Alternate 5

Welcher glasfaser router

@roket er genau weiss was er macht, ist ja alles gut., manche versteifenn sich da auch auf das Thema Routerfreiheit...Etwas zu arg, va, wenn das ONT auch dvbC liefern würde.. Ob jetzt mit oder ohne ont auch ne routbare ipv4 bei bedarf ohne cgn drin wäre?

Ich könnte das austappen ohne ende, nur wenn er schon was kauft, dann einfach das Ding mit den meisten antennen und dem modernen WLAN Standard und Bändern , das ist dann die eierlegende wollmilchsau, wo er nix falsches machen kann, persönlich bevorzugt ich in meiner Situation ne 7530ax am ont (passt halt optimal zu meiner alten 7490/6490/1750e, dvb-c infrstruktur als mesh master)

Gibt's mittlerweile was moderneres als die 5690Pro?
 
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Pitt_G. schrieb:
Ob jetzt mit oder ohne ont auch ne routbare ipv4 bei bedarf ohne cgn drin wäre?
bei den glasfaser anschlüssen, und um den gehts hier ja, gibt es weder bei telekom noch bei den restellern 1&1 oder o² cgnat sondern dual stack mit exhter öffentlicher v4 und zusötzlich einem ipv6 präfix
 
@roket : Bei 1und1 wird mittlerweile standardmäßig DSLite geschaltet, sofern der Anschluss über das Versatel Netz läuft. Ist es hingegen wirklich ein Reseller Anschluss weil 1und1 am zuständigen Telekom BNG nicht vertreten ist, dann ist es technisch identisch zu einem Telekom Anschluss.

Abgesehen von dieser Ausnahme ist der Ausdruck „reseller“ für 1und1 und o2 falsch, weil die eigene Netze nutzen und die Telekom nur den Teilnehmeranschluss bereitstellt.
 
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Pitt_G. schrieb:
Der einzige Vorteil, wenn man so sehen will sind relativ dünnes GF Kabel, aber auch CAT6 gibt's als UTP recht dünn.
Da bin ich kürzlich auch drüber gestolpert - habe aber meine Bedenken, ob bei 1 bis 2,5 Gbit/s bei 15m Länge im städtischen Altbau-Mehrfamilienhaus (mit entsprechendem Geballer auf den Funkfrequenzen) UTP noch taugen kann?
Gibts da Erfahrung? Hab bei Ethernet bisher prinzipiell immer auf mindestens SFTP gesetzt...
 
Snapuman schrieb:
Da bin ich kürzlich auch drüber gestolpert - habe aber meine Bedenken, ob bei 1 bis 2,5 Gbit/s bei 15m Länge im städtischen Altbau-Mehrfamilienhaus (mit entsprechendem Geballer auf den Funkfrequenzen) UTP noch taugen kann?
Falls du nicht grad besonders dünnes Kabel erwischst mit dementsprechend reduzierter Reichweite würd ich mir keine Sorgen machen.

Ich hab mal, vertretungsweise, normales Cat6 UTP-Verlegekabel durch Industriehallen verlegt, in Kabeltrassen zusammen mit Strom und anderem Gedöhns, gerne auch 80-95m Länge. Montage ging durch UTP natürlich angenehm leicht.
Der Messtechniker hatte mit seinem Fluke (oder Ideal?) keine Beanstandungen.
 
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Snapuman schrieb:
habe aber meine Bedenken, ob bei 1 bis 2,5 Gbit/s bei 15m Länge im städtischen Altbau-Mehrfamilienhaus (mit entsprechendem Geballer auf den Funkfrequenzen) UTP noch taugen kann?
Die Signalfrequenzen bei 1G und 2,5G liegen weit unterhalb der üblichen Funkfrequenzen vom z.B. WLAN.
Einzig DVB-C (Kabelfernsehen) kommt in die Nähe, sollte aber kein Problem sein.
Ethernet ist in der Regel sehr robust und 15m sind bei Ethernet nichts.
 
