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News Für Switch 2: Mario Kart World erhält eine Open World wie Forza Horizon

Liatama schrieb:
Was bei der ganzen 90 Euro Geschichte ebenfalls vergessen wird, ein Großteil wird hier auf das Bundle setzen und sehr günstige 40 Euro für den Titel bezahlen.
Cool, also die nächsten 8 Jahre nur so ~40 Bundles kaufen um die grossen Nintendo Games für 40€ zu kriegen, als KeyCard am besten. Geil! -.-
 
Abrexxes schrieb:
Das sind aber nicht die Leute die Hardware oder Software erfolgreich machen. Was Konsolen angeht, das Gesamtkonzept muss stimmen, sonst kauft nicht die breite Masse, sondern nur ein eingefleischter Teil und das reicht nicht.
Mein Beispiel bezog sich auf den Beitrag eines Users, welcher hinterfragte, ob das Spiel "Mario Kart World" für sich alleine stehend ausreicht, um sich die Hardware "Switch 2" für knapp 500€ anzuschaffen. Ich sage: im PC-Sektor ist dies seit Jahren für sehr viele Menschen völlig normal - von daher ist der Kauf von 500€ Konsolenhardware für ein einziges Spiel jetzt nicht ganz so abwegig, wie man es vielleicht vermuten würde.

Auch im Konsolensektor ist der Kauf einer teuren Konsole für eine Hand voll Spiele übrigens relativ normal: insbesondere die PS4 wurde zu hunderttausenden nur aufgrund von Fortnite, Call of Duty und/oder Fifa gekauft.

Im zweiten Teil meines Textes gehe ich dann aber natürlich darauf ein, dass man sich die Switch 2 in der Regel nicht für ein einziges Spiel, sondern in Erwartung auf weitere Spiele kauft. Gerade Nintendo enttäuscht hier in aller Regel nicht und man weiß anhand der Firmengeschichte ja auch ziemlich gut, was Software-seitig auf einen zukommt, sodass sich die teure Hardware weiter legitimieren wird. Alleine im Veröffentlichungszeitraum der Konsole sind für viele Gamer 3 Spiele gesetzt: Mario Kart World, Metroid 4 sowie das neue Donkey Kong.

Zum Spielepreis habe ich es ja schon geschrieben: gegenüber den späten 90ern bzw. frühen 00ern wirken die 90€ immer noch vergleichsweise gut, wobei ich es nicht schönreden will, dass insbesondere für junge Familien die Preise heftig sind. Aber dann kann man ohnehin diskutieren, inwiefern Nintendo die "Familie" überhaupt noch als Zielgruppe hat, oder es eher auf die weitaus besser betuchten "Millenials" abgesehen hat. Bei Lego funktionierte der Zielgruppenwechsel ja auch super: weg von Kindern, hin zur Generation 30+ und die Preise innerhalb von 10 Jahren de facto verdoppeln.
 
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Abrexxes schrieb:
Cool, also die nächsten 8 Jahre nur so ~40 Bundles kaufen um die grossen Nintendo Games für 40€ zu kriegen, als KeyCard am besten. Geil! -.-
Es ging eben im speziellen um Mario Kart World und dem Preis, den die Meisten im ersten Halbjahr dafür zahlen werden. Aber wie gesagt, ich halt 80-90 Euro auch nicht für zu teuer.
 
just_fre@kin schrieb:
Aber dann kann man ohnehin diskutieren, inwiefern Nintendo die "Familie" überhaupt noch als Zielgruppe hat,
Wow Danke, das habe ich bislang gar nicht in Betracht gezogen. Vieles deutet tatsächlich darauf hin, dass Nintendo primär die "Millennials" anspricht. Nicht nur die Preise für Hardware, Games und Zubehör sprechen dafür, sondern zB. auch der Fokus auf die Hardware der S2, wenn man Nintendos Marketing der S1 dagegen hält. Außerdem hält Nintendo wenig von diesen elenden kostenlosen Service-Games, mit denen Gen Z aufgewachsen sind und ich hingegen links liegen lasse.

So gesehen teile ich deine Einschätzung.
 
Ihr jammert über die Preise. Ich kaufe die Switch 2 für meine Tochter, und die bekommt im Monat 100€ Taschengeld. Als pro Monat ein Spiel. Aber ich verbiete ihr, so viele Spiele im Jahr zu kaufen. Höchstens 4 Spiele. Wenn sie mehr will, muss sie wieder eins verkaufen.


Ihr Hardcore Zocker hier im Forum seid ja realitätsfern. Als ob eine durchschnittliche Familie 20 Spiele im Jahr kaufen würde....
 
