News 3GPP: 6G soll 2028 standardisiert und ab 2030 verfügbar werden

Ob das soviel Mehrwert bringen wird (6G Technik und Infrastrukturausbau)?

Für autonom fahrende Fahrzeuge (also Sensor-Datenübermittlung, u.a.) vielleicht, aber sonst(?), selbst mein LTE Modem reicht mir noch dicke für das Internet und bisher habe ich auf 5G locker verzichten können.

Nur die Kosten für 6G Hardware und Nutzung dürften wieder um einiges ansteigen und evt. wird dann 4G abgeschaltet, um Leute zum Umstieg zu zwingen (ähnlich wie bei DSL zu Glasfaser wohl angedacht), was ich nicht wirklich toll fände.
 
Für bestimmte Edge-Cases wird das sicher hilfreich sein.

Man kann sich natürlich trefflich darüber streiten ob ein voll besetzter ICE jetzt ein Edge-Case ist 🤷‍♂️
 
An der Diskussion hier sieht man man wieder warum Deutschland seit 7 Jahren in einer Rezession ist und niemand mehr in den Standort investieren will. Die Welt rast mit Vollgas an uns vorbei. Schlimm und das in einem Technikforum.
 
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GrillSgt schrieb:
Na ja, nur weil oben "5G" steht, ist noch längst nicht 5G drin. Vieles läuft nach wie vor in 5G-NSA und nicht in 5G-SA.
Nicht zuletzt, weil Vodafone einem Drittel seiner Kundschaft 5G-SA noch bewusst vorenthält.
 
RichieMc85 schrieb:
An der Diskussion hier sieht man man wieder warum Deutschland seit 7 Jahren in einer Rezession ist und niemand mehr in den Standort investieren will.
Investitionen in 5G sind wie das Geld in einen Müllschlucker zu werfen. Dieser ganzer Quatsch der da erzählt wurde.... in der Nachlese einfach nur eines: Dumm.
 
Schenkelklopfer,
ich erreich heute schon im 10000 Seelen Ort 300Mbit bei der Telekom mit einem uralten Galaxy S10+ LTE Only
selbst ohne Band1 das man für LTE abgezwackt hat.
Bei Endgeräten ohne Band 32 sinds dann halt 250.

Da capped mich dann bei 300 der Tarif.
die 500 dürften mit 5G und Band 1 inklusive zu erreichen sein.

Während VF hier alles aus 3 Bändern per 5GDSS rausquetscht aber nix mehr baut
hat o2 dann immerhin noch Band 7 vermutlich ausm Bestand als ehemaliger Daimler Lieferant in der Region scharf geschalten um das alles etwas abzumildern für die LTE User
 
Zuletzt bearbeitet:
Serandi.87 schrieb:
@NJay Ja, ich weiß aber ich traue der ganzen Sache nicht mehr ganz. Es gibt immer mehr Stimmen, die dagegen sprechen und ich kann es zwar nicht offiziell widerlegen aber wie bei vielen neuen Sachen warte ich lieber ab und benutze das altbewährte, was mir bisher immer gereicht hat.
Jeder wie er mag. Kann doch jeder für sich entscheiden wie er mag.

Am Ende entscheiden weder Gefühle noch Stimmung, ob etwas problematisch ist oder nicht, sondern Messungen und physikalische wie gesetzliche Begrenzungen. Tatsache ist, dass dein Smartphone oder Tablet in seiner Leistung limitiert ist. Es kann nicht mehr Leistung produzieren, als es seine Bauteile erlauben. Nur wenn der Empfang besonders schlecht ist, z. B. weil man im Keller ist, dreht der Sender im Smartphone bis zu 2 Watt auf. Das passiert aber im Regelfall sehr selten, der Normalfall ist nur ein Bruchteil davon (weshalb eine hohe Ausbaudichte eher zu bevorzugen ist, da weniger Sendeleistung von beiden Seiten benötigt wird). Wer raus an die Sonne geht, bekommt ein Vielfaches davon ab, wir sprechen hier vom Hundertfachen, selbst bei schlechtem Wetter. Und dann gibt’s da noch die Leute, die nebenbei fliegen.
 