TomH22 schrieb:
Die Signalfrequenzen bei 1G und 2,5G liegen weit unterhalb der üblichen Funkfrequenzen vom z.B. WLAN.
Einzig DVB-C (Kabelfernsehen) kommt in die Nähe, sollte aber kein Problem sein.
naja Signalfrequenzen sind das eine, schwierig sind bei EMV Störeinflüssen aber eben vor allem oft auch die harmonischen Oberwellen, und die könne durchaus um Größenordnungen Vielfaches der Signalfrequenzen erreichen.

TomH22 schrieb:
Ethernet ist in der Regel sehr robust und 15m sind bei Ethernet nichts.
Ok ja Danke euch beiden. Mein Ethernetwissen und Erfahrung ist halt noch aus der Cat5/100Mbit Ära - da hat sich wohl doch einiges getan in der Zwischenzeit. ^^
 
@Snapuman: Das sind natürlich alles eher „anekdotische“ Erfahrungen. Ich habe jedenfalls 10m eines billigen, mit CAT6 U/UTP Flachbandkabel im Einsatz, bis zum Switch sind dann noch 10m geschirmtes CAT7 Verlegekabel (genaue Spec weiß ich nicht mehr), also zusammen 20. Mein managbarer Gigabit Switch zeigt immer 0 CRC Fehler an, auch nach Monaten Dauerbetrieb. Mit 2,5G habe ich persönlich noch keine Erfahrung, aber die allgemeinen Aussagen dazu sind immer „wenn Gigabit über das Kabel geht, geht eigentlich auch immer 2,5G.

Snapuman schrieb:
Mein Ethernetwissen und Erfahrung ist halt noch aus der Cat5/100Mbit Ära
Hier im Forum gibt es immer wieder Berichte, das Leute 100Base-TX über umgebaute ehemalige ISDN Verkabelung fahren
 
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Die Amplitude harmonischer Oberwellen nimmt i.d.R. mit steigender Ordnungszahl bzw. Frequenz üblicherweise ab. Damit sinkt meist auch deren praktische Relevanz, insbesondere bei lediglich 15 m Cat5e-Twisted-Pair oder besser.

Die eigentliche Störfestigkeit von Ethernet kommt zudem primär durch die Verdrillung der Adernpaare (was bei UTP Kabel gegebén ist) und die differentielle Signalübertragung zustande. Die Schirmung bei SFTP ist eher eine zusätzliche Maßnahme für besonders störbelastete Umgebungen. Durch die Verdrillung koppeln äußere Störungen auf beide Adern eines Paares nahezu gleich ein und werden am Empfänger weitgehend herausgerechnet. Deshalb kommt Ethernet oft auch mit UTP-Kabeln in durchaus elektromagnetisch-„lauten“ Umgebungen erstaunlich gut zurecht.

Noch eine Anekdote aus der Praxis: Ich konnte über ein 3 m langes, flaches ungeschirmtes Ethernetkabel problemlos 10 GbE betreiben – ebenfalls ohne einen einzigen FCS-Fehler.
 
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Kurz aus meiner Praxis in bestandsbauten:

Cat5e geht bis 50meter bei 10gbs in aller regel problemlos
Cat6 udp funktioniert in aller regel bereits auf den vollen 100metern.
 
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@Snapuman aus dem Handgelenk hätte ich mal gesagt so 30m, da gabs mal was,
 
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conf_t schrieb:
Die eigentliche Störfestigkeit von Ethernet kommt zudem primär durch die Verdrillung der Adernpaare (was bei UTP Kabel gegebén ist) und die differentielle Signalübertragung zustande. Die Schirmung bei SFTP ist eher eine zusätzliche Maßnahme für besonders störbelastete Umgebungen.
Ja differentielle bzw. symetrische Signalübertragung kenne ich - auch aus dem Audiobereich.

Dann hab ich den Einfluss bzw. die Wichtigkeit der zusätzlichen Schirmung(en) wohl bisher offenbar immer deutlich höher als eigentlich nötig bewertet. ^^

Danke euch.
 
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Bei Verlegekabel sollte man halt überlegen geschirmte Kabel zu nutzen, denn die zu tauschen, wenn man die Schirmung doch mal braucht ist wesentlich aufwändiger - auch wenn sie im leerrohr liegen.
 
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