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News AMD Ryzen 9000G: Zen-5-RDNA-3.5-APU für AM5 in erstem Benchmark gesichtet

Northstar2710 schrieb:
Nach dieser Folie sind es sogar 3 verschiedene Chips:
  • Strix point "Refresh" (Ryzen 9)
  • Krackan Point "Refresh (Ryzen 7 und Ryzen 5 mit 22 MB Cache/16 PCIeLanes
  • Gorgon 3 Ryzen 5 14 MB Cache/14PCIe Lanes und Ryzen 3
Das Die von Gorgon 3 hätte 6 Cores, 8 MByte L3 Cache und 4 CUs

Artikel bei CB:
https://www.computerbase.de/news/pr...ernimmt-2026-mit-mehr-takt-im-notebook.91914/
Ergänzung ()

mae schrieb:
Du nennst ein Beispiel:
Es ist offensichtlich, dass wenn man die Plattformen schnell wechselt, solche Hybride Plattformen machen kann und schneller auf neue Technologie reagieren kann.

Ebenso offensichtlich ist, dass man unter Fehlern längern leidet.

Die Frage ist, wo hatte Intel durch den Plattformwechsel, tatsächlich einen Vorteil gegenüber AMD?
 
Zuletzt bearbeitet:
ETI1120 schrieb:
Die Frage ist, wo hatte Intel durch den Plattformwechsel, tatsächlich einen Vorteil gegenüber AMD?

Ich denke nicht, dass es in erster Linie um Vorteile gegenueber AMD ging. Intel hat den schnellen Sockelwechsel auch dann gemacht, als AMD keine wirkliche Konkurrenz war. Wobei jeglicher Vorteil in der Konkurrenzsituation auch ein Vorteil ist; dem steht zwar der Nachteil gegenueber, dass potentielle CPU-Aufruester davon abgeschreckt werden (ich haette vielleicht von einem 6600K zu einem 11x00 aufgeruestet, wenn Intel den Sockel dazwischen nicht gewechselt haette), aber das ist wohl ein so kleiner Markt, dass Intel die Vorteile lieber in Kauf nimmt. Was sind diese Vorteile:

Bei Socket 1700 konnte Intel frueher DDR5 unterstuetzen und Benchmarkwerte mit DDR5 praesentieren. Gleichzeitig konnten sie preisguenstiges DDR4-RAM unterstuetzen, was, als es die AM5-Konkurrenz dann gab, AM5 nicht konnte.

Bei Socket 1150 mit dem integrierten voltage regulator vermute ich, dass Intel bessere Kontrolle ueber die Spannung haben wollte, was vielleicht Vorteile bei der erzielbaren Taktfrequenz und/oder bei Stromsparmodi geboten hat. Und dann haben die Boardhersteller das gut genug hingekriegt, und Intel hat das mit dem voltage regulator auf dem Chip wieder sein lassen.

Der Umstieg auf 8 lanes zum Chipset erlaubt eine hoehere Bandbreite zu ueber das Chipset angebundene NVMe-SSDs, und der Umstieg auf 4x5.0 reduziert die Kosten (gegenueber 8x5.0) bzw. macht PCIe-Lanes frei fuer anderes.

Man kann auch schoen hier im Forum lesen, wie manche die Vorteile der Intel-Sockel verkaufen: Bei Sockel 1700 wurde das billigere DDR4-RAM als Vorteil genannt, bei Sockel 1851 die "modernere Platform" (wobei WIMRE bei diesem Posting keine Details gegannt wurden, und ich daher nicht weiss, worin die bestehen; fuer mich sind alte Platformen kein Problem).
 
mae schrieb:
Gleichzeitig konnten sie preisguenstiges DDR4-RAM unterstuetzen, was, als es die AM5-Konkurrenz dann gab, AM5 nicht konnte.
Nicht können passt so nicht. AMD hätte sich ja ebenfalls entscheiden können, mit den CPUs für AM5 beide Speichercontroller in die CPUs zu integrieren. Bei der Plattform hätte es dann wie bei Intel die Boardhersteller entscheiden können, wie sie das umsetzen wollen. Vermutlich war das ein Zugeständnis an den immer noch kleineren Markt bei AMD, den man so nicht weiter zerfasern wollte.
 
