eBook Reader für Fachbücher

User38

Lt. Junior Grade
Registriert
Aug. 2024
Beiträge
503
Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach einem eBook Reader, hauptsächlich für Fachbücher. Im Moment lese ich die eBooks meistens im PDF Format auf einem Samsung Galaxy Tab oder direkt am Notebook oder PC. Grundsätzlich bin ich mit diesen Lösungen zufrieden, nur finde ich das reine lesen auf Dauer damit sehr anstrengend und würde gerne mal einen "externen" oder reinen eBook Reader dafür testen.

Hat hier wer Erfahrung mit einem eBook Reader? Ich selbst kenne nur den Kindle Paperwhite von meiner Frau aber den finde ich dafür zu klein, kann gerne etwas größer sein und sollte gut mit der Darstellung von Screenshots klarkommen.

Gruß
User38
 
Meine Erfahrungen mit PDFs auf eBook-Readern waren bisher schauderhaft, sind aber auch schon ein wenig her. Die waren auf einem Remarkable 2, Epos tolino (8 Zoll) und einem alten Kindle. Das Umblättern dauert so lange, dass ich mir fast wieder das Rauchen angewöhnt hätte. Zur Zeit mangelt es bei mir an Bedarf und Geld. Aber wenn ich mal wieder Versuche in diese Richtung machen würde, dann eher in Richtung e-ink-Tablets.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: nutrix
PDFs sind das eine, die Darstellung von farbigen Abbildungen wie Screenshots das andere. Die farbigen Lösungen sind von der Bildqualität schlechter und gleichzeitig auf 4096 relativ blasse Farben beschränkt. Müsste man ausprobieren, aber ich weiß nicht, ob das wirklich gut funktioniert.

Wenn schwarz/weiß reicht, dann würde ich am ehesten mal bei Boox schauen. Die nutzen Android und sind entsprechend flexibel was Formate und Reader angeht sodass man die passende Software für PDFs sich raussuchen kann.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: herrStreusalz, nutrix und User38
Ich verwende einen PocketBook InkPad 4 mit 7,8". Zwar habe ich bisher nur ein PDF darauf gelesen, ansonsten immer nur epub, das war aber völlig problemlos. Pocketbook hat meines Wissens die beste PDF Unterstützung unter den eBook Readern am Markt. Es gibt Funktionen wie Spaltenmodus, Textumbruch, Ränder beschneiden, usw.
Test auf CB
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: User38
Im Prinzip könnte ich auch die Fachbücher als EPUP beziehen wenn generell die Unterstützung dafür besser ist.
 
Selbst dann funktioniert das nur bedingt. die großen Inkpads von Pocketbook wären ein Versuch wert. Ansonsten bleib bei Tablets.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: User38 und nutrix
Ich hab mehrere Tablets hier (Ipad, Surface, Galaxy Tab) und eBook Reader (Koodo und Tolino). Meine Frau liest mit den eBook Readern, ich lese nur über Tablet. Der Seitenwechsel ist flutschiger, das Bild gerade mit Farben deutlich besser, ich mag eher Tablet als eBook Reader, zudem Tablet auch in den Größen von 8-12,9" flexibler ist.
 
nutrix schrieb:
Der Seitenwechsel ist flutschiger, das Bild gerade mit Farben deutlich besser, ich mag eher Tablet als eBook Reader.
Welche App benutzt du für das Lesen?
 
Beim Galaxy Tab habe ich aktuell ReadEra Premium drauf, und ich dimme die Helligkeit deutlich runter, wenn ich lange lese, oder wechsle, je nach Stimmung, auch mal in den Schwarz-weiss Modus (schwarzer Hintergrund mit weisser Schrift). Bei Farbe (Comics) mache ich es etwas heller am Tage, aber in der Nacht gehe ich hier auch deutlich runter.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: User38
@nutrix Vielen Dank für den Tipp! ReadEra werde ich mal testen, vielleicht habe ich einfach bis jetzt noch nicht die richtige App fürs Lesen gefunden ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: nutrix
Ich lese alles, auch neben Büchern eben Zeitschriften und Comics, und das macht sich farblich einfach besser. Gerade unterwegs mag ich ja nicht immer alles rumschleppen, und als Abonnent bekommst Du ja auch bei einigen Zugriff auf die PDFs.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: User38
Habe selbst das Pocket Book Verse Pro Color.

