News Nutzer sperren sich: ~500 Millionen PCs wird das Windows-11-Upgrade verwehrt

Irgendwie ist W11 haten scheinbar eine Modeerscheinung geworden.

Absolut jedes OS braucht hier und da einen kleinen Kniff, damit es zu den persönlichen Vorlieben passt.

Mich stört bei w11 das neue Kontextmenü im Explorer. Eine Google Suche und 2min später sieht das Ding so aus wie ich will.

Ich habe angefangen in der IT zu arbeiten als teilweise noch NT4.0 im Einsatz war, also schon etliche Migrationen miterlebt. Ich habe noch nie eine so reibungslose Migration erlebt wie auf W11. User-Anfragen bezüglich usability nahezu Null.

Privat habe ich mich bereits zu W10 Zeiten von MS abgewendet, als der Windows10(!!!) Store ungefragt die HP smart Software auf meinem PC installiert.

Fehler hin oder her, alleine schon dass der Store einfach so etwas installieren kann ist für mich privat völlig inakzeptabel.
 
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h00bi schrieb:
als der Windows10(!!!) Store ungefragt die HP smart Software auf meinem PC installiert.
Das hatte ich auch und gewundert, wo die Softwaer her kam. Mit der Kyocera Software hatte ich es auch, als ich einen Kyocera Drucker anschloss.
 
Meine Schwester ist auch so ein Spezi. Da werden manuelle Updates egal bei welchem Gerät grundsätzlich weggedrückt. Bisher funktioniert doch alles, warum also ein Risiko eingehen. Kostet am Ende nur Zeit und Arbeit.
 
Es wäre mal sehr interessant, wie sich diese "500 Millionen Systeme" zusammensetzen.

Klar kann wie @Turbosloth das mit dem "downgrade" Spruch etwas ins lächerliche ziehen oder wie @Tekwin mit mit Dingen wie "Microsoft müsse noch mehr Gegenwind bekommen" sowie "Datengier und Flügel stutzen" sehen, aber hey...lassen wir bitte mal unsere CB-Blase mal außenvor und denken mal logisch:

Woran kann es liegen, daß viele Leute im Privat- oder Firmenleben auch nach 4 Jahren Windows 11 noch nicht umgestiegen sind - obwohl die Hardware es wohl ermöglicht?

Punkt 1 - Unwissen und damit ggf. auch eine gewisse Angst

Viele Menschen da draußen sind die klassischen "Onkel Otto & Tante Erna 08/15 Nutzer". Die sind zufrieden, wenn der Rechner läuft. Die machen ihren Schriftkram mit dem Rechner, buchen ihre Reisen...und arbeiten glücklich mit dem "Mozzarella Browser" (höre ich heute noch immer, statt Mozilla).

Die haben auch nicht immer einen CB'ler im Freundes- oder Verwandtenkreis, der das mal eben umstellt.

Solche Leute wissen es oft nicht, daß man upgraden könnte oder haben Angst, etwas falsch zu machen.

Punkt 2 - Faulheit

Entweder wirklich reine Faulheit oder die klassische "never touch..." Faulheit.

Punkt 3 - Speziell benötigte Programme beispielsweise im Medizinsektor

Spezielle Programme, grade im Medizinsektor werden von speziellen Firmen konzipiert, die sich einen...Dreck...um neue Betriebssysteme scheren. Oder verkaufen ihre Programmupdates für echt hohe Summen. Die ruhen sich auf ihrer Stellung aus.

Hatten wir doch vor langer Zeit hier im Forum, wo ein Nutzer mit seinen Programmen bis Win 10 1903 keine Probleme hatte aber drüber hatte er nur Ärger.

Klar kann man alles immer nur mit Gier eines Konzerns begründen. Würde man Apple als gierig bezeichnen, weil auf einem iPhone Xs kein iOS 18 bekommt? Wohl kaum.
 