Nixdorf schrieb:
Nicht können passt so nicht. .
Doch genau das passt.

Nur mit Zen 4 DDR 4 zu unterstützen hätte bedeutet dass man in die Boards mit DDR 4 keine neuen CPU Generationen einbauen kann. Ein No Go wenn die Plattform lange leben soll.

Bei Zen 5 und Zen 6 DDR 4 mit zu schleifen erzeugt nur unnötige Kosten.

Intel konnte mit Alder Lake beides machen weil klar war dass eine neue Plattform kommt.

mae schrieb:
Ich denke nicht, dass es in erster Linie um Vorteile gegenueber AMD ging.
Das habe ich anders gemeint:
AMD: lange Wechselperioden
Intel: kurz Wechselperioden

Welchen Vorteil bieten kurze Wechselperioden?

Der einzige Vorteil sind hybrid Plattformen wie bei Alder Lake.

Ansonsten läuft alles was Du schreibst darauf raus: Intel hat es so gemacht. Mit Verlaub das ist kein Maßstab.

In einem reifen Markt bringt ein schneller Wechsel nichts. Mit guter Planung lässt sich inzwischen auch mit langen Wechselperioden leben. Leider war AM5 in einigen Aspekten nicht gut geplant.
 
ETI1120 schrieb:
Bei Zen 5 und Zen 6 DDR 4 mit zu schleifen erzeugt nur unnötige Kosten.
Wie ich schrieb: Man hätte gekonnt. Zusätzliche Kosten != nicht können

Hätte man machen können, aber es ergab aus wirtschaftlichen Gründen keinen Sinn. Das ist auch sehr gut nachvollziehbar. Das gilt um so mehr, weil AMD immer noch stärker als Intel darauf achtet, möglichst viel zwischen den einzelnen Designs einer Generation zu übernehmen. Da hätte man dann womöglich den überflüssigen DDR4-Controller in Mobildesigns übernehmen müssen, oder sich den Zusatzaufwand für das Entfernen machen müssen. Und ja, man müsste das dann für mehrere Generationen mitschleppen.

Dennoch wäre AM5 rein technisch auch als langlebige Plattform mit Support für DDR4 und DDR5 seitens der CPUS denkbar gewesen.

ETI1120 schrieb:
Intel konnte mit Alder Lake beides machen weil klar war dass eine neue Plattform kommt.
Die haben sich das auch sicher länger überlegt. Vielleicht wurde da auch die Fragestellung stärker bewertet, wann die Preise für DDR5 weit genug sinken. Man hat dann entschieden sich die Option für Lösungen mit dem damals noch günstigeren DDR4 offenhalten zu wollen.
 
Nixdorf schrieb:
Wie ich schrieb: Man hätte gekonnt. Zusätzliche Kosten != nicht können

Hätte man machen können, aber es ergab aus wirtschaftlichen Gründen keinen Sinn.
Unnötige Kosten (keinen Nutzen) => wirtschaftlich keinen Sinn => kann man nicht machen.

AMD ist ein Unternehmen. Deshalb mus AMD im Kerngeschäft Dinge machen, die wirtschaftlich Sinn ergeben. Wenn man dies beherzigt, dann kann man sich auch so Dinge wie Strix Halo leisten.

Nixdorf schrieb:
Dennoch wäre AM5 rein technisch auch als langlebige Plattform mit Support für DDR4 und DDR5 seitens der CPUS denkbar gewesen.
Habe ich das bestritten? Aber es geht nicht um Dinge die theoretisch möglich sind, sondern um Produkte die das Unternehmen wirtschaftlich weiterbringen.

