News Neue Nvidia-CPU: Nvidia-gewählte Benchmarks zeigen Vera vor AMD und Intel

stefan92x schrieb:
Der einzige Gewinn, den ich aus dieser ganzen Benchmarkreihe ziehe, ist dass Nvidias SMT gut funktioniert. Das ist auch eine Erkenntnis, aber eben alles.

Einen Haufen Server-Benchmarks laufen zu lassen, um am Ende aussagen über die Single-Core Performance treffen zu können (und das ohne irgendwas zur Effizienz zu erfahren), ist reichlich dünn.
Du übertreibst.

Das ganze Getue viele Tests in eine einzige Zahl zusammen zu fassen ist das eigentliche Problem.

Für eine sinnvolle Bewertung gehört dazu, dass man sich auch die einzelnen Tests anschaut.

Im übrigen kann man auch Servern mit derselben oder ziemlich ähnlichen Anzahl von Kernen vergleichen.
 
Faust2011 schrieb:
Die werden sich ihre Reviewer Influencer schon raussuchen. Wobei, bisher dachte ich, dass Phoronix eigentlich recht objektiv ist.
Ist Michael hier ja auch. Wird er doch direkt zum Einstieg sehr deutlich, welche Einschränkungen es für seine Tests gab. Mangelnde Objektivität würde ich ihm hier wirklich nicht vorwerfen wollen.
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ETI1120 schrieb:
Manchmal kann ich nicht widerstehen :p
ETI1120 schrieb:
Das ganze Getue viele Tests in eine einzige Zahl zusammen zu fassen ist das eigentliche Problem.
Ach das wiederum finde ich normallerweise ganz nett. Geht natürlich viel Info verloren, aber ist ja bei jedem Test so, der ein Gesamtbild ermitteln will.
ETI1120 schrieb:
Im übrigen kann man auch Servern mit derselben oder ziemlich ähnlichen Anzahl von Kernen vergleichen.
Könnte man, wenn man es denn tun würde. Am nächsten dran wäre bei AMD der 9665. Bei Intel der 6972P. Ausgerechnet diese Modelle fehlen leider (was kein Wunder ist, hat Phoronix doch diese "mittleren" Größen nicht auf Lager und wahrscheinlich nie als Review-Samples bekommen).

Aber selbst dann bleibt es dabei: Tests die nicht skalieren, sind nicht praxisrelevant.
 
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1x9575F fast genauso schnell wie 2x9575F. Da habe ich an sich aufgehört zu lesen.

Völlig für die Mülltonne die Tests.
 
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Aufschlussreich um die Performance zum Vorgänger einzuschätzen. Vera sollte etwas hinter dem aktuellen Topmodell rauskommen.
 
stefan92x schrieb:
Ich schreibs auch hier gerne nochmal dazu: Phoronix nutzt leider Tests wie Linux-Kernel-Compiles, die überhaupt nicht mehr sinnvoll auf so viele Kerne skalieren. Entsprechend sind die Unterschiede geringer, als sie bei realen Anwendungsszenarien wären (wo z.B. mehrere Compiles parallel laufen würden).
Wie viele parallel laufende Compiler sind den da möglich/realistisch?
Linker ist ein anderes Thema.
Ergänzung ()

Chips&Cheese wird sich sicherlich über die Dinger hermachen, sobald die verfügbar sein sollten.
 
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twrz schrieb:
Da stimmt doch was mit der Benchmark-Suite nicht.
Das passt, denn der Geometric all ist ja nur das Ergebnis zig einzel Benchmarks, wenn diese zum Großteil aus Programmen bestehen die nur eine gewisse Anzahl benötigen, dann sieht es so aus. Man muss sich schon die einzel Ergebnisse anschauen um sich ein Bild darüber zu machen.

Dann kann das z.b. auch so aussehen
1000002015.png

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Skysnake schrieb:
Völlig für die Mülltonne die Tests.
Nein, die Tests alleine nicht. Nur der Geometric all. Weil Singel und multicore Performance in eine Tabelle wirft.
 
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stefan92x schrieb:
Ist Michael hier ja auch. Wird er doch direkt zum Einstieg sehr deutlich, welche Einschränkungen es für seine Tests gab. Mangelnde Objektivität würde ich ihm hier wirklich nicht vorwerfen wollen.

Wir sind hier schon sehr weit im grauen Bereich.
Kaum eine Stunde nachdem er den Artikel online hatte, kam die erste Weiterleitung der Pressemitteilung von NVIDIA zu diesem Test.

stefan92x schrieb:
Ach das wiederum finde ich normallerweise ganz nett. Geht natürlich viel Info verloren, aber ist ja bei jedem Test so, der ein Gesamtbild ermitteln will.
Eine Zahl alleine hat aber wenig Aussagekraft.

stefan92x schrieb:
Könnte man, wenn man es denn tun würde. Am nächsten dran wäre bei AMD der 9665. Bei Intel der 6972P. Ausgerechnet diese Modelle fehlen leider (was kein Wunder ist, hat Phoronix doch diese "mittleren" Größen nicht auf Lager und wahrscheinlich nie als Review-Samples bekommen).

