen Linux ohne Klimmzüge installieren?
Viele pkgbuilds unter Arch machen genau das, die Dateien aus einem rpm-Paket extrahieren und auf einem Arch-System installieren. Für die Entwickler ist das Routine.
Für benutzerfreundliche und von der Distribution unabhängige Softwareverteilung gibt es Flatpaks und AppImages.
DoedelFIX schrieb:
Also, ich weiß ja nicht. SteamOS und auch Bazzite haben eine Art Schutz integriert. Hebt man diesen jedoch auf, kann man auch einzelne Pakete aktualisieren.
Na klar kann man das, es ist aber nicht die vorgesehene Methode z.B. um Updates zu installieren. Bei einer immutable-Distribution werden bei jedem Update solche Änderungen platt gemacht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Termy
Kontrapaganda schrieb:
Da Valve jetzt SteamOS für den Lenovo Legion Go mit Panther Lake lizenzieren will, ist davon auszugehen dass Valve jetzt ordentlich Effort in ANV stecken wird.
Habe ich was verpasst oder woher hast du die Information das Lenovo ein Handhelheld mit Steam OS und Panther Lake angekündigt hat?

Das wäre ja schon geil und würde beide Seiten, Valve/Intel, vielleicht dazu bewegen noch mehr in Treiber für Linux zu investieren.
 
kellyfornia schrieb:
Erst wurde behauptet Titel mit Anti Cheat wären grundsätzlich kein großes Thema und nur die Nische bzw. Handvoll,
Nein, wurde es nicht:

ptr1337 schrieb:
Die meisten Leute scheinen nicht so wirklich Windows auf deren Handhelds haben zu wollen.

und

MalWiederIch schrieb:
Die meisten Leute spielen Spiele mit Battleye/EA Javelin etc. -

Das ganze jetzt auf alle Systeme inklusive Handys auszweiten, das kam nur von dir und hat mit der anfänglichen Diskussion absolut nichts am Hut, auch wenn du das nicht wahr haben möchtest...

Es gibt auch zig extrem erfolgreiche Konsolen- oder Handy-Spiele, die Windows nicht unterstützen - nach deiner Logik ist Windows somit auch komplett uninteressant? Oder kommt es etwa doch plötzlich auf den Anwendungsfall an? ;)

Drakrochma schrieb:
Die Begründung ist, daß man als nicht-ITler von Windows "verwöhnt" ist und es eben für alltägliches den einen Weg gibt und nicht für Home einen anderen als für Pro usw.
Also jedes Mal, wenn ich nach irgend einem Problem oder einer Einstellung für Windows suchen muss, dann finde ich dutzende sich widersprechender Forenposts oder Artikel. Und im Gegensatz zu Linux-Artikeln, wo in aller Regel dran steht, für welche Distro diese geschrieben sind, darfst du bei den Windows-Artikeln fröhlich raten, für welche Version bzw von wann bis wann diese gültig gewesen sein könnten.
Da also von "verwöhnt" zu sprechen ist wohl ausschließlich der subjektiven, durch jahrelange Gewöhnung tiefrosa gefärbten Brille geschuldet - und kein Problem von "zu viel" Auswahl bei den Distros...

Um mal wieder einen allzu platten Autovergleich zu bringen: Was kümmert es dich denn, wo in einem Mercedes, Audi, BMW, Opel, Renault etc pp. die Knöpfe für die Funktionen sind, solange du dich an die Bedienung von deinem Porsche gewöhnt hast?
Nach deiner Logik hätte es nie was anderes als einen Trabi für alle geben dürfen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Gohma und stefan92x
Termy schrieb:
Das ganze jetzt auf alle Systeme inklusive Handys auszweiten, das kam nur von dir und hat mit der anfänglichen Diskussion absolut nichts am Hut, auch wenn du das nicht wahr haben möchtest...
Es geht nicht um irgendwelche ausschließlichen Handygames oder Exklusivtitel von Konsolen, sondern um viele der größten aktuellen Multiplattform-Franchises im Bereich Gaming.

Die Switch oder Mobile habe ich lediglich ins Spiel gebracht, weil du gefragt hast ob diese von mir genannten beliebten Spiele die nicht auf Linux laufen für Handhelds überhaupt relevant sind.

Ein Fortnite oder FIFA wird auf dem PC am Schreibtisch, an Konsolen in Wohnzimmer, auf Switch im Hotel, auf der Reise am Handy gespielt.

Das System was dahinter läuft ist doch am Ende für Spieler völlig irrelevant, Hauptsache es läuft.

