News Tom Petersen im Interview: Unter Linux ist Compute, aber derzeit kein Gaming im Fokus

0x8100 schrieb:
Die meistgespielten aktuellen Titel sind u. a. Fortnite, League of Legends, Roblox, Valorant, Apex, GTA Online, PUBG, Battlefield, Call of Duty, Rainbow Six, Helldivers, Elden Ring, FIFA/EA FC, NBA 2K, F1, Rust, Delta Force und einige weitere die alle eben auf Linux Probleme machen. Einige dieser Titel haben mehr tägliche aktive Spieler als Steam als Plattform insgesamt, von daher ist dein Link auf SteamDB relativ nutzlos und widerlegt sogar deine eigene Argumentation.

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kellyfornia schrieb:
Die meistgespielten aktuellen Titel sind u. a. Fortnite, League of Legends, Roblox, Valorant, Apex, GTA Online, PUBG, Battlefield, Call of Duty, Rainbow Six, Helldivers, Elden Ring, FIFA/EA FC, NBA 2K, F1, Rust, Delta Force
Und was davon wird nennenswert auf Handhelds gespielt? :rolleyes:

Zumal Helldivers und Elden Ring aus deiner Liste auf jeden Fall völlig problemlos laufen ;)
 
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kellyfornia schrieb:
Die meistgespielten aktuellen Titel sind u. a. Fortnite, League of Legends, Roblox, Valorant, Apex, GTA Online, PUBG, Battlefield, Call of Duty, Rainbow Six, Helldivers, Elden Ring, FIFA/EA FC, NBA 2K, F1, Rust, Delta Force und einige weitere die alle eben auf Linux Probleme machen.
Trotzdem hat Linux in Nordamerika und Europa mittlerweile eine Verbreitung von ca. 5% erreicht und bei Steam-Nutzern ca. 3,6%, beides mit stark steigender Tendenz.
Es würde mich nicht wundern, wenn in ca. einem Jahr die Gesamtverbreitung in den genannten Regionen über 10% wäre.

Das starke Wachstum von Linux (jedenfalls in manchen Teilen der Welt) zeigt, dass für viele Leute das Betriebssystem wichtiger ist, als die Spiele, die sie damit spielen.

Intel begeht hier einen massiven Fehler aus Kurzsichtigkeit. Der Linuxsupport ist unabdingbar für die langfristige Unternehmensentwicklung. Und Knappheit an Mitteln ist kein Grund, die langfristige Strategie über den Haufen zu werfen. AMD war selbst in einer prekären Lage und ist voll auf Opensource gegangen. Das hat sich voll ausgezahlt.

Aber es wird nicht lange dauern, bis Intel den Fehler selbst erkennen wird, weil nur noch wenige Prozente fehlen, bis man Linux auch in absoluten Zahlen nicht mehr kleinreden kann.
 
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Termy schrieb:
Und was davon wird nennenswert auf Handhelds gespielt? :rolleyes:

Zumal Helldivers und Elden Ring aus deiner Liste auf jeden Fall völlig problemlos laufen ;)
Einige davon gehören zu den meistgespielten Spielen auf Smartphones und Handhelds, scheinen also nennenswert auf diesen mobilen Geräten genutzt zu werden.

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Hier ging es ja zudem nicht nur um Handhelds, sondern die wiederkehrende Falschbehauptung mit Anti Cheat wären nur wenige Nischentitel die kaum jemanden spielt, denn die Realität ist ja genau umgekehrt.

Vielen scheint gar nicht bewusst zu sein das Steam trotz des Erfolgs in Summe auch nur einen Bruchteil des Spielevertriebs abdeckt, weil der eigene Tellerrand offenbar das Limit ist.
Ergänzung ()

rollmoped schrieb:
Trotzdem hat Linux in Nordamerika und Europa mittlerweile eine Verbreitung von ca. 5% erreicht und bei Steam-Nutzern ca. 3,6%, beides mit stark steigender Tendenz.
Es würde mich nicht wundern, wenn in ca. einem Jahr die Gesamtverbreitung in den genannten Regionen über 10% wäre.