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Glendon schrieb:
"..Weitere 500 Millionen PCs und Notebooks mit Windows 10 seien wiederum zu alt, um auf Windows 11 zu wechseln.."

...und dann gibt es noch PCs/Notebooks, die laut MS auch zu alt seien, um zu wechseln und es trotzdem getan haben, wie 2 Maschienen in meinem Haushalt :-)
Kurze Frage dazu: habe auch überlegt das mit meinem Ersatz Arbeitsgerät zu machen. Kommen die Windows 11 Updates trotzdem regelmäßig und werden ohne Probleme aufgespielt? Oder muss man da auch kreativ werden :D
 
Ltcrusher schrieb:
Es wäre mal sehr interessant, wie sich diese "500 Millionen Systeme" zusammensetzen.
[...]
Punkt 1 - Unwissen und damit ggf. auch eine gewisse Angst
[...]
Punkt 2 - Faulheit
[...]
Punkt 3 - Speziell benötigte Programme beispielsweise im Medizinsektor

Ich habe einige Teile Deines Textes entfernt.

Wer halbwegs informiert ist, versteht die Gründe für die berechtigte Unzufriedenheit. Ein paar grundlegende Punkte findest Du im Link in meiner Signatur, falls Dir das tatsächlich unbekannt sein sollte.

Als spontane Reaktion auf Deine Liste hier meine persönliche Zusammenstellung zum Thema „Warum Leute auf Windows 11 umsteigen“ bzw. deren Auftreten im Forum:

Punkt 1 – Uninformiertheit, Unsicherheit, Endnutzer mit zu wenig Sachkenntnis
Punkt 2 – Es war einfach vorinstalliert
Punkt 3 – Keine Zeit oder kein Budget, sich tiefer damit zu beschäftigen und zu fixen
Punkt 4 – Dummheit, Ignoranz
Punkt 5 – Keine Ahnung, muss aber überall kommentieren
Punkt 6 – Der passive, unbekümmerte Typ mit der „Ich habe doch nichts zu verbergen“-Haltung, der jede Form von Datenabgriff, Privacy-Verletzung oder Bevormundung durch Microsoft mit einem Achselzucken abtut
Punkt 7 – belehrt, kritisiert oder verunglimpft gerne andere Nutzer, die die gegenwärtige Situation
richtig erfassen und zu recht beklagen
Punkt 8 – Oder anders formuliert, der unsolidarische, undankbare Typ, der ernst gemeinte Bemühungen anderer um mehr Privacy ins Lächerliche zieht oder abwertet.

Und überhaupt. Dummheit, Ignoranz oder wie man es auch immer nennen mag, sind weder eine Entschuldigung noch ein Freifahrtschein dafür, Blech zu erzählen und die berechtigte Sorge anderer abzuwerten oder ins Lächerliche zu ziehen.
 
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Baya schrieb:
Warum soll ich PCs ersetzen, welche noch völlig OK sind?
Kannst doch weiterverwenden.
Mit jeglichem OS welches Dir gefällt.
Muss man etwaige Sicherheitslücken eben händisch stopfen.

Es war noch nie so leicht wie heutzutage ein Botnetz aufzuspannen... Bei dem ganzen Zoo an ungepatchten Uraltmaschinen die offen im Netz hängen.
🤷

Ich verstehe bei diesen ganzen Diskussionen irgendwie nie, was die Leute denn großartig an ihrem OS tagtäglich rumfummeln...
Ich starte Anwendungen und benutze diese.
 