Aber selbst dann bleibt es dabei: Tests die nicht skalieren, sind nicht praxisrelevant.
Und trotzdem verwenden alle Geekbench.
Aber ich vergaß Hauptsache man hat eine Nummer
 
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Nvidias Vorgehen ist natürlich wie üblich sehr fragwürdig. Nichts desto Trotz kommen für die X86 Server Prozessoren die Einschläge immer näher, es würde mich nicht wundern wenn in wenigen Jahren auch hier Arm komplett dominant ist.
 
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foofoobar schrieb:
Wie viele parallel laufende Compiler sind den da möglich/realistisch?
Bei Vorstellung von Turin und den Tests dazu hatten wir genau die gleiche Diskussion schonmal, da habe ich mich schon ähnlich echauffiert: https://www.computerbase.de/forum/t...56-von-intel-auf.2213633/page-5#post-29869580

Ganz generell kann man sagen, umso größer das zu bauende Projekt ist, umso mehr Kerne machen Sinn darauf zu werfen. Andererseits ist es aber für die meisten (Web-)Anwendungen gar nicht mehr üblich, sowas großes einzelnes zu bauen, sondern eher viele Microservices etc. In meinem Arbeitsalltag bauen wir die meisten Anwendungen mit 8 Kernen, mehr nicht, weils keinen Mehrwert mehr liefert...
 
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Würde so einen Zirkus gar nicht erst mit einem Test und einer Veröffentlichung würdigen, aber ich schätze Netto macht das Plus an Reichweite das potenzielle Minus an Glaubhaftigkeit wett.

Und nebenbei:
HI64N1JWwAA-GWl.jpg


Elder Scrolls 6 mit DLSS 5 ist 🔥🔥🔥
 
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Server-CPUs sind jetzt nicht so mein Thema. Insofern mag man mich korrigieren, wenn ich inhaltlich was falsches dazu sage.
Aber: Im All-Results-Testergebnis kommt die EPYC 9575F CPU vor. Eine 64 Kern CPU mit 256MB L3 Cache.
Die Tatsache, dass ein 1 CPU System und ein ebenfalls mit dieser CPU ausgerüstetes 2 CPU System sich nur marginal in der Leistung unterscheiden, läßt mich schon deutlich daran zweifeln, dass das angewandte Prozedere irgendwie relevant sein soll. Oder?
Klar, nVidia möchte gern Gut Wetter bei den Anlegern machen. Aber ohne unabhängige Tests ist das nicht die Tinte auf dem Papier wert. Zumal sowohl Intel als auch AMD seit Jahrzehnten gut laufende Systeme in diesem hochsensiblen Bereich vorweisen konnten. Undhier ist NVidia eben noch der "Frischlinge".
 
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person unknown schrieb:
Die Tatsache, dass ein 1 CPU System und ein ebenfalls mit dieser CPU ausgerüstetes 2 CPU System sich nur marginal unterschiedliche Leistung bringen, läßt mich schon deutlich daran zweifeln, dass das angewandte Prozedere irgendwie relevant sein soll. Oder?
Wer sich nicht die Einzeltest ansieht wird bei diesem Ergebnis immer Zweifeln. Spätestens dann sollte man sich die Einzeltest ansehen. Aber es ist auch keine Redaktionelle Glanzleistung von CB, wenn sie nur das Fazit präsentieren und nicht auf die Einzeltest hinweisen oder einen Ausblick darauf geben warum das Ergebnis so Ausschaut. Sondern nur auf spätere Alltags Test und der kleinerer Kreis an ausgewählten benchmarks hinweisst.

Das Ergebnis ist grob das Gleiche wie wenn CB Anwender Software und Gaming Benchmarks in einer Ergebnis abbildet. Wenn dann noch Multicore und Singelcore Anwendungen im ungleich Gewicht sind , bringt die ganze Tabelle nix.
 
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Phoronix durfte beim Besuch die Vera-CPU als Vorserienmodell testen. Allerdings nicht nach eigenen Regeln, sondern nach Nvidias. In einem sehr strengen Korsett an Tests – normalerweise nutzt die Seite über 300 Szenarien oder auch mal knapp 500 Tests – gewinnt am Ende Nvidias Vera-Prozessor gegen alles, was AMD und Intel aktuell aufstellen können.

Das passt zum (nett formuliert) Märchenerzähler Huang und der nVidia "Control Freak" Doktrin und dürfte eigentlich spätestens seit respektive dem "RTX 5070 mit MFG = RTX 4090 Leistung" Meme und dem damals abgeblasenen G(eForce) P(artner) P(rogram) von nVidia nicht mehr verwundern.