Das starke Wachstum von Linux (jedenfalls in manchen Teilen der Welt) zeigt, dass für viele Leute das Betriebssystem wichtiger ist, als die Spiele, die sie damit spielen.

Intel begeht hier einen massiven Fehler aus Kurzsichtigkeit. Der Linuxsupport ist unabdingbar für die langfristige Unternehmensentwicklung. Und Knappheit an Mitteln ist kein Grund, die langfristige Strategie über den Haufen zu werfen. AMD war selbst in einer prekären Lage und ist voll auf Opensource gegangen. Das hat sich voll ausgezahlt.

Aber es wird nicht lange dauern, bis Intel den Fehler selbst erkennen wird, weil nur noch wenige Prozente fehlen, bis man Linux auch in absoluten Zahlen nicht mehr kleinreden kann.
Den meisten Menschen ist nicht das Betriebssystem wichtiger als die Spiele, sondern das es schlicht Out of the Box problemlos läuft.

Steam OS bzw. Bazzite bietet dieses Erlebnis für Handhelds und Fernseher mit wenig Gerickel und Steuerung mit Controller wo Windows halt noch seine Krankheiten hat.

Der Mehrzahl ist es am Ende aber egal ob das was da läuft Windows, Linux oder goldene Ananas heißt, hauptsächlich soll es einfach laufen.

Niemand verschwindet aus seinem Lieblingsspiel oder sagt seinen Freunden er zockt nicht mehr mit ihnen, weil ihm da System dahinter wichtiger wäre als das Spiel, da wird kaum jemand sagen "nee Jungs, ich bin heute Abend bei Battlefield raus, ich zocken jetzt mit Linux".
 
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kellyfornia schrieb:
Hier ging es ja zudem nicht nur um Handhelds, sondern die wiederkehrende Falschbehauptung mit Anti Cheat wären nur wenige Nischentitel die kaum jemanden spielt, denn die Realität ist ja genau umgekehrt.
Nein, hier ging es - auch bezogen auf die Aussage zu Anticheat - primär um Handhelds. Und zwar PC-Handhelds, keine Handys.

Und dass allzu viele Leute kompetitive MP-Spiele (welche ja so ziemlich die einzige Gattung darstellt, die großflächig mit dem Rootkit-Krebs verseucht ist) auf einem Deck, Ally, Legion oder sonstwas spielen, das wage ich mal ganz mutig sehr stark zu bezweifeln.
 
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Termy schrieb:
Nein, hier ging es - auch bezogen auf die Aussage zu Anticheat - primär um Handhelds. Und zwar PC-Handhelds, keine Handys.
Also sind Spiele die auf Switch und anderen mobilen Geräten wie Smartphones viel gespielt werden und auf dem PC durchaus auch verfügbar sind nicht interessant für Geräte wie das Steam Deck? Ein Fortnite ist auf der Switch also ein interessanter Titel aber für einen anderen Handheld nicht nur weil es ein "PC Handheld" ist? Das ergibt für mich keinen Sinn.
 
kellyfornia schrieb:
Also sind Spiele die auf Switch und anderen mobilen Geräten wie Smartphones viel gespielt werden und auf dem PC durchaus auch verfügbar sind nicht interessant für Geräte wie das Steam Deck?
Was hat das denn damit zu tun?!

Sie sind für die Frage, ob die Leute lieber Windows mit Rootkit-Kompatibilität oder ein Linux mit vernünftiger UX auf ihrem PC-Handheld haben wollen (was ja die Eingangs-Überlegung war) auf jeden Fall ziemlich irrelevant...
 
kellyfornia schrieb:
Niemand verschwindet aus seinem Lieblingsspiel oder sagt seinen Freunden er zockt nicht mehr mit ihnen, weil ihm da System dahinter wichtiger wäre als das Spiel, da wird kaum jemand sagen "nee Jungs, ich bin heute Abend bei Battlefield raus, ich zocken jetzt mit Linux".
Oh, das habe ich aber so gemacht und viele Linuxnutzer hier im Forum schreiben auch immer wieder, dass sie solche Spiele nicht mehr spielen. Natürlich gibt es auch viele, die Dualboot benutzen und nicht ganz verzichten.

