News Synology DS225+: Neues 2-Bay-NAS mit 2,5 Gbit/s ist jetzt im Handel verfügbar

Mal so ne Frage, wie viele Hardwareentwickler beschäftigt Synology eigentlich? Das dürften ja maximal 1-2 Leute sein bei den Änderungssprüngen die wir hier sehen
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: MidwayCV41, Mr.Seymour Buds, Roesi und 2 andere
tribulaun schrieb:
eins davon ist die Redundanz also effektiv 20-30TB nutzbarer Speicher
Das wollte ich wissen, Danke.
tribulaun schrieb:
Ein NAS kann man im Schrank schallisoliert verstecken, so hab ichs gemacht, mir sind alle Festplatten zu laut.
Bin im Moment auf der Suche nach einem Eigenheim, da kann ich dann solche Überlegungen anstellen. In der Wohnung wird das nichts.
 
denn bei der Ugreen gibt es noch viele Lücken
Für mich sind Lücken Sicherheitsprobleme, aber das sieht wohl jeder etwas anders. Bezüglich Ugreen habe ich ja schon viel geschrieben. Schau dir meine anderen Beiträge dazu an.

Du kannst auch einfach DSM auf den Ugreen weiter nutzen, wenn dir das so wichtig ist. Machen einige Bekannte schon länger so. Langfristig halte ich aufgrund der Synology-Philosophie das aber als falschen Ansatz. Alternativen gibt es ja, man muss es nur einmal einrichten. Der Vorteil bei diesen Alternativen ist, dass du OS-unabhängig bist und die Software auf jedem Gerät einsetzen kannst. Wem die Installation von Docker zu kompliziert ist, nutzt ein OS, das die Software gleich mitbringt. Beispiele dazu findest du auch in meinen anderen Beiträgen. Gerade die Abhängigkeit von Apps ist doch hier dein Problem. Dann ist die Enttäuschung wieder groß, wenn Synology die Apps wie bei Photo (DSM6 >7) oder Videostation verändert oder gleich einstellt. Dann bekommst du nebenbei eine Information, dass du alternative Apps nutzen kannst und schon sind sie durch. Das passiert ja nicht erst seit gestern. Ich sehe das als Bequemlichkeit der User, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Dann muss man es eben nehmen, wie es kommt.

Ugreens Updatessupport ist im Vergleich zu Synology sehr kurz
Ugreen liefert jeden Monat mindestens ein Update und arbeitet sehr schnell, um aufzuholen. Der Support ist sehr hilfsbereit und antwortet teilweise in Minuten. Wie es nicht geht, habe ich hier im Thread schon beschrieben. Selbst zur Fehlerbehebung hat Synology nicht wirklich Lust. Ich besitze 3 unterschiedliche Ugreen und bin seit Kickstarter dabei. Davor 12 Jahre Synology und davor Qnap. Dabei nutze ich alle NAS intensiv und ausdauernd.

Wie lange der Support letztendlich sein wird, lässt aktuell nicht einschätzen. Ich denke nicht, dass es so ist, weil es sich einfach nicht lohnen wird. Das System ist einfach und bis auf die hardwarespezifischen Änderungen für alle NAS gleich. Das nicht verbastelte Debian im Hintergrund (im Gegensatz zu DSM) erlauft die schnelle Portierung auf alle anderen NAS. Alternativ kann man aber dann auch immer noch ein anderes OS nutzen. Ich glaube aber nicht, dass Ugreen mit UGOS pro sich Marktanteile abnehmen lassen wird. Was schreibt Synology denn von der Supportzeit genau? Ach ja, die ist zwischen 2 und 5 Jahren.

ggf. Daten zum Chinesischen Staat abfließen.
Da tut nichts abfließen. Das kann jeder testen und wurde im Netz auch schon mehrfach diskutiert und klargestellt. Langsam kann ich die China-Paranoia nicht mehr hören. Ich würde mir mehr Gedanken machen um den ganzen IoT-Mist, Alexa & Clone, Billigcam, Phones, Schaltsteckdosen und so weiter. Warum sollte sich Ugreen seinen einwandfreien Ruf riskieren? Denkst du, dass jemand noch irgendetwas dann von dieser Firma kaufen würde? Es ist ja nicht so, dass Ugreen klein aufgestellt ist. Viele Firmen lassen aus Kostengründen in China produzieren, auch deutsche Firmen sowie auch Synology. Denkst du wirklich, die Qualitätskontrolle ist so gut, dass eine komprimierte Firmware schnell auffallen würde. Ich würde das nicht unbedingt überbewerten. Und was unsere Freunde machen, ist auch nicht besser, aber das macht man ja nicht. Ich finde, man sollte hier die Kirche im Dorf lassen. Entweder bringt man Beweise oder man hält sich heraus.

Ich hoffe aber das möglichst viele Synology boykottieren und Synology dann zurückrudert.
Auch das ändert nichts, dass DSM eigentlich einmal komplett aktualisiert werden müsste incl. App und Anwendungen. Das hat sich Synology selbst verbaut. Von den seit Längerem angekündigten DSM 8 ist auch schon lange nichts mehr zu hören. Aktuell werden Pakete nur aktualisiert, wenn es unbedingt sein muss.

Bis 200 GB ist Google One Cloud erstmal günstiger als eine NAS.
Es gibt Leute, die ihre Daten aber nicht in der Cloud, von Amazon, Apple, Google oder Microsoft haben möchten, egal wie günstig oder teuer die Lösung ist.

Stimmt fast, QNAP bietet eine ganze Menge
Das steht ja auch fast, das heißt ja nicht alle! ARM ist für mich sowieso uninteressant.
Alle anderen Hersteller liefern fast standardmäßig 2x NVMe mit.