AbDeHi schrieb:
Super Mario Kart hat Mitte der 90er etwa 120DM gekostet. Das wären heute inflationsbereinigt über 100€. Der Preis von 80/90€ geht nicht nur absolut in Ordnung, er ist im Grunde genommen sogar noch zu niedrig. Es gibt wenige Produkte, die in den letzten 30 Jahren so preisstabil waren, wie Videospiele.
Den erhöhten Preis zu rechtfertigen halte ich für äußerst fraglich,
da man damals viel weniger Abnehmer hatte als heute.
 
@Schildbrecher Dafür lagen die Entwicklungskosten für ein AAA-SNES-Spiel damals auch nur bei maximal 300.000 Dollar. Bei heutigen AAA-Games liegen sie mittlerweile bei über 100.000.000 Dollar (Read Dead Redemption 2: 500 Mio.).

Und so wenige Abnehmer gab es damals auch nicht: allein das SNES hat sich über 49 Mio. Mal verkauft. Microsoft müsste nach aktuellem Stand noch 20 Mio. Xbox Series S/X zusätzlich verkaufen, um das zu knacken...
 
ovanix schrieb:
High End Racer wie Gran Turismo oder Forza rechtfertigen solche Preise, weil Teams monatelang an detaillierten Autos arbeiten. Bei Mario Kart World frage ich mich, was das rechtfertigt.
Also ich hab Mario Kart auf der Switch über 200 Stunden gedaddelt. Gran Turismo auf der PS5 hab ich laut Konsole nach 32 Stunden nicht mehr angefasst. Da weiß ich doch, welches Spiel sich für mich persönlich mehr gelohnt hat.

Wie viel Arbeit der Entwickler da reingesteckt hat, das ist mir herzlich egal. Für mich ergibt sich der Wert eines Spiels einzig und allein aus dem Faktor Spielspaß. Sogar die Grafik ist mir da egal. Es ist am Ende also immer eine sehr subjektive Angelegenheit und der Wert eines Spiels lässt sich nicht allgemeingültig wie bei einem Pfund Hack bemessen, möchte ich meinen.
 
just_fre@kin schrieb:
Auch im Konsolensektor ist der Kauf einer teuren Konsole für eine Hand voll Spiele übrigens relativ normal: insbesondere die PS4 wurde zu hunderttausenden nur aufgrund von Fortnite, Call of Duty und/oder Fifa gekauft.

Zum Spielepreis habe ich es ja schon geschrieben: gegenüber den späten 90ern bzw. frühen 00ern wirken die 90€ immer noch vergleichsweise gut, wobei ich es nicht schönreden will, dass insbesondere für junge Familien die Preise heftig sind. Aber dann kann man ohnehin diskutieren, inwiefern Nintendo die "Familie" überhaupt noch als Zielgruppe hat, oder es eher auf die weitaus besser betuchten "Millenials" abgesehen hat. Bei Lego funktionierte der Zielgruppenwechsel ja auch super: weg von Kindern, hin zur Generation 30+ und die Preise innerhalb von 10 Jahren de facto verdoppeln.

Ja, es gibt Leute, die sich Hardware nur für einen Titel anschaffen, selbst 1000+€ VR-Headsets oder 2000+€ GPUs.
Allerdings ist der Unterschied dort eben, dass der Hardwarehersteller im Normalfall keine Folgeeinnahmen zu erwarten hat, daher ist die Transaktion nach der Anschaffung auch abgeschlossen, keine Mikrotransaktionen, Abos etc., dem Hersteller ist es quasi egal, ob du das Produkt nutzt und wofür.

Im Fall von Konsolen verdienen die Hersteller an jedem Spiel und Mikrotransaktionen mit, wer online spielen will, muss das Abo zahlen.
Die Dokumente in einem Prozess von Epic haben gezeigt, dass Epic auf der Playstation iirc ~46% des Umsatzes mit Fortnite macht. Der Jahresumsatz von Fortnite liegt bei was, durchschnittlich 5 Milliarden?

Und die 90€ für Switch2-Titel wirken eben doch irgendwie lächerlich, wenn der Preis in Japan, welches auf ein ähnliches durchschnittliches Haushaltseinkommen wie Europa kommt, bei umgerechnet aktuell 55,60€ liegt.

Der reichste Markt der Welt (USA) hingegen bekommt sogar die Zölle (10%) absorbiert und der Endpreis bleibt bei 449$.

