News Vodafone: Gigabit-Internet für 30 Millionen Haushalte verfügbar

Die (Glasfaser) Preise müssen für Privatkunden stark sinken, so wie jetzt, kannst du das komplett vergessen.
90 € im Monat für eine Verbindungsgeschwindigkeit von 1 Gbit/s (z.B. bei Deutsche Glasfaser), wird so gut wie niemand bezahlen, weil es für die allermeisten privaten Internetnutzer rausgeschmissenes Geld wäre.
Ich würde es jedenfalls nicht tun, sondern verzichte dann gerne darauf, wenn der 1 Gbit Tarif nicht günstiger angeboten wird.
Pro Jahr sind das dauerhaft 1080 €, das ist eine Menge Geld.
Die Preise werden auch nicht sinken, sondern zukünftig weiter ansteigen, wenn man keine Alternativen zum Wechsel mehr hat (durch privatunternehmerisches Monopol).
So viel Geld pro Monat auszugeben, ist mir eine 1 Gbit/s Internetanbindung nicht wert, weil ich diese hohe Geschwindigkeit für mein Internet-Nutzungsverhalten überhaupt nicht brauche, und genauso wird es vielen Millionen anderer Internetnutzer ebenfalls gehen.
Warum soll ich für einen schnellen Glasfaseranschluss jeden Monat soviel Geld bezahlen, wenn mir 100 Mbit/s vollkommen ausreichen und ich dafür je nach Angebot unter 20 € im Monat bezahle?
Damit 1 Gbit/s zum Standard werden kann, müssen die Tarifpreise dafür massiv sinken, denn nur dann wird sich schnelles Internet über Glasfaser flächendeckend durchsetzen.
Da können Privatinvestoren das Glasfasernetz noch so flächendeckend ausbauen, wenn aber der Preis nicht stimmt, wird das nichts werden mit 1 Gbit/s Glasfasertarif als Standard im Privatkundenbereich.
Man sieht doch wie schleppend der private Glasfaserausbau vorankommt, weil Privatkunden die teuren Glasfasertarife verweigern und keine Verträge abschließen, obwohl sie die Möglichkeit dazu hätten.
In meiner Gemeinde hat „Deutsche Glasfaser“ zig Monate lang Drückerkolonnen losgeschickt und Werbebroschüren in Briefkästen eingeworfen, um Verträge abzuschließen.
Die haben an jeder Haustüre geklingelt und die Leute informiert.
Laut Gemeinde haben sich 75 Prozent aller Einwohner Vertragsabschlüssen mit „Deutsche Glasfaser“ verweigert und wollen diese teuren Tarife nicht haben.
Somit wurde der eigentlich geplante, gemeindeweite Ausbau wegen fehlenden Interesses eingestellt.
Jetzt wird nur noch bei denen ausgebaut, die Verträge mit „Deutsche Glasfaser“ abgeschlossen haben.
Wir dürfen hier bei ComputerBase nicht immer nur von uns ausgehen, was wir wollen und wünschen.
Den allermeisten privaten Internetnutzern würden für ihr Nutzungsverhalten 50 bis 100 Mbit/s vollkommen reichen, die brauchen keine teure Gbit schnelle Internetanbindung.
30 € bis max. 40 € pro Monat wäre für 1 Gbit/s Glasfaser ja noch akzeptabel, aber eben keine 90 € pro Monat.
Ich sehe ein Glasfasernetz als staatliche Infrastruktur an und wäre deshalb dafür gewesen, das unser Staat das Glasfasernetz nicht privatisiert hätte.
 
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nospherato schrieb:
Würde mich mal interessieren wie die das alles rechnen. Bei uns "baut" auch Vodafone aus. Mit einem Subunternehmen, dessen Subunternehmen die Bauarbeiten macht...
Es geht dabei um die "Reichweite eigener Glasfaserangebote". Bei 11 Millionen Haushalten kann Vodafone seine Glasfasertarife anbieten. Unabhängig davon ob durch 100% eigenen Ausbau (meines Wissens sehr selten), Ausbau über Joint Venture (OXG), gepachtete Netze als Netzbetreiber (Meridiam, einige geförderte Netze) oder Netze in denen sie Vorleistungen beziehen (Telekom).
 
Gigabit.... Schön wärs ja.....
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Mich würde wirklich mal interessieren, warum ihr als Private 1 bis 2 Gbit schnelle Internetanschlüsse braucht und bereit seid, dafür viel Geld pro Monat auszugeben?
Bitte mal schreiben, warum das für euch so wichtig ist, danke vorab.
 