Was bedeutet 2+2 Bay?
2 mit 3,5/2,5" und 2x NVMe. Die NVMe werden meistens nicht in den Modellnamen (Laufwerke) berücksichtigt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Protogonos und knoxxi
snoogans schrieb:
Sich mit dem Thema auseinandersetzen müssen sich die User überall.
Mache ich das nicht gerade? Ich frage ja aus der Sicht von jemandem, der noch nie ein NAS hatte. Ich kenne eben nur die gängigen Namen, die ernsthaft empfohlen werden - wenn es nicht gerade der Vorschlag zum Selberbauen ist (preislich meist in gleicher Region). Es sind laut Geizhals genau 4 Hersteller, die viel in NAS-Systeme machen. Über die anderen lese ich auch selten eine Empfehlung in entsprechenden Threads.
 
Wenn du wüsstest, wie viele sich vorher nicht damit auseinandersetzen und denken das ist in 15 Minuten gegessen. Ja nach Anwendung kann ein NAS sehr komplex werden. Es ist nicht wirklich eine 1-Klick-Aktion, wenn man es richtig und sicher machen will.
Ergänzung ()

daivdon schrieb:
Es sind laut Geizhals genau 4 Hersteller, die viel in NAS-Systeme machen.
Asustor, Terramaster, Synology, Ugreen, Qnap, Zyxel, Unifi, Western Digital (My Cloud), die mir spontan einfallen. Manche Hersteller können es besser und schlechter. Die alten Platzhirsche verlieren aktuell an Bedeutung. Aktuell würde ich Ugreen empfehlen und danach Asustor.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Gefällt mir
Reaktionen: MidwayCV41
snoogans schrieb:
Du kannst auch einfach DSM auf den Ugreen weiter nutzen, wenn dir das so wichtig ist. Machen einige Bekannte schon länger so.
Das ist ja erst recht eine Bastellösung. Ein anderes OS ist auch Bastellösung. Docker ist auch teils Bastellösung. Ugreen muss sich erstmal beweisen. Du gibst Ugreen sehr viel Vorschusslorbeeren. Keiner weiß was passiert wegen Sicherheitsupdates ob es mal größere Pannen geben wird wie bei Qnap usw. Und Ugreen ist nunmal chinesisch, muss nicht schlecht sein, die Gefahr ist aber höher aus meiner Sicht als bei Synology
Ich find es ja gut das viele auf Ugreen umsatteln dadurch kommt Ugreen schnell voran, der Druck auf Synology erhöht sich. Ich habe aber das Gefühl das Ugreen sich etwas schöngeredet wird. Aber in ein paar Jahren haben sie hoffentlich Synology in jeglicher Hinsicht überflügelt aber dann werden sie evtl. auch bei der Hardware knauserig werden. Aktuell müssen sie halt ordentlich Hardware abliefern um ihre NAS zu verkaufen und die Softwaredefizite zu kompensieren. Mal schaun vlt kauf in in 1-2 Jahren Ugreen. Ich habe auch kein Bock mehr auf diese Synology Firmenpolitik.
snoogans schrieb:
Was schreibt Synology denn von der Supportzeit genau? Ach ja, die ist zwischen 2 und 5 Jahren.
Nein 2-5 Jahre ist die Garantie, nicht Softwaresupport. Softwaresupport sind es aktuell 9Jahre bei vollen DSM Updates und dazu nochmal 5 Jahre Sicherheitsupdates. Meine DS216+II bekommt noch vollen DSM Support und ist 9 Jahre alt, jetzt kommen noch 5 Jahres Sicherheitsupdates. Die DS211+ bekommt noch Sicherheitsupdates laut deiner Liste und die ist 14 Jahre alt.
Bei Ugreen sind es 5 Jahre (steht auf deren Website) insgesamt und 1-2 sind schon rum wenn man jetzt kauft.
Das muss man auch alles mit einpreisen, so etwas ist ja nicht kostenlos.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: raychan und Dark_Soul
Lächerliches Gerät, das nächste NAS kommt vom Mitbewerber. Sie können sich ihre veraltete Hardware in die Haare schmieren.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Protogonos
tribulaun schrieb:
Das ist ja erst recht eine Bastellösung. Ein anderes OS ist auch Bastellösung.
Das ist doch Quatsch. Du kaufst günstig die Hardware und hast gegenüber von Synology und Qnap die Freiheit, das OS zu tauschen. Du musst es ja nicht. Selbst eine einfache Debian-Distribution ist kein Problem. Du kannst es nutzen, musst es aber nicht! Hier steht eindeutig die OS-Freiheit im Mittelpunkt.

tribulaun schrieb:
Docker ist auch teils Bastellösung.
Das ist ja noch größerer Quark. Scheinbar hast du keine Ahnung vorher, Docker überhaupt kommt. Docker ist jetzt schon Mainstream in den Jahren geworden und setzt sich immer mehr durch. Ich benutze es schon etliche Jahre, als es noch sehr spärliche Informationen gab. Dementsprechend kann ich auch damit umgehen. Letztendlich ist das nicht wirklich schwer und wird mit docker-compose noch erleichtert. Eine Config laden wird ja jeder noch hinbekommen. Danach läuft alles automatisiert, incl. Aktualisierung (wenn man will). Auch hier solltest du dich erst einmal informieren, bevor du etwas Falsches behauptest. An die Umsetzung von Apps z. B. Immich wird Synology nie herankommen. Bei anderen Apps sieht es ähnlich aus.

tribulaun schrieb:
Und Ugreen ist nunmal chinesisch, muss nicht schlecht sein, die Gefahr ist aber höher aus meiner Sicht als bei Synology
Dann hoffe ich das du keine Hardware aus China mehr einsetzt, egal welcher Hersteller da aufgeklebt ist.

