wagga schrieb:
Ich habe den Trend nie mitgemacht.
Dafür braucht man aber auch ein starkes Ego, welches nicht jeder (egal ob jung oder alt) besitzt.
Zu der "Untersuchung":
Das ist ein vielschichtiges und gewachsenes "Problem". Leider in Richtung Sucht. Und da man es bei "den Alten" übersehen hat und somit von denen wenig bis gar keine Unterstützung erhoffen kann (vielleicht mal.ein zustimmendes Nicken, daß ANDERE das Problem haben) wird ein Verbot nicht viel bringen außer eine erhöhte Bereitschaft, dieses zu umgehen. Wieviele Kinder nutzen bereits Whatsapp obwohl es in der EU erst ab 13 (mit Zustimmung der Eltern) genutzt werden darf?
Schwer, dies zu lösen. Was aber sicher ein Fakt ist: da das Smartphone bzw. der Medienkonsum wie eine Droge genossen wird, wirkt sich dieser auch auf die Entspannungsphasen aus. Ebenso, wenn es "entzogen" wird, daß es Symptome eines Entzuges gibt, aber auch dessen Nebenwirkungen.
Wir haben hier in Österreich vor ein paar Jahren mit der Digitalisierung der Schulen begonnen und Kinder aber der 5. Schulstufe (also Mittelschule oder Gymnasium) erhalten einen Laptop/Tablet. Die digital "gebildste" Lehrerschaft empfiehlt Kindern Lernprogramme welche Werbung zu Browsergames enthalten. Und dafür muß man sich klarerweise anmelden. Beispiel von diesem Wochenende bei meiner Großen: Sie hat ein solches Browsergame vor einer oder zwei Wochen entdeckt und sich angemeldet mit Mailadresse, welche sie von der Schule hat. Alles noch kein Problem. Aber jetzt gehts zur Sicherheit: statt ein neues Passwort zu verwenden, nimmt sie das zu Schulbeginn ausgearbeitete sichere Passwort (viele.Steleln, groß/klein, Sonderzeichen, mit Eselsbrücke zu merken). Das habens nicht gelernt, daß man nicht überall dasselbe Passwort nehmen soll.
Zur Krönung: Ende Mai gab es in der Schule für die Eltern einen Infoabend zum Thema.Internetsicherheit. Wo die Kinder eigentlich schon ein Jahr wild unterwegs sind.