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Einmal und nie wieder Kabel-Internet von Vodafone. Ständige Ausfälle, unterirdische Uploadraten.
Für jemanden, der beruflich auf eine zuverlässige Internetanbindung und stabilen Upstream angewiesen ist, völlig unbrauchbar.
 
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Hier das Angebot von der Telekom. Gelbe Markierung beachten - ist von der offziellen Website.

Sind in Summe 998,90€ für die ersten 2 Jahre. Leider sind Anbieter nicht verpflichtet das dazu zu schreiben.

 
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Bin Vodafone-Kunde mit 1000MBit-Anschluss. Keine Probleme. Rennt wie Semmel. Kann mich nicht beschweren. Hatte in den letzten 5 Jahren vielleicht 3-4 Aufälle...aber ich habe es überlebt.
Habe mich schon vor 5 Jahren bei der Telekom für Glasfaser vorregistriert. Bis heute nichts. Wäre auch gerne bereit dafür mehr zu zahlen (alleine schon wegen dem höheren Upload). Aber es passiert nichts.
 
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SheepShaver schrieb:
Einmal und nie wieder Kabel-Internet von Vodafone. Ständige Ausfälle, unterirdische Uploadraten.
Und dann lobbyiert der Laden auch noch für sein eigenes Kupfer, aber das Kupfer der Konkurrenz soll abgeschaltet werden.
 
blende11 schrieb:
Mich würde wirklich mal interessieren, warum ihr als Private 1 bis 2 Gbit schnelle Internetanschlüsse braucht und bereit seid, dafür viel Geld pro Monat auszugeben?
Bitte mal schreiben, warum das für euch so wichtig ist, danke vorab?
Kabel-Internet mit 200–500 Mbit/s kostet gerade mal 10 Euro weniger. Da gebe ich gleich die 10 Euro mehr für 1000 Mbit/s aus. Aktuell wäre es sogar genauso teuer wie der 500er-Anschluss. Die Preisdifferenz ist zu niedrig.
 
c2ash schrieb:
Bin Vodafone-Kunde mit 1000MBit-Anschluss. Keine Probleme. Rennt wie Semmel. Kann mich nicht beschweren. Hatte in den letzten 5 Jahren vielleicht 3-4 Aufälle...aber ich habe es überlebt.
Ich hatte in den letzten 5 Jahren Null Ausfälle bei der Telekom.
 
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Djura schrieb:
Ich will weder Vodafone in Schutz nehmen noch kleinreden, dass Service und Support manchmal zu wünschen übrig lässt, aber derartige Zahlen sind einfach mit Vorsicht zu geniessen.
Bin zu Vodafone gekommen, weil sie Unitymedia aufgelauft haben... ansich hat sich nichts geändert bin weiterhin zufrieden. Das ganze läuft stabil und ich erreiche auch zu jeder Tageszeit >950 MBit/s und der Ping liegt grob unter 10 ms wenn ich mal nen Speedtest mache. "Störend" ist eigentlich nur der geringe Upload mit 50 MBit/s, aber zum Glück brauche ich das nicht oft.

Kenne aber auch Negativbeispiele. Bekannten hat Vodafone den Hausanschluss an das in der Straße schon bestehende Kabelnetz für 999€ Verkauft. Weil der Anschluss aber so weit vom Verteiler entfernt ist und das Kabel in der Straße schon Uralt, kommt kaum ein brauchbares Signal an. Ständige Verbindungsabbrüche und niedrige Übertragungsraten sind die Folge... Vodafone sieht aber keinen Grund nachzubessern, weil die Messungen des Service-Technikers ein: "Das Signal ist nicht gut, aber ausreichend" ergibt.

Also 1000€ für nen Anschluss den man nicht Störungsfrei nutzen kann. DSL gibt´s da nur mit 16 MBit/s und weil so viele Kabelkunden sind, baut da auch niemand aus.


blende11 schrieb:
Mich würde wirklich mal interessieren, warum ihr als Private 1 bis 2 Gbit schnelle Internetanschlüsse braucht und bereit seid, dafür viel Geld pro Monat auszugeben?
Benötigen tuhe ich es nicht, ist eher der "Haben will" Effekt. Unter 100 MBit würde ich nicht mehr haben wollen und das fängt mit 30€ bei Vodafone Kabel an oder 37€ Telekom DSL... da sind die 49€ für 1 Gbit schon okay. Allerdings mit Fernsehen inklusive, das will die Frau haben.
 