Die Farbdarstellung ist schon begrenzt (4000 Farben) aber O. K.
Fotoqualität darfst Du nicht erwarten - aber für Schemata, Diagramme & Co ist es mehr als ausreichend.

Die Frage ist in der Tat eher nach den gewünschten Formaten.
Eine 15 cm-Bildschirm-Diganonale wird weder Tageszeitschriften noch Magazine adäquat darstellen können.
Daher beherrscht das Gerät dieses auch nicht.

Bei pdf kommt es halt auch darauf an, in welchem Format diese vorliegt.
 
Es haengt vielleicht ein bisschen davon ab, wie du die Buecher benutzt.
Spaetestens wenn du viel hin- und herblaetterst, ob nun zwischen Seiten oder Kapiteln, oder auch mal ins Inhaltsverzeichnis oder die Stichwortliste, dann sind E-Ink Leser womoeglich nicht das richtige.

Denn das Blaettern dauert einfach. Da beisst die Maus keinen Faden ab, Blaettern erfordert eine Bedenksekunde. Beim Roman den man linear in einer konstanten Geschwindigkeit liest, nicht so das Problem. Da habe ich mir angewoehnt schon wenn ich mit der letzten Zeile angefangen habe auf das Display zu tippen :D Mein vorheriger Reader war noch langsamer, da habe ich das zwei oder drei Zeilen vor dem Ende gemacht.

EPUBs scheinen dann - zumindest beim Pocketbook - auch noch irgendein Problem beim Rueckwaertsblaettern mitzubringen, so dass das teilweise wesentlich langsamer ist als vorwaerts zu blaettern.

adfsrg schrieb:
Du darfst ja auch nicht [...] sagen.
Als ob man sich von irgendjemanden vorschreiben lassen muss (ausser vom Deutschlehrer :P), was man sagen darf. Ich lass mir auch meinen Schraubenzieher und Zollstock nicht verbieten.
Mal abgesehen davon, alles aus deiner Aufzaehlung sind gaengige Formulierungen. Und hilfreich fuer alle die nicht direkt wissen wofuer die Abkuerzung eigendlich steht.
 
adfsrg schrieb:
PDF Format darfst du nicht sagen Das ist ein redundantes Akronym. Du darfst ja auch nicht PIN Nummer, HTTP Protokoll, SPS Steuerung oder HIV Virus sagen.
Ich werde schon ständig Zuhause (Frau ist Lehrerin) korrigiert... dann lass mir zumindest in einem Online Forum meine Freiheit! ;) :cool_alt:
 
Ranayna schrieb:
Als ob man sich von irgendjemanden vorschreiben lassen muss (ausser vom Deutschlehrer :P), was man sagen darf.
So funktioniert Sprache nun mal.

Ranayna schrieb:
Mal abgesehen davon, alles aus deiner Aufzaehlung sind gaengige Formulierungen.
Nein, alles in meiner Aufzählung sind typische Beispiele für redundante Akronyme. Nichts davon kann man so sagen.
 
Ranayna schrieb:
Es haengt vielleicht ein bisschen davon ab, wie du die Buecher benutzt.
Spaetestens wenn du viel hin- und herblaetterst, ob nun zwischen Seiten oder Kapiteln, oder auch mal ins Inhaltsverzeichnis oder die Stichwortliste, dann sind E-Ink Leser womoeglich nicht das richtige.
...und für Randnotizen unschlagbar.
Für richtiges Arbeiten würde ich auch eher zu Papier greifen.
Ranayna schrieb:
Denn das Blaettern dauert einfach. Da beisst die Maus keinen Faden ab, Blaettern erfordert eine Bedenksekunde.
DAS kann man inzwischen nicht mehr so generell sagen.
Für meinen ollen 2013er Kindle Paperwhite gilt das in der Tat.
Für meinen aktuellen Pocket Book Vers Pro Color (4000 Farben) so überhaupt nicht. Da geht das Abseits von Fotodarstellung instant.

Man muss abwarten, wie die "Gallery 4" Panels performen werden, wenn sie denn mal verfügbar sind.
Die streben ja 50.000 Farben an.

Dennoch würde ich für richtiges Arbeiten mit einem Buch immer das Papier bevorzugen.
Der Reader dann eher als Ressource oder zur Textsuche nutzen.
Ranayna schrieb:
EPUBs scheinen dann - zumindest beim Pocketbook - auch noch irgendein Problem beim Rueckwaertsblaettern mitzubringen, so dass das teilweise wesentlich langsamer ist als vorwaerts zu blaettern.
Du machst mich gerade neugierig aufs Modell.