Nixdorf schrieb:
Die haben sich das auch sicher länger überlegt.
Ich gehe davon aus dass Unternehmen Entscheidungen fundiert treffen. Kosten, technische Risiken, Marktpotential, ... abwägen. Über diese Entscheidung musste Intel sicher nicht lange diskutieren, da Alder Lake fast 1 Jahr früher als Zen 4 kam, waren Versorgung und Preise bei DDR5 SDRAM noch schlechter als beim Start von Zen 4.
 
ETI1120 schrieb:
Unnötige Kosten (keinen Nutzen) => wirtschaftlich keinen Sinn => kann man nicht machen.
Unfug. AMD hätte die erste AM5-Generation mit DDR4-Support in den CPUs produzieren können. Die Boardhersteller hätten Boards der 600er-Serie wahlweise mit DDR4- statt DDR5-Support produzieren können. Soweit komplett identisch zu Intel. Dort war das ja auch wrtschaftlich offenbar sinnvoll. Es hängt dann nur noch an dem hier:

ETI1120 schrieb:
Intel konnte mit Alder Lake beides machen weil klar war dass eine neue Plattform kommt.
Das ist kein zwingendes Argument, weil das für AMD nicht die erste Segmentierung eines Sockels wäre. Dann lässt man in der zweiten AM5-CPU-Generation halt den DDR4-Controller weg, und schreibt an die CPUs dran, dass sie nur mit DDR5-Boards der 600er-Serie funktionieren, oder halt mit Boards der 800er-Serie, wo man keine DDR4-Varianten mehr bauen lässt. Soweit auch nicht anders als bei AM4, wo bestimmte Kombinationen aus CPU- und Chipset-Generation nicht unterstützt werden:

Screenshot 2025-06-26 at 00-01-40 AMD Sockel AM4 Chipsets Spezifikationen und CPU-Kompatibilität.png

Um die Formulierung später leichter zu machen, hätte man zur besseren Unterscheidung auch noch eine abweichende Bezeichnung für die DDR4-Boards nehmen können, z.B. D640 statt B650 (und X670 kommt halt tatsächlich nur für DDR5). Die Kosten wären für AMD wirtschaftlich genau so vermittelbar gewesen wie für Intel, besonders mit dem Verweis auf die damals niedrigeren Preise von DDR4-Modulen wären Analysten mit an Bord gewesen.

So kam es dann auch, dass AM5 tatsächlich schlecht aus dem Startblock kam. Teure Boards, teurer Speicher, und bei Intel günstige Aufrüstoptionen, wo man seinen alten RAM weiter nutzen konnte. In den USA hat man die Käufer lange mit Bundles aus CPU und vergünstigtem Board sowie geschenktem RAM von AM5 überzeugen müssen. Ob so viel Starthilfe "wirtschaftlich Sinn" ergibt, das will ich nicht einordnen. Im Gesamtbild des Konzerns sind klassische Desktops inzwischen eh ein immer kleiner werdender Posten.

Man kann das natürlich auch anders betrachten: Vielleicht haben die Ingenieure auch "Och nö" gerufen und gemoppert über den Zusatzaufwand für derlei Legacy-Support, und Lisa Su hat drauf gehört. Technisch sauberer ist der klare Schnitt natürlich auf jeden Fall. Und die Unternehmenskultur bei AMD ist aktuell mehr von Menschen mit Technikverständnis geprägt als bei Intel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mich würde mal die erwartbare Singlethread-CPU-Leistung interessieren.
Wo wird das im Rating von cpubenchmark.net ungefähr landen?

Ein 8600G kommt dort auf 3812.
 
Wenn eine Plattform für Zen 4, Zen 5 und vielleicht Zen 6 verwenden werden soll, müssen auch die Zen 6 CPUs in den ersten Boards funktionieren.

Das ist doch spätestens seit dem Shitstorm klar, der aufkam als AMD Zen 3 nicht für alle Boards freigegeben hatte. Der hat sich erst gelegt, als die alten Boards per Biosupdate für Zen 3 und vor allem für den 5800X3D tauglich gemacht wurden.

