News LGA 1954 folgt LGA 1851: Intel wechselt mit Nova Lake schon wieder den CPU-Sockel

Blad3runn3r schrieb:
Kostet immer noch 580€ und ist damit zu teuer, im Verhältnis zur Leistung und verglichen mit den 348€ für den 265KF.
Und das neue Board das du brauchst bei einem Wechsel ist gratis dabei ?

Blad3runn3r schrieb:
Konkrete Anwendungen liegen m.M.n. näher an der Realität und sind ein besserer Indikator für die Leistungsfähigkeit eines Systems als die Suche nach dem letzten Frame mit überteuerten Komponenten in einer unrealistischen Auflösung.
Ich würde behaupten in den meisten Anwendungen bist mit einem 9950X schneller als einem 265K. Auch in deinem Beispiel. Mindestens gleich schnell, mal ein bisschen schneller, sehr oft deutlich schneller. Das kostet dann halt auch mehr.

Den einzigen Punkt den du holst ist: dein System ist günstiger wenn du es jetzt noch über die nächste Core-Gen hinaus behältst. Sobald du wechselst auf den 1900er Sockel legst du drauf. Wer also Enthusiast ist und regelmässig und gerne upgradet macht mit Intel die letzten Jahre ein deutliches Minusgeschäft.

Blad3runn3r schrieb:
Schon bei Full-HD schrumpft der "Vorsprung" auf nur ca. 5% +-1.
Muss man wollen.
Stimmt so halt leider überhaupt nicht. Vielleicht bei deinem 0815-Shooter im Vergleich, ein Cities Skylines 2 würde widersprechen, ein Baldurs Gate 3 ebenso, ein Flight Simulator etc. pp. die Liste ist lang.
 
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Ich kaufe in der Regel nach einer Wartefrist von ca. einem halben Jahr die CPU im oberen Leistungsbereich, so bin ich 5-6 Jahre damit bedient. Wenn die Leistung nicht mehr reicht kommt wieder alles neu ins System, so sind dann auch die Schnittstellen aktuell und bremsen nicht aus. Dennoch begrüsse auch ich eine längere Lebenszeit der Sockel, man ist halt noch Flexibler.
 
Matthias80 schrieb:
Dann wird es wohl die fehlende fTPM Option der CPU sein. Irgendwas fehlt halt. So long...
Irgendwas? Du beharrst auf einen Link, mit dem du mir irgendetwas sagen willst und du weißt selber nicht was?

fTMP fehlt nicht. Ryzen 2200G unterstützt fTMP. Die CPU kann alles, was Windows 11 haben möchte, aber die CPU ist trotzdem nicht berechtigt Windows 11 zu bekommen. Das Einzige was dem Ryzen 3 2200G fehlt, ist der offizielle Support durch AMD. Offenbar hat Mirosoft die CPUs gar nicht auf technischer Basis ausgeschlossen, sondern einfach nur alle CPUs, die keinen Support vom Hersteller mehr haben, was auch der Artikel von Golem Nahe legt. Auch bei Intel unterstütz Mircosoft die Core i-8000-er Serie. Die Core i-7000-Serie, die technisch alles mitbringt, was die 8000-er kann, außer den Support von Intel, wird nicht durch Windows 11 unterstützt. Und damit sind wir wieder beim kurzen Support der CPUs durch AMD.
 
ThirdLife schrieb:
Und das neue Board das du brauchst bei einem Wechsel ist gratis dabei ?


Ich würde behaupten in den meisten Anwendungen bist mit einem 9950X schneller als einem 265K. Auch in deinem Beispiel. Mindestens gleich schnell, mal ein bisschen schneller, sehr oft deutlich schneller. Das kostet dann halt auch mehr.

Den einzigen Punkt den du holst ist: dein System ist günstiger wenn du es jetzt noch über die nächste Core-Gen hinaus behältst. Sobald du wechselst auf den 1900er Sockel legst du drauf. Wer also Enthusiast ist und regelmässig und gerne upgradet macht mit Intel die letzten Jahre ein deutliches Minusgeschäft.