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@rvnbld
Völlig klar, ist mir bewusst aber darum geht's mir nicht und das meine ich nicht.
Aber wenn ich wieder anfange über Dinge zu reden, die man nicht genau und offiziell belegen kann, dann bekomme ich von den Aufsehern einen auf den Sack. Macht keinen Sinn.✌️
 
Kleine Frage: Ist es nicht zu schnell? Warum ich frage: je schneller neue Standards kommen, um so kürzer die gute Vermarktungsphase, umso höher der Preis, um so weniger Verbreitung in der breiten Masse. Folge: Produkte für die oberen 10.000.
 
Serandi.87 schrieb:
@rvnbld
Völlig klar, ist mir bewusst aber darum geht's mir nicht und das meine ich nicht.
Aber wenn ich wieder anfange über Dinge zu reden, die man nicht genau und offiziell belegen kann, dann bekomme ich von den Aufsehern einen auf den Sack. Macht keinen Sinn.✌️

Nun, etwas, dessen Beweislage unvollständig ist, wird immer weniger wert sein als etwas, dessen Beweislage weitaus vollständiger, methodisch beschreibbar und in Beobachtungen bzw. Experimenten unabhängig für jeden gleichermaßen nachvollziehbar ist. Das ist nichts Verwerfliches oder Unmoralisches, sondern das Prinzip, das uns die heutige Zivilisation ermöglicht hat.
 
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@rvnbld
danke für deine Erklärung und Begründung.
Das ist alles richtig und habe wie gesagt nichts dagegen und wollte auch nie etwas anderes zur Technik dahinter behaupten aber wie die Auswirkungen davon auf alle Facetten der lebendenden Organsimen und speziell auf den Menschen sind, der sich damit heutzutage wirklich sehr viel und immer mehr und mehr umgibt, wahrscheinlich noch nicht vollständig und endgültig bekannt. Und genau da habe ich lieber etwas Zweifel und lasse es eben sein, wenn ich es nicht unbedingt benötige. Sollte ich es benötigen, würde ich es wohl auch nutzen und auf möglichst geringe bzw keine Schäden hoffen. Letztendlich sind wir vor äußeren Umwelteinflüssen so gesehen ja nie vollständig abgesichert, vollkommen klar.
 
@Serandi.87 Ausschließen kann man nie, aber man kann zumindest über physikalische Äquivalenzeffekte in der Natur Prämissen herleiten, und die basieren nun mal auf Intensität und dem Abstand zur Quelle. Genau deshalb werden Technologien immer effizienter und die volle Leistung wird immer seltener benötigt, weil man vorab mögliche negative Effekte reduzieren will. Gemessen an der Studienlage, ist das eine der am wenigsten bedenklichen Technologien, die gerade in Benutzung sind. Davor gibt es viel mehr Kandidaten, bei denen aber oft bei größerer, noch eindeutigerer Beweislage, die Effekte geleugnet oder zumindest trivialisiert werden. Das ist aber reine Psychologie, welche evolutionär bedingt ist. Der Mensch fürchtet sich eher vor dem Unbekannten, vor allem, wenn die Gefahr unmittelbar, unsichtbar und tückisch erscheint. Bei Gefahren, bei denen das Risiko graduell und systemisch ist, tendiert man eher zum Gegenteil.
 
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Muntermacher schrieb:
Kleine Frage: Ist es nicht zu schnell? Warum ich frage: je schneller neue Standards kommen, um so kürzer die gute Vermarktungsphase, umso höher der Preis, um so weniger Verbreitung in der breiten Masse. Folge: Produkte für die oberen 10.000.

Es ist zumindest im üblichen Rahmen, wenn man sich die Markteinführung der Vorläufergenerationen anschaut.

2G (GSM): 1992
3G (UMTS): 2001
4G (LTE): 2010
5G : 2019

Es vergingen also bisher immer etwa 9 Jahre. Ein Marktstart von 6G im Jahr 2030 würde bedeuten dass 5G mit 11 Jahren sogar relativ lange der aktuellste Standard war.
 