tribulaun schrieb:
Aber in ein paar Jahren haben sie hoffentlich Synology in jeglicher Hinsicht überflügelt.
Das ist dein Wunschdenken das Synology wieder zurückrudert. Und dann? Was bekommst du denn: veraltete Hard-und Software welche immer an EOL ankratzen und überschreiten.

tribulaun schrieb:
Softwaresupport sind es aktuell 9Jahre
Du meinst also die 225+ bekommt noch 9 Jahre Support. Die ist aber bekannt, dass das gleiche SoC schon in den 20er-Modellen verbaut wurde. Ich glaube nicht, dass diese Geräte incl. die 23er-Intel Geräte bis 2034 Updates bekommen werden. Die sind ja jetzt schon sehr schwachbrüstig und mit jedem DSM Update wird es schlechter. Vom RAM ganz zu schweigen. Offiziell sind diese Geräte nur mit 6 GB ausgewiesen. Auch wenn man den RAM auf 18 GB erweitern kann, sind die Synology sehr wählerisch.

tribulaun schrieb:
Meine DS216+II bekommt noch vollen DSM Support
Deine 16er DiskStation ist die nächste, die aus dem Support mit den 17er und 18er-Geräten herausfallen wird. Die 15er-Modelle haben bereits kein DSM 7.2 mehr bekommen. Was Synology unter Sicherheitsupdates versteht, solltest du unter CVE einmal nachsehen. Da kommt nicht mehr viel. Einige Schwachstellen wurden in DSM 7.1.1 seit vielen Monaten nicht mehr gefixt, obwohl der Support erst im jetzigen Sommer ausgelaufen ist.

tribulaun schrieb:
Die DS211+ bekommt noch Sicherheitsupdates laut deiner Liste und die ist 14 Jahre alt.
Das halte ich ja für ein Gerücht. Selbst die 13er+ und 15er+ Geräte bekommen keine Updates mehr.

Meine Empfehlungen sind nicht vom Hersteller abhängig. Ich entscheide, wo man den besten Preis/Leistung bekommt. Aktuell ist das eben Ugreen und Asustor. Das kann sich aber jederzeit ändern. Wer keine Ansprüche hat, kann auch gerne zu Synology und Qnap greifen. Eine eingeschränkte Sicht behindert nur dich selbst. Scheinbar bist du noch nicht bereit und willst die Probleme nicht sehen. Ich meine natürlich auch, was sich im DSM Unterbau zu finden ist. Deine Hoffnung ist, dass durch die Konkurrenz Synology die Kurve bekommt. Das mag ich aber bezweifeln.

Auch von meiner Synology-Gemeinde sind schon viele gewechselt. Viele sogar zum Eigenbau, da es genug alternative OS gibt. Alle waren und sind von Synology enttäuscht. Mit der freien Software und besonders Docker ist man sehr unabhängig. So ist es mir möglich, auf jedem Server die Einstellungen und Apps binnen Minuten wiederherzustellen. Wenn du mir nicht glaubst, schau dich doch einfach einmal im Synology-Forum um.

tribulaun schrieb:
Bei Ugreen sind es 5 Jahre (steht auf deren Website) insgesamt und 1-2
Die ersten NAS wurden gerade vor einem Jahr aus der Kickstarter-Aktion ausgeliefert. Im Spätsommer/Anfang Herbst erfolgte der reguläre Verkaufsstart. Bitte nichts verdrehen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: .fF und Protogonos
tribulaun schrieb:
Was ist an 2bay schlecht? Ich sehe keinen wirklichen Vorteil von 4bay außer deutlich höherem Stromverbrauch für etwas mehr Performance.
Das hat viele Gründe. man ist flexibeler, zukunftssicherer und hat wesentlich mehr Performance.

Z.B. hat ein RAID5 doppelt so schnelle Performance als ein RAID1. Also man kommt locker an 500MB/s schreiben ran, natürlich braucht man auch mindest 5GB/s - 10GBs Lan Anschluss um das nutzen zu können. Statt auf 250MBs. Ist halt wie eine SATA SSD im PC (Ausnahme bei vielen kleinen Dateien)

Die Performance der HDDs kann auch ein Vorteil sein bei vielen Nutzern im Haus.

Oder man baut ein RAID 1 aus zwei HDDs und eine zusätzliche SSD. Dann kann man die SSD für docker, VM usw. Nutzen was wesentlich schneller ist. Und die HDDs als Speicher.

Oder man baut am Anfang nur 2 HDDs ein und später hat man es leichter auf entweder größere HDDs zu wechseln oder einfach die gleichen HDDs einzusetzen um den Speicher zu erweitern.

Oder man macht es ein misch masch aus HDDs und SSDs was ich bei mein Eltern gemacht habe. Dort ist eine große HDD wo ich ein kleinen Teil meiner wichtigsten Daten sichere. Dann die HDDs meiner Eltern und eine SSD für deren Dienste damit die schneller Performen.

Der Strom Verbrauch ist nur größer wegen mehr Laufwerke. Wenn die selbe CPU drin ist gibt es kein Grund für mehr Verbrauch.

Und gerade was Zukunftsplanung angeht gibst ja den Spruch wer billig kauft kauft zweimal. Hatte es wie gesagt oft selbst und bei anderen erlebt das sie von 1bay/2bay auf 4bay umgestiegen sind, nicht weil die NAS zu langsam war oder keine Updates mehr hatte sondern weil der Speicher und die Flexibilität zu gering war.

Aber kann natürlich bei jedem anders sein. Nur ich würde es nicht empfehlen.
Ergänzung ()

snoogans schrieb:
Das halte ich ja für ein Gerücht. Selbst die 13er+ und 15er+ Geräte bekommen keine Updates mehr.