Stimmt so halt leider überhaupt nicht. Vielleicht bei deinem 0815-Shooter im Vergleich, ein Cities Skylines 2 würde widersprechen, ein Baldurs Gate 3 ebenso, ein Flight Simulator etc. pp. die Liste ist lang.
Ein 265KF zusammen mit Asrock B860M Livemixer war 60 € günstiger als ein 9950X, bei kaum weniger Leistung. "Und das neue Board" ist demzufolge keine Argumentationsbasis, außerdem, ein Board brauchst du immer, ein 9950X wird dadurch nicht günstiger.

Es ist ein Witz daß du gerade Cities Skylines 2 nennst, daß die 5%-Regel +-1 schon bei 720p erreicht. Ein Zeichen dafür wie leichtgläubig einige dem Marketing auf dem Leim gehen.
Zitat Computerbase: "Mehr Kerne bringen wenig", X3D in dem Fall übrigens auch nicht.
 
Tja, wer Intel kauft, kauft zweimal, oder so.
 
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Convert schrieb:
Es ist so krass wie du nur das eine Wort siehst! Alles andere, die laaaange Erklärung komplett ignorierst! Machst du das mit Absicht?

Deine falsche Behauptung wird in #356 zerrissen! Hab ich auch gerade nachgelesen.

Ich glaub du willst hier nur Nebelkerzen zünden!

Bringt der Quatsch dir persönlich was? Oder ist das so ein pipi langstrumpf Ding, weil du in deiner eigenen Welt lebst?
 
@Matthias80

Dieser @Convert ist halt ein Intel Ideologe, der schon immer Intel gekauft hat und auch nichts anderes kaufen will.

Jegliche Diskussion ist verschwendete Energie mit solchen Menschen.

BTT:

War von Intel nicht anders zu erwarten und bestätigt mich nur ein weiteres mal, keine Intel Produkte zu kaufen.

@Blad3runn3r

Du weißt schon, dass man auch einen 9950X mit einem günstigen Board betreiben kann, oder?

Der 9950X konkurriert im Übrigen mit dem 285K, also nicht wirklich vergleichbar.
 
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xexex schrieb:
Anders herum wird ein Schuh draus, Hersteller wollen möglichst häufig neue Mainboards verkaufen. Das was AMD macht ist hingegen für die Mainboardhersteller eine Katastrophe, weil selbst nach mehreren Jahren noch neue Software (UEFI) entwickelt werden muss und für den Support kriegt der Hersteller keinen müden Cent.
Die meisten Mainboards gegen an OEM's, wo der Support ja früher enden kann - oder?

Nimmt man jährlichen Anpassungsbedarf und 5€ anteilige Kosten würde ein Board in 6 Jahren also +30€ kosten, mit 3 Jahren nur +15€.
 
K3ks schrieb:
Ryz 2000 aber nicht die 2000g
kürzeren* ?
Weil das unterschiedlich alte Architetkuren sind. Ryzen 2xxx ist Zen+ und Ryzen 2xxxG dagegen die APUs der Ryzen 1xxx Generation, also Zen. Die 2000er Nummern hatte AMD dort für die GPUs ursprünglich deswegen gewählt, weil die zeitlich mit den 2000er CPUs zusammenfielen und die APUs als 1xxxG als "veraltet" hätten wahrgenommen werden können.
 
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-Ps-Y-cO- schrieb:
Mein AM4 B350 Board hat 3 CPUs gesehen xD

1800X
3600
Und 5800X3D
Nice. Meins nur den 3700x .. hätte im Nachhinein auch den 5800x3d kaufen sollen.
 
In der Wirtschaft geht es um Verkauf, Umsatz und Profit.
Kein Hersteller kann es sich heute noch leisten, jahrelangen Support für einen Sockel zu bewährleisten.
Die Hardwareunternehmen und ihre Mitarbeiter leben von neuen Produktentwicklungen und deren Verkäufen, denn nur so kann ein Unternehmen auch zukünftig innovativ und rentabel sein und die Arbeitsplätze sichern, aus denen die Mitarbeiter ihr Einkommen beziehen und ihre Familien ernähren.
In Deutschland ist das in vielen Köpfen aber einscheinend immer noch nicht angekommen, wo man weiterhin dem Sparwahn fröhnt und damit glaubt, die Wirtschaft zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern!
Was für ein fataler Irrtum.
Das Kapital muss im Wirtschaftskreislauf sein, dann profitieren alle davon, wer spart entzieht der Wirtschaft und den Privathaushalten das Geld und damit die Nachfrage- und Konsummöglichkeiten, welche die Wirtschaft stärken und somit auch den eigenen Arbeitsplatz und das eigene Einkommen sichern.
Dafür braucht man nicht einmal BWL studiert zu haben, das sagt einem schon der gesunde Menschenverstand.
 
