News In-Ear-Kopfhörer: Den AirPods Pro 3 fehlt in der EU die Echtzeit-Übersetzung

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@Nitschi66 News nicht zu Ende gelesen?
Sprachen Europas schließt Apple hingegen nicht aus, denn es werden zum Start Englisch, Deutsch, Französisch, Portugiesisch und Spanisch unterstützt. Bis Ende des Jahres sollen Italienisch, Japanisch, Koreanisch und Chinesisch hinzugefügt werden.
 
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@Nitschi66

Ich denke sie müssen aufs Internet zugreifen weil das Modell lokal nicht (vollständig) laufen kann. Denke das ist so ein Hybrid-Modell mit Lokal/Cloud. Da LTE und 5G immer mehr ausgebaut sind ist das denke ich kein großes Problem bzgl. Latenz.
 
Numerfolt schrieb:
Apple abschaffen!
Sinnbefreite Kommentare die nichts zum Thread beitragen abschaffen

Schade denn dieses Feature der Airpods 3 Pro wären ein Kaufgrund gewesen. Irgendwie hat mich gestern so gar nichts abgeholt. Hässliche Farben, zu wenig neue Features,.... schade Apple. Dieses Jahr kein Geld von mir
 
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Was hat bitte dieses Feature mit dem DMA zu tun? Gar nichts, wenn ihr mich fragt.
 
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Richtig DMA spielt hier keine Rolle sondern DSGVO. Man darf nicht einfach in der Öffentlichkeit Ton aufnehmen vor allem wenn die anderen Leute darüber nicht informiert werden und es ggf. ins Internet geht um verarbeitet zu werden.
 
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Tici schrieb:
Genau die EU ist schuld. Apple fragt ja auch nicht bei der EU nach ob das wirklich passieren kann (genau wie iPhone Mirroring). Warum auch? So kann man es auf die EU schieben ein auf "Guck mal, wir wollen, aber EU". Und traurigerweise gibt es genügend Leute die darauf reinfallen
verstehe die Aussage nicht.
für mich klingt deine Aussage so, dass Apple irgendwas nicht hinbekommt und anstatt die eigene Unfähigkeit offen zu legen, lieber einen anderen Schuldigen sucht.

aber wir reden ja von Features die anderswo funktionell bereits zum Einsatz kommen. sehe nicht den Grund warum Apple das dann nicht auch woanders rausbringen wollen würde. das sind ja Mehrwerte die auch Kunden binden würden.
 
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1techniker schrieb:
Dumme Kommentare abschaffen.


Wird Zeit für DMA2. Wenn ein Produkt nicht alle legalen Features bietet die in anderen Regionen verfügbar ist, folgt automatisch ein Importverbot. Sollten Funktionen bewusst illegal umgesetzt sein (Apples Taktik ist bisher Malicious Compliance) werden Importzölle erhoben. Jedes Feature 10%? Weiter bei der Kompatibilität. API von AirDrop nicht offen, 10%. AirPlay nicht offen, 10%. MacBook verdongelt gegen Linux? 10%. Sie können ja kompatibel, wenn sie wollen (Bluetooth bei AirPods, IPP-Everywhere bei Druckern, quellloffenes WebKit…)
Trump versteht das. Wir schützen unsere Arbeitsplätze gegen unfaire Staaten.

Die EU hat ihre Fehler. Etwas das sie sich als Fortsetzung der Montanunion und EG versteht, mit irrationalem und schädlichen Glauben an einen fairen Kapitalismus und Freihandel. Richtig wäre konsequentes Handeln im Bürgerinteresse, daraus folgt die strategische Wirtschaftspolitik. Das Ziel muss ein Staat sein. Und dessen primärer Auftrag ist das Wohl seiner Bürger. Die Idee der EU ist schon gut. Aber die 1950er sind vorbei. Jetzt muss halt mal das Thema Kerneuropa aufgenommen werden. Und wenn man dabei einige Länder nicht mitnehmen kann - ist das gut so.

PS: Die Welt wird erst besser, wenn wir die IT-Branche von vorne bis hinten durchregulieren. AT&T war ein guter Anfang, Verbot neue Märkte zu betreten. Und so haben wir UNIX bekommen, dann C, dann quelloffenen Code. Man hat denen nichtmal gesagt was sie tun sollen. Sie konnten es und haben es. Ist dann alles kaputt gegangen, weil unter Reagen die Zerschlagung (dumm) durchgeführt wurde. Die FSF, GPL und GNU waren dann die Notwehr um das erreichte zu retten.
Die Konzerne nennen es Bürokratie? Ich nenne es Freiheit für Bürger und Verbraucher. Wenn die unsere Geld wollen, fügen sie sich.
 
