Weg von Windows hin zu Linux (Fedora) als Primäres OS

Da man ja sowieso regelmäßig ein Backup von /home macht, wobei die hidden files natürlich eingeschlossen sind, braucht man keine separate Partition. Dem Backup-Programm ist es egal, wo die files von /home liegen.
 
Jeder hat da wohl seine eigene Philosophie. Wie ich es handhaben werde, muss ich noch schauen.^^

Da ich heute wohl den ganzen Abend mit der Datensicherung beschäftigt bin, schlafe ich noch eine Nacht drüber.^^
 
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BFF schrieb:
am Ende wieder beim Mint gelandet.
Ich bin gar nicht mehr weg von Mint. ;):)

Das System läuft; sogar meine uraltdrucker und -scanner wurden erkannt und funktionieren problemlos.
 
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Für Snapshots kann man sich einmalig die Partitionen auf einen weiteren Datenträger mit "dd" kopieren und diesen dann mit rsync aktuell halten. Also mit einfachen Bordmitteln.

Ist der Quelldatenträger größer als das Ziel (geht wenn man z.B. nicht alle Partitionen kopiert sondern nur die Rootpartition) ist einmalig eine Anpassung der Kopie mit parted nötig, wenn diese bootfähig sein soll.

Ich habe mir sowohl auf der Backupplatte als auch auf der primären SSD solche Kopien als Datei abgelegt, die lassen sich direkt mounten und aktualisieren bei Bedarf.
 
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Froki schrieb:
Ich bin gar nicht mehr weg von Mint. ;):)

Das System läuft; sogar meine uraltdrucker und -scanner wurden erkannt und funktionieren problemlos.
Ich teste zwar immer wieder andere Distris, aber an denen hab ich immer irgendwas gravierendes auszusetzen, während ich an Mint bisher nichts gefunden hab, das mich wirklich stört. Und ja, meine beiden Drucker (Brother HL-3142CW und Canon TS705a) wurden im Netzwerk auch sofort gefunden, mein externes DVD Laufwerk funktioniert einwandfrei und auch mein inzwischen uralter Canoscan Lide200 ist sofort nutzbar wenn ich ihn anschliesse. Auch die Dateisysteme meiner 3D Drucker hab ich inzwischen in Nemo eingehängt. Sogar mit KDE Connect hab ich mich inzwischen halbwegs arrangiert.

Das läuft alles inzwischen so rund und gut, dass ich gar keinen Bedarf sehe mich unbedingt mit einer anderen Distri zu versorgen. Mint passt einfach für mich und meine Anforderungen. Denn ich spiele nicht, ich betreibe kein Video- oder Bildediting und die Teile für meine beiden 3D Drucker konstruiere ich mit Tinkercad. Ansonsten eben nur die üblichen Office-Tätigkeiten, die privat anfallen, Internetz, E-Mail und der übliche Medienkonsum.

Von daher ist mein Rechner faktisch sogar etwas überdimensioniert und braucht erst recht keine Distribution, die auf Spiele oder andere speziellere Anforderungen hin optimiert ist.
 
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Du wirst deinen eigenen Weg gehen und am Ende bei Arch oder einem Arch Derivat landen.
Debian eignet sich, wie die meisten anderen Distributionen auch, sehr gut zum Spielen.
Wichtig ist, am Ball zu bleiben und etwaige Probleme nicht mit distrohopping zu beheben.
 
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h2f schrieb:
Nun, 2x kaputt in 1,5 Jahren ist für Einsteiger nicht gut.
Nun ja, Rolling Release ist ja quasi ein Beta-Test, deswegen: works as designed.

Habicht schrieb:
Dann wäre da noch das Thema "swap" - bei 32 GB RAM braucht es die eigentlich nicht, ich würde es trotzdem machen, du hast genügend Speicherplatz verfügbar, also nicht rumgeizen und da noch eine Swap-Partition mit ebenfalls 32 GB erstellen.
Ein großer Swap ist allerdings eine mittelmäßig schlaue Idee.

Je größer der Swap desto heftiger können mögliche Swap-Stürme werden, gezielte frühe Tötungen durch den OOM-Killer sorgen für ein besseres Überleben des Gesamt-Systems.
 
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Ich bin letztendlich bei CachyOS gelandet nachdem ich viele getestet habe. Läuft neben Windows 11.
 
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@foofoobar dem stimme ich absolut zu gerade aus Eigenerfahrung, hat auch seinen Sinn man hilft durch Bugreports an der Verbesserung mit und lernt einiges dazu. Nur bin ich jetzt 40 und das ist mir zu anstrengend geworden immer rechtzeitig Updates einzuspielen, damit es nicht schwerwiegende Probleme gibt. Wenn man das unregelmäßig macht.