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blende11 schrieb:
Kein Hersteller kann es sich heute noch leisten, jahrelangen Support für einen Sockel zu bewährleisten.
Das stimmt so nicht. Während deine generellen Ausführungen völlig richtig sind, ist hier doch zu bedenken, dass Unternehmen ihre Ausgaben auch priorisieren müssen. In dem Sinne kann es völlig valide sein, kein Geld in die Entwicklung eines neuen Sockels zu stecken. Denn das spart schließlich Entwicklungskosten, die man dafür an anderer Stelle investieren kann (z.B. in das eigentliche Produkt, die CPU), oder die man einfach als höheren Profit betrachten kann.
 
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RKCPU schrieb:
Die meisten Mainboards gegen an OEM's, wo der Support ja früher enden kann - oder?
Die wenigsten OEMs heutzutage kaufen Boards bei ASUS und Co., die kann man aus der "Rechnung" denke ich ganz rausnehmen. Wir reden vom Zubehörmarkt und hier macht es schlichtweg einen Unterschied, ob ich für 100 verschiedene Mainboards fünf Jahre lang ständig Updates herausbringen muss, oder ob nach zwei Jahren die Geschichte längst abgeschrieben ist.
 
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Schade, wollte eigentlich ein Intel System. Macht überhaupt keinen Sinn mehr jetzt noch 500 Ocken für ein 890ziger Brett zu legen.
 
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xexex schrieb:
Wir reden vom Zubehörmarkt und hier macht es schlichtweg einen Unterschied, ob ich für 100 verschiedene Mainboards fünf Jahre lang ständig Updates herausbringen muss, oder ob nach zwei Jahren die Geschichte längst abgeschrieben ist.
Es gibt Bedarf neue CPUs einzupflegen, aber auch Bugs oder Instabilitäten mit Hardware zu Debuggen.
Lassen wir mal 100 Leute über alle Hersteller daran arbeiten, also etwa $5 Mio./a Gehaltskoste, was etwa 0,1% vom Umsatz dieser Industrie wäre.
 
Nepenthes schrieb:
Ich kaufe in der Regel nach einer Wartefrist von ca. einem halben Jahr die CPU im oberen Leistungsbereich, so bin ich 5-6 Jahre damit bedient. Wenn die Leistung nicht mehr reicht kommt wieder alles neu ins System, so sind dann auch die Schnittstellen aktuell und bremsen nicht aus.

Wie würden dich denn PCIe 4.0 Schnittstellen statt 5.0er bremsen? Weder bei der Graka noch bei den SSDs ist das irgendwie relavant für den Endverbraucher. Die Unterschiede sind bei üblichen Anwendungen dermassen lächerlich, dass man es gar nicht ernst nehmen kann.
Die kommenden 6.0er bringen es dann schon gar nicht. Daher behalte ich das Board lieber was länger und rüste nochmals eine Gen auf. Spart am Ende alles Geld und schont Ressourcen.

Darfst nicht vergessen, du brauchst weder eine neue SSDs, noch ein neues Board, noch einen neuen Ram, noch Kühler, noch Netzteiil, noch Graka. Nur ne neue CPU!
 
RKCPU schrieb:
Lassen wir mal 100 Leute über alle Hersteller daran arbeiten
Wir kennen den Aufwand dafür nicht, aber jeder kann die Preise sehen die für AMD Mainboards aufgerufen werden. Jetzt mag natürlich sein, AMD verdient sich eine goldene Nase an den Chipsätzen, oder der böse Intel hat da seine Finger mit im Spiel, am plausibelsten ist schlichtweg die simple Feststellung, die Hersteller lassen sich die zusätzlichen Jahre an Supportaufwand bezahlen.

