News Nutzer sperren sich: ~500 Millionen PCs wird das Windows-11-Upgrade verwehrt

Vielleicht sollte Microsoft mal anfangen, zuzuhören und auf die Bedürfnisse der User einzugehen.
500 Mio Verweigerer sind schon recht viele. Würde man die Wechsler zu Linux oder Apple noch dazu zählen, ich denke, das wäre schon ein interessanterer Wert, der klar belegt, dass man den falschen Weg eingeschlagen und den Konsumenten falsch eingeschätzt hat.
Und wenn man dann noch die angeblichen 500 Mio zu alten Geräte zur, sagen wir mal der Hälfte, berücksichtigen würde, also eigentlich kann man das nicht so leichtfertig hinnehmen. 750 Mio bis über eine Mrd. unerreichter Geräte/Kunden sollte auch einem Unternehmen wie Microsoft schmerzen. Irgendwann reagiert die Börse drauf und dann wird jeder Aktionär den Besitz seiner Anteile nochmal genau evaluieren.
 
h00bi schrieb:
Fehler hin oder her, alleine schon dass der Store einfach so etwas installieren kann

Na dann warte mal ab was wird wenn diese KI Kacke voll integriert wird und anfängt Amok zu installieren/deinstallieren, so als wenn das gar nicht mehr dein Rechner ist, das wollen ja alle, bloß nix mehr selbst machen, ja dann.. :schaf:
Ok, damlas zu DOS Zeiten hätte ich schon so ne KI gebrauchen können aber heute bei diesen klickibunti Systemen?
 
Sterntaste schrieb:
Vielleicht sollte Microsoft mal anfangen, zuzuhören und auf die Bedürfnisse der User einzugehen.
500 Mio Verweigerer sind schon recht viele.
Ich habe zwei Geräte mit Windows 11, ein altes Notebook läuft weiterhin mit Windows 10. Bin vermutlich nicht der Einzige, der so verfährt. Es sind eben lediglich 500 Millionen Geräte und nicht etwa 500 Millionen Verweigerer.
 
The_Mat_91 schrieb:
Kurze Frage dazu: habe auch überlegt das mit meinem Ersatz Arbeitsgerät zu machen. Kommen die Windows 11 Updates trotzdem regelmäßig und werden ohne Probleme aufgespielt? Oder muss man da auch kreativ werden :D
Ich habe es im Frühling gemacht. Bisher wurden sie alle problemlos installiert. Aber es ist natürlich gut möglich, dass MS irgendwann wieder eine Hardwareprüfung vorschaltet und dann das Update verweigert.
 
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Ich mach nie ein Windows-Update. Bei mir bedeutet neuer Rechner => Neues Windows. Zieht sich seit XP so. Es gab dann Win7 und Win8. Aber erst als es Win8 gab, bin ich wegen neuem Rechner auf Win7 umgestiegen. Dann kam irgendwann mal der neuen Rechner mit Win10 und nun mit Win11. Mein alter Win10-Rechner wäre aber Win11-fähig gewesen. Wollte aber was neues.
Die Rechner nutz ich immer so um die 6 Jahre. Wenn mal ein Win12 offiziell kommt, dann bin ich wahrscheinlich noch lange mit Win11 unterwegs... Hab auch immer die Pro-Versionen. Hoffe, man kann künftig den KI-Kram irgendwie umgehen. Auch in Win11 jetzt ist das kein Thema bei mir. Nutze es wie ich Windows seit jeher nutze.
Alternativ auf ein Linux umzusatteln bietet sich notfalls immer an. Wenigstens als Dual-System. Dann zock ich nur noch mit Windows. Hab das auch schonmal gemacht, rein aus Interesse. Funktionieren tut das auf jeden Fall für mich :)
 
Keiner wird gezwungen, nach dem Support-Ende von Windows 10 zu wechseln. Windows 10 wird nach wie vor laufen.

Als Windows 10 Nutzer hat man 4 Möglichkeiten:
1. man bleibt bei Windows 10
2. man wechselt zu Windows 11
3. man wechselt zu Windows 12
4. man wechselt zu Linux

Ich gehe davon aus, dass Microsoft den Windows10-Support deshalb um ein Jahr verlängert hat, um Windows10-Nutzern die Möglichkeit zu geben, direkt auf Windows 12 zu wechseln.

Ich werde nach Support-Ende bei Möglichkeit 1 bleiben - und wenn Windows 12 ähnlich gut wie Windows 10 ist, werde ich Möglichkeit 3 in Betracht ziehen. Möglichkeit 2 und 4 kommen für mich nicht in Frage.
 