Hier wird aber so getan als wären diese Spiele selbst schon nur "ein paar" und diejenigen die es auf Handhelds nutzen dann noch weniger, völlig zu vernachlässigen. Das ist aber nicht die Realität, diese Spiele werden von Millionen gespielt und wenn die Spiele auf dem Steam-Deck laufen würden, dann wäre das eine riesige Menge an potentiellen Spielern für die Plattform.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Drakrochma Mit dem Paketmanagement haste schon irgendwie recht. am Anfang im Jahr 2000 mit SuSe rumgemärt, dann Mandrill in den Anfängen, dann Debian basierende, bei einem afrikanischen IT-Studenten kennen gelernt. Das schlimmste, die vielen arroganten und oft unhöflichen Nerds und Korinther, Zitatfreaks, in Foren, die den Lehrer raushängen lassen, wenn die Hilfeanfrage und Beschreibung nicht 100% korrekt ist.. Bei Termy z.B. endecke ich "diese Art, gleich zurückzuschießen, egal ob Recht oder unrecht ". Darum frage ich in Foren gar nicht erst nach, sondern lese selber, nur wenn es unbedingt nötig ist, frage ich. Muss man halt gucken, wo man fragt. Damit behindert sich die Community selbst. Wir Linuxer, ( auch ich ) müssen tolleranter werden und dürfen nicht erwarten, dass das Gegenüber "der gemeine Windows-Mausschubser" wissbegierig an unseren Lippen hängt.:schluck:

Natürlich sind viele "Faule" dabei, nach dem Motto " los helft mir " aber die gibt es in Windows-Foren auch.
Das grundlegende Problem: die heutige Jugend ist oft zu faul und zu dumm sich Zusammenhänge zu erarbeiten. Wenn man sie darauf anspricht... joa interessiert mich halt nich, chill dich mal Altrer, haupsache es funktioniert... also wasnu.. kannste mir nu helfen oder nich...was ich da manchmal ruhig antworte ... schreibe ich lieber nicht...:D :baby_alt:

Beide Seiten müsen also friedlich weiter zusammenrücken. :schluck::heilig:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: TomMÆC, TechFunk, Cark und eine weitere Person
@KeinNutzerName
Teils harte Worte, aber ich stimme dir da in allem voll zu.

Gibt leider überall die Fanatiker mit Beißreflex... :(
Aber zum Glück gibt es auch noch einige echt hilfreiche Nutzer:)

In dem Sinne, Leben und leben lassen und hoffen auf mehr Linuxnutzer und Einsicht und mehr Akzeptanz bei manchen ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: TomMÆC, TechFunk und KeinNutzerName
kellyfornia schrieb:
Hier wird aber so getan als wären diese Spiele selbst schon nur "ein paar"
Realistisch betrachtet kann man die vermutlich an zwei händen abzählen gibt ja auch genug die laufen und naja wenn du die unbedingt spielen willst dann hast du keine Wahl.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Termy und Kuristina
Also ehrlich gesagt, da viele anti Cheats in Windows mittlerweile im Kernel laufen , und ich das bei Linux nicht will, weine ich dem AntiCheat Support unter Linux keine träne nach!!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Gohma, Cark, rollmoped und 2 andere
BOBderBAGGER schrieb:
Realistisch betrachtet kann man die vermutlich an zwei händen abzählen gibt ja auch genug die laufen und naja wenn du die unbedingt spielen willst dann hast du keine Wahl.
Es nutzen aktuell ca. 350 Spiele Kernel-Level-Anti-Cheat, ob davon alle zwingend Probleme unter Linux haben kann ich nicht sagen, aber die absolute Anzahl der Spiele ist auch nicht der springende Punkt, viel wichtiger ist doch wie viele Spieler das betrifft.

Realistisch gesehen haben "die paar Spiele" mehr aktive Nutzer als Steam mit allen Spielen insgesamt als Plattform, daher ist völlig an der Realität vorbei so zu tun, als wäre das kein großer Anteil am Spielemarkt und eine Kleinigkeit.

Ich habe das Gefühl einige hier leben in einer Bubble in der niemand League of Legends, Fortnite, Battlefield, Call of Duty, FIFA, Valorant, PUBG, Tarkov, Apex Legends, Rust, ARK, Rainbow Six Siege, Delta Force, F1, WRC, GTA Online, Fall Guys usw. spielt und sehen diese anekdotische Evidenz als die Realität da draußen.
 
