News Nutzer sperren sich: ~500 Millionen PCs wird das Windows-11-Upgrade verwehrt

Ich kann Anno 1800 (nicht in 4k, aber das ist ok) und WoW auf einem System, für das sie nicht mal entwickelt wurden (Linux) flüssig spielen, Plasma/KDE5 auch völlig flüssig, aber soll den Rechner in den Mülleimer kloppen, weil das für W11 leider nicht reicht? Danke nein danke ;)
 
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Ja, viele Rechner könnte man weiter benutzen. Und gut, wenn du mit Linux klar kommst. @Klugschreibende .

Wenns um Spiele geht kannst du auch nahezu alles Spielen. Und Software gibts ja auch ganz viel. Viele trauen sich ja nicht mal Linux auszuprobieren.
 
chillipepper schrieb:
Eine Win10 IoT Enterprise 2021 LTSC für unter 50 €? Bei solch niedrigen Preisen wäre ich misstrauisch.
Du hast nachher das Problem, wenn Microsoft einen Nummernkreis von Lizenzen sperrt, wenn mit einer oder mehreren Keys zu viele unterschiedliche Windows-Installationen aktiviert wurden.
das ist kein marktplatz mit irgendwelchen unseriösen angeboten, sondern ein distributor.
ich hab einfach nach "win10 ltsc" gesucht und nach preis sortiert, das angebot für ca 40euro netto lautet:
KW4-00179 Windows 10 Enterprise LTSC 2019 - Übernahmegebühr für Upgrade-Lizenz - 1 Lizenz - akademisch, Enterprise - Open Value Subscription - Stufe E - alle Sprachen
ich habe keine ahnung, was das alles bedeutet. vllt muss man win10pro bereits haben, vllt muss man irgendein abo haben.

anywish schrieb:
Das ist kein Gerücht sondern eine Tatsache... nach einem hervorragenden Windows ist Microsoft regelmäßig der Meinung, man muss etwas radikal ändern und erleidet dabei Schiffbruch...
es ist ein tatsache, dass jeder zählt wie er will, zb 8.1 nicht als eigene version aber 11 als eigene, obwohl 11 intern 10.0.2xxxx statt 10.0.1xxxx ist. ebenso müsste man eigentlich jedes (halb-)jahr eine neue version zählen.

oft ist eine windows-version (wenn man jetzt den name als version gleichsetzt) erst nach einigen größeren updates gut gewesen, zb xp sp2. noch dazu ist man gerne mit nostalgie verblendet.
 
Guru-Meditation schrieb:
Naja, 10 Jahre ist ja auch nicht gerade wenig Supportzeit für ein OS. Die Zeit empfinde ich als fair und das die alle auch Geld verdienen wollen sollte uns allen klar sein..
Grundsätzlich: Ja.
Allerdings heißt: "10 Jahre Existenz eines Betriebssystem" nicht "10 Jahre Nutzungsmöglichkeit durch einen Nutzer".
Fair wäre mind. 5 Jahre Updatepflicht NACH Markteinstellung.
Die Crux ist, dass MS ja durchaus dazu in der Lage ist, da diese Sicherheitspatches ja jetzt erstellt werden - für entsprechende Kundschaft.
JennyCB schrieb:
500 Millionen Systeme oder mehr weltweit zu entsorgen ist ein ökologisches Desaster.
Witzig, dass gerade DAS von unseren politischen Ökos nicht prominent thematisiert wird.
Aber das war ja schon bei der Deaktivierung von DVB-T1 der Fall.
Man könnte meinen, dass "Öko" dann mehr für "Ökonomie" steht.

Abulafia schrieb:
Die Diskussionen rund um Windows wirken oft emotional aufgeladen
chillipepper schrieb:
Ach lass doch dieses abgehobene, oberlehrerhafte Geschwafel.
@Abulafia: Oopsie! Treffer und versenkt. 😂
BlackByte1 schrieb:
Mal eine blöde Frage, kann ich unter win11 im Startmenü auch Gruppen erstellen und diese dann auch benennen?
Profilakttisch - falls noch niemand geantwortet hat: Ja, kann man.
anywish schrieb:
Ich gehe davon aus, dass Microsoft den Windows10-Support deshalb um ein Jahr verlängert hat, um Windows10-Nutzern die Möglichkeit zu geben, direkt auf Windows 12 zu wechseln.
Was ich nicht ganz verstehe:
Microsoft erstellt ja für die geschäftlichen Long-Time-Versionen noch Patches bis mind. 2030.
Was hält sie davon ab, von den Privatkunden mit Dingen, die sie eh entwickeln, schön Geld zu melken? 🤷‍♂️
 
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Seit dem 25H2 Update habe ich nur Probleme mit Windows 11, genauer gesagt seit Anfang November.
Ständige Bluescreens (Greenscreens) dessen Fehler ich noch nicht erkannt habe, hohe Auslastung im Idle und abstürzender Explorer.

Da überlegt man schon, ob man sich nicht anderweitig umschaut.

Hätte ich wohl nicht letztes Jahr auf Windows 11 geupgradet, würde ich jetzt wohl das ESU nutzen.

Mein Backup PC nutzt es und dort hab ich keinerlei Probleme.
 
Turrican101 schrieb:
Microsofts größter Fehler war es, das "Windows11" zu nennen. Hätte man es damals einfach als übliches großes neues Major-Update für Win10 rausgebracht hätte keiner ein Problem damit gehabt.