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Ich habe seit 5 Jahren Vodafone Cable Max 1000, 24/7 volle Geschwindigkeit da. Bei Speedtests immer mindestens 1080mbit. Sonst auch nie Probleme damit gehabt. Ping in Spielen 10-50, wenn Server in EU.
Bezahle für Internet, Giga TV premium 54 Euro im Monat.
 
Wieder kein Wort über 2,5Gbit oder schnellere Leitungen?
Das Verfahren um die Preiserhöhungen soll auch demnächst weiter gehen, gab ja vor einiger Zeit eine email.

Ansich ist die Leitung stabil da kaum noch jemand Kabelkunde ist... Aussetzer gibt es hin und wieder, könnte mit dem bescheidenen Router zusammenhängen. ;)
 
Djura schrieb:
Wie viel wohl mit Vodafone zufrieden sind? Und das nicht lauthals ins WWW wortkotzen wie der aufgebrachte Mistgabel-Pöbel, der grad mal für paar Zeit keine Telefonie bzw. Internet hat? Werden wir wohl nie erfahren und somit bleibt es immer eine Dunkelziffer.
Dennoch ist ne Bewertung von 1,6 schon echt mies. Ich bin da voll bei dir, zufriedene Kunden sprechen selten darüber, unzufriedene motzen dagegen laut - auffällig ist das dennoch und deckt sich einigermaßen mit meinen Erfahrungen. KANN gut funktionieren, ist aber ne absolute Wundertüte. Man kann auch ins Klo greifen.
Djura schrieb:
Bin selbst seit 2006 Vodafone Kunde, mit 2x DSL Anschlüssen und einem Mobilfunkvertrag. [...]
Beim 2. DSL-Anschluss bei meinen Eltern gibt es auch keine Probleme.
Womit du prinzipiell auch erst mal bei den meistens stabileren Technologien bist. Meine Schwiegermutter war auch Jahrelang bei Vodafone mit nem 6MBit DSL Anschluss und ISDN. Ausfälle gab's nur, wenn mal n Bagger n Kabel gefunden hat, da kann die Zugangstechnologie aber nix für.
Djura schrieb:
Seit einem Jahr hat auch meine Partnerin einen Kabelanschluss von Vodafone, auch hier höre ich keine Beschwerden.
Was aber tatsächlich schon eher n Glücksfall ist.

R++ schrieb:
Wie sieht es denn mit schneller als 1Gbit/s aus?
Also gibt es aktuell eine (technische) Limitation beim Kabel (so wie bei VDSL super vectoring für 250MBit notwendig waren bspw.)?
Sicherlich aber ausgelotet ist die wohl noch nicht. Koaxialkabel können aber deutlich höhere Frequenzen übertragen, zudem über längere Strecken als es beim Telefonkabel der Fall ist. Am Ende gelten aber auch dort physikalische Gesetze wie eben Dämpfung etc. Irgendwann hören auch die besten Eingangsverstärker nur noch Rauschen.

Mit DOCSIS 4.0 wurde aber bereits eine performantere Version nachgelegt, welche erst mal ausgerollt werden möchte. Vodafone ]url=https://www.golem.de/news/docsis-4-...it-s-im-kabelnetz-vor-2507-198549.html]treibt[/url] das aber offenbar nicht mit höchster Priorität voran, was tatsächlich sogar nachvollziehbar klingt.


blende11 schrieb:
Mich würde wirklich mal interessieren, warum ihr als Private 1 bis 2 Gbit schnelle Internetanschlüsse braucht und bereit seid, dafür viel Geld pro Monat auszugeben?
Daheim hab ich 150MBit. Klar, mehr wäre schon cool, zumindest mal so in Richtung 250 bis 300MBit, mehr brauche ich aber wirklich nicht.
Objektiv betrachtet würden sogar 50MBit reichen, lediglich Updates von Anwendungen und Spielen dauern dann eben etwas länger.
1GBit (und mehr) kenne ich vom Arbeitsplatz. Natürlich ist das "sexy", wenn Spiele in Sekunden bis Minuten heruntergeladen sind aber mir wäre die sehr sporadische Zeitersparnis definitv keine 60€ und mehr pro Monat wert.
Andere sind da bereit, mehr Geld für eine möglichst zügige Befriedigung dieser Bedürfnisses zu investieren.