Es ist zudem nicht nur der höhere Aufwand, mit den AMD Mainboards kamen auch teils notwendige Features wie BIOS Flashback oder grundsätzlich größere UEFI Chips, das war auf Intel Mainboards faktisch nicht notwendig. Jetzt nehmen wir aber einfach nur die zwei Mainboards aus meinem Vergleich in die Rechnung, für das "PRIME X370-PRO" hat ASUS 40 UEFI Updates veröffentlichen müssen, für das TUF Z390-PLUS gab es gerade einmal 16, glaubst du die Hersteller verschenken das Geld einfach so?

Natürlich wird der Aufwand entsprechend bepreist und das nicht mit einer Milchmädchenrechnung wie du sie aufgestellt hast. Zusätzlicher Aufwand bedeutet immer zusätzliche Kosten, pro verkaufte Einheit. Es geht auch hierbei nicht nur um die Updates, sondern letztlich um den Support, das alte Intel Mainboard ist hier komplett raus. Du kannst aber für die alten AMD Boards nicht ein UEFI Update bereitstellen und dann behaupten, wenn damit was nicht funktioniert sind wir raus.

Komplett aus der Rechnung lässt du auch noch was anderes aus, die entgangenen Einnahmen für neue Mainboards. Kunden die ihre Hardware häufiger aktualisieren, haben möglicherweise mittlerweile zwei oder drei neue MB gekauft, während andere bequem nur ihre CPU aufgerüstet haben. Auch diesen Ausfall lassen die Hersteller in die Kosten einfließen.

Am Ende sollte jedem klar sein, nichts auf dieser Welt gibt es umsonst. Diejenigen die sich ein AMD Mainboard kaufen und es über Jahre hinweg mit unterschiedlichen CPUs bestücken, nutzen den Preisvorteil aus, den andere letztlich mit einem Neukauf mitfinanzieren. Der lange Supportzeitraum ist hier genauso eingepreist, wie der relativ kurze Supportzeitraum der Intel Plattform, daher letztlich die Preisdifferenz.
 
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xexex schrieb:
Man verkennt auch schnell was sich sonst noch "hinter den Kulissen" tut, so unterstützt mein aktuelles MB zum Beispiel Windows Dynamic Lighting. Praktisch weil ich nun die RGB Lüfter und Gehäusebeleuchtung, ganz ohne irgendwelche Spezialsoftware steuern oder abschalten kann. Ebenfalls kam das aktuelle Mainboard mit einem Anschluss für das Gehäuse, so musste ich nicht mehr irgendwelche Kabel zusammenfummeln, ein Stecker reichte um alles zu verbinden, von diversen USB10 und USB20 Anschlüssen ganz zu schweigen.

Na wenn das nicht DIE Argumente für neue Sockel sind :freak:.
Aber ich denke jeder setzt da seine eigenen Priortäten. Wo deine zu liegen scheinen hast du hiermit deutlich klargemacht.
 
Athlonscout schrieb:
Na wenn das nicht DIE Argumente für neue Sockel sind
Nö! Das ist ein Argument für aktuelle Mainboards, völlig unabhängig vom Sockel! Für einen neuen Sockel sprechen die knapp 100 zusätzliche Pins, die werden sicherlich nicht nur zur Zierde da sein.

Auf der AM4 Plattform war AMD sehr an der ursprünglichen TDP Korsett gebunden, weshalb 16C CPUs wie der 9950X erst auf der AM5 Plattform ihre volle Leistung entfalten konnten. Für LGA1954 wird vermutlich nicht die Stromversorgung sprechen, sondern entweder mehr PCIe Lanes oder zusätzliche Speicherkanäle. Das ist nämlich auch bei AMD ein Problem, wenn sie irgendwann eine CPU mit mehr als 16C bringen wollen.

Intel ist jetzt schon bei 24C und es würde mich wundern wenn es dabei bleiben sollte, da liegt es nahe die Anzahl der Speicherkanäle zu erhöhen. Für den Endnutzer würde es bedeuten, es müsste sich nicht mehr mit den Einschränkungen herumschlagen, wenn er mal mehr als nur zwei DIMMs einsetzen möchte. Die zusätzliche Bandbreite wäre zudem sowohl für die iGPU, als auch für mögliche AI Anwendungen wichtig.
 
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