Ich benutze Softmaker Office NX geschäftlich seit Donald Dumm an der Macht ist - einfach aus Prinzip. Von der Usability bin ich meist postiv überzeugt - vieles gefällt mir sogar besser als MSO. Android Version ist meilenweit besser als die Microsoft Pendants. In Planmaker fehlen leider ein paar sehr nette Sachen wie xverweis, die sich aber mit leicht umständlicheren Formeln ersetzen lassen. Sehr selten hatte ich sehr nette Formeln wie BLATTNAME(), die dann aber ein Abspeichern in xslx unmöglich machen, da sie planmaker-exklusiv sind. Dummes Design! ChatGPT Einbindung habe ich nie genutzt.
Das Hauptproblem ist, das alle MSO-docx wollen. 99 % sind sie kompatibel, aber leider gibt es vor allem beim Format immer wieder kleine Fehlinterpretationen. Also ne 1 Euro MSO Volumenlizenz dazu, um das ganze dann abgabefertig zu machen. Makros gibt es auch bei Softmaker - leider wieder hauseigenes VBA, was natürlich nicht kompatibel zu Mircosoft VBA ist, aber mit relativ wenig Aufwand umschreibbar. KIs sollten den Aufwand nochmal deutlich verringern. Outlook ist eine Krankheit und völlig adäquat durch Thunderbird und Co. zu ersetzen. Cloud hab ich bei pCloud Lifetime 2 TB. Das sollte erstmal langen. Für Unwichtiges gibts ja sowieso massig Google Drive und Co. freies Volumen.
Fazit: Das Problem ist nicht, dass MSO besser ist. Das Problem ist, das vor allem größere Firmen und Behörden wollen, dass man MSO-kompatibel abgibt. Wirklich schwierig wird es erst bei Groupware, aber das interessiert niemanden in K(M)Us und im privaten. Für letzteres muss man die Software allerdings nicht kaufen, da es genug Freeware gibt inkl. Freeoffice aus demselben Haus - die ~50€ für eine heimische Software sind aber auch nicht der Rede wert.