News Linux-News der Woche: Raytracing-Performance für Radeons, Budgie mit Wayland

Linux wird im Gaming-Bereich nie an Windows herankommen. Die meisten machen sich da etwas vor. Wenn Linux einmal einen Vorteil hat, dann liegt das oft daran, dass einige Effekte nicht gerendert oder nicht korrekt dargestellt werden. Die Arbeiten von DXVK und VKD3D liegen hinter denen eines Windows-Grafikkartentreibers zurück, insbesondere wenn dieser für einen neuen AA- oder AAA-Titel aktualisiert wird. Bei älteren Titeln hängt es ebenfalls davon ab, wie und was bereits von DXVK oder VKD3D gerendert werden kann.

Hinzu kommt, dass immer mehr aktuelle Benchmark-Vergleiche zwischen Linux und Windows von bekannten Kanälen eine klare Sprache sprechen. Der Kanal ETA Prime hat endlich einmal einen AMD-PC zusammengestellt und SteamOS sowie Windows 11 gegeneinander antreten lassen – wirklich eine Ausnahme für diesen Kanal. Auch dieses Video zeigt, wo der Frosch die Locken hat.
 
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Interessant, dass es anscheinend immer noch kein Budgie 11 gibt. Das wurde doch schon vor einigen Jahren als der großer Wurf angekündigt. Die Releases der 10er Version sollten doch nur noch das Nötigste enthalten, damit man sich auf den Rewrite konzentrieren kann.
 
GERmaximus schrieb:
Tja hm, aber mit der Einstellung wird es nie was -.-
Machs wie ich, das ganze Wochenende einplanen um eine GPU in den Rechner zu schrauben, Fedora zu installieren und mit Multiseat* einrichten, dann Feststellen das Steam Input nicht geht, auch nach Eintragung der udev rules, Multiseat vergessen, Brazzite installieren und den Rest des Wochenendes durchzocken.

* Multiseat = Ein Rechner mit mehreren GPUs z.B. iGPU und dGPU stellt mehrere "Arbeitsplätze" bzw Sitzplätze mit KVM bereit (einer pro GPU, wobei GPU hier auch schon ein DisplayLink Dock miteinbezieht) in meinem Fall wären das TV und Schreibtisch gewesen.
 
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AlphaKaninchen schrieb:
Fedora zu installieren (...), dann Feststellen das Steam Input nicht geht, (...), Brazzit installieren und den Rest des Wochenendes durchzocken.
Hatte mich auch für Fedora (KDE spin) entschieden, und es nach ca. Zwei Arbeitstagen aufgegeben und wieder Windows installiert.
Das nächste mal versuche ich es mit Mint oder CachyOS.
 
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DoedelFIX schrieb:
Arbeiten von DXVK und VKD3D liegen hinter denen eines Windows-Grafikkartentreibers zurück, insbesondere wenn dieser für einen neuen AA- oder AAA-Titel aktualisiert wird.
DXVK und VKD3D-proton (was etwas anderes ist als VKD3D) sind keine Grafikkartentreiber.

Du meinst wohl eher Mesa (zb RADV) + Treiber im Kernel (zb amdgpu)
 
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Jarhead91 schrieb:
[..] fürs Zocken, in meinem Fall World of Warcraft und BF6, fehlt leider Linux der Anschluss. WoW geht wohl, aber auch über umwege. [...]

W11 kostet geld und will noch alle deine Daten. Danke nein danke.
Linux fehlt da rein gar nichts. Linux lässt einfach diese Spyware, die nichts auf Deinem Computer zu suchen hat, und ein enormes Sicherheitsrisiko darstellt, nicht zu, und das ist ein Qualitätsmerkmal.
Denn nicht nur W11, sondern auch diese "anti-cheat" wollen Deine Daten.
Solange diese Kartelle für ihr unverschämtes, übergriffiges Verhalten belohnt werden, ihnen also viele Leute Geld entgegenwerfen, wird es immer schlimmer.

Anti-Cheat-Tools haben gefälligst serverseitig zu laufen, alles andere ist schlicht stümperhaft, und faule Auslagerung der Rechenleistung auf den Client.

Ich verstehe, dass man manches trotzdem haben und spielen will. Aber leider werden die es nur lernen, wenn sie von Kunden abgestraft werden..
 
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JustAnotherTux schrieb:
DXVK und VKD3D-proton (was etwas anderes ist als VKD3D) sind keine Grafikkartentreiber.
Das ist schon richtig. Sind aber für Effekte verantwortlich. Das ganze Zeug ist so komplex und keiner tut Ansatzweise es aussprechen. Die täglichen Arbeiten sprechen ja Bände auf GitHub.
 