Das Problem bei Rolling Release ergibt sich aus unauflösbaren Paketabhängigkeiten, wenn man das zu unregelmäßig macht, meine erste Arch Linux Installation habe ich so geschrottet, meine Artix Installation Jahre später auch.

Immer durch einen Defekt von libalpm.
Ja danach ist Game Over.
 
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RMS_der_Zweite schrieb:
Für Snapshots kann man sich einmalig die Partitionen auf einen weiteren Datenträger mit "dd" kopieren und diesen dann mit rsync aktuell halten. Also mit einfachen Bordmitteln.
Aber dann hat man genau eine Version und die dauert länger und ist wahrscheinlich deutlich größer als ein ganzes Rudel an Btrfs-eigenen Snapshots.
 
Linuxfreakgraz schrieb:
Das Problem bei Rolling Release ergibt sich aus unauflösbaren Paketabhängigkeiten, (…)
Mag für Arch und Artix so stimmen in Teilen ist aber kein zu verallgemeinerndes Problem.
 
Garmor schrieb:
Aber dann hat man genau eine Version und die dauert länger und ist wahrscheinlich deutlich größer als ein ganzes Rudel an Btrfs-eigenen Snapshots.
rsync kann auch "versionieren", und auf Fileebene "deduplizieren".
Und eine (versionierte) Kopie auf einer anderen Physik sollte niemals unterschätzt werden :-)
 
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Linuxfreakgraz schrieb:
Das Problem bei Rolling Release ergibt sich aus unauflösbaren Paketabhängigkeiten
Immer das ganze System Updaten und nicht nur einzelne Pakete.
 
Kuristina schrieb:
Immer das ganze System Updaten und nicht nur einzelne Pakete.
So nochmal, üblicherweise mache da ein sudo pacman -Syyu das aktualisiert die Paketdatenbank und aktualisiert alles aber wenn man sich 3-4 Monate Zeit lässt, hackts.
Da ich dann nicht mehr aktualisieren konnte, habe ich das geforced mit den immer gleichen Ergebnis, ich hab pacman selbst zerschossen.

Der startet dann nicht mehr.
 
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foofoobar schrieb:
Lösen Rolling Release Distros keine Dependencies von Paketen auf?
Doch natürlich. Aber hab hier schon erlebt, dass von veralteten Datenbanken geupdatet wurde und dann Fehler aufgetaucht sind, weil die Versionsnummern nicht stimmten. Wenn man sich nicht ausreichend auskennt, ist ein vollständiges Systemupdate immer besser.
Ergänzung ()

Linuxfreakgraz schrieb:
So nochmal, üblicherweise mache da ein sudo pacman -Syyu das aktualisiert die Paketdatenbank und aktualisiert alles aber wenn man sich 3-4 Monate Zeit lässt, hackts.
Hab ich jetzt so noch nicht erlebt und ich hatte schon auf dem Zweitrechner längere Pausen. Aber ist von außen jetzt schwer zu analysieren, es wird ja an einem bestimmten Paket gehangen haben. Will dir auch keine Unkenntnis unterstellen. :) Eine genaue Fehlerausgabe würde da mehr Klarheit schaffen.
 
foofoobar schrieb:
Warum initial mit dd, und nicht mit rsync?
Weil ich ein bootfähiges Image für den Fall eines Datenträgerdefekts haben will und nicht nur ein Backup der Dateien, sozusagen ein Level-0-Backup.

mytosh schrieb:
Du wirst deinen eigenen Weg gehen und am Ende bei Arch oder einem Arch Derivat landen.
Steile These. Ich hatte Arch probiert und fand es viel zu frickelig, ist aber auch schon lange her.
 
Kuristina schrieb:
Doch natürlich. Aber hab hier schon erlebt, dass von veralteten Datenbanken geupdatet wurde und dann Fehler aufgetaucht sind, weil die Versionsnummern nicht stimmten. Wenn man sich nicht ausreichend auskennt, ist ein vollständiges Systemupdate immer besser.
Klingt nach solchen Spezialisten die immer alles mit "-f" aufrufen.
Ergänzung ()

RMS_der_Zweite schrieb:
Weil ich ein bootfähiges Image für den Fall eines Datenträgerdefekts haben will und nicht nur ein Backup der Dateien, sozusagen ein Level-0-Backup.
Du weist wie man Platten nachträglich bootfähig machst?
 
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Kuristina schrieb:
Eine genaue Fehlerausgabe würde da mehr Klarheit schaffen.
Das lässt sich einrichten, ich hab das System noch in Reserve installiert, booten lässt es sich noch.
Edit: Nein startet doch nicht mehr.
 

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