Noch ein kleiner Disclaimer:
Farbdisplays sind echt ein Gimmick - zu klein für Comics und Graphic Novels, die nicht speziell darauf vorbertiet sind. Genau so wie Tageszeitschriften und Magazine.

Deshalb geht z. B. eine Kritik auf Amazon in Bezug auf mein Gerät auch ins Leere, bei denen der Käufer genau das bemängelte - und das dies nicht behoben würde.
Hallo? Das ist ein 15 cm-Display!
 
mchawk777 schrieb:
Du machst mich gerade neugierig aufs Modell.
Pocketbook Inkpad X. Nicht mehr der juengste, aber auch kein Steinzeitmodell :D
Ich hatte davor ein Pocketbook 902, das war noch langsamer.

Nachtrag: Ich nutze das Inkpad ausschliesslich fuer Epub Romane.
PDFs (teils unsaubere Quellen und kein OCR) damals auf dem 902 waren aber ganz grausam. Das habe ich auf dem Inkpad tatsaechlich noch nicht ausprobiert. Wobei ich auch von einem modernen Reader nicht erwarten wuerde dass der damit klarkommt. Spaetestens wenn skaliert oder gescrollt werden muss duerfte das bei Bildern vorbei sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: mchawk777
Um was für Fachbücher handelt es sich denn? Textlastige lassen sich auch auf kleineren E-Ink-Geräte wie dem Viwoods AI Reader (s/w-Bilschirm) gut lesen, wenn sie als epub vorliegen oder sich ein PDF gut "reflow(en)" läßt.
Das Problem sind Graphiken, je komplexer und farbiger, desto schlechter erkenne ich da was auf dem s/w-e-ink-Bildschirm.
Als Readerapps unter Android nutze ich Librera und KOReader. Das epub-Format ist aber immer besser als PDF zum Lesen auf Mobilgeräten, die nicht gerade einen Bildschirm ab mindestens 13 Zoll haben, da man mit der passenden Leseapp epub viel besser an seine Bedürfnisse anpassen kann als ein PDF.

Für Fachbücher, bei denen farbige Abbildungen wichtig sind, um den Inhalt verstehen zu können, würde ich gar kein E-Ink empfehlen. Ich habe das TUC von Boox, die Farben sind eher enttäuschend. So viel hat sich mit der Farbdarstellung mit neueren Gerätegenerationen, was man so an Videos im Internet sieht, seitdem leider nicht geändert.
Zudem sind E-ink-Bildschirme fragiler als normale LCDs und das Internet ist voll von Fällen, in denen leichter Druck den E-Ink-Bildschirm beschädigte, falls es sich nicht sogar um mangelhafte Qualitätskontrolle der Hersteller handelt. Manche im Internet schwören, sie hätten keinerlei Druck auf das Gerät ausgeübt und der Bildschirm ist trotzdem kaputt gegangen. Das läßt sich, wie immer bei sowas, natürlich nicht nachprüfen.

Für Farbe würde ich ein NXTPAPER-Tablet von TCL empfehlen. Das NXTPAPER 11 Plus gibt's relativ günstig. Nachteil: der Prozessor ist etwas mau, zum Lesen von epubs und PDFs ist das aber kein Problem, und kein microSD-Kartenslot, dafür kann man aber einen Stylus nutzen (war bei mir mit Folio im Angebot letztes Jahr dabei). Der Vorteil ist der matte Bildschirm, der besser aussieht und weniger Restreflektionen hat, als Geräte, auf die ich eine matte Bildschirmfolie geklebt hatte. Als Gimmick gibt's auch noch die Option per Knopfdruck auf Pastelltöne oder s/w-Anzeige zu wechseln.
Es gibt auch noch eine 14"-Variante von TCL. Damit sollte man mit PDFs gar keine Probleme mehr haben. Ich habe aber das kleinere mit 11". Wenn ich die Anzeige bei PDFs vergrößere bzw. den Rand von der Leseapp entfernen lassen, geht's auch mit 11". 14" ist halt auch unhandlicher aufgrund der Größe.
 
Zuletzt bearbeitet: (Rechtschreibung)
  • Gefällt mir
Reaktionen: nutrix
Zurück
Oben