Meine Empfehlungen sind nicht vom Hersteller abhängig. Ich entscheide, wo man den besten Preis/Leistung bekommt. Aktuell ist das eben Ugreen und Asustor. Das kann sich aber jederzeit ändern. Wer keine Ansprüche hat, kann auch gerne zu Synology und Qnap greifen. Eine eingeschränkte Sicht behindert nur dich selbst. Scheinbar bist du noch nicht bereit und willst die Probleme nicht sehen. Ich meine natürlich auch, was sich im DSM Unterbau zu finden ist. Deine Hoffnung ist, dass durch die Konkurrenz Synology die Kurve bekommt. Das mag ich aber bezweifeln.
Aber dennoch muss man halt festhalten das Synology 10+ Jahre Sicherheitsupdate pflegt. Zumindest wars in der Vergangenheit immer so. Vielleicht wollen die sich demnächst da auch noch verschlechtern wer weiß.

Bei Ugreen muss man erstmal abwarten wie diese sich schlag. Der Startschuss ist erstmal Klasse. Dennoch bin ich erstmal in 5-10jahren gespannt. Vorher würde ich da nichts kaufen. Kenne das von meiner Arbeit, kaufe nichts von einer Firma die ihre Serie noch nicht lange genug am Markt hat.
(Ich weiß ist kontraproduktiv weil die ja dann nie groß werden kann wenn das alle so machen)

Zu den freien OS welches vielleicht in Zukunft für mich Mal interessant werden könnte, habe ich dennoch ein paar Gedanken. Wenn Sicherheitslücken von der Hardware aus kommen, dann muss diese per BIOs/Firmware eingespielt werden, aber ein freies OS ala TrueNAS UnRaid und Co wird das nicht tut. Wenn aber Software und Hardware aus den gleichen Haus kommt ist die Wahrscheinlichkeit höher das es gepatcht wird.

Natürlich ist das nur interessant wenn das NAS im Internet hängt und dort mehre Dienste Anbietet. Wer das nicht macht oder nur VPN nutzt dem kann das total entspannt sehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: tribulaun und und tschüss
snoogans schrieb:
Eine Config laden wird ja jeder noch hinbekommen. Danach läuft alles automatisiert, incl. Aktualisierung (wenn man will).
Du sagst ein USB 2,5GBE Adapter ist Bastellösung, ok stimme ich zu. Ein USB HUB ist auch Bastellösung, gehe ich auch mit. Beides funktioniert aber seit vielen Jahren einwandfrei, nie Probleme gehabt.

Ein alternatives Backupprogramm für Hyperbackup das per Docker installiert werden muss ist dann auf einmal keine Bastellösung? Aus meiner Sicht sollte eine Backuprogramm wie Hyperbackup tief und nativ ins System integriert sein. Es gibt auch etliche die Probleme habe mit Dockerprogrammen nach Updates. Ich habe das Gefühl du schaust durch die rosarote Ugreen Brille.
snoogans schrieb:
Du meinst also die 225+ bekommt noch 9 Jahre Support. Die ist aber bekannt, dass das gleiche SoC schon in den 20er-Modellen verbaut wurde. Ich glaube nicht, dass diese Geräte incl. die 23er-Intel Geräte bis 2034 Updates bekommen werden. Die sind ja jetzt schon sehr schwachbrüstig und mit jedem DSM Update wird es schlechter. Vom RAM ganz zu schweigen. Offiziell sind diese Geräte nur mit 6 GB ausgewiesen. Auch wenn man den RAM auf 18 GB erweitern kann, sind die Synology sehr wählerisch.
DIe DS216j wird nach 9 Jahren auch noch voll unterstützt. Die CPU ist extremst langsam und 512MB RAM.
Die Geschwindigkeit der CPU hat scheinbar keinen Einfluss auf den Support. Meine DS216+ läuft immernoch flott trotz lahmer CPU ich wechsel nur wegen Auslaufen des DSM Softwaresupport

snoogans schrieb:
Wer keine Ansprüche hat, kann auch gerne zu Synology und Qnap greifen.
Ich habe ja Ansprüche daher kommt Ugreen aktuell nicht in Frage für mich. Mir ist Stabilität, Sicherheit Langzeitsupport, wenig Aufwand und unkompliziertheit am Wichtigsten. Daher sind OMV, TrueNas, Proxmoxx und xpenology keine Option.
snoogans schrieb:
Dann hoffe ich das du keine Hardware aus China mehr einsetzt, egal welcher Hersteller da aufgeklebt ist.
Es ist ein Unterschied ob ein Unternehmen in China produziert oder es ein chinesisches Unternehmen ist.
snoogans schrieb:
Scheinbar bist du noch nicht bereit und willst die Probleme nicht sehen
Ich sehe die Probleme bei Synology, da bin ich ganz bei dir und sie sind auch wirklich übel aber ich sehe halt auch die Probleme bei Ugreen
snoogans schrieb:
Wenn du mir nicht glaubst, schau dich doch einfach einmal im Synology-Forum um.
Wiegesagt ich bin da ganz bei dir, ich bin auch heftig enttäuscht von Synology aber Ugreen muss halt auch erstmal abliefern
Ergänzung ()

raychan schrieb:
Der Strom Verbrauch ist nur größer wegen mehr Laufwerke. Wenn die selbe CPU drin ist gibt es kein Grund für mehr Verbrauch.
Das ist klar
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: brause1701 und raychan
species_0001 schrieb:
MS365 Backup Feature out of the Box
Und ich habe für mich zusätzlich immer einen IMAP-Server auf der Wunschliste um E-Mails zu archivieren, was Synology einfach als fertige App mit ein paar zu setzenden Haken bietet. Ugreen hat z.B. keinen.