Man kann das jetzt alles akzeptieren und sich auf die Konsole freuen, als Europäer darf ich das aber auch mal kritisieren und Sony für die Wechselkursanpassung loben (PS5 von 50000 auf aktuell 80000 JPY erhöht).

AbDeHi schrieb:
Dafür lagen die Entwicklungskosten für ein AAA-SNES-Spiel damals auch nur bei maximal 300.000 Dollar. Bei heutigen AAA-Games liegen sie mittlerweile bei über 100.000.000 Dollar (Read Dead Redemption 2: 500 Mio.).

Und so wenige Abnehmer gab es damals auch nicht: allein das SNES hat sich über 49 Mio. Mal verkauft. Microsoft müsste nach aktuellem Stand noch 20 Mio. Xbox Series S/X zusätzlich verkaufen, um das zu knacken...

https://www.installbaseforum.com/th...hardware-sales-data-from-1983-to-present.170/

Wir sehen, die Tie Ratio bleibt stabil, auch Konsolen die sicht schlecht verkauft haben (Wii U z.B.) liegen bei über 7 verkauften Titeln pro Konsole.

Ist deine Argumentation jetzt richtig?
Nicht ansatzweise.

Du vergisst Millionen von Online-Gaming Abos und zig Milliarden durch Mikrotransaktionen (siehe auch oben), die Hardware wird sehr wahrscheinlich mit Gewinn verkauft, was früher eher selten war.

Und zu guter letzt:
Inflationsbereinigt haben auch frühere Titel teilweise mehr als 100 Millionen gekostet.

Wenn du mir jetzt sagen könntest, was ein Mario Kart Double Dash / Wii / 8 und World gekostet haben, dann könnte man sich darüber unterhalten, ob 90€ gerechtfertigt sind.

Ich kann hier nur anführen, dass sich Mario Kart 8 Deluxe allein auf der Switch fast so oft verkauft hat wie alle Hauptkonsolentitel der Reihe zusammengerechnet (SMK, MK64, MK Wii, MK 8 für Wii U) und im Endeffekt war das sogar nur ein Wii U Port und es gab zusätzlich noch DLC....
Ergänzung ()

OdinHades schrieb:
Wie viel Arbeit der Entwickler da reingesteckt hat, das ist mir herzlich egal. Für mich ergibt sich der Wert eines Spiels einzig und allein aus dem Faktor Spielspaß. Sogar die Grafik ist mir da egal.

Wenn ich nach Spielzeit und Spielspaß gehe, hätte ich für Brotato mehr zahlen müssen, als für viele Triple-A-Titel mit Millionenbudgets.

Oder ich drehe den Spieß einfach um und sage, Brotato bietet mir für 4,99€+3,99€ DLC ~100 Stunden Spielspaß, dann dürfen Triple-A-Titel, die ich einmal durchzocke und ca. 10 Stunden dauern maximal 0,90€ kosten.

Ja, das wäre fair. Ich stimme dir zu, wir sollten nur noch über Spielspaß und Spielzeit reden.
Also Nintendo, viel zu teuer.

Einzig der Gamepass ist fair! Microsoft regelt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Naja, ich hab The Binding of Isaac mit allen Erweiterungen auf drei Plattformen gekauft (Playstaiton, PC, Switch), dafür bestimmt mehr als 150 Euro ausgegeben und es dank 1000+ Stunden Spielzeit keine Sekunde lang bereut. Es ist halt einfach eine sehr subjektive Angelegenheit. Klar sind die Produktionskosten bei einem Assassin's Creed höher. Aber was nützt mir das, wenn mich das Spiel anödet? Ich kann immer nur von mir selbst ausgehen und mein Geld so einsetzen, dass ich für mich das bestmögliche heraushole.

Die Produktionskosten eines Hummer-Sandwiches mit Kaviar sind sehr wahrscheinlich auch höher als die eines Döners. Letzten würde ich dennoch bevorzugen und würde beides 20 Euro kosten, einfach mal so angenommen, würde ich den Zwanziger tatsächlich eher in den Döner stecken. Hummer und Kaviar sind teuer und die Verarbeitung ist anspruchsvoller. Schmecken tut mir der Kram deshalb aber noch lange nicht.