Es ist das übliche nVidia Bockmist-Marketing, aber es gibt leider schon genügend Gläubige oder Fans (auch wenn es vermutlich immer noch weniger als bei Apple sein dürften), die dem auf den Leim gehen.
 
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Am Ende zählen Leistung und Preis (inkl. Stromverbrauch, Platzbedarf, Anschaffungskosten).

Nur dann sieht man, ob das wirklich Konkurrenzfähig ist.
 
CDLABSRadonP... schrieb:
Es war trotzdem ein sehr hilfreicher Test, denn schließlich kamen Benchmarks zum Einsatz, die Phoronix auch sonst nutzt.
Das ist eine sehr "spezielle" Einordnung. Aber klar, wenn du ein sehr spezifisches Anwendungsszenario hast und die Anforderungen genau kennst, sind die Test vielleicht für dich persönlich relevant.
Anderenfalls ist das in der Bilanz verzerrt und bs.
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Spriti schrieb:
Am Ende zählen Leistung und Preis (inkl. Stromverbrauch, Platzbedarf, Anschaffungskosten).

Nur dann sieht man, ob das wirklich Konkurrenzfähig ist.
Dazu muss man aber die gesamte Plattform betrachten, nicht nur einen Prozessor.
 
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knoxxi schrieb:
Sind sie sicherlich auch, wenn sie frei testen können, was und wie sie es wollen.

Das war hier aber nicht gegeben.
Die Formulierung "was und wie sie es wollten" ist mindestens irreführend. Ja, Phoronix konnte nur eine Teilmenge der mehrere hundert Einzelbenchmarks ihrer Benchmarksuite durchführen, und den Rest nicht. Das betrifft also das "Was". Das "Wie" war aber AFAIK nicht beeinflusst worden, d.h. dass die tatsächlich durchgeführten Einzelbenchmark durchaus Phoronix' Qualitätsstandards entsprachen. Man kann also sehr wohl diese einzelnen Messwerte mit den entsprechenden Gegenstücken auf anderen Plattformen vergleichen, bspw. zstd, Video-Encoding oder whatever eben getestet.

Natürlich kann unter diesen Umständen kein Gesamtergebnis angegeben werden und sicherlich ist es absolut sinnvoll, bei allen nichtdurchgeführten Benchmarks von eher schlechten Ergebnissen auszugehen, bis zum Beweis des Gegenteils.

Ein kompletter Durchlauf der Phoronix-Benchmarksuite kann übrigens mehrere Tage dauern, vor allem wenn die Einzelbenchmarks zur Verbesserung der Genauigkeit mehrfach durchgeführt werden. Larabel hat vor ein paar Jahren mal erwähnt, dass die komplette Suite durchschnittlich 36 Tage laufen würde. Aber hier machen manche ein Fass auf, weil bei einem Pressetermin nur ein Subset durchlaufen konnte - und ja, dass Nvidia hier Cherrypicking betreibt dürfte so sicher wie das Amen in der Kirche sein, aber das ändert ja nichts daran, dass der Chip in den ge-cherry-pickten Disziplinen eben diese Werte tatsächlich erzielt hat. Klar, wer da Postgres drauf laufen lassen will, der ist jetzt so schlau wie auch zuvor, aber andere Interessenten können da eben schon was ablesen.

Last but not least ist dieses Vorgehen absolut nicht ungewöhnlich in der Branche. Es handelt sich schliesslich um eine Art Sneak-Preview. Es könnte noch Monate dauern, bis Olympus ausgeliefert wird. Ein technischer Rückschlag und das Ding verschiebt sich nach 2027. Aber hier erwarten manche, dass Nvidia den Demonstrator schon Vorgestern per UPS an Michael Larabels Haustür liefern hätte müssen, damit der da in Ruhe mit rumbenchmarken kann...
 
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Wenn der normale Mittelwert nicht reicht, nimmt man halt das geometrische Mittel? Love it :D
 
mmdj schrieb:
Cherrypicking vom feinsten :) da glaubt man wohl selber nicht wirklich an das eigene Produkt
Da haben sie bestimmt DLSS 5 für die Balken angewendet.
 
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AMD/Intel-Prozessoren mit 4-nm-Fertigungsprozess (2024) stehen Nvidia-Prozessoren mit 3-nm-Fertigungsprozess (2026) gegenüber.

Gegenüber dem Epyc beträgt der maximale Vorteil lediglich 10 %, obwohl der Vera Rubin mit 3 nm statt 4 nm gefertigt wird.
AMD produziert den „Epyc Venice“ aktuell bei TSMC mit 2 nm und 512 Threads (2026).

2027 folgt der „Epyc Verano“ mit 1,4 nm für die MI500 Instic.
Ergänzung ()

amd 9965
https://www.amd.com/es/products/processors/server/epyc/9005-series/amd-epyc-9965.html
 
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