blende11
Lt. Commander
- Registriert
- Apr. 2023
- Beiträge
- 1.594
Die (Glasfaser) Preise müssen für Privatkunden stark sinken, so wie jetzt, kannst du das komplett vergessen.
90 € im Monat für eine Verbindungsgeschwindigkeit von 1 Gbit/s (z.B. bei Deutsche Glasfaser), wird so gut wie niemand bezahlen, weil es für die allermeisten privaten Internetnutzer rausgeschmissenes Geld wäre.
Ich würde es jedenfalls nicht tun, sondern verzichte dann gerne darauf, wenn der 1 Gbit Tarif nicht günstiger angeboten wird.
Pro Jahr sind das dauerhaft 1080 €, das ist eine Menge Geld.
Die Preise werden auch nicht sinken, sondern zukünftig weiter ansteigen, wenn man keine Alternativen zum Wechsel mehr hat (durch privatunternehmerisches Monopol).
So viel Geld pro Monat auszugeben, ist mir eine 1 Gbit/s Internetanbindung nicht wert, weil ich diese hohe Geschwindigkeit für mein Internet-Nutzungsverhalten überhaupt nicht brauche, und genauso wird es vielen Millionen anderer Internetnutzer ebenfalls gehen.
Warum soll ich für einen schnellen Glasfaseranschluss jeden Monat soviel Geld bezahlen, wenn mir 100 Mbit/s vollkommen ausreichen und ich dafür je nach Angebot unter 20 € im Monat bezahle?
Damit 1 Gbit/s zum Standard werden kann, müssen die Tarifpreise dafür massiv sinken, denn nur dann wird sich schnelles Internet über Glasfaser flächendeckend durchsetzen.
Da können Privatinvestoren das Glasfasernetz noch so flächendeckend ausbauen, wenn aber der Preis nicht stimmt, wird das nichts werden mit 1 Gbit/s Glasfasertarif als Standard im Privatkundenbereich.
Man sieht doch wie schleppend der private Glasfaserausbau vorankommt, weil Privatkunden die teuren Glasfasertarife verweigern und keine Verträge abschließen, obwohl sie die Möglichkeit dazu hätten.
In meiner Gemeinde hat „Deutsche Glasfaser“ zig Monate lang Drückerkolonnen losgeschickt und Werbebroschüren in Briefkästen eingeworfen, um Verträge abzuschließen.
Die haben an jeder Haustüre geklingelt und die Leute informiert.
Laut Gemeinde haben sich 75 Prozent aller Einwohner Vertragsabschlüssen mit „Deutsche Glasfaser“ verweigert und wollen diese teuren Tarife nicht haben.
Somit wurde der eigentlich geplante, gemeindeweite Ausbau wegen fehlenden Interesses eingestellt.
Jetzt wird nur noch bei denen ausgebaut, die Verträge mit „Deutsche Glasfaser“ abgeschlossen haben.
Wir dürfen hier bei ComputerBase nicht immer nur von uns ausgehen, was wir wollen und wünschen.
Den allermeisten privaten Internetnutzern würden für ihr Nutzungsverhalten 50 bis 100 Mbit/s vollkommen reichen, die brauchen keine teure Gbit schnelle Internetanbindung.
30 € bis max. 40 € pro Monat wäre für 1 Gbit/s Glasfaser ja noch akzeptabel, aber eben keine 90 € pro Monat.
Ich sehe ein Glasfasernetz als staatliche Infrastruktur an und wäre deshalb dafür gewesen, das unser Staat das Glasfasernetz nicht privatisiert hätte.
90 € im Monat für eine Verbindungsgeschwindigkeit von 1 Gbit/s (z.B. bei Deutsche Glasfaser), wird so gut wie niemand bezahlen, weil es für die allermeisten privaten Internetnutzer rausgeschmissenes Geld wäre.
Ich würde es jedenfalls nicht tun, sondern verzichte dann gerne darauf, wenn der 1 Gbit Tarif nicht günstiger angeboten wird.
Pro Jahr sind das dauerhaft 1080 €, das ist eine Menge Geld.
Die Preise werden auch nicht sinken, sondern zukünftig weiter ansteigen, wenn man keine Alternativen zum Wechsel mehr hat (durch privatunternehmerisches Monopol).
So viel Geld pro Monat auszugeben, ist mir eine 1 Gbit/s Internetanbindung nicht wert, weil ich diese hohe Geschwindigkeit für mein Internet-Nutzungsverhalten überhaupt nicht brauche, und genauso wird es vielen Millionen anderer Internetnutzer ebenfalls gehen.
Warum soll ich für einen schnellen Glasfaseranschluss jeden Monat soviel Geld bezahlen, wenn mir 100 Mbit/s vollkommen ausreichen und ich dafür je nach Angebot unter 20 € im Monat bezahle?
Damit 1 Gbit/s zum Standard werden kann, müssen die Tarifpreise dafür massiv sinken, denn nur dann wird sich schnelles Internet über Glasfaser flächendeckend durchsetzen.
Da können Privatinvestoren das Glasfasernetz noch so flächendeckend ausbauen, wenn aber der Preis nicht stimmt, wird das nichts werden mit 1 Gbit/s Glasfasertarif als Standard im Privatkundenbereich.
Man sieht doch wie schleppend der private Glasfaserausbau vorankommt, weil Privatkunden die teuren Glasfasertarife verweigern und keine Verträge abschließen, obwohl sie die Möglichkeit dazu hätten.
In meiner Gemeinde hat „Deutsche Glasfaser“ zig Monate lang Drückerkolonnen losgeschickt und Werbebroschüren in Briefkästen eingeworfen, um Verträge abzuschließen.
Die haben an jeder Haustüre geklingelt und die Leute informiert.
Laut Gemeinde haben sich 75 Prozent aller Einwohner Vertragsabschlüssen mit „Deutsche Glasfaser“ verweigert und wollen diese teuren Tarife nicht haben.
Somit wurde der eigentlich geplante, gemeindeweite Ausbau wegen fehlenden Interesses eingestellt.
Jetzt wird nur noch bei denen ausgebaut, die Verträge mit „Deutsche Glasfaser“ abgeschlossen haben.
Wir dürfen hier bei ComputerBase nicht immer nur von uns ausgehen, was wir wollen und wünschen.
Den allermeisten privaten Internetnutzern würden für ihr Nutzungsverhalten 50 bis 100 Mbit/s vollkommen reichen, die brauchen keine teure Gbit schnelle Internetanbindung.
30 € bis max. 40 € pro Monat wäre für 1 Gbit/s Glasfaser ja noch akzeptabel, aber eben keine 90 € pro Monat.
Ich sehe ein Glasfasernetz als staatliche Infrastruktur an und wäre deshalb dafür gewesen, das unser Staat das Glasfasernetz nicht privatisiert hätte.