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@rvnbld
Klingt einleuchtend und gut!
Hoffe du hast Recht 👍
Schönes Wochenende 🫶
 
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Samuelz schrieb:
4G und 5G haben Daten zu Menschen gebracht. Bei 6G geht es ab ca. 2030 um das hochverfügbare Nervensystem unserer Infrastruktur, Industrie und Wirtschaft:
Das hat man irgendwie auch schon über 5G gesagt.
Samuelz schrieb:
  • Autonomer Verkehr (Robo-Taxis): Tausende Fahrzeuge müssen im dichten Stadtverkehr in Mikrosekunden miteinander kommunizieren.
Dafür sollte es doch 5G und Car2Car-Kommunikation geben? Davon ab das autonomes Fahren halt auch autonom, also ohne externe Abhängigkeiten, sein sollte.
Samuelz schrieb:
  • Industrie & Logistik: In Fabriken und Häfen steuern Funknetze Spezialkräne und spiegeln komplette Produktionsstraßen als "Digitalen Zwilling" millimetergenau in Echtzeit. Ein 4G-Latenz-Ruckler bedeutet hier im schlimmsten Fall Millionenschäden.
Dann wäre die Konstruktion schlecht designt. Davon ab gibts interne 5G-Netze ja auch schon länger.
Samuelz schrieb:
  • Smart Grid (Energiewende): Millionen dezentrale PV-Anlagen, Windräder und E-Säulen müssen bei Wolkenbrüchen oder Windböen innerhalb von Millisekunden ausbalanciert werden, um Blackouts zu verhindern.
Wird sicher die Sache vereinfachen, aber es ist ja auch jetzt schon möglich.
Samuelz schrieb:
Niemand baut ein neues Mobilfunknetz, damit wir auf dem Handy Katzenvideos schneller streamen können. 6G ist das Fundament für Automatisierung, kritische Infrastruktur und dafür, dass der Wirtschaftsstandort hier nicht völlig den Anschluss verliert.
Angesichts der immernoch bestehenden Lücken mit 2G und 4G ist 6G für die meisten halt ein Luxusproblem.
 
Saint81 schrieb:
Woha, mal den ganzen "braucht doch keiner" Bullshit ausgeblendet - das ist einfach nur dumm - bin ich ehrlich geflasht wie gut die 5G Messwerte von vielen hier sind.

Mein bester Ping in den letzten 2 Jahren war einmal 38ms, normal eher zwischen 50 bis 100ms.

Danke fürs sharen - solche Werte hätte ich auch gern. Misst du da am Fenster? Mit einem 5G-Router mit externer Antenne? Ich bekomme vor der Tür an guten Tagen 160Mbit bei 50ms Ping, aber indoor bleiben mir nur noch 10Mbit übrig, im schlechtesten Raum sogar nur noch 1,5Mbit. Nein, nicht im Keller - da ist gar kein Empfang 😜
War 2 m vom Fenster entfernt. Ist aber auch mitten in der Wohnung nicht groß anders... Achso, Device: Galaxy Z Fold4
Hier nochmal zur "Prime Time" grade 2 aktuelle Messwerte:
(21:26) - zuerst wie gestern 2m vom Fenster
(21:27) - und der zweite im Hausflur (am weitesten von jedem Fenster entfernt - 1. Stock eines 5-stöckigen Gebäudes, mind. 2 Altbau-Wände in jede Richtung...)

Screenshot_20260612_212947_Speedtest.jpgScreenshot_20260612_213035_Speedtest.jpg
 
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ghecko schrieb:
Ich wäre tatsächlich froh wenn ich überhaupt erst mal ein stabiles Datennetz bekomme.

Nicht das ich kein 6G möchte, aber ich bin wegen nassem, verrosteten Klingeldraht unter der Erde auf Mobilfunk echt angewiesen. Glas bekommt meine Butze wohl auf absehbare Zeit ebenfalls nicht.
Zieh doch mal inne Stadt Mensch 😉🤪
 
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@SmooTwo Aufm Land hast du mehr Chancen auf Glasfaser, weil da der geförderte FTTH-Ausbau teilweise schon 10 Jahre durch ist 😎
 
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