Man sieht's auch n Stück weit an der Erwartungshaltung hinsichtlich Lieferzeiten im Onlinehandel.
Wenn ich zu doof war, den sinkenden Lagerbestand zu bemerken und gerade das letzte Blatt Klopapier aufgebraucht habe, kaufe ich's gleich im Laden vor Ort.
Sinngemäß das gleiche gilt für andere Dinge des täglichen Bedarfs. Alles andere sind Luxusartikel, auf die ich auch n Tag oder zwei warten kann, ohne dass die Welt untergeht.
Andere sehen das anders, da muss das morgens bestellte Buch unbedingt bis Abends da sein. Man kann sich ja anderweitig nicht beschäftigen und die Zeit überbrücken.
Oder eben, um den Kreis zu schließen, das gerade frisch gekaufte Spiel muss am liebsten sofort auf der Platte sein, damit man auch sofort losspielen kann.

Klar, es gibt auch Leute, die gerne mal neben dem Familienalltag ne Stunde mit den Kumpels zocken wollen. Da sind 50GByte Updates über ne 50MBit Leitung natürlich der Neckbreaker. Andererseits denke ich mir bei sowas aber auch immer - ist denn wirklich in 100% der Fälle wirklich niemals ne Stunde oder zwei vorher ein Zeitfenster von wenigen Sekunden bis vielleicht zwei Minuten über, wo man den Rechner einschaltet und einfach automatisch die Updates durchlaufen lässt?
Aber darüber möchte ich am Ende nicht richten. Mein Alltag ist nicht jedermanns Alltag. Wer sich angesprochen fühlt soll sich aber gerne im Sinne von - vielleicht kann ich die Situation ja auch anderweitig verbessern - angesprochen fühlen.
 
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Reset90 schrieb:
wenn Vodafone schreibt, dass man 30 mio anschlüsse mit 1gbit erreicht, dann zählen sicherlich auch die Telekomanschlüsse dazu, auf die sich vodafone nur einbucht um 1gbit darüber zu verkaufen, oder?
Du kannst davon ausgehen, dass Vodafone alles dazu zählt. Und wahrscheinlich 29 mio Kabelanschlüsse anteilig. Und auch jene die gar keinen Vertrag haben dafür haben, aber haben könnten.
 
blende11 schrieb:
Warum muss es denn immer der teuerste, Netz zu findende Listenpreis sein bei solchen Argumenten?
blende11 schrieb:
Warum soll ich für einen schnellen Glasfaseranschluss jeden Monat soviel Geld bezahlen, wenn mir 100 Mbit/s vollkommen ausreichen und ich dafür je nach Angebot unter 20 € im Monat bezahle?
Genau, warum buchst du nicht einfach einen 100er Glasfaseranschluss für 21€ pro Monat?

Wenn du Dumping- und Rabattpreise bei Kupfer gegen Listenpreise bei Glasfaser vergleichst, ist es klar dass GF schlecht da steht.
Ergänzung ()

Stanzlinger schrieb:
Darüber wurde schon vor Tagen hier berichtet....
Von der Redaktion gab es dazu nichts. Es wurde nur bereits in anderen Threads erwähnt und ein neuer Thread dazu eröffnet.
 
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Baya schrieb:
Die bauen aus und verkaufen was das Zeug hält.
Service und Support ist für die aber ein Fremdwort - genau daran wird gespart.

Anhang anzeigen 1677253

Mehr muss man nicht sagen...

Was willst du den für ein Support. In anderen Ländern bekommst du auch kein tollen Support. Was nützt einem der tolle Support, wenn die kein Glasfaser ausbauen. Wenn man es vernünftig ausbaut, braucht man auch kein Support. Man wählt den Tarif aus was man haben will und fertig. Was willst du da für einen Support bitte den haben?
 
Simanova schrieb:
Hier das Angebot von der Telekom. Gelbe Markierung beachten - ist von der offziellen Website.

Sind in Summe 998,90€ für die ersten 2 Jahre. Leider sind Anbieter nicht verpflichtet das dazu zu schreiben.
Die niedrigen Tarife hatten schon immer ein extrem schlechtes Preisleistungsverhältnis. 300 Mbit (also das doppelte) kosten gerade mal 5€ mehr, jedenfalls für mich.
 
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