Natürlich gibt es immer irgendwo eine Schmerzgrenze, welche aber für mich bei meinen Lieblingsspielen noch nicht erreicht wurde. Anders ist das bei Milka-Schokolade. 2 Euro für 90 Gramm find ich wild. Grafikkarten kauf ich auch keine mehr, weil irgendwie die Einsteigerklasse so viel kosten wie früher(tm) High-End-Karten. Die Konsequenz für mich ist halt, dass ich den Kram einfach nicht mehr kaufe. Punkt. Damit kann ich leben und ich muss mich darüber nicht den lieben langen Tag im Internet auskotzen. Schließlich gibt es ja auch mehr als genug Alternativen und die Hersteller verstehen am Ende ohnehin nur eine Sprache: Kaufen oder nicht kaufen. =P
 
Beg1 schrieb:
Und zu guter letzt:
Inflationsbereinigt haben auch frühere Titel teilweise mehr als 100 Millionen gekostet.
Diese Liste enthält nicht ein einziges SNES-Spiel und nur ein Spiel aus der Vor-SNES-Ära. Und selbst wenn: das sind absolute Ausnahmen, die für den Durchschnitt (!) nicht repräsentativ sind. Meine Zahlen (300.000 vs 100.000.000) bezogen sich auf die durchschnittlichen Entwicklungskosten von AAA-Games!
 
@AbDeHi Ahja, dein Durchschnitt inkludiert genau was?
Woher stammen denn deine Daten?
Wann hat Nintendo jemals Entwicklungskosten kommuniziert?

Ich kann mich daran erinnern, dass bei Breath of the Wild einmal falsche Zahlen kursierten, die auf einem Interview basierten und das war bereits Nintendos mit Abstand größtes Projekt.

Also gerne her mit deinen Quellen.

Ist sowieso bezeichnend, dass du den Rest ignoriert hast ;)
Ergänzung ()

OdinHades schrieb:
Klar sind die Produktionskosten bei einem Assassin's Creed höher. Aber was nützt mir das, wenn mich das Spiel anödet? Ich kann immer nur von mir selbst ausgehen und mein Geld so einsetzen, dass ich für mich das bestmögliche heraushole.

Im besten Fall kaufst du ein AC dann niemals, da du offensichtlich nicht die Zielgruppe bist.

Dennoch gibt es offensichtlich Leute, die diese Spiele lieben, tausende Stunden in der Welt verbringen und dann muss man eben bei der Preisfindung doch irgendwie die Entwicklungskosten berücksichtigen und nicht nur auf die Spielzeit gucken.

Genau deswegen gibt es bei Nintendo auch diesen Pushback, ein Teil der Fans sieht die 90€ eben als unfair an und es gibt durchaus gute Gründe, wie z.B. 56€ für die 90€ Titel in Japan, wo das durchschnittliche Haushaltseinkommen eben auf einem ähnlichen Niveau wie in Europa liegt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@Beg1
Es ist wohl eher bezeichnend, dass du mir Wörter in den Mund legst, die ich nie geschrieben habe... Ich habe mit keinem Wort behauptet, dass es bei den Zahlen nur um die Entwicklungskosten von Nintendo geht, es geht um Entwicklungskosten von Videospielen allgemein.

"Vor fünf Jahren seien 50 Millionen bis 150 Millionen US-Dollar Entwicklungskosten üblich gewesen, Spiele die sich heute für die Jahre 2024 und 2025 in der Entwicklung befinden, würden hingegen 200 und mehr Millionen US-Dollar kosten."
Computerbase

"The average cost of producing a high-end (often called AAA) game slowly rose from US$1–4 million in 2000, to over $200 million and up by 2023"
Wikipedia

GDC2013/BioWare:
1745090783865.jpeg
 
Zuletzt bearbeitet:
Gullveig schrieb:
Ihr jammert über die Preise. Ich kaufe die Switch 2 für meine Tochter, und die bekommt im Monat 100€ Taschengeld. Als pro Monat ein Spiel. Aber ich verbiete ihr, so viele Spiele im Jahr zu kaufen. Höchstens 4 Spiele. Wenn sie mehr will, muss sie wieder eins verkaufen.


Ihr Hardcore Zocker hier im Forum seid ja realitätsfern. Als ob eine durchschnittliche Familie 20 Spiele im Jahr kaufen würde....
Fragt sich wer hier realitätsfern ist, wenn er
A) jedem dasselbe Verhalten unterstellt und
B) glaubt, dass diese Regel nicht kreativ ausgelegt werden kann
😆
 
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Lol!
Die Rückspulfunktion wird sicher in irgendeiner Weise abused werden, ich sehe da schon die Cracks irgendwelchen kranken shit abziehen und am Ende wird das Feature entfernt oder nur offline nutzbar gemacht 😁
24 Fahrer klingt auch nach wildem Carnage.
Als spezieller Modus mit passenden Strecken bestimmt nett aber grundsätzlich immer 24 Fahrer? Ich habe meine Zweifel.
 
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