News Vodafone: Gigabit-Internet für 30 Millionen Haushalte verfügbar

Das MatZe schrieb:
Aber wie schon erwähnt wurde, es reicht schon, wenn das Koaxkabel in der Straße liegt - der betroffene Bewohner schaut in die Röhre weil er keinen Glasfaseranschluss bekommen kann und darf. Selbst gegen Münzeinwurf nicht.
Aber er kann doch Gigabit per DOCSIS bekommen.
Das MatZe schrieb:
Zuhause ist man beim renovieren ja auch bestrebt, eine Wand möglichst so hinsichtlich Steckdosenplatzierung etc. so zu gestalten, dass man diese möglichst lange nicht mehr anpacken/umbauen muss.
Wenn Du es selber machst schon. Aber wenn Du es machen lässt und der Handwerker noch drei weitere Kunden hat, die diese Woche auf ihn warten, wird er auch erst nur das Nötigste machen.
 
Ich würde diesen Absatz eher wie folgt zerlegen:
T1984 schrieb:
Dieser Erweiterungsausbau unter Nutzung des geförderten Netzes darf erst zwei Jahre nach Inbetriebnahme des geförderten Netzes durchgeführt werden, falls:
  • das angrenzende Netz vor weniger als fünf Jahren in Betrieb genommen wurde oder falls
  • im angrenzenden Gebiet zwei unabhängige Netze bestehen, die ähnliche Geschwindigkeiten wie das geförderte Netz aufweisen."

T1984 schrieb:
[...] darf der gefördert ausbauende Anbieter die von der Förderung ausgenommen Adressen sofort eigenwirtschaftlich erschließen. Oder eben gegen Bezahlung durch die Eigentümer der Immobilien an den Adressen. Denn dann gilt die Zweijahresfrist ja nicht.
Und genau da sehe ich aktuell keine Klausel, die eine Umgehung der Zweijahresfrist verhindert. Dort steht ja, erst nach zwei Jahren und auch nur dann, wenn Bedingungen erfüllt sind.


Incanus schrieb:
Aber er kann doch Gigabit per DOCSIS bekommen.
Würdest du dir bei anstehendem Glasfaserausbau in meinetwegen ein, zwei oder drei Jahren dann noch ne Koaxleitung mit fragwürdiger Performance wegen überbuchtem Netz verlegen lassen? Nur weil die Politik die Regeln so hirnrissig gestaltet hat, dass du nicht ans Glasfaser angeschlossen werden darfst, dein Nachbar hingegen schon?

Vermutlich würde ich dann eher schauen, ob mein Nachbar bereit wäre, mir für begrenzte Zeit via WLAN-Richtfunk aus zu helfen, auch wenn das einige Nachteile mit sich zieht. Die kann man aber regeln.
Oder eben Mobilfunk/Satellit.

Die Pointe ist ja nicht, dass er aufm Papier nicht könnte aber die Realität ist eben eine andere. Auch wenn's nicht thematisiert wurde, wahrscheinlich würde er vom Kabelnetzbetreiber die gleiche Antwort bekommen wie vom Glasfasernetzausbauer. Keine.
Incanus schrieb:
Wenn Du es selber machst schon. Aber wenn Du es machen lässt und der Handwerker noch drei weitere Kunden hat, die diese Woche auf ihn warten, wird er auch erst nur das Nötigste machen.
Der Handwerker macht nur das, wofür er beauftragt wurde, klar. Das Problem sind dann auch nicht die Handwerker sondern diejenigen, die ihn nicht so beauftragen dürfen, wie es logistisch am sinnvollsten wäre.
 
Das MatZe schrieb:
Würdest du dir bei anstehendem Glasfaserausbau in meinetwegen ein, zwei oder drei Jahren dann noch ne Koaxleitung mit fragwürdiger Performance wegen überbuchtem Netz verlegen lassen?
Das ist wie gesagt Gemeckere auf hohem Niveau, wenn andere noch nicht mal einen schnellen Anschluss bekommen können, auch wenn sie sich auf den Kopf stellen.
Wenn ich einen bräuchte und das per Koax- vermutlich sogar günstiger als per Glasfaser möglich ist, warum denn nicht?
Das MatZe schrieb:
Nur weil die Politik die Regeln so hirnrissig gestaltet hat, dass du nicht ans Glasfaser angeschlossen werden darfst, dein Nachbar hingegen schon?
Was ist daran hirnrissig, wenn dadurch andere früher einen schnellen oder überhaupt einen Anschluss bekommen können.
Das MatZe schrieb:
Das Problem sind dann auch nicht die Handwerker sondern diejenigen, die ihn nicht so beauftragen dürfen, wie es logistisch am sinnvollsten wäre.
Egal was Du beauftragst, wenn der Handwerker nicht kommt, weil er woanders ran muss, stehst Du eben im Regen.
 