Cr4y schrieb:
Hatte mich auch für Fedora (KDE spin) entschieden, und es nach ca. Zwei Arbeitstagen aufgegeben
Das warum, also was nicht ging wäre interessant, für einen normalen Desktop oder Notebook ist Fedora eigentlich ziemlich Problemlos. Zum Zocken am TV ist etwas wie Bazzite in der Deck Version halt besser da immutable und direkt opinonated zum Zocken auf TV oder Handheld (Steam Big Picture als Desktop,, Steam Input ootb usw). Ich habe eigentlich nur erstmal Fedora genommen weil ich Erfahrungen mit Multiseat auf einen "normalen" System sammeln wollte.
 
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GERmaximus schrieb:
Wie lange und oft ich nun schon LInux probieren wollte / möchte.
Dann aber Abends, bin ich froh meine Ruhe zu haben und einfach ne Runde zocken zu können, ohne Tam Tam.
Tja hm, aber mit der Einstellung wird es nie was -.-
Wenn du bisschen Geld hast hol dir ne Steamdeck gebraucht potenziell, aber es ist auch nicht viel stress, hol dir fuer 50-100 Euro nen altes Notebook altes Thinkpad z.B. oder noch simpler boots von nem Live USB stick dann änderst nichts am PC.

Lad dir das runter:
https://unetbootin.github.io/

Steck nen USB Stick wo nichts wichtiges drauf ist rein.
wähle irgend ne Distro aus der Liste z.B. Fedora, wähle das drive drücke ok.
Reboot im Bios von USB booten und du kannst es benutzen dauert jeh nach usbstick und internetverbindung 10 minuten fast nebenher und nen reboot fuer 3 Minuten maximal.
 
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DoedelFIX schrieb:
Der Kanal ETA Prime
... benutzt steamos mit kernel 6.11 und mesa 24.3. selbst mit diesen alten versionen ist steamos zum teil schneller. wobei in dem video nur die average fps verglichen werden, die mehr als ausreichend sind. die lows dagegen werden nicht gezeigt - die fallen aber mehr auf beim zocken.
 
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Northstar2710 schrieb:
Der optiscaler bringt doch alles mit. Und der rest erledigt Proton.
Und auch für Nvidia braucht man keinen Umweg über WIndows / DLSS Swapper gehen. CachyOS bringt sogar ein Makro mit, welches die notwendigen Override-Flags per Umgebungsvariable beim Spielstart setzt.

https://wiki.cachyos.org/configuration/gaming/#forcing-the-latest-dlss-preset

Das "dlss-swapper" ist letzlich nur ein Bash-Script mit den Override-Variablen. Die kann man auch händisch bei den Startparametern in den Spieleigenschaften bei Steam, Heroic oder Lutris eintragen.

https://github.com/CachyOS/CachyOS-Settings/blob/master/usr/bin/dlss-swapper
 
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DoedelFIX schrieb:
Linux wird im Gaming-Bereich nie an Windows herankommen.
Und wozu sollte es das? Windows erzeugt ja massive Kosten z.B. für mehr Ram die Lizenskosten, katastrophale Zwangsboots die Kosten für das Hergeben der persönlichen Daten wenn ich dafür 10% Speed aufgeben muss ist das ein riesen Gewinn unterm Strich.

Ja niemand sollte zu Linux wechseln weil er glaubt da durch die Bank mehr FPS zu bekommen... die Gründe Linux zu benutzen sind natürlich andere. Alleine Windows einrichten dauert ca. 10x so lange mit auf webseiten gehen und unsichere exe dateien runter zu laden mit dem Browser wie in der Steinzeit. Diese 5-10h Zeitverschwendung wenn das arbeitest kannst dir schon deutlich bessere Hardware kaufen.

Dazu kann man es nicht anpassen Dark mode geht so grad so mit dem neuesten Patch ohne zu Flackern... aber mehr anpassung gibts nicht, wenn man bestimmte knöpfe Shortcuts oder anderes haben will, und das OS sagt, das gibts nicht... ja dann viel Spass... Zwansreboots, Zwangswerbung etc... ich denke das Werbung stress auslöst, und das kann widerrum Schlaf stören oder ähnliches... bis hin zu krank machen.

Ich geh so weit Windows macht tendenziell Krank... so wie Zigaretten... ich weiß das ist eine kontroverse Meinung aber ich halte die für Plausibel.
 
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blackiwid schrieb:
hol dir fuer 50-100 Euro nen altes Notebook altes Thinkpad
dann lieber eine billige SSD, vielleicht liegt sogar noch irgendwo eine alte ungenutzt rum.
so hab ich es auch gemacht und man kann direkt mit dem richtigen PC testen ob alles geht.

damit fässt man am bestehenden windows nichts an, falls man unzufrieden ist, einfach im Bios wieder die Bootreihenfolge ändern und fertig ist das.

und das allerwichtigste ist, man muss sich selbst zwingen dem ganzen mal 1-2 wochen eine chance zu geben und dabei NICHT ins windows zu wechseln.
 