DIe Lösung wäre, schnell Win12 rauszubringen, dann hätte man die ganzen Leute, die noch den "jedes 2. Windows ist schlecht"-Quatsch glauben, wieder auf ihrer Seite.
Das hätte nichts gebracht, es ist ja nicht das es Windows 11 heißt. Der Kontozwang, Copilot und die Hardwareanforderungen sind der Grund warum viele bei Windows 10 bleiben.
 
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Ich frage mich immer, woher solche Zahlen kommen und wie zuverlässig sie sind.

In meinem Bekannten- und Freundeskreis fahren nahezu alle mit Windows 11 und das problemlos, auch bei uns in der Firma, einem Betrieb mit 200 Mitarbeitern hat man auf Windows 11 umgestellt.
 
Du brauchst dich das nicht fragen, aber ist ok. ich sags dir. Es steht im Artikel. Dell hat die Zahlen rausgehauen.

"Dell COO Jeffrey Clarke"
 
Glendon schrieb:
Ich habe es im Frühling gemacht. Bisher wurden sie alle problemlos installiert. Aber es ist natürlich gut möglich, dass MS irgendwann wieder eine Hardwareprüfung vorschaltet und dann das Update verweigert.
@The_Mat_91 - das ist wirklich Murphys Law! :-(

Ein Update ist bei mir fehlgeschlagen. Dann habe ich eben manuell die vorgeschlagene Reperaturversion angestoßen:
1765187456803.png


...und jetzt kommt dieses Fenster, das mich wohl von weiteren Updates bzw. der Reperatur aussperrt:
1765187398717.png
 
Du hast die Wahl, sich dem weiter unterwerfen, oder selbst in die Hand zu nehmen. 🤷‍♂️
 
@knoxxi Meinst du damit Linux? Für den betroffenen PC dachte ich tatsächlich schon darüber nach. Mein letzter Versuch mit Linux ist bestimmt schon ein Jahrzehnt her. Hast du ggf. Empfehlungen für ein möglichst komfortables und sicheres System, das auch long-term-support hat. Ach ja und natürlich für Windows-User eine möglichst ähnliche Oberfläche bietet, damit ich nicht erst eine steile Lernkurve nehmen muss?
 
Glendon schrieb:
Meinst du damit Linux?
Zum Beispiel, ja.


Glendon schrieb:
Hast du ggf. Empfehlungen für ein möglichst komfortables und sicheres System, das auch long-term-support hat.
Systeme gibt es viele gibt es viele und alle sind unterschiedlich gut zu benutzen. Das Hauptproblem sitzt hier häufig mehr vor dem Monitor, denn sich einzulesen wird man überall erstmal müssen bzw. es schadet nicht.

meine Empfehlung für einen recht simplen Umstieg wäre LinuxMint oder Ubuntu.
Sicherheit ist natürlich bei allen gegeben, aber auch da sitzt die größte Sicherheitslücke vor dem Bildschirm 🙂

Schnapp dir einen Bootbaren USB Stick und installiere es darauf und gucke es dir an. Bewerte nur bitte nicht die Geschwindigkeit negativ, das liegt eher am USB Stick.
 
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Glendon schrieb:
Ach ja und natürlich für Windows-User eine möglichst ähnliche Oberfläche bietet, damit ich nicht erst eine steile Lernkurve nehmen muss?
Die Oberfläche selbst ist selten das Problem - eher das Hindernis, wenn gewohnte Windows-Software unter Linux nicht zur Verfügung steht.

Auch die Kommandozeile stellt für einige eine Herausforderung dar.
Zwar kann man ganz viel über GUI regel - so gut wie alle Tutorials, die ich kenne, nutzen die Kommandozeile, da diese den kleinsten gemeinsamen Nenner zwischen Linux-Distros und/oder div. Linux-GUIs darstellt.

Will sagen: Ab einen bestimmten Punkt kommt man an der Kommandozeile nicht vorbei.
 
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mchawk777 schrieb:
Ab einen bestimmten Punkt kommt man an der Kommandozeile nicht vorbei.
Die man aber als User, der Surft, Mails schreibt und ein paar Briefe, quasi nie braucht. Wofür auch?
 
knoxxi schrieb:
e man aber als User, der Surft, Mails schreibt und ein paar Briefe, quasi nie braucht. Wofür auch?
...und hier beißt sich die Katze in den Schwanz.
Warum sollte jemand, der ein funktionstüchtiges Windows hat, abseits von Weltanschauung dann auf Linux wechseln wollen? Letztendlich gar nicht.
 
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mchawk777 schrieb:
Will sagen: Ab einen bestimmten Punkt kommt man an der Kommandozeile nicht vorbei.
Bei macOS kommt man sehr gut an der Kommandozeile vorbei.

Und es ist nicht so, dass es die Z-Shell in der Terminal.app nicht gäbe.
 
@Glendon
Kommt darauf an wie alt der Rechner ist !

Für Windows Umsteigern mit eine sehr alten Rechner empfehle ich in der Zwischenzeit Q4OS (KDE mit Debianbasis), das läuft auch da noch sehr gut.

Bei neuern Rechnern auf alle Fälle momentan CachyOS.😁

Hatte mit beiden bei Umsteigern in den letzten Monaten am wenigsten Probleme, und die User sind alle sehr zufrieden.😎👍
 
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