Schön wie sich hier über ein Ausländisches Unternehmen beschwert wird dass mehr Gigabit Anschlüsse liefert und günstiger ist als die DEUTSCHE Telekom, die Astronomische Preise verlangt und sich dann beschwert dass keiner bei denen Glasfaser bestellt, während die Subunternehmer am rumlaufen haben die Leuten Glasfaser verkaufen wo noch nichtmal welches geplant ist... Meckern auf höchstem Niveau! Ich hatte bisher keine Probleme mit Vodafone und zahle 50€ im Monat für meinen Gigabit Kabelanschluss der bisher keine Ausfälle hatte und sogar mit 1,1 Gigabit abliefert...
 
Das MatZe schrieb:
Und genau da sehe ich aktuell keine Klausel, die eine Umgehung der Zweijahresfrist verhindert. Dort steht ja, erst nach zwei Jahren und auch nur dann, wenn Bedingungen erfüllt sind.
Nein, da steht:
  1. Überbau unter Nutzung des geförderten Netzes ist eigenwirtschaftlich möglich
  2. Unter bestimmten Bedingungen geht das erst nach zwei Jahren.
Punkt 2 gilt z.B. wenn das vorhandene gigabitfähige Netz noch relativ neu ist (< 5 Jahre). Dann gibt es eben noch zwei Jahre "Schutz" vor Überbau unter Zuhilfenahme des geförderten Netzes.

Wenn das Netz schon älter ist gibt es diesen Schutz nicht. Und die Konsequenz daraus ist nicht, dass es nie überbaut werden darf, sondern sofort.
 
Das Gemotze hier kann ich nicht verstehen. Ich bin damals im Zuge von der Übernahme seitens Unitymedia zu Vodafone gewechselt. Ich hatte die Gigabit Leitung schon für 49.99€ und diese hat bis heute bestand. Als ich einmal ein größeres Problem mit den Verbindungsabbrüchen hatte, kam der Techniker nach 2 Tagen und hat im Keller alles neu verkabelt. War noch Kabeldeutschland Verkabelung also Uralt sozusagen. Dann gab es noch 2 Gratis Kabel mit 90 Grad Winkel und es gab keine Probleme mehr. Die Leitung liefert sogar ein bisschen mehr als 1 Gigabit.

Der Wechsel von Fritzbox auf Vodafone Box war etwas seltsam. Am Telefon ging keiner ran, also via Whatsapp. Ich habe eine Meldung bekommen das einer den Tausch organisiert und alles seinen Weg geht. Keine Mail, keine weitere Info. Aber schon am Folgetag war der neue Router da. Am Tag danach wurde schon die Gebühr von der Fritzbox verrechnet.

Ich kann mich wirklich nicht beschweren und es gibt auch keinen anderen Anbieter für Gigabit hier der Preistechnisch mitspielt.
 
Aktueller Wohnort ist Vodafone eine Katastrophe, das schon seit paar Jahren.
Daher: SVDSL 250 Mbit. Zwar kein Gigabit, aber deutlich Zuverlässiger als Vodafone.

Mal schauen was die Zukunft zeigen wird...
 
jo89 schrieb:
Die tägliche Propaganda zum Glasfaserausbau.
Die einen, die es wollen bekommen es nicht. Die anderen, die es haben werden (oft) zu völlig überzogenen Tarifen gezwungen.
Gigabit via Kabel spart an vielen Stellen, Hauptsache man kann 'Gigabit' ranschreiben - schnell zwischen 1 Uhr und 4 Uhr nachts ?!

Habe selbst Gigabit Kabel, ein beständiges Premiumprodukt sieht anders aus.
 
senf.dazu schrieb:
Wie bist du denn zu dem Tarif gekommen? Hätte nicht gedacht das man bei denen über die 89€ verhandeln kann.


Ich hatte das erste jahr für 25€ und habe dann kurz vor ende angerufen und gefragt, was man da machen kann. Ohne diskussion wurde mit dann 69,9x€ ab dem 13monat angeboten oder 64,9x€, wenn wir den Vertrag direkt von vorne starten. Also erneut volle 2 Jahre.

Da ich aber zu dem Zeitpunkt schon wusste, dass die Telekom auch bei mir Glasfaser ausbaut und ich auch deren Dose haben wollte um auf andere Provider zugreifen zu können, musste ich bei der Telekom auch einen Vertrag abschließen.

