• Mitspieler gesucht? Du willst dich locker mit der Community austauschen? Schau gerne auf unserem ComputerBase Discord vorbei!

News Eine Dekade Monsterjagd: The Witcher 3 feiert heute seinen 10. Geburtstag

Wenn man überlegt, dass alleine das Entwicklungssystem um Items und Skills eigentlich recht mau ist und eigentlich fast alle, die es bis zum Ende durchgezogen haben dann doch komplett geflasht und traurig zurück bleiben, dann sieht man das einfach das Charakter- und Storydesign auswirken kann. Klar, die Grafik war damals auch ganz ordentlich, aber man wollte einfach wissen wie es weiterging, man wollte sich freuen und leiden mit dem kleinen Team, was sich gegen den Untergang stellt. Es war einfach großartig bis zum Ende, aber auch ich habe drei Anläufe gebraucht um in der Welt richtig anzukommen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Slainer und rentex
Tharan schrieb:
dann sieht man das einfach das Charakter- und Storydesign auswirken kann
Das Gameplay kann durchaus seine Schwachstellen haben, was am Ende aber immer motiviert, sind Story und Charaktere. Zünden die nicht, wirkt sich das wesentlich stärker negativ aus. Also zumindest bei mir.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Red Sun, Azeron, Bierliebhaber und 2 andere
Welt, Quests, Geschichten waren top aber das Inventar, Levelsystem und der Skilltree totaler Müll. Dazu lächerliche Probleme beim Balancing (Kröte) und der Fehler Yen viel zu spät in Spiel zu bringen.

Gothic 2 bleibt ungeschlagen. Tolle Kämpfe und gute Gegner bis zum Ende wo jeder Erfahrungspunkt zählt.

Btw: f* wo sind die 10 Jahre hin.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Red Sun, Ulukai und H@rlekin
Maviapril2 schrieb:
Witcher 3 ist mein absolutes Lieblingsspiel ;)
Na ja, der Hexer 3 ist zweifellos ein Meisterwerk. Bei mir gehört dieses
Spiel zumindest zu den 10 besten, die ich bis heute gespielt habe.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Blackland, Schwobaseggl und Maviapril2
Das erste Witcher Spiel hatte ich mir damals sogar vorbestellt und hatte es zu ca. 2/3 durch, bevor ich irgendwie das Interesse verlor. Es war sperrig, aber durch seine Spielwelt und Charaktere für manche Stunden wahnsinnig interessant.

In Witcher 2 bin ich nie weit gekommen, kurz nachdem man mit dem Schiff davonsegelt hab ich aufgehört. Ich kam mit der Steuerung nie klar.

Aufgrund dieser Erfahrungen hab ich sehr lange mit W3 gezögert, bis mir mein Kumpel anriet, es bitte einfach zu spielen. Und was soll ich sagen...
150 Stunden hab ich in W3 inkl. den beiden AddOns investiert. Ab und zu gab's mal ne Pause von ein paar Wochen und somit hat sich die Spielzeit gut hingezogen, aber ich fand fast jede Minute davon absolut unglaublich. Einzig das rumtuckern mit dem Boot rund um Skellige war mehr nervig und anstrengend. Der Rest? Da hat ein Höhepunkt den anderen gejagt.

Nie wieder hat mich ein Spiel mit seinen Charakteren so sehr mitgenommen. Geralt alleine ist so gut getroffen, wennauch leicht anders als in den Büchern. Aber sein trockener Humor und die Tatsache, dass er eigentlich ein gutes Herz hat, waren genug. Ich konnte auch nur wenige Quests "böse" abschliessen, weil ich immer nur das gute tun wollte. Aber wir wissen ja, in der Welt von Geralt gibt es kein schwarz und weiss.

Die Regie, die musikalische Untermalung, die Farbtöne. Das alles ergibt eine Stimmung die traumhaft schön, aber auch extrem düster und traurig sein kann. Das spiel schwankt zwischen humoristischen Einlagen und absolutem Schwermut. Die berühmte Red Baron Quest ist hier nur die Spitze des Eisberges.

Bei der Jagd nach Vampiren hab ich mich gegruselt, Suppe löffeln hat mich fertig gemacht, mir war bange vor dem Spukhaus oder dem Leuchtturm und bei Quests wie der Pfanne der alten Dame oder Trollololo hab ich herzlich gelacht.

Tja und dann.. dann gibt's auch so was:


Witcher 3 war für mich nicht nur ein Spiel, es war ein Erlebnis.
Ich hab bittere Tränen geweint als man Vesemir auf dem Scheiterhaufen dem Jenseits übergeben hat, weil ich nur wenige Wochen zuvor meinen eigenen Vater verloren hatte.