JennyCB schrieb:
500 Millionen Systeme oder mehr weltweit zu entsorgen ist ein ökologisches Desaster.
Hö? Seit wann entsorgt MS denn fremde Systeme? :D

ghecko schrieb:
Die Leute haben keinen Bock auf Windows 11? Keine Ahnung wieso.
Dabei hat die Auswertung der Telemetrie- und Browserdaten doch ergeben, das die Leute gerne dabei zusehen, wenn anderen was ungefragt in den Rachen gestopft wird...
Sorry, aber wer denkt, dass Windows 11 im Kern so viel anders als 10 wäre, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

Bricki schrieb:
Also ich und viele die ich kenne empfanden das nicht sondern so wie ich es geschrieben hatte.
Bei mir liefen alle Windows Versionen ab Vista relativ ähnlich. Ich hatte nie großartig Probleme mit dem OS.
Das Geheule über Vista konnte ich damals auch nicht nachvollziehen. Es lief absolut stabil bei mir. Windows 7 Aero und meine AMD Karte wollten damals nicht so recht zusammen. Mit der Nvidiakarte war das Problem dann keins mehr. Nicht alle Probleme liegen immer am Betriebssystem. Es gibt viele Faktoren, die da mit reinspielen: Hardware, Software, Nutzer, etc., aber sobald ein Problem auftritt meinen viele zu wissen, dass es unbedingt am Windows liegen muss :D
 
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Krausetablette schrieb:
Gab es bei Windows 10 wirklich keine Fehler oder Probleme während seiner Laufbahn? Die Aussage "es bugt an allen Ecken und Kanten" ist ohnehin zu unkonkret. Wo genau bist du auf ein Problem gestoßen und was sagt der Microsoft-Support dazu?
Klar hatte 10 auch seine macken und ist beileibe nicht perfekt, aber die waren A nicht so schlimm und B haben die einem nicht das system lahmgelegt, wie es 11 teilweise tut.
Netzwerkarten fallen alle aus, SSDs fallen im betrieb aus, teilweise spinnen/freezen programme wie Discord rum wenn ne benachrichtigung reinkommt, hatte auch zuletzt einige Threads dazu aufgemacht, aber hat nichts gebracht.
Und 11 ist definitiv schuld, weil solche Probleme hatte ich noch nie zuvor mit 10, bzw generell nie egal welches OS davor. Und das Problem mit den SSDs ist ja nicht neues bei MS, nur streiten die es rigoros ab und schiebens auf die SSD Hersteller. Ja lol wenn A was macht damit B nicht mehr wie zuvor funktioniert ist auf einmal B schuld, ja ich glaub ich spinne.
Oder zuletzt wo ich die Kiste benutzt hatte um mal ne runde Vrchat zu spielen, hatte ich nen BSOD in verbindung mit EAC.sys oder so"dieses anticheat zeug", noch nie gesehen so diesen BSOD.
Seither nutze ich aktuell nur noch mein Strix notebook, da ist noch 10 drauf im Dualboot und was soll ich sagen, da hatte ich heute nacht auch nen Crash in verbindung mit EAC bei 11.
Haha du bist ja lustig, MS und support, das kann man komplett vergessen, damals immer wieder versucht wegen nicht starten von forza und nichts ist bei rumgekommen, besser man hilft sich selbst bei problemen in verbindung mit microsoft.

Oder auch das Beispiel mit Ubisoft und dem 24H2 support, MS hat hier eindeutig was verkackt weils ja mit 23H2 lief und schiebens Ubisoft in die schuhe, ist eh nicht normal das man an einem OS soviel rumpfuscht das Software nicht mehr geht. Oder wie zuletzt das beispiel mit Nvidia wo die es gefixt haben weil MS wieder was verkackt hat.
WIndows/Microsoft war wirklich mal gut aber was da in den letzten 4 5 Jahren passiert ist ist die komplett falsche richtung.
Und ich bin eigentlich jemand der immer das neueste WIndows "10 seit releasetag, selbst das verhasste/hungrige Vista habe ich damals zu release gehabt und gerne genutzt" nutzt, aber bei 11 wurde ich jedesmal eines besseren belehrt bei 10 zu bleiben. 3 Desktop systeme und 2 Notebooks, wobei mein Strix notebook ja auch schon mit 11 kam und direkt von start an mit abkratzenden Explorer/Startmenü zu kämpfen hatte, hab mir das 1 Woche gegeben und hab dann gegen anraten vieler 10 draufgemacht und siehe da, alles rennt und läuft ohne das was rumspackt.
Also für mich ist und bleibt 11 eine katastrophe wie sie im Buche steht.
 