In zwei Jahren, gucke ich dann, was mit am besten gefällt.
Ergänzung ()

DLMttH schrieb:
Wenn du eine umfangreiche Internetnutzung hast, ist Telekom mit ihrer Drosselei nicht der richtige Provider. Würde da eher zu o2 oder so gehen.

VDSL 175 für 56 Euro ist auch nicht der Maßstab, das kostet selbst bei richtigen Providern teilweise nur 30-35 Euro.


Telekom hat aber durchweg über alle spiele mit abstand den besten Ping (Gaming)

Da ist bislang kein anderer rangekommen.

VDSL 175 kostet auf der Telekom seite 55€. mit Coperate Benefits oder irgendwelchem payback Cashback etc. kommt man sicherlich auch auf die 35€ im Monat
 
Incanus schrieb:
Das ist wie gesagt Gemeckere auf hohem Niveau, wenn andere noch nicht mal einen schnellen Anschluss bekommen können, auch wenn sie sich auf den Kopf stellen.
Wenn ich einen bräuchte und das per Koax- vermutlich sogar günstiger als per Glasfaser möglich ist, warum denn nicht?
Der Kollege will hier - denke ich - auf den Fall hinaus, dass zwar Koax in der Straße vorhanden aber eben nie ein Kabelanschluss ins Haus gelegt wurde.
 
Weiß jemand wie man höheren Upload als 50 Mbit bei Vodafone Kabel beantragen kann?
 
Baya schrieb:
Die bauen aus und verkaufen was das Zeug hält.
Service und Support ist für die aber ein Fremdwort - genau daran wird gespart.

Anhang anzeigen 1677253

Mehr muss man nicht sagen...

Schwierig. Ich will Vodafone hier jetzt nicht in Schutz nehmen oder ähnliches ABER wenn jemand unzufrieden ist, wird das (deutlich) häufiger Kund getan als wenn es anders herum ist UND oftmals sitzt das Problem auch vor dem Gerät/Bildschirm und genau diese Leute Bewerten dann unsachgemäß, weil sie einfach nicht verstehen, dass sie etwas falsch machen. Daher sind solche Bewertungen kaum ernst zu nehmen.

Meine persönliche Erfahrung: Seit 15 Jahren in 5 verschiedenen Wohnungen innerhalb 2 unterschiedlichen Ortschaften und ich kann größere Ausfälle/Probleme (länger als 5-10 Minuten) an einer Hand abzählen. Und die Probleme sind auch eher aus den Jahren 2010-2018 als hier aufgerüstet und umgebaut etc. wurde (Meist war durch Vorankündigung sogar klar, dass es zu temporären Problemen kommt). Spätestens als mit Corona noch stärker Segmentiert wurde merke ich auch das Sharing zu Stoßzeiten überhaupt nicht mehr (und selbst davor war es eigentlich nicht wahrnehmbar, wenn man nicht gerade zu solch einem Zeitpunkt einen Speedtest vollzogen hat). Klar sind das nur meine persönlichen Erfahrungen aber auch da wo ich technisch häufig um Hilfe gefragt werde, ist häufig Kabel Deutschland der Anbieter und auch dort keine Probleme.
 
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Neodar schrieb:
Ich hab mit meinem Anschluss bei PYUR keine großen Probleme. Ist letztlich wohl so wie bei jedem Anbieter. Wenns läuft, dann läufts und wenn es wirklich mal ein größeres Problem gibt, ist man bei allen aufgeschmissen, weil überall beim Service massiv gespart wird.
Naja ich war 1,5 Jahr bei diese Idioten und hatte genau so lange Störungen/Ausfälle. Weil sie ihre versprechende Glasfaser nicht verbaut haben sondern nur alte scheiße. Natürlich stellten sie sich quer aber mit BNetA/ Anwalt wurden sie ganz klein laut und räumten ihre Verfehlungen ein. Letztendlich haben sie sich dann auf die Fristlose Kündigung sowie Schadenersatzzahlung eingelassen, da die Klage um einiges teuer geworden wäre, denn die hätte ihnen im 5 stelligen Bereich gekostet.
 
Sunweb schrieb:
Nur das Glas mich nicht als Kunde möchte.
100Mbit Glasfaser ist hier teurer als 1000MBit Kabel.
Ja, hier auch so, nur Glas liegt noch lange nicht.
Würde dann auch aus Kostensicht von 1GB auf 300Mbit umsteigen, das ist einigermaßen sinnvoll, mehr Leistung kostet einfach zu viel im Monat.
 