Daher frage ich auch hier mal quer rein, kennt jemand einen anderen NAS-Hersteller, der einen IMAP-Server bietet, Asustor z.B.? Ich bin mal naiv zu Qnap gewechselt ohne zu wissen, dass es dort keinen Mail-Server gibt. Gefrickel mit Xeams, Dovecot, Roundcube usw., hat mich dazu getrieben, DSM virtuell im Qnap laufen zu lassen um wieder die Synology-Software zu haben. Jetzt habe ich wieder eine DS224+. Wenn die Gängelung anfängt mich einzuschränken, installiere ich DSM baremetal oder in einem Proxmox.

Also gibt es irgendwo einen IMAP-Server out-of-the-box? 🙂
 
Und dann kann man seine alten Mails von z.b. Gmail löschen wenn der Speicher voll ist ohne die Mails zu verlieren?
 
raychan schrieb:
dann muss diese per BIOs/Firmware eingespielt werden
Das ist nicht anders als beim PC oder Notebook. Bei mir spielt das OS auch nicht automatisch das BIOS ein.

raychan schrieb:
Wenn aber Software und Hardware aus den gleichen Haus kommt ist die Wahrscheinlichkeit höher das es gepatcht wird.
So der Gedanke, aber ist das auch so? Bei Synology kann aber noch nicht einmal der Kernel aktualisiert werden. Ich bezweifle auch, dass weitere Hardwarepatches möglich sind.

Ich bin viel mehr gespannt, weil DSM 7.2 spätestens im Dezember nur noch Sicherheitsupdates bekommt. Bis dahin sollte DSM 8 erscheinen. Ein Zwischenschritt auf DSM 7.3 sollte eigentlich ausgeschlossen sein. Normalerweise stellt Synology ja die neue Hardware im Herbst vor. Da alle NAS soweit released sind, wird man nicht mehr viel erwarten können. Ich würde sonst darauf wetten, dass bei einem neuen Gerät auch der DSM-Nachfolger vorgestellt und verteilt wird, ggf. mit weiteren Einschränkungen für die User.

raychan schrieb:
Natürlich ist das nur interessant wenn das NAS im Internet hängt und dort mehre Dienste Anbietet.
Nicht unbedingt, wer Dienste wie Quickconnect oder ein Konto eingerichtet hat, könnte man auch ohne Freigabe im Router über die API einen Zugang erhalten. Für einige Apps ist ein Synology-Konto für die Lizenz und deren Gültigkeit Pflicht. Durch ein Sicherheitsleck in der Anwendung, DSM oder bei Synology könnte man eventuell einen Zugriff erhalten. Am besten sperrt man den Internetzugang im Router komplett, wenn man sich nicht sicher ist. Ich persönlich meide solche Dienste und Konten, egal welcher Hersteller. Genügend herkömmliche Alternativen gibt es. Wenn das OS solche Basics nicht anbietet, sollte man solche OS auch nicht einsetzen.

tribulaun schrieb:
Ein alternatives Backupprogramm für Hyperbackup das per Docker installiert werden muss ist dann auf einmal keine Bastellösung?
Nö, ist es nicht. Es ist und bleibt eine Software, die das Gleiche macht, nur anders ausschaut. Dein Problem ist doch die bedingungslose Abhängigkeit und wenig Interesse, das zu ändern. Von mir aus kannst du das bis zum Sanktnimmerleinstag machen. Trotzdem ändert es nichts an dem Kern meiner Aussage. Docker ist nur eine alternative Installation, welche noch sehr ressourcenschonend ist. Leider ist im Gegensatz zu Ugreen ja nicht möglich, native Linuxpakete (z. B. deb) direkt zu installieren.

tribulaun schrieb:
Es gibt auch etliche die Probleme habe mit Dockerprogrammen nach Updates.
Dann liegt es wohl am User davor. Docker muss man verstanden haben. Es ist nicht damit getan, eine bebilderte und teilweise falsche Anleitung von Marius zu übernehmen. Ich supporte etliche DiskStation seit vielen Jahren in Blogs, Foren und Privat. Alle setzen Docker ein und lassen die Container auch automatisch aktualisieren. Wenn das bei dir nicht funktioniert, wird es wohl einen Grund haben.

tribulaun schrieb:
Ich habe das Gefühl du schaust durch die rosarote Ugreen Brille.
Lesen und verstehen:
snoogans schrieb:
Meine Empfehlungen sind nicht vom Hersteller abhängig. Ich entscheide, wo man den besten Preis/Leistung bekommt. Aktuell ist das eben Ugreen und Asustor.
Die Antwort ging sogar an dich! Alternativ bleibt dann nur noch der Eigenbau. Andere Hersteller kann ich aktuell nicht empfehlen.

tribulaun schrieb:
Ich habe ja Ansprüche
Das ist wohl eher Ansichtssache. Was für dich ggf. anspruchsvoll ist, habe ich bestimmt noch nicht einmal im Hinterkopf. Jeder hat seinen anderen Anwendungsbereich, was auch gut so ist. Bei Synology ist das aufgrund der Hardware schon stark limitiert. Was nützt mir das beste OS, wenn die Kiste unbrauchbar für die Aufgabe ist? Von mir aus kannst du bei deiner DS mit Kurbel weiter machen, bis du Rente bekommst.