Leider aber hatte W3 auch einen sehr bitteren Nachgeschmack für mich, weil es nie wieder ein Spiel seither geschafft hat, die selbe Sogwirkung und Faszination zu entwickeln. Ich hab nie wieder so viel Zeit in ein Rollenspiel versenkt, weil ich den Zugang nicht fand und immer alles mit W3 verglich. Und das hat leider auch dazu geführt, dass ich selbst Jahre später keinen zweiten Durchlauf machen konnte, weil ich mich an so ziemlich alles irgendwie erinnern kann, und sei es nur ansatzweise. Und ich finde, es spielt sich heute nicht mehr ganz so gut wie damals.

Für mich bleibt Witcher 3 eines der besten Spiele die ich je erleben durfte.

Und hier noch meine 2 Hot-takes:
Hearts of Stone ist trotz geringerem Umfangs der bessere DLC, einfach aufgrund der Story. Unglaublich gut. Die Story in B&W war... lahm. Und das farbenfrohe Toussaint sagte mir weniger gut zu.

Und ausserdem: Team Triss. Immer.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Nihil Baxxter, Slainer, Veitograf und 7 andere
eins der besten spiele aller zeiten:)
weiß noch wie ich 2015 das game gesuchtet hatte:)
auch die beiden dlcs waren nicht von dieser welt. bei dem spiel stimmte einfach alles.

hoffe es kommt noch mal ein teil in dieser qualität.

grüße
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Blackland, Maviapril2 und Q990
Für mich eines der besten Videospiele aller Zeiten. Herzlichen Glückwunsch zum 10. Geburtstag.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Veitograf, Blackland, Maviapril2 und eine weitere Person
Fighter1993 schrieb:
Dann hast du ja nichtmal 1/3 des Spieös gespielt.
Gefühlt ging es mit der Baron Quest erst richtig los mit dem Hauptspiel und alles davor war Intro und Einführung der Welt. Je nach Spielweise hat man da schon 20h auf der Uhr, verständlich, dass viele Leute mit dieser langsamen Art der Erzählung nicht so gut zurecht kommen.

CR4NK schrieb:
Ging mir 2 mal genauso. Nur eine "kleine" Pandemie brachte mich dazu, beim 3. Anlauf dran zu bleiben.
Mir ebenfalls, 2 Anläufe abgebrochen, dann im Lockdown drangeblieben und komplett versunken. Aber wer hat in normalen Zeiten ein paar Wochen am Stück Zeit sich nur mit einem Spiel zu beschäftigen?

Botcruscher schrieb:
Fehler Yen viel zu spät in Spiel zu bringen.
Oh ja, ich hatte Velen und Novigrad inkl. Triss Storyline komplett durch, bevor ich zum ersten Mal nach Skelige gereist bin. Pi mal Daumen 60h Spielzeit würde ich raten. Musste dann auch noch mal einen alten Spielstand laden, weil ich den "Letzten Wunsch" verpasst habe.
 
Ich spiele Witcher 3 heute noch gerne, einfach ein sehr gutes und fesselndes Spiel mit geiler Story.

Für mich hat es außerdem die beste deutsche Syncro die ich je erlebt habe, ich kann mich super in die Charaktere hineinversetzen.

Auch die Sprüche passen immer wie die Faust aufs Auge und es ist einfach herrlich das keinerlei Blatt vor den Mund genommen wird, Schimpfwörter ohne Ende 😁
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Blackland
Mir fehlt bei der Umfrage:

"um Gottes Willen! ... 10 Jahre und nicht einmal durchgezockt :/"
 
Captain Mumpitz schrieb:
Hearts of Stone ist trotz geringerem Umfangs der bessere DLC, einfach aufgrund der Story. Unglaublich gut. Die Story in B&W war... lahm. Und das farbenfrohe Toussaint sagte mir weniger gut zu.
Och, ich finde beide DLCs haben ihre Reize, aber das ist halt wie immer
Geschmackssache. Ich mochte die kräftigen "Bonbonfarben" von Blood
and Wine z. B., und gegen eine Vampirstory hatte ich nichts einzuwänden.
Aber wie schon gesagt: Alles Geschmackssache.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Veitograf
The Witcher 3 ist das Spiel gewesen, bei dem mir entgueltig klar geworden ist: Moderne Open World ist nichts fuer mich.

Ich mag es nicht Dinge unerledigt zu lassen, bzw. Points of Interests nicht zu erkunden. Davon hatte Witcher 3 dann aber leider einfach viel zu viele. Und komplett links liegen lassen konnte man sie nicht, denn es gab ja Skillpunkte oder Mini-Quests bei einigen.

Als ich dann in Skellige angekommen war, nach ich weiss nicht mehr wievielen Stunden, und ich dann zwei Tage nur damit verbracht habe die Fragezeichen im Wasser abzuklappern, habe ich gemerkt, dass das nicht passt, habe das Spiel beendet, und seitdem tatsaechlich nicht wieder angepackt.