Liatama schrieb:
UND oftmals sitzt das Problem auch vor dem Gerät/Bildschirm
DAS und es gibt, aus meiner Erfahrung im Kundendienst mehrere Arten von Kunden:
  • Die die nur ihren Frust ablassen wollen, nicht mitarbeiten wenn man Sie nach Infos fragt und dann noch mit Halbwissen um sich werfen und denken Sie wären klug.
  • Die die wirklich aktiv mitarbeiten, mal Hand ans Gerät anlegen und wirklich versuchen lokale Fehler auszuschließen.
  • Die die sich zwar um eine Lösung bemühen, aber offen kommunizieren, das Ihnen tech. Verständnis fehlt und Sie es auf einfachere Art erklärt bekommen müssen.
In vielen Fällen kann eine gute Erklärung auch Hilfe zu Selbsthilfe sein, Beispiel:
  • Kunde ruft an "kein Internet", Messung gemacht, Router online, Kunde gefragt "ja wieviele Lämpchen leuchten denn am Router?", Kunde: 3, "Ja drücken Sie mal den Knopf..., Blinkt da jetzt eine 4. Lampe?", Kunde: jaaa.... "Gut, bitte einen Moment warten... Leuchtet die Lampe jetzt?", Kunde: jaaa... "Dann probieren Sie mal jetzt ob Sie wieder WLAN haben.", Kunde: ja geht wieder.
    Kunde erklärt das nur das WLAN ausgeschaltet war, versehentlich selber dran gekommen, Kind, Katze/Hund/Hamster, 1000 mögliche Ursachen. Nächstes mal weiß Kunde, erstmal die Laämpchen am Router checken. (Im besten Fall, spart er/sie sich Ärger und einen Anruf bei der Hotline.)
  • Kunde ruft an, keine HD / PayTV Sender mehr... tlw. reicht schon: TV/Receiver aus (vom Strom trennen), Modul raus, Karte raus, 30sek. warten, Karte rein, Modul rein, Gerät wieder starten, bis zu 15min. warten, sind dann noch keine Sender da, dann erst Hotline anrufen um die Karte einmal neu freischalten zu lassen, oder wenn Zugriff aufs Kundenportal besteht, einloggen, selber freischalten, max. 30min. sollte alles wieder laufen, ansonsten 1x durchklingeln und prüfen lassen.
Klar das setzt voraus das es keine Störung gibt, aber auch das kann man erklären, blickt Router rot => Störung, zeigt TV "kein Signal" (auf allen oder mehreren Programmen) und sitzen alle Kabel fest => Störung, dann anrufen, wenn es heißt Großraumstörung, (leider) Geduld haben, wenn nichts bekannt ist, wird ein Ticket erstellt und "normalerweise" sollte man binnen 48 Std. eine Rückmeldung bekommen.

Viele möchten natürlich "sofort" eine Lösung, aber das ist eben nicht realistisch.
Und für alle Hotlines gilt, es gibt qualifizierte Mitarbeiter:innen und Quereinsteiger, man weiß nie wen man an der Leitung hat.

Just my 2 cents aus 2 Jahren Hotline und gleichzeitig selber Kunde seit 2014.
 
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Ein 1G down 500M up für 40EUR/Monat würde ich nehmen. Mehr möchte ich nicht ausgeben.
 
blende11 schrieb:
Mich würde wirklich mal interessieren, warum ihr als Private 1 bis 2 Gbit schnelle Internetanschlüsse braucht und bereit seid, dafür viel Geld pro Monat auszugeben?
Bitte mal schreiben, warum das für euch so wichtig ist, danke vorab.
Vermutlich aus den selben Gründen, wie angeblich jeder ganz unbedingt am besten 1TB oder Unlimited mobile Daten braucht, wie man in der letzten Umfrage sehr schön gesehen hat.
 
h00bi schrieb:
Natürlich kann man das. Denn erstens kann man da ja irgendwann zukünftig weiter bauen und zweitens werden dann die Tiefbautrupps frei, um an anderen komplett unterversorgten Orten weiter auszubauen.
Genau DAS ist aber schon seit Jahrzehnten die Wurzel allen Übels, nicht nur beim Netzausbau. Immer nur kleinteilig, wenn es Förderung gibt, das Nötigste machen und hin- und herspringen.
Einmal richtig und gut ist. Ist IMMER die beste Wahl. Alles andere kostet auf lange Sicht nur viel mehr Geld und letztendlich auch Zeit. Wir rennen dem Fortschritt allerorts ständig hinterher, weil wir andauernd nur den Mangel verwalten und notdürftig unsere Infrastruktur flicken, für letztendlich dennoch viel zu viel Geld.
 
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