Erlaube dir erst eine Meinung, wenn du die anderen OS installiert und getestet hast. Das Gleiche gilt auch für den 2,5 GBit Netzwerktreiber und dessen Sicherheitswarnung. Was DSM angeht, wird durch einen Loader nur der kleine Chip simuliert (Bootloader). Die darin enthaltenen Daten wie SN, Mac usw. sind nicht besonders wichtig. Nur mit diesen Informationen bootet DSM und speichert das Original DSM auf allen Platten. Wenn du so schlau wärst, wie du hier vorgibst, hättest du das gewusst. Wo ist denn jetzt das Problem?

tribulaun schrieb:
Es ist ein Unterschied ob ein Unternehmen in China produziert oder es ein chinesisches Unternehmen ist.
Na dann erklär mal. Wenn ich etwas Böses einschleusen wollte, würde ich das bei einem bekannten und renommierten Hersteller machen und sodass es nicht auf mich zurückfällt. Da wäre ein chinesisches Unternehmen doch zu offensichtlich. Dazu kommt, dass China die Werkbank der Welt ist und alle remittierten Firmen ihre Geräte dort fertigen lassen. Die lachen sich doch über unsere eingeredete Paranoia schlapp. Oder gönnst du den Chinesen den Erfolg und den Umsatz nicht? Mach eine NAS-Bude auf und mach es besser – wer hindert dich daran? Weiterhin geben die meisten User die interessanten Daten doch freiwillig frei. Da genügt es Social-Media, Apps, Messanger, EPA usw., die wenigsten verstehen die Tragweite. Als Antwort bekomme ich immer: Machen die anderen ja auch. Wo bleibt da der Aufschrei?

tribulaun schrieb:
ich sehe halt auch die Probleme bei Ugreen
Die wären? Wie bei den OS bildest du dir wieder eine Meinung, ohne das System einmal gesehen und getestet zu haben, aber dann hier die Meinung posten. Wenn Probleme vorhanden sind, sollten sie gefixt werden. Ich selbst habe bei Synology als auch Ugreen Fehler gemeldet, die abgestellt worden sind. Ich mag aber keine Leute, die immer nur fordern und selbst nichts beitragen wollen, aber mit der Meinung nicht hinter dem Berg halten können.

tribulaun schrieb:
Und dann kann man seine alten Mails von z.b. Gmail löschen wenn der Speicher voll ist ohne die Mails zu verlieren?
Sowas wie Mail-Archiver? Rate mal, wie man das installiert?

Ein Mailserver hat bis auf die Archivierung oder interne Verteilung keine Vorteile.
Ausgehend wird dieser Mailserver sofort gebannt werden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Protogonos
Also hier muss ich wirklich den Ugreen support loben, die Antworten meistens innerhalb 1 Stunde man macht ein Ticket in seinem Account auf, und bekommt meistens innerhalb 1 Stunde schon eine Antwort entweder mit der Lösung oder es wird nachgefragt, das ist schon wirklich lobenswert, ja auch samstags oder sonntags egal wie viel Uhr.

Also ich bin wirklich top zufrieden , der Support steht doch sogar auf einer Sonderseite, wie lange die Geräte unterstützt werden, mindestens fünf Jahre und wenn natürlich tauglich so stets dort auch in Klammern dann natürlich auch länger, also das haben sie vor, aber alles was sie vorhatten haben sie bis jetzt umgesetzt das sieht man ja an den Plänen die man dort auch auf der Homepage entnehmen kann und zwar der UgreenNAS Fahrplan 2025/26 unter Software kann man das alles finden.

Synology ist wie gesagt für mich persönlich raus, fühlt sich einfach nicht mehr modern an.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: raychan, und tschüss und ChatGehPeeTee
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich beobachte UGREEN schon länger. Bis dato war immer die Software eine Blocker. Hat sich da was in der Zwischenzeit getan? Wie sieht es aus mit iSCSI LUN Support, VM GPU Passthrough, Snapshots, etc.? Funktioniert DynDNS mittlerweile reibungslos zusammen mit Strato?
Für mich käme vermutlich nur das DXP8800 in Frage. Das ist ja erheblich teurer als das Synology Pendant.
 
Hallo zusammen, das Thema Synology und deren "Politik" beschäftigen mich nun seit der Vorstellung der DS925+ bzw. 725+, welche ich ursprünglich anschaffen wollte. Trotz allem bin ich auch noch nicht vollständig bekehrt worden und tendiere trotz alter Hardware, alten Linux Kernel und dem Festplattenzwang immernoch ein wenig zu Synology. Wichtig sind bei mir:
  • 2.5 G Netzwerk (1x reicht)
  • 2x RAID1 (1x8TB HDD, 2x ???GB SSD)
  • SSD-Raid für Pi-Hole und Homeassistent, evtl. mehr
  • HDD als klassisches Datengrad
  • KEINE USV geplant (räumlich schwierig)
  • Möglichst viel Out-Off-The-Box

Für Synology spricht für mich (leider) die angeblich hohe Systemstabilität und Toleranz gegenüber plötzlichen Stromausfällen. Dabei ist Datenverlust gar nicht so wichtig (privates Umfeld) sondern eher, dass das Gerät/OS keinen Schaden nimmt und nach dem Stromausfall wieder startet. Eine Besonderheit bei Synology ist auch, dass das OS immer auf allen eingebauten Festspeichern gespiegelt ist. Hat das damit etwas zu tun?

Einen Blick hatte ich auf Ugreen mit Unraid. Allerdings ist mir ein RAID1 aus dem Bauch heraus eigentlich ganz sympathisch. Man hat bei den HDD auch einen Performance Vorteil beim Lesen, weil parallel von zwei HDD gelesen werden kann.