Halbe schrieb:
Ich habe 2019 einen Rechner zusammen gebaut, dann auch bei Zeiten auf 11 gewechselt.
Jetzt bekomme ich aber keine Updates mehr weil meine Hardware wohl zu alt ist (laut Google). Ganz tolle Wurst.
Du kannst mit einem aktuellen Win11.iso und Rufus einen Update-USB-Stick erstellen der die ganzen künstlichen Hürden aushebelt. Habe damit einen Laptop in der Familie geupdated, funktioniert wunderbar.

Man kann, falls gewünscht, auch das lokale Benutzerkonto weiterlaufen lassen und muss kein online MS-Konto erstellen.

Edit: Habe überlesen das du schon auf 11 bist, eventuell funktioniert das Update auf 25h2 damit ja trotzdem.
 
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DAAAANKE Microsoft, ich stelle jetzt erstmal zwei Stellen (ein Pc, einen Laptop) auf Linux um. Vorher hätten sich die Nutzer nie dafür entschieden. Nächste Woche sind dann die Läppis der Mitschüler meiner Tochter drann,nochmal ca 15 Stück ( Heim Pc's folgen wohl auch noch). Mich freuts, ich hoffe mal die Nutzer gehen nie wieder zurück zu MS.
Früher nannte man (oder Frau, Allesschneider etc) das ein Eigentor ( oder : hätten wir das damals gewusst, wie die Impfung gegen ein imaginäres Virus) hätten wir das Niiimalsnichtt gemacht. Habt ihr aber. Punkt.
🤭
 
Herbert P. schrieb:
Kannst doch weiterverwenden.
Mit jeglichem OS welches Dir gefällt.
Muss man etwaige Sicherheitslücken eben händisch stopfen. [...]

Schon wieder jemand mit einem frischen Account, der anscheinend einfach nur die Diskussion anheizen oder ins Lächerliche / Absurde ziehen möchte.

Eine Bitte an die Administratoren: Könnte man diese User mit frischen Accounts, die offensichtlich nur den Thread anheizen oder aufmischen wollten, nicht einfach mal verwarnen, sperren oder in berechtigten Fällen einfach mal löschen?

Es geht langsam nicht mehr mit rechten Dingen zu, wenn Leute mit neuem Account hier in solch einer durchaus wichtigen Angelegenheit, die allen unter den Nägeln brennt, so einen Quatsch verzapfen.

Dann wundert Euch aber auch bitte nicht, wenn die User langsam nicht mehr an sich halten können und klare deutliche Worte dafür finden, die sicherlich nicht allen gefallen werden.

Das fällt nicht mehr unter Meinungsfreiheit, das ist doch pure Provokation, oder vielleicht auch grenzenlose Dummheit einzelner, die aber auch weder Entschuldigung noch Freifahrtschein sind.
 
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Wunderbar, 1 Milliarde, denen man Linux Werbung unterschieben kann :D muhahahaha
 
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SuperHeinz schrieb:
Microsoft bietet Windows 11 als Nachfolger von Windows 10 an, doch niemand ist gezwungen, dieses Angebot anzunehmen. Es gibt ja durchaus Alternativen. Wo also ist das Problem?

Dass Microsoft nicht das tut, was einige Kunden von dem Unternehmen verlangen? Es scheint aber doch eine genügend große Anzahl von Kunden zu geben, die das neue Produkt kaufen. Ich glaube auch nicht, dass die Kunden von Windows 10, die nicht wechseln wollen, eine genügend große Marktmacht entwickeln (können), um hier irgendwann einmal eine Änderung zu erzwingen.