Allen Unkenrufen zum Trotz sind wir hier im Haushalt, mit vier Windows 11 Rechnern sehr zufrieden, die Systeme sind nicht langsamer, unstabiler oder schlechter als mit Windows 10, das läuft völlig problemlos.
 
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anywish schrieb:
Ich werde nach Support-Ende bei Möglichkeit 1 bleiben - und wenn Windows 12 ähnlich gut wie Windows 10 ist, werde ich Möglichkeit 3 in Betracht ziehen.
So wie der aktuelle Weg von Windows 11 mit der Umwandlung zu einem "agentic OS" aussieht ist eher davon auzugehen das es mit Windows 12 sogar noch mehr und restriktiver wird. Ich halte auf jeden Fall schon mal die Popcorn bereit für das was noch kommen wird.
 
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Ich bin von Win10 auf Win11 gewechselt durch den neuen Rechner und mache das, was ich immer mache. Langsamer ist der neue Rechner auf keinen Fall. Jetzt speziell auf die Performance von Windows bezogen. Wär aber auch traurig gewesen, weil die Hardware ist um einiges potenter als die meines vorherigen Rechners. Weiss aber nicht, wie es sich verhält, wenn man ein Upgrade von Win10 auf Win11 macht auf seinem Rechner.
 
Turbosloth schrieb:
Windows 11 "Upgrade" für die meisten wohl eher ein Downgrade. 😂
Kann mir mal einer erklären, was an Windows 11 soviel schlechter ist als bei Windows 10? Ich bin direkt am Anfang umgestiegen und hatte nie Probleme. Habe ein modernes System mit Ryzen, AM5 - ausschließlich SSD/m2 im System, USB Anschlüsse machen was sie sollen. Etc.pp.

Also alles andere als eine Umgewöhnung an ein leicht verändertes UI sehe ich hier nicht wirklich.
 
Gohma schrieb:
So wie der aktuelle Weg von Windows 11 mit der Umwandlung zu einem "agentic OS" aussieht ist eher davon auzugehen das es mit Windows 12 sogar noch mehr und restriktiver wird. Ich halte auf jeden Fall schon mal die Popcorn bereit für das was noch kommen wird.
Ich bin eher der Meinung, Microsoft wird aus dem Windows11-Debakel gelernt haben. Wenn Windows 12 so schlecht wie Windows 11 wird (oder sogar noch schlechter) erreicht Microsoft nur, dass die User weiter bei Windows 10 bleiben oder viele sogar zu Linux wechseln könnten.

Beides will Microsoft nicht - die möchten möglichst viele Leute im aktuellsten Microsoft-Betriebssystem haben.

Außerdem ist jedes zweite Windows eine gute Version (Windows 95, Window XP, Windows 7 und Windows 10). Bei Windows 12 wäre wieder mal eine gute Version dran. ;)
 
Ich sehe es wie CastorTransport. Win11 ist aus meiner Sicht nicht schlechter als Win10. Ich sehe bisher nicht den wirklichen Unterschied. Bis auf ein paar Dinge beim UI, die MS verbessern könnte. Das ist für mich ein Windows wie all die anderen davor. Sieht man ja schon, wenn man die (alte) Systemsteuerung öffnet. Da weiss man, wo man ist :)
Mal sehen, was Win12 bringt.
 
CastorTransport schrieb:
Kann mir mal einer erklären, was an Windows 11 soviel schlechter ist als bei Windows 10? Ich bin direkt am Anfang umgestiegen und hatte nie Probleme. Habe ein modernes System mit Ryzen, AM5 - ausschließlich SSD/m2 im System, USB Anschlüsse machen was sie sollen. Etc.pp.

Also alles andere als eine Umgewöhnung an ein leicht verändertes UI sehe ich hier nicht wirklich.
Ich hatte heuer eine zeitlich befristete Arbeitsstelle für 6 Monate... 3,5 Monate lang hab ich auf Windows 10 gearbeitet und hatte in diesen 3,5 Monaten 2 Abstürze.

Dann wurde leider auf Windows 11 umgestellt und in den restlichen 2,5 Monaten hatte ich über 50 Abstürze (irgendwann hab ich aufgezählt zu zählen) und das gesamte System lief spürbar langsamer (obwohl die Hardware gleich geblieben ist).