So... Herz ausgeschüttet! Hat jemand Tipps, Ideen, Links?
 
snoogans schrieb:
Denkst du, dass jemand noch irgendetwas dann von dieser Firma kaufen würde?
Das Argument zieht nicht. Dazu ist inzwischen die Liste der Firmen zu lang, die schon Mist gebaut haben und von denen die Leute trotzdem weiter gekauft haben. Man denke allein das, was aus den Snowden-Papers herausgekommen ist.
Wer das Argument 2025 noch bringt, hat irgendwie die letzten 20 Jahre komplett verschlafen.

snoogans schrieb:
Docker ist jetzt schon Mainstream in den Jahren geworden und setzt sich immer mehr durch.
Nicht ganz richtig.
Es geht vor allem um OCI-Container. Docker ist eine Implementation davon. Du kannst aber genauso gut auch beispielsweise podman nehmen.
 
@SheepShaver,
deine geforderten Featuren sind ja eher im Businessbereich angegliedert.

SheepShaver schrieb:
Wie sieht es aus mit iSCSI LUN Support, VM GPU Passthrough, Snapshots, etc.?
iSCSI LUN Support > aktuell noch nicht, soll aber kommen
VM GPU Passthrough > nein, kann aber Synology auch nicht
Snapshots > in den letzten Updates erschienen

SheepShaver schrieb:
Funktioniert DynDNS mittlerweile reibungslos zusammen mit Strato?
Warum sollte es nicht funktionieren? Ich würde DynDNS aber eher im Router aktivieren, weil dieser eine IP-Änderung mitbekommt, um anschließend die Aktualisierung anzustoßen. Bei DynDNS auf anderen Geräten kann die Aktualisierung nur periodisch erfolgen, was unnötigen Netzwerkverkehr erzeigt oder ein längeres Updateintervall. Strato würde ich auch nicht unbedingt einsetzen. Letzteres ist aber eher meine Meinung und fängt schon mit dem Zertifikat über ACME an (haben keine API), dazu ist das System grottenschlecht (benutzerunfreundlich).

SheepShaver schrieb:
Das ist ja erheblich teurer als das Synology Pendant.
Warum ist Ugreen deutlich teurer? Die liegen aktuell beide bei 1200 €. Dazu gibt es aber immer wieder Aktionen bei Ugreen, Amazon oder Saturn/MediaMarkt. Letztere bieten die Geräte in unterschiedlichen MwSt-Aktion oder mit einem Ebay-Gutschein noch günstiger an. Bei Interesse einfach einmal Augen aufhalten oder bei Mydeals nachsehen. Leistungstechnisch würde ich nicht den Ryzen-4 Kern gegen den I5-10 Kern vergleichen. Ugreen hat ca. die doppelte Leistung.

brause1701 schrieb:
  • 2.5 G Netzwerk (1x reicht)
  • 2x RAID1 (1x8TB HDD, 2x ???GB SSD)
  • SSD-Raid für Pi-Hole und Homeassistent, evtl. mehr
  • HDD als klassisches Datengrad
  • KEINE USV geplant (räumlich schwierig)
  • Möglichst viel Out-Off-The-Box

Technisch gesehen kein Problem. Beachte aber die aktuelle Beschränkung bei HDDs! Mit Umwegen kann man das allerdings umgehen, was aber u.U. technisches Wissen voraussetzt. Aktuell ist das eine Bastelei, wie auch bei den NVMe.

Du kannst für das Pi-Hole (ich nutze AdGuard Home) und VM auch die NVMe nutzen! Alternativ sind aber auch SSD in einem Slot möglich. Ich würde aber zuerst die NVMe nutzen. Die Speichergröße hängt nur von deinem Geldbeutel ab.

Mit den Apps "Out-Off-The-Box" musst du selbst sehen, ob dir die Apps von Synology gefallen. Ich rate grundsätzlich von Community-Apps aufgrund der Sicherheit und Wartung ab. Nach vielen Jahren bin ich froh, mich immer an die freie Software gehalten zu haben. Somit war es mir einfach, einen NAS-Hersteller zu ersetzen. Wenn du eh schon Pi-Hole einsetzen willst, wäre der Weg mit Docker die langfristig bessere und unabhängigere Lösung. Versuch, das System dahinter zu verstehen. Das ist nicht wirklich schwer und sehr gut dokumentiert. Ein einfaches Übernehmen irgendwelcher Anleitungen aus dem Netz sehe ich aber kritisch. Auch Marius hat immer wieder Fehler in den Stacks. Portainer braucht man auf dem NAS nicht und wird mehr gehypt als nötig. Gerade der Container Manager unterstützt direkt ein manuelles Update, wenn man Watchtower nicht einsetzt oder will. Der Container Manager steht Portainer nichts nach und vereinfacht sogar viele Sachen incl. Import/Export. Würde es die Software nicht geben, dann wäre es etwas anders. Viele User kommen mit der Synology Lösung besser klar.

brause1701 schrieb:
toleranz gegenüber plötzlichen Stromausfällen
Was soll das sein? Entweder stürzt das Volume ab oder nicht. Gerade bei RAID5 oder SHR mit mehr als 2 HDDs (3+) ist das gefährlich. Da kann es besonders schnell gehen, das RAID zu beschädigen. Synology hat da nicht unbedingt einen Einfluss darauf. Nicht umsonst gibt es eine USV.

brause1701 schrieb:
sondern eher, dass das Gerät/OS keinen Schaden nimmt und nach dem Stromausfall wieder starte
Grundsätzlich würde ich immer eine USV empfehlen. Eine USV schützt aber auch vor Überspannung. Du solltest dein Konzept noch einmal überdenken.

brause1701 schrieb:
Eine Besonderheit bei Synology ist auch, dass das OS immer auf allen eingebauten Festspeichern gespiegelt ist. Hat das damit etwas zu tun?
Nein. Was für dich ein Feature ist, finde ich eher als Belastung. Ich finde es besser, das OS auf einem schnellen Speicher zu installieren, anstatt das OS, Swap und Date über einen RAID auf allen Datenträgern zu spannen. Gerade wenn du nur HDDs verwendest, geht das auf die Performance. Auch der Speicherplatz ist somit immer etwas kleiner. Für mich ist das eine reine Geschmackssache. Ich würde darauf verzichten.