Davon ab, wie lange hat es gedauert, bis auch der letzte Nutzer von Windows 7 auf Windows 10 umgestiegen ist? Und das, obwohl es zwischenzeitlich auch noch ein Windows 8/8.1 gegeben hatte. Ich kann mich gut an den empörten Aufschrei von einigen im Internet erinnern, wenn wieder mal ein Großunternehmen von Windows 7 Enterprise, LTSC/LTSB auf die gleiche Version von Windows 10 umgestiegen war.

Es gibt eben immer Leute, die eine gewisse Zeit brauchen, um sich an irgendwelche Neuerungen zu gewöhnen. Ist eben nicht jedem in die Wiege gelegt, mit Änderungen klarzukommen, auf die er keinen Einfluss hat.

Das Problem ist das Monopol, welches MS da jahrelang mit verschiedensten Mitteln aufbauen konnte.
Bestes Beispiel sind die ganzen Gratislizenzen für Schulen und Unis, damit die Leute dann später aus Bequemlichkeit zahlen.
Wird in DE usw hald noch etwas dauern, bis die Leute draufkommen, in was für eine Abhängigkeit sie sich da gestürzt haben.

Ltcrusher schrieb:
Es wäre mal sehr interessant, wie sich diese "500 Millionen Systeme" zusammensetzen.

Klar kann wie @Turbosloth das mit dem "downgrade" Spruch etwas ins lächerliche ziehen oder wie @Tekwin mit mit Dingen wie "Microsoft müsse noch mehr Gegenwind bekommen" sowie "Datengier und Flügel stutzen" sehen, aber hey...lassen wir bitte mal unsere CB-Blase mal außenvor und denken mal logisch:

Woran kann es liegen, daß viele Leute im Privat- oder Firmenleben auch nach 4 Jahren Windows 11 noch nicht umgestiegen sind - obwohl die Hardware es wohl ermöglicht?

Punkt 1 - Unwissen und damit ggf. auch eine gewisse Angst

Viele Menschen da draußen sind die klassischen "Onkel Otto & Tante Erna 08/15 Nutzer". Die sind zufrieden, wenn der Rechner läuft. Die machen ihren Schriftkram mit dem Rechner, buchen ihre Reisen...und arbeiten glücklich mit dem "Mozzarella Browser" (höre ich heute noch immer, statt Mozilla).

Die haben auch nicht immer einen CB'ler im Freundes- oder Verwandtenkreis, der das mal eben umstellt.

Solche Leute wissen es oft nicht, daß man upgraden könnte oder haben Angst, etwas falsch zu machen.

Punkt 2 - Faulheit

Entweder wirklich reine Faulheit oder die klassische "never touch..." Faulheit.

Punkt 3 - Speziell benötigte Programme beispielsweise im Medizinsektor

Spezielle Programme, grade im Medizinsektor werden von speziellen Firmen konzipiert, die sich einen...Dreck...um neue Betriebssysteme scheren. Oder verkaufen ihre Programmupdates für echt hohe Summen. Die ruhen sich auf ihrer Stellung aus.

Hatten wir doch vor langer Zeit hier im Forum, wo ein Nutzer mit seinen Programmen bis Win 10 1903 keine Probleme hatte aber drüber hatte er nur Ärger.

Klar kann man alles immer nur mit Gier eines Konzerns begründen. Würde man Apple als gierig bezeichnen, weil auf einem iPhone Xs kein iOS 18 bekommt? Wohl kaum.
Naja ein Wohltätigkeitsverein ist MS auch keiner also aus welchem Grund sollten sie es denn machen? 🤣
Die haben fette Deals mit Hardwareherstellern welche neue Geräte verkaufen wollen.
Win11 würde ja problemlos auf einigen älteren PCs laufen aber damit macht man dann hald keine Kohle.

Ich seh in einem Windows 11 "Upgrade" einfach nur ein Windows 10 mit beschissenem Startmenü + Taskleiste, verhunztem rechtsklick Kontextmenü und vor allem dieses generelle Touch first Design.
 
