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News 13-Punkte-Schutzkonzept vorgelegt: Deutscher Ethikrat spricht sich gegen Social-Media-Verbot aus

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mischaef

Kassettenkind
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"Pauschale Verbote keine Lösung"
Naja bei Rauschgift gehts theoretisch auch...

Aber ja, ein sehr schwieriges Thema, man hat es übersehen und die Eltern sind teilweise ignorant. Es ist so eklatant offensichtlich in vielen Bereichen wie viel Schaden Social Media(Sucht) bzw. die Botschaften/Propaganda daraus entstanden sind und weiter entstehen.
 
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Konzepte mit 13 (dreizehn) Punkten sind leider der Bevökerung nicht vermittelbar, dann lieber ein einfaches populistisches Verbot, damit der Stammtisch applaudiert. Die Betroffenen können ja eh (noch) nicht wählen. Und dass so ein Verbot nirgendwo auf der Welt erfolgreich war, ist auch egal.
 
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Was für ein Schwachsinn.
Sorry, das ist wieder ein typisches deutsche Lösung ohne Sinn.

Ich bin mir sicher das es 12-14 jährige Jugendliche gibt die sich nicht ans Alkoholverbot halten.
Trotzdem befürworten wir alle doch das Alkoholverbot und das die Händler die verbote durch setzen!

Wie viele Grundschullehrer sehen was Smartphones/Tablets für Auswirkungen bereits haben?

Die Gerichtsprozesse in den usa gegen Meta haben doch deren internen Studien ans Licht gebracht, die belegen wie schädlich sich insta für Teenager auswirkt und das Meta das auch weiß!

Kommt keiner auf die Idee mal Herrn Zuckerberg zu fragen, wie viel Stunden insta pro Tag seine Kinder konsumieren dürfen?
So wie ich das mal in der NYT las bekommen seine Kinder in der eigenen „Schule“ 1:1 Unterricht.

Insta/ Social Media und 4 std. Bildschirmzeit ist für die unteren 60-70 % der Bevölkerung.
Die Leute die die schlechten Sachen konzipieren (egal ob big techs oder Nahrungsmittelindustrie) beschützen ihre eigene Kinder davor bzw. Konsumieren ihre eigenen Produkte nicht.

Darüber sollte man mal nachdenken.

Und Erziehung ist nun mal bei manchen Themen ganz sicher keine Demokratie.
Hausaufgaben, Zimmer aufräumen, Bett Zeit.
Und auch TV gucken und Zeit am Tablett. 🥳
 
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Ich habe dieses Verbot von vornherein für nicht sinnvoll gehalten. Vor allem nicht bis 16 Jahren. Bis 12 wäre noch ok aber mehr nicht.

Auch Jugendliche sind mündige Menschen und haben Bedürfnisse/Wünsche/Gefühle auf exakt gleichem Maße wie ein Erwachsener. Man sollte aufhören, ihnen diese abzusprechen.

Just my two Cents als jemand der vor nicht allzu langer Zeit auch noch Jugendlicher war.
 
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Ich hoffe der Ethikrat hat keinen großen Einfluss. Social Media macht bei den Menschen mehr kaputt, als dass es hilft. Toxische Verhalten, narzisstische Ausbildungen, Selbstzweifel, gefährliches Vergleichen, etc sind nur eine Folge dessen. Den Ausmaß kann man gar nicht wissenschaftlich Festhalten, die Dunkelziffern sind enorm.
 
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Pipmatz schrieb:
Ich bin mir sicher das es 12-14 jährige Jugendliche gibt die sich nicht ans Alkoholverbot halten.
Trotzdem befürworten wir alle doch das Alkoholverbot und das die Händler die verbote durch setzen!
Problem ist, dass du so ein Verbot im digitalen Raum nicht wirksam umsetzen kannst. Man muss nicht technikaffin sein um sich die nächstbeste shady VPN App zu installieren und damit die Sperre zu umgehen. Dann hast du im Endeffekt nur den Nachteil gewonnen, dass das Thema tabu ist und erst recht keine Aufklärung gegenüber den Jugendlichen stattfindet was die Funktionsweise und Gefahren solcher Plattformen angeht.
 
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BAR86 schrieb:
"Pauschale Verbote keine Lösung"
Naja bei Rauschgift gehts theoretisch auch...

Wie du selbst sagst theoretisch.

Bei anderem Themen müssen die Kinder/Jugendlichen auch auf die Realität vorbereitet werden, ist hier nicht anders.
Das ist alles andere als leicht und mit Arbeit verbunden.
 