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Hucken schrieb:
und das allerwichtigste ist, man muss sich selbst zwingen dem ganzen mal 1-2 wochen eine chance zu geben und dabei NICHT ins windows zu wechseln.
Jemand der mutmaßlich noch nie Linux auch nur minimal ausprobiert hat, will sich nicht in Linux einsperren. Er redete von Ausprobieren nicht von "ein Umstieg aus probieren" das kann dann schritt 2 oder 3 sein.
 
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Jarhead91 schrieb:
WoW geht wohl, aber auch über umwege
WoW braucht keine Umwege, bis auf Proton wie alle andere Windows-Spiele unter Linux.

Ich starte Lutris, gehe dort auf neues Spiel hinzufügen. In der Suche für Installationsskripte dann nach "Battle.net" suchen. Da wird dann automatisch der Installer des Launcher runtergeladen und dessen Installation gestartet, die praktisch wie unter Windows abläuft. Wenn man Lutris dann auch einen entsprechenden Startmenü-Eintrag anlegen lässt, kann man den Battlenet-Launcher genauso übers "Startmenü" aufrufen, wie unter Windows und darin normal seine Spiele installieren. Zumindest mache ich das so seit Jahren mit WoW, Diablo 2 Resurrected, Diablo 3 und auch Diablo 4 unter Linux.

Selbst Curseforge (für WoW Addons) gibt es unter Linux und es erkennt auch die dortige WoW-Installation.
 
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blackiwid schrieb:
Er redete von Ausprobieren nicht von "ein Umstieg aus probieren" das kann dann schritt 2 oder 3 sein.
Dafür reicht aber eigentlich auch Live USB, man kann auch statt dem ISO ein rootfs auf den USB Stick machen. So habe ich z.B. als Kind über Monate mein Notebook betrieben nachdem zum dritten mal die HDD kaputt war, wurde dann durch eine 64GB SSD abgelöst.

Mal ganz nebenbei damals hatte ich Probleme Minecraft zum laufen zu bringen! Heute macht man das mit zwei Linken Händen und per Controller :evillol:

Waren schlimme Zeiten vor PulseAudio, Systemd, Wayland und Flatpak...
 
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AlphaKaninchen schrieb:
Das warum, also was nicht ging wäre interessant, für einen normalen Desktop oder Notebook ist Fedora eigentlich ziemlich Problemlos.
Ach, das war teilweise meine Unwissenheit (bis ich verstanden hatte, wie man ne Festplatte ordentlich und dauerhaft einbindet und nicht nur "read"), aber auch komische Probleme mit der Soundkarte (wurde alle 10sekunden mit einem lauten PLOPP aus den Boxen in den Standby geschickt, um beim nächsten Systemsound mit einem lauten PLOPP aus den Boxen wieder zurück geholt - super nervig), ständige Systemupdates mit Neustarts, bis dann das nicht funktionierenden DavinciResolve am Ende das Ende meiner Linux-Reise dartsellte.
Glaube irgendwas hab ich noch vergessen... Der Versuch ist n Jahr her.
 
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Wenn ich, weit jenseits der 40, ohne Programmierkenntnisse und bestenfalls durchschnittliche, allgemeine IT-Kenntnisse es geschafft habe in 30min Linux zu installieren und das erste Game in Steam zu starten, kann es jeder schaffen. Und das obwohl Nvidia in der KIste steckt.
Hab jetzt auch endlich meine Ruhe, da die Kiste nachts nicht einfach mal so aus dem Ruhemodus "aufwacht", obwohl Maus/Tastatur sogar ausgemacht wurden und irgendwas meint im Hintergrund entweder nach hause funken zu müssen, oder ähnliches. Und nachdem ich recherhiert hatte, wusste ich, das Problem haben mit Windows viele. Jetzt hab ich meine Ruhe, ich bin wieder der Herr im Haus und die Kiste bzw. Betriebssystem macht genau was es soll und nicht was es meint zu müssen gerade.
War seit über 6 Wochen nicht mehr "drüben" auf der anderen Partition, obwohl ich mir natürlich die Option offen gelassen habe obschon meiner Vorkenntnisse.
Die ersten Bekannten sind auch schon sehr neugierig, weil sie auch immer mehr von Windows abgenervt sind.
Größere Massen werden eh erst dann aufwachen, wenn MS an ihr Geld will per Abomodell fürn Windows. Die Frage ist nur nicht ob, sondern wann es soweit sein wird.
 
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