Zuletzt bearbeitet:
kellyfornia schrieb:
Ich habe das Gefühl einige hier leben in einer Bubble in der niemand League of Legends, Fortnite, [...] usw. spielt und sehen diese anekdotisch Evidenz als die Realität da draußen.
Wir sind hier in einem Technikforum und somit in einer Tech-Bubble. Soweit stimme ich da zu. Aber schau dir andere Bubbles an:
https://extreme.pcgameshardware.de/threads/windows-10-wie-geht-es-weiter.667016/
Da (auf einer Seite für Spielehardware) nutzt sogar fast jeder vierte Linux, also nochmal mehr als hier.
So logisch dein Argument zuerst klingt, dass es ein massives Hindernis wäre, dass ein paar Spiele auf Linux nicht laufen, zeigen aber alle Zahlen das Gegenteil an. Es gibt offensichtlich sehr viele Leute, insbesondere welche, die mit dem PC spielen, denen das Betriebssystem wichtiger als einzelne Spiele ist. Sonst wäre nicht ausgerechnet auf einer Spieleseite der Linuxnutzeranteil so hoch. Das Wachstum von Linux beschleunigt sich ja überall, und verlangsamt sich nicht. Es ist bis jetzt keine Schranke in Sicht.

Man muss nicht von diesen Tech-Bubbles, wo Linux schon längst zweistellig vertreten ist, auf die Gesamtheit schließen. Die Zahlen dort hinken der Entwicklung immer hinterher und sind noch nicht so hoch und weiterhin einstellig. Aber auch außerhalb der Bubbles sieht man für Linux bisher ein deutliches, steigendes Wachstum.

Es gibt Firmen wie AMD, Razer usw., die haben das erkannt und ihren Umgang mit Linux geändert (teilweise schon seit längerem). Intel scheint auf dem Auge noch blind zu sein und sich zurückzuentwickeln. Ich bin mir sicher, dass sich das schon in wenigen Jahren als Fehler entpuppen wird.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: h00ver, TomMÆC, Termy und 2 andere
Die
rollmoped schrieb:
Das Wachstum von Linux beschleunigt sich ja überall, und verlangsamt sich nicht. Es ist bis jetzt keine Schranke in Sicht.
Das tut es aber nicht weil die Mehrheit so große Idealisten sind die in Zweifel eher zu Linux wechseln als ihr Lieblingsspiel weiter zu spielen, sondern schlicht weil durch die Entwicklung der letzten Jahre mit dem Steam-Deck eine relevante Zielgruppe erreicht wurde und es halt inszwischen vieles läuft.

Wäre das nicht so, hätte ich auch kein SteamOS im Wohnzimmer, es läuft halt und funktioniert für diesen Einsatz besser als Windows. Klar gibt es auch die 1% die es aus purem glauben an Linux machen und sich von Windows fern zu halten, aber das ist ein sehr geringer Anteil und diese Basis wird auch nicht wirklich stark wachsen, die Masse nimmt halt das was einfach läuft.

Die Masse spielt aber nun einmal viele dieser von mir genannten Titel und wenn der Marktanteil nochmal deutlich ansteigen sollte in Zukunft, dann muss es eine Möglichkeit geben diese Titel mit ins Boot zu holen. Das tut man aber nicht indem man als Community so argumentiert als wären diese Mainstream-Spiele alle doof und deren Spieler am besten auch noch, so ist aber häufig in Ansätzen auch hier die Argumentation, so nach dem Motto "die sollen ruhig weg bleiben".
 
Eine Steam Machine oder ein Steam Deck sind für mich kein Linux System sondern ein integriertes system, das perfekt auf die Hardware abgestimmt ist und bei dem der User primär nur mit einer Anwendung interagiert. Dem Steam Big Picture Modus.

Linux ist hier nur der Unterbau bzw. das Vehikel mit dem sich der Nutzer nicht auseinandersetzen muss.

Das unterscheidet sich fundamental davon, Linux auf einem Desktop PC zu installieren auf dem z.B. ne Nvidia Karte verbaut ist und man Raytracing, DLSS Upscaling, DLSS FG, Reflex, HDR, G-Sync und HDMI2.1 mit DSC nutzen will, oder wo dann ein EA, Epic, Ubisoft Launcher oder Xbox App für Gamepass laufen soll.

Steam OS + Steam hardware ist eher als Konsolen Erfahrung gedacht, auch wenn man das nicht ganz erreicht ist das das Ziel. Valve kümmert sich um alles, der User kann zocken.