Wie man hier herauslesen kann, ist unter CB-Nutzern die Linuxverbreitung auf Desktop-PCs in nur einem Jahr um knapp 60% angestiegen (von 8,3 auf 13,1%).
https://www.computerbase.de/artikel/in-eigener-sache/hardware-software-umfrage-2025.95551/

Ich tu mir den Stress mit Windows(Werbung, Update-Ärger, Überwachung) nicht an, nur um eine Hand voll Spiele weiterhin spielen zu können. Und wenn man gute Freunde hat, dann schließen sie andere auch nicht aus, weil die ein Spiel nicht spielen können, sonden man findet immer Spiele, die man gemeinsam spielen kann.
 
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Termy schrieb:
Was hat das denn damit zu tun?!

Sie sind auf jeden Fall für die Frage, ob die Leute lieber Windows mit Rootkit-Kompatibilität oder ein Linux mit vernünftiger UX auf ihrem PC-Handheld haben wollen (was ja die Eingangs-Überlegung war) auf jeden Fall ziemlich irrelevant...
1.

Erst wurde behauptet Titel mit Anti Cheat wären grundsätzlich kein großes Thema und nur die Nische bzw. Handvoll, daher kein großes Thema in Sachen Einschränkungen für Linux Gaming, weil da ja nur wenige Spieler betrifft.

- Das stimmt nicht, es betrifft wahrscheinlich eher die Mehrzahl der Spieler, da es die größten Titel mit höchsten Spielerzahlen betrifft

2.
Dann wurde das nochmal auf Handhelds eingegrenzt, da diese Spiele ja zumindest für diesen Bereich keine nennenswerte Spielerschaft hätten.

- Auch das stimmt nicht, denn einige dieser Spiele wie PUBG, Valorant, Fortnite, FIFA usw. sind sehr erfolgreiche Titel auf anderen mobilen Geräten wie der Switch oder Smartphones und damit wären sie für jedes mobile Gerät interessant.

3.
Dann wurde geschrieben dese Spiele würden ja nicht zählen, weil es sich nicht um Spiele auf PC-Handhelds handele sondern auf Smartphones.

Sorry, aber wie sehr soll das noch eingeschränkt werden damit es endlich ins narrativ passt? Was kommt als nächstes "Es gilt nur für Spiele mit mehr als 10 Millionen Spielern, die auf PC-Handelhelds beliebt sind und bei Vollmond gespielt werden" ?

Man kann einfach schlicht bei den Fakten bleiben, nein es betrifft nicht nur eine kleine Nische sondern große Titel und somit einen riesigen Anteil der potentiellen Gamer - Punkt.
 
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rollmoped schrieb:
Ich tu mir den Stress mit Windows(Werbung, Update-Ärger, Überwachung) nicht an, nur um eine Hand voll Spiele weiterhin spielen zu können. Und wenn man gute Freunde hat, dann schließen sie andere auch nicht aus, weil die ein Spiel nicht spielen können, sonden man findet immer Spiele, die man gemeinsam spielen kann.
Ich kann sowohl das eine als auch das andere Verstehen. Meine Spiele laufen glücklicherweise alle. Auch die Spiele die in meinem Freundeskreis Online gespielt werden laufen alle unter Linux problemlos. Von all den Spielen gäb es allerdings ein Spiel für das ich mir Windows installieren würde sollte es nicht laufen, alle anderen wären mir nicht wichtig genug.

Ich habe auch eine Steam Deck, da wäre es mir völlig egal wenn da nicht alles läuft und würde mir ganz sicher kein Windows installieren. Aber auch da, wenn das quasi das Hauptgerät ist für jemanden und er unbedingt alles darauf spielen möchte, dann ist Windows sicher die beste Wahl.

Auch beim Gabecube wäre es mir egal wenn da nicht alles drauf läuft. Auch auf der PS5 finde ich viele Spiele nicht die es auf dem PC gibt. Den Anspruch alles spielen zu können habe ich ganz einfach nicht. Aber wem das wichtig ist, oder halt ein bestimmtes Spiel möchte und es läuft nicht auf Linux, ja dann nimm doch Windows.