Microsoft bietet mit seinem Windows doch bloß eine Dienstleistung an, für die man ganz normal zahlen muss. Wenn man diese nicht will, nimmt man eben eine Alternative, wie Apple oder ein Linux.

Windows ist einfach bequem, man installiert es und zieht die Updates und hin und wieder gibt es eben eine neue Kaufversion, die man bezahlt und hat wieder jahrelang Ruhe. Ein System, das sich in Jahrzehnten so etabliert hat und dem man weltweit vertraut. Und das man mit Zusatzprogrammen, wie Office, ergänzen kann. Ist aber doch alles freiwillig und niemand wird dazu gezwungen.

Das Stichwort hierzu lautet: Pragmatismus.

Diese Dienstleistung wird, dem technischen Fortschritt der Hardware geschuldet, ständig weiterentwickelt und damit die Software nicht zu umfangreich wird, bedarf es eben hin und wieder einer aktuelleren Hardware. Der Übergang zwischen den Software-Generationen erfolgt dann nicht schlagartig, sondern es gibt eine jahrelange Übergangszeit. Genauso, wie es immer noch diese Alternativen, wie Apple oder ein Linux gibt.

Microsoft bietet zudem eigene Hardware, wie seine Surface-Laptops oder Tablets, an. Hardware, die man nach dem Gebrauch und bei einer möglicherweise benötigten Umstellung beim Hersteller in Zahlung geben kann, wenn man ein neues Gerät kauft. Vermutlich dauert es auch nicht mehr lange und man kann auch als Privatmensch ein solches Gerät für einen festen Zeitraum leasen und es danach zurückgeben oder durch ein neues ersetzen.

Ein Abomodell mit gut kalkulierbaren Kosten, eventuell mit standardisierten Zusatzbausteinen, gegenüber einer Individuallösung. Ich ahne schon, was kommt und wer bei diesem Deal auf Dauer den Kürzeren ziehen wird.
 
SuperHeinz schrieb:
Ein Abomodell mit gut kalkulierbaren Kosten, eventuell mit standardisierten Zusatzbausteinen gegenüber einer Individuallösung.
Privatmenschen brauchen ganz bestimmt keine aus dem Netto zu bezahlende Hardware-Abos.
 
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Genauso, wie man sich vor einigen Jahren nicht so etwas, wie ein Netflix-Abo vorstellen konnte?
Ergänzung ()

Wer es nicht will, wird auch nicht dazu gezwungen. Diese Abo-Modelle haben den Vorteil, dass man seine monatlichen Kosten auf das Jahr und sein Gehalt genau kalkulieren kann. Man hat es zudem sofort und muss nicht jahrelang darauf sparen oder jahrelang Kreditraten und -zinsen zahlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
SuperHeinz schrieb:
Genauso, wie man sich vor einigen Jahren nicht so etwas, wie ein Netflix-Abo vorstellen konnte?
Gewerbliches Leasing wird aus dem Steuerbrutto bezahlt und abgesetzt. Deshalb ist das erfolgreich.

Privat ist Computer-Hardware im Abo sogar dann Unfug, wenn man sie beruflich einsetzt, denn man kann den Kaufpreis schon im Anschaffungsjahr abschreiben und der Kram gehört einem dann.
 
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ElliotAlderson schrieb:
Das Geheule über Vista konnte ich damals auch nicht nachvollziehen.
Über Vista wurde v.a. gemeckert, weil z.B. 0815 Office Notebooks damals mit 2GB RAM ausgestattet waren und sich Windows samt Aero schon ca. 85% davon gegönnt haben und dann waren diese Rechner eben praktisch für nix anderes richtig zu verwenden; davon waren unheimlich viele im Umlauf und als die Hardware preisgünstig im Markt ankam, die es gebraucht hätte, kam Win7 raus.
 
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