Drakrochma schrieb:
Solange jede distribution ihr eigenes Süppchen kocht, wird das nix mit Linux für die Masse.
Quatsch, erstens gibts Flatpaks die alles verbindet, und Chromeos ist auch erfolgreich gewesen obwohl Linux verschiedene Paket Formate und zeug hat. Es ist auch nur ein stinknormales Linux genauso wie Steamos.
Es setzen sich halt Standards durch, meist nicht nur 1 aber wenige bei Server oft Debian / Ubuntu oder eben Redhat, das nimmt dann >95% des Marktes ein. Und die Privatmenschen sind experimentierfreundlicher, wobei es auch LTS Ubuntu / Linux Mint und co gibt, aber würde man Linux Mint was du wohl willst standardisieren dann würden Arch Linux Menschen ganz unglücklich.
Realistisch will man als normaler User nur über ein Frontend entweder gnome Software oder Steam seine Updates fahren und gut ist, was unten drunter benutzt wird versteckt hinter der GUI interessiert den Normalo nicht.
Es gibt auch für Windows Winget und Oneget, daran stirbt es auch nicht, es gibt auch den Softwareshop oder wie das heißt unter Windows den niemand benutzt... schadet auch nicht.
Da es LTS und neue Distributionen gibt Bleeding Edge gibts halt auch welche die noch ifconfig benutzten allerdings ist iptables der (inoffizielle) Nachfolger und wird in 99% der Distributionen diesen ersetzen aber wie gesagt nicht alle benutzen gleich aktuelle Software.
Letztlich gibt es auch kein "Linux" das ist wie wenn du sagt Eis setzt sich nie durch solange es verschiedene Geschmacksrichtungen gibt... das Gibts auch Bei Windows solange Macosx und Linux da ist wie konnte sich dann Windows durch setzten... da kannst das selbe Argument bringen.
Erstens setzt sichs ja grad durch, die Marktanteile steigen exponentiell, zum anderen wie würdest das verhindern wollen, durch nen Gesetz das Menschen verbietet ein Montana Linux zu bringen mit ifconfig? Oder Schlägertrupps... die Aussage ist daher genauso bescheuert wie zu sagen, Linux wird sich nie durch setzen solange es die Sonne noch gibt.
Mehrere Lösungen für ein Problem gibt es solange mehrere Gruppen/Personen Software auf ähnlichem Niveau schreiben können, ansonsten sieht man viel weitgehend verschwinden und es setzen sich Standards durch, aber auch wenn Systemd quasi ein Linux Standard mittlerweile ist gibt es dennoch Distros mit Alternativen. Stört es den durchschnittlicher Linux Benutzer das es auch noch GNU Shepherd init System gibt? Ich denke nicht und mich freut es als Guix Nutzer.
Ifconfig ist so ein blödes Beispiel da mir nicht bewußt wäre das irgend ne Distro langfristig dabei bleiben will, es wird halt meist noch als backwards Kompatibilität zusätzlich angeboten kann btw auch beides Gleichzeitig installiert sein, aber das jetzt wie bei Systemd irgend ne idiologische Gruppe ifconfig retten will wäre mir nicht bekannt.
Zumal die Tools immer mehr zu reinen Systemadmin tools werden und selbst da nur sehr begrentzt, selbst da gibts mehr Zusammenarbeit denn jeh, das ehemals Gnomeonly Networkmanager Projekt wird jetzt von Plasma und Gnome und fast allem anderen benutzt und dort irgend ein GUI ist was 99% der Leute benuzten incl. Steam als GUI.
Außerdem ist das auch ein Henne Ei Problem, wenn irgendwie 80% neue Linux User dazu kommen und die benutzten alle SteamOS oder Bazzite, dann setzt sich das stark durch. die Benutzer erzeugen automatisch als Herde neue Standards im Sinne von Systemen die hohe Marktanteile haben.