Wenn AMD Zen 4 mit einem Hybridinterface für DDR4 und DDR5 ausgestattet hätte, müsste AMD dies auch für Zen 5 und Zen 6 machen. Denn wenn AMD Zen 5 und Zen 6 nur noch mit einem DDR5 Speicherinterface ausstatten würde, würde sie nicht in Boards mit DDR4 Speicher funktionieren.

Das perfekte Marketing Desaster wäre gewesen, nur für Boards mit DDR5 ein Updateversprechen zu geben und es für Boards mit DDR4 zu verweigern.

Was ist daran so schwer zu verstehen, dass man eine Plattform, die lange im Markt bleiben soll, am Anfang nicht mit Altlasten beschweren kann? Es geht nicht darum, ob die Ingenieure es gut finden oder nicht. Es geht darum, dass die Altlasten die Optionen beschränken und somit ein Risiko darstellen.

Nixdorf schrieb:
So kam es dann auch, dass AM5 tatsächlich schlecht aus dem Startblock kam. Teure Boards, teurer Speicher, und bei Intel günstige Aufrüstoptionen, wo man seinen alten RAM weiter nutzen konnte. In den USA hat man die Käufer lange mit Bundles aus CPU und vergünstigtem Board sowie geschenktem RAM von AM5 überzeugen müssen. Ob so viel Starthilfe "wirtschaftlich Sinn" ergibt, das will ich nicht einordnen. Im Gesamtbild des Konzerns sind klassische Desktops inzwischen eh ein immer kleiner werdender Posten.
Intel hat Sapphire Rapids verbockt und mehrfach verschoben. Server mit Sapphire Rapids wären die ersten Systeme mit DDR5 gewesen. Sie kamen nicht und deshalb kam DDR5 nicht in Gang. Bei Alder Lake hat Intel die Hybrid Strategie gefahren, die ganz sicher Intel geholfen hat Alder Lake besser zu kaufen. Nicht weil 3 Leute ihr RAM weiterverwenden (und Board und alte CPU wegschmeißen), sondern weil DDR4 SDRAM erheblich billiger als DDR5 SDRAM war. Andererseits hat Alder Lake auch nicht geholfen DDR5 zu pushen.

Damit war DDR5 SDRAM im Herbst 2022 erheblich teurer als es AMD erhofft hatte. Dass sich Zen 4 so zäh verkauft hat, lag nehmen dem Preis für die Plattform vor allem daran, des Zen 4 von der Gaming Leistung her nicht überzeugt hat. Erst mit dem 7800X3D gab es einen für die Gamer attraktiven Prozessor, aber das war im Frühjahr 2023. Dann sind die Speicherpreise eingebrochen. Zusätzlich sind die Boards preiswerter geworden. Und jetzt im verlauf von 2023 nahm AM5 so langsam an Fahrt auf.

Wenn man über den schleppenden Verkauf von AM5 redet muss man auch AM4 betrachten. Hier waren dank 5800X3D die Verkaufszahlen OK. Aber Intel hatte mit Raptor Lake performante Gaming Prozessoren, was es AMD schwer gemacht hat.

Das eigentliche Problem von Zen 4 aber war, dass der Launch während eines drastischen Einbruchs des PC Marktes erfolgt ist. Zen 4 wurde auch von diesem Abwärtstrend heruntergerissen.

Dass Zen 4 nur mit DDR5 SDRAM gekommen ist, war am Anfang ein Problem und hat AMD ganz sicher Umsatz mit AM5 gekostet. Langfristig betrachtet war die Entscheidung richtig
 
chithanh schrieb:
einzige Beschränkung für die Verkaufszahlen von A8-9280, BC-250, 4700S und Ryzen Z2A ist das Interesse der Käufer. und zumindest bei den ersten drei war dieses Interesse ausgesprochen gering
Das Interesse war unter anderem enorm gering, weil alle drei in keiner Form offiziell von AMD angekündigt oder großartig aktiv unterstützt wurden.

Die Dinger kamen als einzelne fertige Boards als absolutes Nischenprodukt auf den Markt ohne je wirklich an Kunden vermarktet zu werden.