Ich denke es ist für die Verbreitung von Linux sicher nicht nützlich, dass gewisse Online Titel nicht funktionieren, behaupte jetzt aber einfach mal, dass die Auswahl mittlerweile so gross ist, dass es für viele auch keine Hürde mehr darstellt.
 
Fairerweise muss man sagen, dass AMD bei den Userspace-Treibern auch nicht sonderlich aktiv ist. RADV wird ja primär von Valve entwickelt.
Da Valve jetzt SteamOS für den Lenovo Legion Go mit Panther Lake lizenzieren will, ist davon auszugehen dass Valve jetzt ordentlich Effort in ANV stecken wird.
 
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stefan92x schrieb:
Wenn Intel Personal sparen muss (oder Leute freiwillig gegangen sind), muss Intel jetzt schauen, worauf sie sich mit dem Rest der Mannschaft fokussieren können und müssen.
Naja, aber Intel ist jetzt auch kein Kleinunternehmen. Wenn ein Projekt vorübergehend personell unterbesetzt ist, dann ist das eine verständliche Sache. Wenn aber monatelang überhaupt niemand zuständig ist, dann ist das etwas ganz anderes, nämlich eine bewusste Entscheidung gegen dieses Projekt. Eine Firma in der Größe Intels hat sicher Kapazitäten da jemanden vorübergehend hinzuschicken bis die Personalfrage gelöst ist.

stefan92x schrieb:
Gerade SteamOS ist aber ja auch einfach für Valves Produkte entwickelt - und Valve verbaut nunmal nur AMD.
Das würde ich so nicht unterschreiben. SteamOS wird offiziell auf dem Steam Deck und Legion Go S unterstützt, und demnächst angeblich auch auf dem Legion Go 2, letztere beide sind Lenovo-Produkte. Man kann SteamOS jetzt auch einfach so als "Beta" herunterladen und auf PCs installieren (gedacht für Handhelds, aber faktisch sind nur AMD-Grafik und NVMe-SSD vorausgesetzt).

SteamOS 2 war auf einer Reihe unterschiedlicher Hardware lauffähig und Valve hat immer wieder bekräftigt dass es deren Ziel ist da wieder hinzukommen.

Und nicht zuletzt gibt es bald den Steam Frame, wo kein AMD drin steckt.
stefan92x schrieb:
OpenSource Treiber machen das sicher attraktiv, aber dabei geht es eben auch um AMD SemiCustom, die für Valve passende Chips anbieten. Dass breitere Hardwareunterstützung da erst langsam aufgebaut wird, ist kein Wunder (wobei auch klar ist, dass Nvidia einem das nicht unbedingt leicht macht)
Open Source ist nicht "attraktiv", es ist zwingende Voraussetzung für das, was Valve vorhat.
Valve möchte das PC-Gaming vorantreiben und hat schon früh erkannt, dass Microsoft und Windows hier Hindernisse sind. Innovationen wie GameScope und Dynamic Cloud Sync sind unter SteamOS/Linux möglich, weil Valve auf den gesamten Softwarestack Zugriff hat. Unter Windows geht nichtmal zuverlässiges Suspend/Resume, und der proprietäre NVIDIA-Linux-Treiber verhindert es auch oft. Bis zum Release 560 ging nicht mal Wayland ordentlich. Langsam aufbauen muss man da nichts, CachyOS, Bazzite, und andere Linux-Distributionen kommen direkt mit der vollen Hardwareunterstützung.

Semicustom ist da relativ egal. Das einzige semicustom ist die Sephiroth-APU im Steam Deck OLED, alles andere ist von der Stange (Rembrandt) oder Zweitverwertung (Van Gogh/Aerith). Auch in der Steam Machine (Phoenix, Navi 33).
 
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Brrr schrieb:
Die hatten halt nur iGPUs wo die Performance niemanden interessiert hat.
Es geht ja nicht um GPUs only, die Marktanteile steigen ja auch sonst für Linux, ein Clearlinux war nicht wegen Gaming da, oder die 1000 kleinen Projekte kann z.B. noch IWD nennen aber die Liste ist Endlos.
 