Also 13 Punkte für ein Hallelujah..

Sorry, aber die Punkte sind Wunschdenken und damit absolut nutzlos. Ich stelle mir das gerade im Straßenverkehr vor. Man nehme alle Schilder etc. weg und sage, dass ab sofort gewissenhaft gefahren wird. Das wäre ja ein Spaß..
 
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Pipmatz schrieb:
Die Gerichtsprozesse in den usa gegen Meta haben doch deren internen Studien ans Licht gebracht, die belegen wie schädlich sich insta für Teenager auswirkt und das Meta das auch weiß!


Dann sollte man auch genau da ansetzen und den Firmen solche Praktiken verbieten. Für mich sind FB und Insta inzwischen nur noch ein Müllhaufen geworden, weil man quasi in einer Blase drin ist. Anstatt ein Verbot für eine Altersgruppe zu fordern und quasi eine Zensur einzuführen, ist nicht der richtige Weg.

Auch sollte man Eltern mehr in die Pflicht nehmen. Was ihre Kinder so machen.
 
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Der Idealist in mir sagt: die Punkte sind richtig und wichtig.

Der Realist meint: ein Verbot bringt wahrscheinlich mehr.

Der Pragmatist denkt: wahrscheinlich braucht man beides in irgendeiner Art, damit es wirksam wird.

Nur: auf die Konzerne braucht man sich dabei wohl nicht verlassen. Die verzichten sicher nur unfreiwillig auf ihre Einnahmen...
 
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Schön dass die Gefahren im Design benannt wurden, aber mir fehlen da mehr Details wie man dagegen vorgehen möchte und wie effektiv man das jeweils einordnet dann.
Bekannt sind Algorithmen und Dark Patterns ja schon.
 
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Der deutsche Ethikrat heißt wohl Ethikrat, weil er in Sachen Ethik nur rät – und damit regelmäßig daneben liegt.

"Wo kämen wir denn auch hin, wenn wir die Jugend aus der verdummenden Dauerberieselung verlieren?" :evillol:
 
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Hab nich vor einigen Jahren von FB und Instagram verabschiedet. Vermisse nichts, einzig ein Zeitfresser. Selbstdisziplin ist notwendig, Verbote bringen nichts.
 
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BAR86 schrieb:
"Pauschale Verbote keine Lösung"
Naja bei Rauschgift gehts theoretisch auch...
Man merkt ja, wie gut so ein Rauschgiftverbot ohne Präventionskonzepte funktioniert. :)
 
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So jetzt mischen noch ein paar andere Akteure mit und geben ihre Einschätzung ab und dann kommt am Ende so eine schwachsinniger Kompromiss-Lösung bei raus. Zum Beispiel eine Social-Media Verbotszone von 20-6 Uhr. 🙈
 
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Sorry wenn ich das hier so drastisch sage, aber mit den 13 Punkten kann man sich den Hintern abwischen. Das einzige was helfen würde. Wäre endlich mal den gesetzlichen Rahmen auszuschöpfen. Und den Konzernen hinter den (A)Sozialen Medien mit dem Vorschlaghammer auf die Finger zu Klopfen, bis es wehtut.

Syntax_41 schrieb:
Auch sollte man Eltern mehr in die Pflicht nehmen. Was ihre Kinder so machen.
Die Eltern sind doch oft überfordert technische Maßnahmen umzusetzen. Und darauf läuft es zum großen Teil hinaus.
Außerdem gibt es genug Eltern die selber wie Zombies vor Insta oder Facebook hocken. Oder kein Bewusstsein dafür haben wie schädlich diese Mediennutzung für ihr Kinder ist.
 
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Gsonz schrieb:
Bedürfnisse/Wünsche/Gefühle auf exakt gleichem Maße wie ein Erwachsener.
Klar, genau solche wie ein Alkoholiker?!

Hier werden nur künstliche Bedürfnisse generiert und befriedigt, sonst nichts.
 
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Der deutsche Ethikrat ist wie immer zu feige, sich tatsächlich mal zu entscheiden und die Verantwortung zu übernehmen für die er eingesetzt und auch bezahlt wird. Statt dessen schiebt er die Verantwortung sogar teilweise auf die, für deren Schutz er sich einsetzen sollte... Ein Kasperverein von moralischen Groß***, der von allen Geld nimmt und dafür niemandem wirklich ans Bein pinkelt... Der deutsche Ethikrat - das i-Tüpfelchen auf Wörtern wie Kommission oder Arbeitskreis 🤣 In früheren Zeiten nannte man sowas Orakel.
 
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