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Übersetzung die am iPhone läuft und nur mit den AirPods Pro 3 ausgegeben wird, mit anderen In-Ears aber nicht. Seh ich eindeutig auch bei DMA.
 
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forumular schrieb:
wieso übergibt man diese entscheidung nicht dem benutzer selbst??? aber dann darf facebook, google und alle anderen jede daten von usn weitergeben. die EU bleibt weiterhin lächerlich
Dürfen sie unter der DSGVO eben nicht so einfach.
 
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Dann bleiben diese vollkommen natuerlichen Unterhaltungen uns leider vorenthalten, sehr schade...
 

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RedPanda05 schrieb:
Das ist nicht die Schuld der EU. Apple möchte es nicht anbieten
Warum sollte es Apple entwickeln, wenn sie es nicht anbieten wollen? Diese Aussage ist doch völlig sinnbefreit.
Apple möchte die Schnittstelle einfach nicht für Dritte freigeben, wozu die EU sie zwingen könnte.
Nitschi66 schrieb:
Nur weil apple sagt, es liegt an der EU, heißt das noch lange nicht, dass es wirklich an der EU liegt. ;)
Apple hat das doch überhaupt nicht gesagt oder worauf beruht deine Aussage?
 
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frazzlerunning schrieb:
Übersetzung die am iPhone läuft und nur mit den AirPods Pro 3 ausgegeben wird, mit anderen In-Ears aber nicht. Seh ich eindeutig auch bei DMA.

Beweise? Evtl. gibt es eine API welche es ermöglicht da gibt es aktuell 0 Info.
 
Das Feature basiert auf der Verbindung iPhone mit AirPods plus AI.

Apples Befürchtung wird sein, dass die EU fordern könnte: Macht dass das auch in der Kombi Android Phone mit AirPods3 funktioniert.

Ärgerlich. Ähnlich wie beim iPhone Mirroring würde ich mir wünschen, dass Apple da schon nochmal deutlicher in den Austausch mit der EU geht. Am Ende ist es Apple aber wahrscheinlich egal. Wegen dem fehlenden Feature kauft jetzt kaum jmd keine AirPods3. Gekniffen sind die EU User, die damit leben müssen, nicht mehr alle Features zu bekommen.
 
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Sehr wohl spielt hier DMA eine Rolle! Es geht darum, dass Apple dadurch gezwungen wird die Funktion auch mit allen anderen Kopfhörern von Drittherstellern anzubieten und/oder, dass die Live-Übersetzung über einen anderen Dienst eines Drittanbieters ebenfalls möglich sein muss. Man kann sicherlich bei einigen Dingen bzgl. des Wettbewerbes auf Seiten der EU sein, aber bei so Dingen wie dem iPhone-Mirroring oder jetzt der Live-Translation ist es nun mal so, dass Apple hier Zeit, Geld und Entwicklung in IHRE Produkte steckt, um IHRE Produkte für IHRE Kunden attraktiv zu gestalten. Warum sollte man das nun kostenlos für andere öffnen und somit jegliche Investition komplett zu verlieren? Wofür soll man überhaupt noch investieren, Zeit, Geld, Entwicklung und Forschung in etwas stecken, wenn man am Ende daran nichts verdienen kann, weil der Kunde in diesem Beispiel dann Kopfhörer der Konkurrenz kauft? Irgendwo müssen auch Grenzen gesetzt werden, fairer Wettbewerb ja, aber es kann nicht sein, dass man Innovationen, Entwicklung, Erfindungen, etc. dadurch komplett einschränkt.

Versucht doch mal logisch nachzudenken. Würdet ihr vielleicht Jahre lang rumtüfteln, unzählige Prototypen bauen, Software entwickeln, zahlreiche Tests mit unzähligen Probanden machen, alles auf einander perfekt abstimmen, nur um dann vorgeschrieben zu bekommen, dass ihr das ganze derart öffnen müsst, dass ihr damit keinen Cent verdient und alles für die Katz war? Wozu dann das ganze?

Man muss auch bedenken, dass Apple bei IHREN Geräten die volle Kontrolle haben. Daher kann es durchaus sein, dass die Funktion nur so perfekt mit ihren AirPods funktioniert, weil sie ggf. auf Features der AirPod Chips zugreifen können, welche Dritthersteller so nicht haben oder gänzlich anders implementiert haben. Als Entwickler kann ich sagen, dass es ein riesigen Aufwand bedeutet das ganze nun für alle Eventualitäten anzupassen, damit am Ende ja keiner rumheult.

