Fireplace April 2026

News Bundesregierung: Reform soll Glasfaserausbau in Gebäuden beschleunigen

Andy

Tagträumer
Teammitglied
Registriert
Mai 2003
Beiträge
8.410
  • Gefällt mir
Reaktionen: nuego und S@uDepp
Theorie und Praxis vertragen sich oftmals nicht...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kenshin_01, _b1nd, slow_snail und 10 andere
Ein Beitrag über Glasfaser und das erste Bild ist ein Kupfer Switch, genau mein Humor. 😂👍
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ProZe, Kenshin_01, RedPanda05 und 19 andere
Anfang 2023 wurde hier angefangen, Mitte 2025 kamen sie dann auch bei uns an (~2km from absoluten Stadtkern entfernt), Anfang 2026 wurde das Haus begangen, Mitte 2026 ist jetzt die zuständige Firma pleite und keiner weiß was passiert - ausser vorerst mal nix. Vermute mal 2035 wird das hier was.

Digitalwüste Deutschland halt. Ob unwillige Eigentümer da das priorisierte Ziel von Reformen sein sollten, sei mal dahingestellt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Persi82, Nerdpatrol, McTheRipper und 2 andere
Ich bin einer der glücklichen bei dem VDSL 250 anliegt und sehe nicht, das jemals hier mitten in Berlin Glasfaser in der Region ausgebaut wird. Das würde alleine schon ein riesiges Verkehrschaos auslösen.
Ich hoffe nur das die Regelung für diejenigen was nützt, die nicht unbedingt in den Ballungsgebieten wohnen und auf den Ausbau angwiesen sind.
Daher ist der Beschluss durchaus erstmal positiv.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: areiland und aragorn92
Grundsätzlich gut. Kupfer funktioniert hier für mich zwar noch gut und ist ausreichend schnell. Aber der Vermieter hat sich dem Anschluss des Objekts ans Glasfasernetz verweigert. Dass er das jetzt nicht mehr so bis zur Unendlichkeit durchziehen kann, freut mich.

Aber D findet Mittel und Wege, auch diese Reform zu verwässern, im Verwaltungswust, in Unklarheiten, Verzögerungen, Klagen, dem realen Irrsinn und anderen Kapriolen untergehen zu lassen.

Bei der Modernisierung und Digitalisierung steht sich unser Land vor allem selbst im Weg, da alles maximal kompliziert und umständlich passieren muss. Sonst wären wir nicht D.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: User007, Wallwatcher und Blackvoodoo
bei uns im Kreis Karlsruhe wurde alles trotz schon angefangenem Ausbau wieder abgeblasen
keiner weiss ob überhaupt noch Glasfaser kommt
 
Das Problem ist hier, dass es immernoch den Providern obliegt, sich mit den Eigentümer auseinander zu setzen während der Mieter selbst machtlos ist.

Von mydealz gab's da neulich ein informatives Video zu, das auch auf die geplante Reform eingeht:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: fox40phil, fineline, .fF und 2 andere

Weniger Bürokratie und Marktregulierung​


Wenn sowas gesagt wird wirds am Ende oft das absolute Gegenteil und die Bürokratie wächst ins unermessliche ....

Provider-Verbände warnen vor Glasfaser-Bremse​


Genau diese Zugangsregeln zu den Glasfasernetzen sind die Teile der Reform, die Provider-Verbände kritisieren. Der Vorwurf ist, dass vor allem die Deutsche Telekom als marktbeherrschendes Unternehmen profitiert. „Die vorgesehenen Regelungen über den Zugang zu Glasfasernetzen und zur Ausweitung des Inhouse-Zugangs treffen genau die Unternehmen, die seit Jahren am stärksten in den Glasfaserausbau investieren“, sagt Sven Knapp, Mitglied der Geschäftsleitung beim Breko, in einer Stellungnahme. Statt rechtlicher Vorgaben setzt der Breko auf Open-Access-Modelle, die ohnehin eher Realität des deutschen Glasfasermarktes entsprechen.

Immer wenn ich diesen Verband lese, bekomme ich Wutpickel.

Viele den diesen Mitgliedern bauen selbst entweder gar nicht oder nur mit 100 % Förderung aus und sahnen dann ab. Investitionen und Längerfristige Refinanzierung werden gescheut wie die Pest.

Auch bei DSL jammert dieser Verband schon die ganze Zeit, das die Nutzungsentgelte auf dem Telekom Leitungen ja viel zu hoch sein etc etc. Am liebsten würden die den Zugang dann gratis haben. während die Telekom dann die Wartungs- und Betriebskosten vollkommen trägt.

Und das einige von den Mitgliedern ein sehr merkwürdiges Verständnis von "Service am Kunden" haben, davon fangen wir mal lieber gar nicht an.

Vorschlag an Breko: tut euch doch mal zusammen und Baut mal OHNE Förderung durch Stadt und Staat aus, dann gehts vielleicht schneller und die Telekom verliert an "Einfluss"
Und vorallem ... bietet mal ortentliche Tarife an und nicht nur welche der Marke Hochpreispolitik.
60 - 80 € für eine 600 Mbit/s Downstream, 100 Mbit/s Upstream Leitung ohne Telefonflat in Fest und Mobilfunk Netz sind nunmal keine Kundenmagneten !!!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: fox40phil, Persi82, Darklordx und 6 andere
Jeglicher Versorger (Gas, Wasser, Schei..., Strom) bringt sein Medium nur bis in den Hausanschlussraum. Alles danach, also die komplette Strecke im Haus, ist die Aufgabe der Eigentümer.

