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News Lukrative Speicherchips: Kioxias Gewinn steigt um fast 3.000 Prozent

MichaG

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Durch die extrem hohe Nachfrage nach knapp gewordenen Speicherchips können die Hersteller bald so viel dafür verlangen, wie sie möchten. Das beschert der Branche hohe Umsätze und Gewinne. Beim NAND-Fertiger Kioxia hat sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr fast verdreifacht. Der Gewinn stieg sogar um fast 3.000 Prozent.

Zur News: Lukrative Speicherchips: Kioxias Gewinn steigt um fast 3.000 Prozent
 
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Alle RAM und NVME Oder Speicherchip Hersteller haben jetzt gute Jahre.
Wenn die Krise aber dann vorbei ist und sie wieder normal Werte erreichen melden sie krasse Umsatzeinbrüche und entlassen wieder Leute. Das dieser Wert aktuell abnormal ist wird dann wohl nicht mehr beachtet. :(
 
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Was zum...


Aber ja, jetzt sind erstmal die fetten Jahre für Speicherhersteller. Bin mal gespannt wie lange diese wirklich andauern und auf welchen Niveau sich die Preise für die Endkunden einpendeln.
 
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wagga schrieb:
Wenn die Krise aber dann vorbei ist und sie wieder normal Werte erreichen melden sie krasse Umsatzeinbrüche und entlassen wieder Leute. Das dieser Wert aktuell abnormal ist wird dann wohl nicht mehr beachtet. :(
Wird wohl so sein. Das ist halt gleichermaßen Stärke und Schwäche der Marktwirtschaft, dass sich Unternehmen relativ schnell an einen neuen (vermeintlichen) Normalzustand anpassen. Hoffen wir für die Mitarbeiter, dass es gute Erfolgsbeteiligungs- und Aktienprogramme gibt, und sie zumindest ein bisschen vom aktuellen Hype profitieren können.
 
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Vor einem Jahr habe ich die Firma entdeckt, nach einer gar nicht so intensiven Recherche. Dabei blieb es aber auch.

Sch...!
 
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=dantE= schrieb:
Wie schaut denn da die Gewinnbeteiligung für die Belegschaft aus? Wird man denn da wenigstens als Mitarbeiter ebenfalls profitieren, oder geht dass dann wieder nur an die Aktionäre in Form von Renditen?

Grundsätzlich aber: Glückwunsch zum Ergebnis!
Um es vorsichtig auszudrücken, eher nein. Mein bester Kumpel arbeitet dort. Möchte aber nicht näher ins Detail gehen. Im C-Level mit Sicherheit.
 
Jeder weiß doch, dass in guten Zeiten für schlechten Zeiten gespart wird und in schlechten Zeiten hat es dann sowieso auch wieder kein Geld, sind ja schlechte Zeiten. Ganz normal so.
 
Die Wahrheit ist aber, das zwar eine erhöhte Nachfrage für KI Rechenzentren gibt, aber das die Hersteller durch die Bank weg umgestellt haben, nämlich weg vom Consumer hin zur Industrie, wo man schön in Verbindung mit künstlicher Verknappung Abkassieren kann. Micron bedient Consumer zB gar nicht mehr 🫣.
Würde sogar mehrfach öffentlich bekannt gegeben, das vor allem im Consumer Markt den Herstellern die Endpreise zu wenig Gewinn abwerfen, künstliche Verknappungen gerade bei den Ramspeichern war doch fast schon gängige Vorgehensweise um die Preise und Gewinnmargen wieder hochzutreiben.

Gerade auch hier ist vom Kartellamt weit und breit keine Spur, denn es ist absolut Markt-untypisch das innerhalb von 6 Monaten die Preise sich bereits durch die Bank weg mind. vervierfacht haben, und das bei jedem Hersteller der umgestellt hat, allen voran im chinesischen Raum wo die meisten die Chips beziehen. Silikon Valley kann ohne chinesische Rohstoffe rein gar nichts Produzieren und "Amercia First" hat die entsprechenden Lieferketten politisch extrem stark belastet. Es versteht sich auch von selbst, das auch die Händler trotz günstig eingekaufter Lagerware die Preissprünge mitgemacht haben.

Alles nur auf den KI Boom zu schieben ist schlicht der "einfache Weg", entspricht aber auch hier leider nicht der vollen Wahrheit. Auch ist die "geplante" Nachfrage der KI Zentren deutlich zurück gegangen da viele Projekte eingestellt oder auf Eis liegen. Zum einen der Finanzierung wegen, zum anderem der logistischen Gegebenheiten wie zB der Energieversorgung.
 
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KI ist doch nur ein Konjunkturprogramm für die Chip-Branche, wer was anders behauptet muss Trump persönlich rede und Antwort stehen, der mit gewohnter Logik das euch in aller ruhe erklärt ... 😉

Scherz beiseite, ich frage mich wie lange das noch so weitergeht, irgendwann muss der künstliche KI-Boom doch gesättigt sein, die Firmen wissen jetzt schon nicht mehr wer das alles nutzen soll.
 