Ich finde die Entscheidung auch nicht toll. Schuld hat hier aber klar die EU und es absolut verständlich aus Sicht von Apple, dass man hier den längeren Atem zeigen muss, damit die EU einknickt und das System noch mal überdenkt und optimiert. Klar ist es blöd, dass wir Verbraucher darunter nun leiden. Da aber so viele ja die EU befürworten und es toll finden, dass irgendwelche Sesselpupser mit Null Ahnung, die von niemanden demokratisch gewählt wurden, über die Köpfe und über die Staaten der EU hinweg entscheiden, habt ihr auch selbst Schuld.
 
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Warum sollte ich überhaupt was mit meinem Geld entwickeln, wenn ich es dann verschenken/öffnen muss? Alle die das Handeln der EU geil finden, sollten sich überlegen, warum es nur auf wenige einzelne Unternehmen, aber nicht auf andere übertragen wird.
 
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9t3ndo schrieb:
War ja abzusehen. Pauschal erstmal alle Personen in der unmittelbaren Umgebung abhören ist nicht ganz mit dem Datenschutz in der EU vereinbar.
Zum einen kann jedes Mikrofon im Telefon und in den AirPods und anderen Systemen anderer Anbieter jetzt auch schon. Hörgeräte / Hörhilfen sind dafür sogar eine eigene Geräteklasse, die alles in der Umgebung hörbar macht. Und ja, meine Ma hat seit kurzem Hörhilfen - was die mir anfangs berichtete, dass sie jede Unterhaltung in der Straßenbahn belauschen kann... Böse Hörgerätehersteller aber auch.

Zum anderen die Live-Übersetzung findet auf dem gekoppelten iPhone lokal über das lokal laufende Apple Intelligence LLM statt zumindest wurde das gestern so in der Vorstellung erwähnt - anders als andere Anbieter (Meta, Alphabet) achtet Apple nämlich auf den Datenschutz seiner Kunden, weil Apple nicht der größte Werbeanbieter der Welt (Alphabet) ist.

Und abschließend hat der EU Digital Markets Act nichts mit Datenschutz zu tun, sondern mit Kartellen, Torwächter-Eigenschaften und einen freien Markt, in dem Alphabet auch gerne auf die Gespräche auf den iPhone Live Übersetzer zugreifen können möchte, um "Dienste" anzubieten, weil die Moneten mögen.
 
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Superior1337 schrieb:
Gibt kaum einen Tag, wo mir diese Datenschutzvorgaben nicht auf den Sack gehen. Das bremst uns auch extrem aus.
Klar ist das so, wenn man nicht des Lesens mächtig ist und dann einfach Fakten erfindet. Zumindest der Artikel erwähnt gar nichts in Richtung Datenschutz.

fandre schrieb:
Warum sollte ich überhaupt was mit meinem Geld entwickeln, wenn ich es dann verschenken/öffnen muss?
Was muss Apple denn verschenken? Entweder ist das eine Funktion der Kopfhörer, dann müssten andere das erstmal selbst entwickeln und einbauen, oder es ist eine Funktion des Smartphones, dann ist sind die Airpods 3 einfach nur eine arbiträre Schranke.

Das gleiche Thema gab es bei Smartwatches ja schon. Apple hat da überhaupt nix krass entwickelt für ihre Apple Watch. Sie enthalten nur anderen die Möglichkeit vor, viele ziemlich simple und elementare Features selber zu implementieren.

fandre schrieb:
Alle die das Handeln der EU geil finden, sollten sich überlegen, warum es nur auf wenige einzelne Unternehmen, aber nicht auf andere übertragen wird.
Es ist eben ein Unterschied, ob man irgendeine kleine Klitsche in irgendeinem Technologiebereich ist, oder einer von gerade mal zwei relevanten Anbietern von Smartphone-Betriebssystemen, die nahezu jeder Mensch mittlerweile nutzt.
 
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Cool Master schrieb:
Man darf nicht einfach in der Öffentlichkeit Ton aufnehmen vor allem wenn die anderen Leute darüber nicht informiert werden und es ggf. ins Internet geht um verarbeitet zu werden.
Dann dürfte kein einziges Smartphone, Smartwatches oder so Dinge wie Alexa bzw. deren Assistenzfeatures wie Siri oder Google Assistant bei uns erlaubt sein weil das alles nimmt im Zweifel permanent auf bzw. hört zu und bisher hat das die EU einen Dreck geschert.
 
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