Das legt schon die Vermutung nahe, dass es nur Ausschussverwertung in sehr geringer Stückzahl ist.
Ergänzung ()

chithanh schrieb:
Welche Funktionen kommen denn von den Auftragebern, was AMD sonst nicht gekonnt hätte?
Konjunktiv hilft hier leider nicht. Es ist ein semicustom Design, da wird der Kunde sicherlich Mitspracherecht an der Verwendung abseits des angedachten Produkts haben. Ist doch generell bei den meisten Auftragsarbeiten so.
Ergänzung ()

chithanh schrieb:
Wofür der BC-250 gedacht ist, ist doch egal. Man kann ihn prima für Gaming (unter Linux) verwenden
Wenn ich mir so die Anleitung zur Einrichtung des BC-250 überfliege, ist das hauptsächlich Gefrickel, weil kein offizieller Support. "prima" ist anders.
Ergänzung ()

chithanh schrieb:
Van Gogh konnte jeder bei AMD kaufen der wollte.
Ist das so? War es nicht eher ein Semicustom Design für Valve bzw von Valve beauftragt?

Sonst hätten wir die APU sicherlich viel früher auch in anderen Produkten gesehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
ETI1120 schrieb:
Das ist doch spätestens seit dem Shitstorm klar, der aufkam als AMD Zen 3 nicht für alle Boards freigegeben hatte.
Der Grund für den Shitstorm war primär, dass es keine technischen Gründe gab, die gegen ein Funktionieren der neuen CPUs in alten Boards sprachen. Das war eine künstlich herbeigeführte Inkompatibilität, und bei sowas reagieren technisch Versierte gereizt. Bei Intel gab es sowas ja mit 1151v2 auch, wo es den Shitstorm dafür gab, das die neueren CPUs in Wirklichkeit doch auf den älteren Boards funktionierten. Bei der DDR4-Thematik hätte es einen echten Grund gegeben, warum es nicht geht. Da die Plattform neu war, hätte AMD das auch klar zum Start kommunizieren können, und die Käufer hätten sich dann bewusst dafür oder dagegen entscheiden können.

Außerdem gibt es neben dem DIY-Markt auch noch Komplettrechner, und deren Hersteller hätten vermutlich gerne Zen 4 mit DDR4 kombiniert, um günstigere Systeme anbieten zu können. Das ist traditionell ein Markt, in dem die meisten Rechner eh so bleiben, wie sie ausgeliefert wurden. Da werden dann gerne auch mal Boards ohne Standard-Formfaktor und mit nicht standardisierten Stromanschlüssen verbaut. Niemand hätte sich gewundert, wenn es da DDR4-Systeme gegeben hätte.

ETI1120 schrieb:
Dass Zen 4 nur mit DDR5 SDRAM gekommen ist, war am Anfang ein Problem und hat AMD ganz sicher Umsatz mit AM5 gekostet. Langfristig betrachtet war die Entscheidung richtig
Genau das bin ich mir eben nicht sicher. Intel hatte mit Alder Lake Marktanteile zurückgeholt, und AMD hat dann im Desktop bis Mitte 2024 gebraucht, um diesen Rückgang wieder gut zu machen. Das hätte meiner Meinung nach besser aussehen können.
 
Nixdorf schrieb:
Der Grund für den Shitstorm war primär, dass es keine technischen Gründe gab, die gegen ein Funktionieren der neuen CPUs in alten Boards sprachen.
Nur weil die Leute die Probleme nicht verstehen, bedeutet es nicht dass es keine gab.