Die Abstürze kamen aus dem Nichts und waren nicht reproduzierbar... ich war sogar soweit, dass ich meinen Chef gefragt hab, ob es möglich wäre, dass man auf meinem Gerät wieder Windows 10 installiert. Mein Chef hatte gemeint, das geht leider nicht, aber wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte er auch nicht Windows 11 installiert, sondern wäre gleich auf Linux gewechselt, weil er weiß, wie schlecht Windows 11 ist.
 
Jan schrieb:
Dass Microsoft viele Windows-10-Nutzer bis heute nicht zum Umstieg auf Windows 11 hat bewegen können, ist offensichtlich:
Kann ich durchaus nachvollziehen, dass vielen PC Nutzerinnen und Nutzern dieser Zwang zu neuer Hardware missfällt.

Ich habe auch PCs, obwohl Win 11 fähig, lieber das ESU-Update spendiert. Im Laufe des nächsten Jahres werden diese PCs Linux bekommen.
 
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@nobby_a Das ist kein Gerücht sondern eine Tatsache... nach einem hervorragenden Windows ist Microsoft regelmäßig der Meinung, man muss etwas radikal ändern und erleidet dabei Schiffbruch...

Sei es bei Windows 8/8.1 die bunten Kacheln oder bei Windows 11 das mittige Startmenü und die cremefarbigen abgerundeten Fenster.

Nach so einer schlechten Version reißt sich Microsoft dann immer wieder zusammen und entwickelt ein tolles Windows. Daher kann man berechtigterweise die Hoffnung haben, dass Windows 12 wieder gut wird.

Ich bin durchaus bereit, von einem fast perfekten Windows 10 auf ein "nur gutes" Windows 12 zu wechseln. Aber ich bin nicht bereit, von einem fast perfekten Windows 10 auf ein schlechtes Windows 11 zu wechseln.
 
Ich bezweifle die Zahlen mit dem Upgrade Rollout kennt sich doch kaum jemand aus ob man überhaupt upgraden kann und wenn ja wie.
Sicherlich wissen es manche Enthusiasten, aber soweit ich sehen kann geht es bei meinem nur 8-9 Jahre alten desktop PC nicht obwohl er technisch stark genug sein sollte. TPU hin oder her irgendwas hat er.

Ich denke das viele nicht wissen obs sie upgraden können und auch nicht wie. Bzw. würden es viele wohl nicht so einfach riskieren, da Microsoft updates nicht selten zu problemen führen. Viele haben keine Backups und folden "never touch a running system".
Ich denke das Upgrade geht öfter nicht als MS/DELL glaubt und selbst wenn ist der Upgradeprozess zu risky bzw. es wird nicht erklärt welches Risiko es birgt. Wenn sie eine klare Ansage machen mit es wird parallel installiert und wenn es nicht funktioniert kannst du wieder zurückwechseln, dann würden Leute es auch machen. Aber solange es wie ein Hail Mary wirkt, würd ich es am PC meiner Eltern auch meiden.
 
anywish schrieb:
Das ist kein Gerücht sondern eine Tatsache.
Nach Windows 2000 kam z.B. XP - beide waren damals okay. Auch finde ich Windows 11 nicht schlechter als Windows 10. Diese Theorie geht nicht ganz auf, dazu ist vieles subjektive Ansichtssache.
 
anywish schrieb:
Sei es bei Windows 8/8.1 die bunten Kacheln
Windows 8(.1) fand ich extrem gut und das Vollbild Startmenü extrem intuitiv im Vergleich zu den verkorksten Versuchen das Startmenü anders zu verschachteln, wie es jede neue Windows Version immer wieder neu versucht hat.
Glücklicherweise könnte man Metro in Windows 10 wieder einschalten.
Insgesamt ging es mit Windows mit jeder 6.X Version die letzten Jahre bergauf, nachdem das völlig veraltete XP dann endlich entsorgt wurde.
Allerdings ist Windows 11 mittlerweile überladen mit Bloatware und da spürt man auch wie langsam es sich manchmal verhält und wieviel Leistung teilweise für einfache Aufgaben blockiert wird. Gerade das updaten blockiert schwächere Hardware teilweise massiv.
Das wurde mir erst Recht bewusst, als ich ein Linux ausprobiert habe. Die meisten Linux Versionen sind per se sehr Clean. Das fühlt sich im Vergleich erschreckend an, wie lahm Windows ist und wieviel Leistung man braucht.
Dazu jetzt noch die Hardware Restriktion, die Abhängigkeit an einen amerikanischen Konzern sowie die immer größer werdende Datensammelwut, die in Kombination mit den modernen Statistik Auswertungen (KI) den User zum gläsernen Objekt für Dritte.
 
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