Bei Linux am Desktop bist du derjenige, der sich um alles kümmert und sich gedanken darüber machen muss, welche Hardware und Software features seines PCs er zum laufen bekommt oder auch nicht.

Eigentlich müsste man das Steam Deck aus jeder Linux statistik rausrechnen - zumindest wenn man wissen will, ob und wie stark sich Linux auf Laptops oder PCs verbreitet. Denn niemandem ist geholfen, wenn jetzt jeder hyped über Linux gaming ist, Valve mit dem Steam Deck 50% davon beigetragen hat und dann aber keiner dieser Menschen mehr Linux nutzen würde, sobald er kein Steam Deck mehr nutzt. Denn die Wahrscheinlichkeit halte ich für sehr hoch, dass jemand der neben dem Steam Deck ein Desktop System nutzt eben weiterhin bei Windows bleibt oder zu einem Windows PC wechseln würde, wenn er das Steam Deck nicht mehr nutzt oder verkauft.

Erfolgreich war Linux erst, wenn sich der Nutzer auch nach dem Steam Deck bewusst weiterhin für Linux entscheidet. Falls nicht sind die Zahlen nur ne "Blase" ohne Substanz. Die Leute finden halt potenziell das Steam Deck toll, aber nicht unbedingt Linux. Im Gegenteil, es könnte überspitzt gesagt ja genauso sein, dass die Spieler das Steam Deck "trotz" Linux den anderen geräten vorziehen.
Das soll nicht meine behauptung sein, ich will nur darauf hinweisen, dass man das differenzierter betrachten muss.

Nur weil auf meinem Infotainment System im Auto ein Android Unterbau läuft bin ich halt noch keiner, der sich dann automatisch ein Android Smartphone kauft. Dieser Zusammenhang ist hier eben genauso wenig gegeben wie bei Steam Deck vs Linux am Desktop.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: kellyfornia
kellyfornia schrieb:
dann muss es eine Möglichkeit geben diese Titel mit ins Boot zu holen
Das haben die Spiele Entwickler selbst in der Hand, ich denke wenn es eine kritische Masse gibt müssen die sich bewegen.
Ergänzung ()

Mimir schrieb:
Linux ist hier nur der Unterbau bzw. das Vehikel mit dem sich der Nutzer nicht auseinandersetzen muss.
Auf der anderen Seite bekommen wir Sachen wie Proton was den Desktop überhaupt als Spielmaschine möglich macht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: TomMÆC und rollmoped
Drakrochma schrieb:
Also kann ich alles für jedes Linux unter jedem anderen Linux ohne Klimmzüge installieren?
Nein, aber das war auch nicht der Claim der Claim war das es 1 Paketformat und 1 Netzwerktool geben muss oder Linux wird sich nicht durchsetzen...

User die das wollen können ne Zeit lang dann sich halt drauf verständigen alle 1 Distro zu benutzen, das war lange mit Ubuntu der Fall bis die zu verrückt wurden und eben mit Normalos kein Geld mehr machen konnten, teilweise ist das vielleicht bei Amis grad Mint auch wenn ichs nicht nach vollziehen kann, für viele war es Chromeos... der Vorteil ist es kann nicht eine Firma mal ne Dominanz kriegen dann böse werden und alle im Vendorlockin an den Haaren mit ziehen.

Selbst wenn du recht haben solltest was ich nicht glaube und die starken Anstiegszzahlen von Linux deuten drauf hin das es sich auch so gut durch setzt, aber selbst wenn du trotzdem recht hättest ist es eine Sinnlose Aussage, es gibt keine Möglichkeit das was du vor schlägst zu erreichen, die EU und Amerika und China und Co müssten alle Gesetze erlassen das es nur 1 Linux Paketformat geben darf... hoffen wir mal das die Welt nie so kaputt wird, aber das ist nicht realistisch also wird es nicht passieren.

Also du redest von einem Nichtort wir können noch dekatieren ob es eine Dystopie oder eine Utopie oder was dazwischen ist, es wird nicht passieren.

Das was dem am nächsten kommt ist das z.B. ganz viele Leute Steamos benutzen und die dann eben Flatpaks benutzen und ein image des basis systems so funtzt das ja da, vielleicht solange steamos nicht für alle PCs installierbar ist oder aus kleineren Vorteilen Bazzite das ähnlich ist.

Aber das ist dann durch die User Bottom Up nicht Top Down wie du hier forderst. Oder Entwickler -> User vs User -> Entwickler.
 
Zurück
Oben