Ein Problem war das AMD zu klein Flashs für das BIOS vorgesehen hatte.
Nixdorf schrieb:
Genau das bin ich mir eben nicht sicher. Intel hatte mit Alder Lake Marktanteile zurückgeholt, und AMD hat dann im Desktop bis Mitte 2024 gebraucht, um diesen Rückgang wieder gut zu machen. Das hätte meiner Meinung nach besser aussehen können.
Aber das lag an der guten Gaming Performance von Alder Lake und seinen Refreshs.
 
hier sind werte für 1440p. also die 8700G(Radeon 780M) schafft auch 1086. https://geeks3d.com/20250113/furmark-2-benchmark-charts-for-p1440-scores/

time spy 3d mark macht mit 6200 CL30 RAM 64GB bei mir und 8600G 3000. schaut man sich andere werte an, da nutzen welche 8000 RAM und kommen auf 4400. wäre also 46% mehr. 8000 RAM CL40 gibt es aber nur 2 riegel bis max 48 GB. ist die frage wann es 8000 RAM auch 64 GB gibt. dadurch dass die frame generation bei AMD 2.1(die mit FSR 4 rauskam) und auch auf dem 8600G geht, und mit allen games geht kann man schon vieles gut mit 2560x1440 spielen. wahrscheinlich fehlt dem 8600G ein grösserer cache für den Z puffer und bilddaten. bilddaten werden meist nicht linear geschrieben, daher ist auch geringe Latenz wichtig. Ich habe gemerkt egal ob ich die texturauflösung auf low runterstelle oder ultra textur verwende, beim 8600G es wird kaum langsamer. bildpuffer 32 bit 2* würde aber schon 28 MB cache benötigen.

mit z buffer kann es schon 40 mb werden. aber wenn die 9xxG auch 64 megabyte 3D cache hätten, der vom grafik core mitbenutzt wird für bildspeicher und z-buffer, müsste es eigentlich deutlich schneller werden. mal sehen was passiert. wenn die 9700G die befehle für FSR 4 drin haben bringt auch etwas. wenn es mal FSR 4 für den 8600G gibt

IM Q4 das ab Okt anfängt sollten die 9x00G dann kommen, aber es ist immer noch sehr still

Mir ist noch eingefallen, man braucht garnicht 2 bildpuffer im cache. 1 reicht wenn man am ende des bildes dann alles auf frameprerender kopiert. das braucht nicht viel zeit aber spart 14 MB 3d cache nutzung
 
Zuletzt bearbeitet:
dolbysurround schrieb:
wenn die 9700G die befehle für FSR 4 drin haben bringt auch etwas. wenn es mal FSR 4 für den 8600G gibt

IM Q4 das ab Okt anfängt sollten die 9x00G dann kommen, aber es ist immer noch sehr still
dein 9700g (ryzen hx370)hat nur RDNA3.5 also kein RDNA4 somit kein FSR4 auf FP8. Momentan gibt es aber inoffiziel FSR4 mit init8, was auch dein 8600g ausführen kann. Die fps Leistung ist aber etwas schlechter als mit FSR3 und Xess, dafür ist die Bildqualität um einiges besser. so das man runter auf Balanced und performance gehen kann, ohne Augengrebs zu bekommen.

Also WQHD mit meinem 8700g und 7200er RAM geht wirklich nur bei älteren oder anspruchsloseren Gams mit low gpu preset. gut Texturen könne auf High da der RAM gross genug ist. Und AFMF funktioniert gut, kostet aber auch native fps. da könntest du mal losslessscaling probieren, das sollte weniger an leistung kosten, glaube ich. müsste es nochmal nachprüfen
 
Northstar2710 schrieb:
dein 9700g (ryzen hx370)hat nur RDNA3.5 also kein RDNA4 somit kein FSR4 auf FP8. Momentan gibt es aber inoffiziel FSR4 mit init8, was auch dein 8600g ausführen kann. Die fps Leistung ist aber etwas schlechter als mit FSR3 und Xess, dafür ist die Bildqualität um einiges besser. so das man runter auf Balanced und performance gehen kann, ohne Augengrebs zu bekommen.

ahso, dann werde ich warten. eigentlich reicht mir locker sowas wie eine RX 6500XT, wenn sie 16 GB RAM hätte und Lüfter die auch mit 800 rpm drehen. mit gestoppten lüftern kann man garnix spielen und dann laufen die lüfter laut los. sollten sich auch leise drehen und kühlen luftstrom bringen