Dabei sage ich keinstenfalls das Witcher 3 ein schlechtes Spiel ist. Aber es passt nicht zu mir.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: MorbusGon
Ranayna schrieb:
ich dann zwei Tage nur damit verbracht habe die Fragezeichen im Wasser abzuklappern, habe ich gemerkt, dass das nicht passt
Der Drang hört irgendwann auf, auch wenn diese Art Sirenengesang bleibt 😅.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Blackland
Glorreiches Spiel. Nach dem Artikel bin ich wieder kurz davor ein neues Spiel auf dem Steam Deck zu starten.
Müsste dort ziemlich gut funktionieren
Damals zum start durch gespielt und nochmal mit beiden Expansions.
Muss mal schauen wie gut gog auf dem SD funktioniert
 
@kraut1328 funktioniert super auf dem Steamdeck, so super, dass ich es letztes Jahr darauf durchgezockt habe, obwohl ich vorher bereits zwei komplette playthroughs auf dem PC gemacht hatte.

habe die steam version gespielt, aber gog müsste auch machbar sein.
 
Witcher 3 ist echt ein tolles Spiel, das Kampfsystem zähle ich da jedoch nicht dazu. Das war mir viel zu einfach und langweilig.
 
Überdurchschnittlich gut ja, aber für mich jetzt nicht eines der besten Spiele aller Zeiten.

Das ist es mir einfach zu sehr das typische, westliche “Mittelalter/Dark Age Fantasy mit Magie“ Genre, das ich 2015 schon längst ausgelutscht fand und es schafft darin jetzt auch nichts neues. Dafür ist es aber, in dem was es macht, sehr gut.

Allerdings erinnere ich mich kaum noch an die Story, und ich habe nur noch Erinnerungen daran, dass mir die Passagen mit Ciri sehr viel mehr Spaß machten.
 
Der_Dicke82 schrieb:
Boah, ich bin echt gespalten! Als Leser und Fan der Bücher war es nicht immer einfach die Spiele zu akzeptieren.
Teil 1 und 2 habe ich gespielt und Teil 3 will ich auch noch spielen! Aber KoD KcD 1+2 war einfach viel mehr mein Ding.


Ich kenne leider bisher nur die Bände mit den Kurzgeschichten, aber finde das geht schon klar.

Es ist einfach das mit Abstand kompletteste Spiel der Reihe. Witcher 1 war insgesamt auch schon ein Meisterwerk, aber das Kampfsystem war nix und technisch war es eine absolute Katastrophe auf dem Niveau eines Bethesda-RPG oder Gothic. Aber alles andere war ein Meilenstein.
Witcher 2 war technisch definitiv ein Schritt in die richtige Richtung, dafür sind Story, Welt und Charaktere die mit Abstand schwächsten der Reihe. Und es hat Hardware zum Frühstück gefressen.
Witcher 3 war dann die Krönung. Technisch zum Release anders als die Vorgänger schon gut spielbar, Story, Charaktere und Atmosphäre mindestens so gut wie in Witcher 1, dafür aber das bessere Kampfsystem und die grandiose offene Welt.

Für mich haben CDPR mit Witcher 3 dann ihren Weg gefunden und dann mit CP2077 so weitergemacht. Beides Meisterwerke und mir würde es wirklich schwer fallen einen Favoriten zu wählen. Witcher 3 hat die krasseren Highlights, CP2077 ist dafür mMn besser erzählt und hält sein Niveau durchgehend, während Witcher 3 auch mal Momente hat die nicht ganz so grandios sind.

In jedem Fall ist die Formel "tolle Charaktere, Story, Atmosphäre und Immersion und dafür vielleicht keine ganz so interaktive offene Welt wie bei Rockstar" genau mein Ding und ich freue mich auf die nächsten Spiele von CDPR.

Wenn ich Spiele für die einsame Insel aussuchen müsste wäre meine Wahl wohl davon abhängig ob ich Internet hätte oder nicht, aber wenn nicht würde ich ausschließlich Spiele von CDPR und Larian mitnehmen. Mehr braucht man nicht.


E1M1:Hangar schrieb:
Ich schaffe es bei dem Game nie über 10h raus. Bis nach Novigrad und dann war es das.


Naja, bei einem storylastigen Spiel entfaltet sich die Faszination eben nicht in einem Speedrun. :D

Bei mir ist es komplett umgekehrt. Bei Witcher 3 (und auch CP2077) wieder einzusteigen ist wie nach Hause zu kommen, weil die Kämpfe vielleicht nicht besonders tief und komplex, aber dafür enorm intuitiv sind. Bei KC:D dagegen bin ich nach kurzer Zeit wirklich völlig raus. Die Steuerung macht da für mich sehr viel aus.
Und auch sonst
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Maviapril2
Zurück
Oben