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K3ks schrieb:
Was will man zu fast +3000% Gewinn sagen... 🥴
Naja, das allein ist ziemlich nichtssagend. Wenn der Gewinn zuvor niedrig war, ist das nicht so schwer. Was eher abenteuerlich ist, ist die Netto Marge. 50 % im nächsten Quartal. :D
 
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Ob Handelbarkeit in den USA jetzt noch so viel bringt? Also ob jetzt noch jemand da einsteigen würde?!
 
wagga schrieb:
Alle RAM und NVME Oder Speicherchip Hersteller haben jetzt gute Jahre.
Wenn die Krise aber dann vorbei ist und sie wieder normal Werte erreichen melden sie krasse Umsatzeinbrüche und entlassen wieder Leute.
Was denn auch sonst?
Sollen die Arbeiter nach dem Boom Däumchen drehen und dafür bezahlt werden?
Umsatzeinbruch melden ist auch falsch weil die extreme Nachfrage nachgelassen hat?
 
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Interessant wird ob die Preise irgend wann auf ein normales Niveau fallen oder das "normal" deutlich angehoben wird weil der Markt es ja hergibt.
 
Verrückt! Fast so, als wären die Preisanstiege ungesund für den Markt und Geldbeutel.

Ich hoffe so hart, dass die ganzen Firmen hintenrum auf die Fresse fallen auf lange Sicht. Ekelhaft.
 
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Extraportion25 schrieb:
Die Wahrheit ist aber, das zwar eine erhöhte Nachfrage für KI Rechenzentren gibt, aber das die Hersteller durch die Bank weg umgestellt haben, nämlich weg vom Consumer hin zur Industrie, wo man schön in Verbindung mit künstlicher Verknappung Abkassieren kann. Micron bedient Consumer zB gar nicht mehr 🫣.
Würde sogar mehrfach öffentlich bekannt gegeben, das vor allem im Consumer Markt den Herstellern die Endpreise zu wenig Gewinn abwerfen, künstliche Verknappungen gerade bei den Ramspeichern war doch fast schon gängige Vorgehensweise um die Preise und Gewinnmargen wieder hochzutreiben.

Gerade auch hier ist vom Kartellamt weit und breit keine Spur, denn es ist absolut Markt-untypisch das innerhalb von 6 Monaten die Preise sich bereits durch die Bank weg mind. vervierfacht haben, und das bei jedem Hersteller der umgestellt hat, allen voran im chinesischen Raum wo die meisten die Chips beziehen. Silikon Valley kann ohne chinesische Rohstoffe rein gar nichts Produzieren und "Amercia First" hat die entsprechenden Lieferketten politisch extrem stark belastet. Es versteht sich auch von selbst, das auch die Händler trotz günstig eingekaufter Lagerware die Preissprünge mitgemacht haben.

Alles nur auf den KI Boom zu schieben ist schlicht der "einfache Weg", entspricht aber auch hier leider nicht der vollen Wahrheit. Auch ist die "geplante" Nachfrage der KI Zentren deutlich zurück gegangen da viele Projekte eingestellt oder auf Eis liegen. Zum einen der Finanzierung wegen, zum anderem der logistischen Gegebenheiten wie zB der Energieversorgung.
Das Problem der steigenden Preise ist einfach darin begründet, dass auf Jahre im voraus die Produktion „aufgekauft“ wird. Es ist wohl eher ein reservieren mit harten kostenaufschlag und mit rücktrittsklausel. Da hat das Kartelamt tatsächlich keine handhabe. Firmen mit Jahres Gewinnen so gross wie von manchen Ländern Bruttosozialprodukt, können mit diesen Geldern einfach extrem einfluss nehmen, wenn von dem grossen Firmen einfach alle ihren Überschuss in das selbe segment investieren.

Was bleibt da? Zerschlagung der Firmen, vielleicht verpflichtungen für Umweltschutz, extra Gewinnsteuer oder was auch immer. Ganz banal betrachter. Microsoft macht 70 Milliarden gewinn. nach abzug von Forschungskosten. Bei solchen grössenordnung wird es irgendwann schwer noch zu wissen wo man investieren soll. Neue geschäftsfelder vielleicht, aber am ende läuft es dann auf wenige megakonzerne raus die die funktion von regierungen übernehmen.

Echt abstruss wo das hinführen könnte. Ich gebe aber zu, dass ich nicht weiss welche regulierungen hier beschlossen gehören.
 
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=dantE= schrieb:
Wie schaut denn da die Gewinnbeteiligung für die Belegschaft aus? Wird man denn da wenigstens als Mitarbeiter ebenfalls profitieren, oder geht dass dann wieder nur an die Aktionäre in Form von Renditen?
Das es eine japanische Firma ist, werden die (regulären japanischen) Mitarbeiter traditionell über ein Bonussystem an den Gewinnen (und Verlusten) beteiligt. In guten Zeiten macht der durchaus die Hälfte des Einkommens aus.

Ähnliches sieht man bei den Chipfirmen in Korea.
 
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