Northstar2710 schrieb:
Also WQHD mit meinem 8700g und 7200er RAM geht wirklich nur bei älteren oder anspruchsloseren Gams mit low gpu preset. gut Texturen könne auf High da der RAM gross genug ist. Und AFMF funktioniert gut, kostet aber auch native fps. da könntest du mal losslessscaling probieren, das sollte weniger an leistung kosten, glaube ich. müsste es nochmal nachprüfen

Ich bin nur gelegenheitsspieler und alles über 50 fps ist gut für mich. ich hatte bevor ich einen 144 hz monitor mit ELMB sync wie asus das nennt hatte, garnicht mehr gespielt. will blickwinkel stabile Farben. bei den 60 hz monitoren war das bild beim bewegen so stark verschwommen, dass es keinen spass machte obwohl die 5 ms hatten. das ELMB sync reduziert den kontrast, macht 144/2 und fügt immer schwarzes Bild ein. dadurch wird das bild bei bewegung scharf, ab etwa 50 fps. freesync nutze ich auch. Auch wenn das frame generation nicht perfekt ist, ist es trotzdem viel besser weil dann das bild scharf wird. ich mag kein motion blur, sondern lieber motion sharpen. ideal sind 72 fps was ich in 1920x1080 locker erreiche. da gibt es als über 100 fps. das schärfen von AMD funktioniert sehr gut, ich stelle auf 80. bei WQHD habe ich auch kein upscaling an, sondern schärfe nur. das amd schärfen ist super es produziert keine Halos.

spielen tue ich derzeit ab und an eine Mission bei Watch dogs Legions. ein benchmark ist in far cry 6 playable demo drin. speed ist ungefähr gleich wie watch dog legions

wenn ich meinen 8600G noch 20% schneller krieg komme ich in den 80 fps bereich wo das bild dann bei bewegen sehr scharf bleibt.

vielleicht hast lust mal das far cry 6 bench demo auf deinem 8700G laufen zu lassen. denke mit deinen 7200 MHZ dürftest du auch in WQHD 60-80 fps schaffen
 
dolbysurround schrieb:
vielleicht hast lust mal das far cry 6 bench demo auf deinem 8700G laufen zu lassen. denke mit deinen 7200 MHZ dürftest du auch in WQHD 60-80 fps schaffen
In welchen qualitäts einstellungen :)
 
Ich denke mal ihr meint DDR5-7200 der mit 3,6 GHz läuft.

Aber was macht das für einen Sinn, so teuren RAM anzuschaffen und dann auch noch ein entsprechend teures Mainboard, aber dann komplett auf eine Grafikkarte verzichten?

Denke günstiger DDR5-5600 und dazu eine gebrauchte GeForce GTX 1660 Ti wie z.B. https://www.ebay.de/itm/286667182328 wäre auch nicht teurer aber bietet trotzdem mehr Gaming-Performance.
 
RealMax123 schrieb:
Aber was macht das für einen Sinn, so teuren RAM anzuschaffen und dann auch noch ein entsprechend teures Mainboard, aber dann komplett auf eine Grafikkarte verzichten?
es geht nicht darum ein günstiges setup zum Gamen anzuschaffen, dann brauchst du keine Apu zu kaufen. Es geht darum keine Gpu anzuschaffen und häufig dadurch möglichst kleine gehäuse zu nutzen. Und aus diesem Setup das möglichst besste rauszuholen. 7200er RAM ist nicht mehr teuer.

es wird aber knifflig wenn man noch den Anspruch von möglichst wenig energieverbrauch möchte,
Ergänzung ()

RealMax123 schrieb:
Denke günstiger DDR5-5600 und dazu eine gebrauchte GeForce GTX 1660 Ti wie z.B
zuteuer für so eine gebraucht Karte, dann kannst du dir lieber eine neue/gebrauchte rtx kaufen womit du auch dlss nutzen kannst, ist wirklich teurer.
 
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