Sollte beim Internet einfach genauso sein. Es ist nicht die Aufgabe der Netzbetreiber die Immobilien zu modernisieren. Muss der Eigentümer halt entsprechende Fachfirmen beauftragen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: fox40phil, Hovac, SirSinclair und eine weitere Person
Profiteure des neuen Rechts sollen Mieter sein. Der Widerstand, den Gebäudeeigentümer gegen Glasfaseranschlüsse leisten können, wird so erschwert.

Ist eigentlich klar, wer die Rechnung in erster Instanz für diesen Glasfaserausbau Inhouse tragen soll?

Vermieter? Staat? Provider?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Col. Jessep, blastinMot und S@uDepp
Scirca schrieb:
Ein Beitrag über Glasfaser und das erste Bild ist ein Kupfer Switch, genau mein Humor. 😂👍
joa, gigabit scheint der neue standard zu sein... wie im TV, seit 20 jahren full hd das non plus ultra xD
naja, ich überlege mir meine 10gbit auf 25gbit zu erhöhen, zum selben preis
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Holzkopf und Cool Master
Na hallelujah. Endlich mal eine sinnvolle Regelung unserer aktuellen Regierung. Damit gehören die Stückelausbauten durch Altersstarrsinn oder Technologiefeindlichkeit von Vermietern/Eigentümern hoffentlich bald der Vergangenheit an. Gibt -zig Berichte von Nutzern hier im Forum, bei denen sich der Vermieter quergestellt hat, obwohl ein Anbieter Glas ins Haus bzw. in die Wohnungen bringen wollte.

Yakomo schrieb:
Jeglicher Versorger (Gas, Wasser, Schei..., Strom) bringt sein Medium nur bis in den Hausanschlussraum. Alles danach, also die komplette Strecke im Haus, ist die Aufgabe der Eigentümer.

Wenn die Eigentümer dem ganzen auch nachkommen würde, wäre das alles kein Problem. Die scheuen aber häufig den Aufwand, obwohl es eine Immobilie aufwertet. Übrig bleiben die Mieter, die dann in die Röhre schauen. Die Reform wurde nicht deshalb auf den Weg gebracht, weil die Eigentümer so gern und häufig die NE4-Verkabelung übernehmen, sondern weil das Gegenteil der Fall ist.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: fox40phil, ds.d3nni, knoxxi und 3 andere
Ich kann berichten, dass es auch als Eigentümer in einem MFH kein Selbstläufer ist, die Verlegung im Haus eine Herausforderung darstellt.

In Mehrfamilienhäusern gibt es viele Auflagen (bspw. Brandschutz, Haftung, etc.). Dort ist es schwer oder nicht möglich, Glasfaser im Nachhinein in die Wohnung zu ziehen. Die Kosten explodieren schnell (>10k€). Wir hatten den Fall, dass die Kabel über den Steigschacht unter dem Estrich in den Dachgeschossen enden, heißt das ist im Nachhinein eigentlich nicht mehr möglich.

Mit Glück liegen brauchbare Pläne vor / und oder die Gewerke welche am Haus tätig waren gibt es noch. Zudem kann ein Eigentümer im MFH nicht alleine entscheiden. Teilweise muss sich lediglich einer quer stellen, noch gibt es eine verlässliche Kommunikation zwischen Provider, Stadt, Subunternehmen (bei dem zumeist keiner deutsch oder englisch spricht), Eigentümerverwaltung und Eigentümer / Mieter.

Am Besten man schaut gemeinsam nach einer Lösung und schiebt den Ball nicht immer nur weiter.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: aragorn92 und Sebbi
@DeusoftheWired Und dennoch ist es deren Aufgabe und deren Zeit und Geld das dort zum Einsatz kommen muss.

Nicht immer groß auf die Netzbetriber schimpfen, wenn man es im Kleinen schon nicht gebacken bekommt. Hinterher dann am Besten noch mit der zugegebenermaßen vermutlich teils schlechten Umsetzung im Treppenhaus unzufrieden sein.

Viele bekämen es vermutlich auch gar nicht erst gebacken, eine Firma an Land zu ziehen, die denen dann die NE4 baut. Der dann hinterherlaufen, sollte irgendwas nicht passen, wäre ja auch die Aufgabe der Eigentümer. Ist nicht immer so einfach wie man sich das alles vorstellt. Verantwortung und Pflichten auslagern geht dafür relativ einfach.

Ich finde viele Eigentümer machen es sich da einfach zu leicht. Heißt ja nicht umsonst Eigentum verpflichtet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Yakomo schrieb:
ch finde viele Eigentümer machen es sich da einfach zu leicht. Heißt ja nicht umsonst Eigentum verpflichtet
Ja, aber da diese an vielen Tellen geschröpft werden, bleibt nicht mehr viel übrig.
 
Wie ist denn die Lage, wenn in dem Gebäude bereits eine strukturierte Verkabelung in Form von CAT6A/CAT7/CAT7A liegt, also jede Wohneinheit vom Keller aus bereits mit einer Verkabelung erschlossen ist, die Ethernet mit 10 Gbit/s über Standardkomponenten ermöglicht?

Wird das berücksichtigt oder überbaut?
 
Wie oft kamen diese Äußerungen schon?. Wo kein Wille ist auch kein Weg^^ Was diese Regierung alles ändern will, nicht zufassen. Ich sage nur Kampfflugzeugdeal zwischen F und D beendet. Und nun wird uns das als neue Chance(Merz) für D verkauft :)
 
Yakomo schrieb:
Und dennoch ist es deren Aufgabe und deren Zeit und Geld das dort zum Einsatz kommen muss.

Daß es deren Aufgabe ist, ist ja schön. Die Reform ist deshalb auf den Weg gebracht worden, weil zu viele genau dieser Aufgabe nicht ausreichend nachgekommen sind. Bei diesen schwarzen Schafen dürfen sich die vernünftigen Eigentümer nun bedanken.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: User007
Zurück
Oben