brause1701 schrieb:
Einen Blick hatte ich auf Ugreen mit Unraid
Welches OS du einsetzt, ist ja jedem selbst überlassen, sofern der NAS-Hersteller dieses erlaubt. Genug Alternativen habe ich bereits in meinen anderen Beiträgen aufgezählt. Gerade ZimaOS (Demo vorhanden, Fork von CasaOS) macht auch eine gute Arbeit und bringt wie TrueNAS oder Unraid eine Menge Apps mit. Und selbst wenn du mit allen nicht zufrieden bist, nimmst du einfach DSM als native Installation, in der VM oder auch in Docker.

Ich würde mir keine DiskStation mehr kaufen, wobei die 2025er-Modelle eh nur eine kostengünstige Neuauflage der 2020er und 2021er-Modelle mit geänderter Netzwerkkarte sind. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt bei Synology schon lange und seit Jahren nicht mehr.

brause1701 schrieb:
Allerdings ist mir ein RAID1 aus dem Bauch heraus eigentlich ganz sympathisch.
Aufgrund der größeren Platten, die man jetzt kaufen kann, bin ich auch von RAID5 auf RAID1 gewechselt. Strom spart es auch noch. Ich würde die HDDs nicht zu klein wählen, du wirst dich später ärgern, wenn du diese gegen größere tauschen musst. Du solltest den möglichen Speicherplatz über die Supportdauer des NAS einplanen bzw. einkalkulieren. Die kleineren HDDs bleiben recht preisstabil und sind meist zu teuer. Auch dort geht es um das Preis-Leistungs-Verhältnis. Vergleiche den Preis pro TB. Dann wirst du gut erkennen, dass die HDDs im mittleren Bereich das beste Angebot bieten. Ein Neukauf kommt wie bei einem zu kleinen NAS deutlich teurer. Dazu kommt noch, dass man die 3,5“ HDDs soweit außer im NAS nicht mehr einsetzt.
 
snoogans schrieb:
Ich finde es besser, das OS auf einem schnellen Speicher zu installieren
Das hat kaum Impact auf die Geschwindigkeit, da das meiste vom System im RAM geladen ist.
Allenfalls beim Bootvorgang kann man da signifikante Geschwindigkeitsgewinne rausholen. Ob einem das Wert ist, muss man gucken. Wenn man das NAS eher so Wake-up-on-LAN-mäßig fährt lohnt sich das dann eher ein schnellen Speicher zu nehmen, als wenn das System durchläuft.

snoogans schrieb:
Swap sollte man idealerweise gar nicht benutzen und ist eher als Notnagel bei akkutem RAM-Mangel zu sehen.
Und selbst dann kann es ein Problem sein, da exzessiver Swap-Bedarf dazu führt, das sich das System verlangsamt. Braucht man regelmäßig Swap ist es sinnvoll mehr RAM zu verbauen.

Es kann sogar sinnvoll zu sein, gar kein Swap zu haben und dann das System neu zu starten, wenn einem der RAM ausgeht. Weil kommt es - trotz ausreichend RAM - zum Swapping ist meist ein "freidrehender" Prozess schuld und dann ist es am besten, man versetzt das System wieder in einen sauberen Zustand.

snoogans schrieb:
Bei DynDNS auf anderen Geräten kann die Aktualisierung nur periodisch erfolgen, was unnötigen Netzwerkverkehr erzeigt
Wobei sich der Netzwerkverkehr i.d.R. auf einen simplen, kurzen HTTP-GET-Request beschränkt.
Wenn man mal so guckt, was typischerweise Geräte so an Netzwerkverkehr verursachen, selbst wenn man sie gerade nicht aktiv benutzt, dann ist der dyndns-Request völlig belanglos.
Und wenn man aus Gründen nicht will, das dieses Polling Internettraffic verursacht, kann man auch den Router abfragen (z.B: via UPnP).

Es übern Router zu machen ist i.d.R. aus den von Dir genannten Gründen trotzdem eleganter, aber "Traffic" als Argument heranzuziehen ist da mehr als übertrieben.

snoogans schrieb:
Es geht beim RAID vorrangig darum, dass der Server weiter betreiben kann (Ausfallschutz)
Häh? Er hat doch auch gar nichts Gegenteiliges behauptet. Er hat überhaupt nix über RAID gesagt.

Abgesehen davon macht RAID mehr als nur Ausfallsschutz im Falle eines Festplattendefekts. Es erweitert auch die Erkennungsmöglichkeiten von Datenfehlern. Und auch das ist ja ein Aspekt von Datensicherheit. Das man defekte Daten auch erkennt!
Hab ich Dir schon mal erklärt. Kommt aber irgendwie nicht bei Dir an.

snoogans schrieb:
Dazu kommt noch, dass man die 3,5“ HDDs soweit außer im NAS nicht mehr einsetzt.
Im Privatbereich und bei "Desktop" mag das so sein. In Servern (also auch jene, die nicht als NAS dienen) kommen sie aber sehr wohl noch zum Einsatz.
Und wenn man allein auf Festplatten schaut, dann hat 3,5" auch nach wie vor einen überragenden Marktanteil.

Ansonsten hat der Rückgang nicht viel mit 3,5" zu tun, sondern das allgemein die Leute eher SSDs wollen.
Trotzdem werden 3,5" Festplatten vermutlich auch auf absehbare Zeit nicht verschwinden.
 
Zurück
Oben