Intel ist unter Linux schlecht. Einbußen bei vielen Titeln von 20 - 50% gegenüber Windows. In vielen Fällen liegt es nicht am MESA Treiber, sondern das Game Vulkan umwandeln mit DXVK und VKD3D. Unterschiedliche Versionen, der beiden, zeigen unterschiedliche Performance. Und meist liegt es daran, das etwas nicht gerendert wird oder komplett nicht funktioniert. Meist sind es die Schatteneffekte. Die Intel ARC A Serie ist ein bergauf und bergab Performance Fahrt.

Was anderes. Warum wird von vielen SteamOS mit Bazzite geschrieben?

SteamOS hat als Unterbei Linux Arch.

Bazzite ist Linux Fedora.
 
MalWiederIch schrieb:
denn an lediglich Singleplayer-Spielen hat die Masse kein Interesse.
Ich weiß nicht ob das nicht ein BIAS ist, weil Online Spiele ihre Spielerzahlen dauerhaft tracken und Singleplayer Spiele das nicht zwingend tun und ggfs auch noch raubkopiert unterwegs verteilt sind und damit auf gar keiner Statistik auftauchen.
Dazu kommt, dass Singleplayer Spiele durch eine Kampagne beeindrucken und wenn die durch ist, ziehen die Spieler weiter zum nächsten Titel. Das heißt man kann hier schwer nur die Zahlen von einem einzigen Singleplayer Spiel gegen ein Multiplayer Spiel, was als Software as a Service mit Battlepasses und Seasons versucht die Spielerzahlen über einen langen Zeitraum am Ball zu halten.
Bei einem guten Singleplayer Spiel ist man 50 Stunden, wenn es besonders gut ist vielleicht 100 Stunden dran. Das steht in keinem Verhältnis zu einem großem Multiplayerspiel, wo 1000 Stunden nichts sind.
Dazu strecken sich bei Singleplayer Spielen, die Spielerzahlen über größere Zeiträume. Da rennen nicht alle Spieler Day 1 hin und müssen, dass dann gerade spielen, wenn der Hype da ist.
Ein Witcher 3 ist auch heute noch ein gutes Spiel und wird von Spielern auch heute noch zum ersten Mal gespielt, weil die es nicht zum Vollpreis kaufen wollten, keine Bugs am Anfang haben wollten, ein DLC abgewartet haben oder schlicht andere Spiele gespielt hatten und bisher noch keine Zeit hatten. Über den Zeitraum von X Jahren haben das sicher nicht weniger Leute gespielt als ein Battlefield was beim Release vom Nachfolger nach 1-1,5 Jahren stirbt.

Dazu kommt, dass die Anticheat Tools nicht pauschal bei Multiplayer Spielen drin steckt, sondern vorrangig in der "Nische" der kompetitiven PvP Spielen.
Ein modbares Minecraft wird viel gespielt, hat aber aufgrund der Modbasis und selfhosting Themen keine Anticheat Maßnahme. Ein NoMansSky auch nicht.

Ich spiele mit Freunden viele PvE Multiplayerspiele und keins davon hat mit Linux Probleme.
 
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DoedelFIX schrieb:
Was anderes. Warum wird von vielen SteamOS mit Bazzite geschrieben?

SteamOS hat als Unterbei Linux Arch.

Bazzite ist Linux Fedora.
Der Unterbau ist ein anderer aber das immutable-Konzept haben beide, insofern sind sie sich nicht unähnlich:
DistributionmutabilityBasis
SteamOSimmutableArch
BazziteimmutableFedora
CachyOSmutableArch
NobaramutableFedora
 
Drakrochma schrieb:
Solange jede distribution ihr eigenes Süppchen kocht, wird das nix mit Linux für die Masse.
Quatsch, erstens gibts Flatpaks die alles verbindet, und Chromeos ist auch erfolgreich gewesen obwohl Linux verschiedene Paket Formate und zeug hat. Es ist auch nur ein stinknormales Linux genauso wie Steamos.

Es setzen sich halt Standards durch, meist nicht nur 1 aber wenige bei Server oft Debian / Ubuntu oder eben Redhat, das nimmt dann >95% des Marktes ein. Und die Privatmenschen sind experimentierfreundlicher, wobei es auch LTS Ubuntu / Linux Mint und co gibt, aber würde man Linux Mint was du wohl willst standardisieren dann würden Arch Linux Menschen ganz unglücklich.

Realistisch will man als normaler User nur über ein Frontend entweder gnome Software oder Steam seine Updates fahren und gut ist, was unten drunter benutzt wird versteckt hinter der GUI interessiert den Normalo nicht.

Es gibt auch für Windows Winget und Oneget, daran stirbt es auch nicht, es gibt auch den Softwareshop oder wie das heißt unter Windows den niemand benutzt... schadet auch nicht.

Da es LTS und neue Distributionen gibt Bleeding Edge gibts halt auch welche die noch ifconfig benutzten allerdings ist iptables der (inoffizielle) Nachfolger und wird in 99% der Distributionen diesen ersetzen aber wie gesagt nicht alle benutzen gleich aktuelle Software.

Letztlich gibt es auch kein "Linux" das ist wie wenn du sagt Eis setzt sich nie durch solange es verschiedene Geschmacksrichtungen gibt... das Gibts auch Bei Windows solange Macosx und Linux da ist wie konnte sich dann Windows durch setzten... da kannst das selbe Argument bringen.

Erstens setzt sichs ja grad durch, die Marktanteile steigen exponentiell, zum anderen wie würdest das verhindern wollen, durch nen Gesetz das Menschen verbietet ein Montana Linux zu bringen mit ifconfig? Oder Schlägertrupps... die Aussage ist daher genauso bescheuert wie zu sagen, Linux wird sich nie durch setzen solange es die Sonne noch gibt.

Mehrere Lösungen für ein Problem gibt es solange mehrere Gruppen/Personen Software auf ähnlichem Niveau schreiben können, ansonsten sieht man viel weitgehend verschwinden und es setzen sich Standards durch, aber auch wenn Systemd quasi ein Linux Standard mittlerweile ist gibt es dennoch Distros mit Alternativen. Stört es den durchschnittlicher Linux Benutzer das es auch noch GNU Shepherd init System gibt? Ich denke nicht und mich freut es als Guix Nutzer.

Ifconfig ist so ein blödes Beispiel da mir nicht bewußt wäre das irgend ne Distro langfristig dabei bleiben will, es wird halt meist noch als backwards Kompatibilität zusätzlich angeboten kann btw auch beides Gleichzeitig installiert sein, aber das jetzt wie bei Systemd irgend ne idiologische Gruppe ifconfig retten will wäre mir nicht bekannt.

Zumal die Tools immer mehr zu reinen Systemadmin tools werden und selbst da nur sehr begrentzt, selbst da gibts mehr Zusammenarbeit denn jeh, das ehemals Gnomeonly Networkmanager Projekt wird jetzt von Plasma und Gnome und fast allem anderen benutzt und dort irgend ein GUI ist was 99% der Leute benuzten incl. Steam als GUI.

Außerdem ist das auch ein Henne Ei Problem, wenn irgendwie 80% neue Linux User dazu kommen und die benutzten alle SteamOS oder Bazzite, dann setzt sich das stark durch. die Benutzer erzeugen automatisch als Herde neue Standards im Sinne von Systemen die hohe Marktanteile haben.
 
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chithanh schrieb:
das immutable-Konzept haben beide
Steam Big Picture Mode, Gamescope und das Rechts einfahre Decky in dem man über Schieberegler die Gaming Dinge einstellen kann? Soll das dieses Konzept sein? Das Konzept des Steam-Decks?
 
Intel Karten brauchen einfach deutlich mehr Bums - wenn deren "Spitzenmodell" zumindest mal 5060ti Niveau erreichen würde dann wäre es auch nicht sonderlich relevant wenn unter Linux ein paar % Loss sind - Leistung wäre dann immer noch genug da. :smokin:
 
@DoedelFIX die Frage ging doch um den technischen Unterbau. Side Menus mit Schieberegler sind nicht Teil des Unterbaus.
 
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