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News Ubisoft Pwned: Hacker verteilen Geschenke in Rainbow Six: Siege X

Lan_Party94 schrieb:
Und was ist daran eigenartig? Server können vor Ort als auch Remote administriert werden - und nu?
Glaub mir, als jemand der durchaus auch mal nen Server administriert - da administriert niemand "vor Ort". Da geht alles remote - selbst wenn der Server im selben Haus ist wie du. Selbst wenn du unprofessionell hoch 10 arbeitest, da rennt niemand mit Tastatur und Maus in den Serverraum um ein MongoDB-Update zu fahren ;).

Von daher war die Frage, welche Relevanz die Server-Location hier im Thread (wo es um Server-Administration, nicht Ping geht) hat.

Lan_Party94 schrieb:
Wenn, was auch passiert, ein Kabel defekt ist muss jemand vor Ort sein oder eben in Bereitschaft sein - auch an Feiertagen.
Das war die zweite Frage, du hast doch geschrieben: Ubisoft ist nur in AWS / Azure?

Der ganze Witz ist doch, du gehst ins AWS / Azure, dass dir genau solche Fragen egal sein können.
Genauso wie es dem Amazon / Microsoft Mitarbeiter vor Ort egal sein kann, was wenn MonogDB eine Sicherheitslücke hat - das managet jemand anderes, der sicherlich nicht vor Ort ist (jemand bei Ubisoft, jemand externes, der von Ubisoft beauftragt wurde oder - bei full managed - auch die Entwickler von MongoDB selber,
 
Nice.
 
DerAnnoSiedler schrieb:
Selbst wenn du unprofessionell hoch 10 arbeitest, da rennt niemand mit Tastatur und Maus in den Serverraum
Oh, da kenne ich aber eine "Firma" hier um die Ecke, die das macht :D
 
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Lan_Party94 schrieb:
Es trifft das richtige Unternehmen, aber leider die falschen Leute (Spieler & Mitarbeiter).
Die Mitarbeiter gehören mit zum Unternehmen und werden nicht dazu gezwungen ...
Ganz generell sind solche Angriffe IMMER Mist.

Keine Ahnung wie manch einer das hier verteidigen oder gut finden kann.
 
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MalWiederIch schrieb:
In min. 80% der Fälle steht doch lediglich der VPN-Server in Russland - womit die Ermittlungen dennoch enden …
Ergänzung ()
Dafür hätte ich mal konkrete Belege, und nicht nur wohlfeile Verharmlosung. Welches selbsternanntes "Siegervolk" befindet sich sonst noch im erklärten Kampf gegen den "kollektiven Westen" und gibt Hackern Aufträge oder zumindest freie Hand, solange ihre Attacken keine russischen Interessen oder Finanzen schädigen?
 
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Colabuechse schrieb:
Wann geht Ubishit endlich unter?
Der Aktienkurs spricht schon Bände über den Zustand von Ubisoft. In 5 Jahren >90% des Aktienwertes verloren

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in einem Jahr fast 50%

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Irgendwann machen Investoren da nicht mehr mit, Spieler sowieso nicht. Immer schlechtere Assassin's Creed Spiele, Spiele wie "The Crew" ohne Vorwarnung abschalten, völlig überteuerte "AAAA" Flops wie "Skull & Bones", peinliches Aufspringen auf die linksprogressive Woke-Welle, etc.
 
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Ich finde es immer wieder spannend, wie manche solche illegalen Aktionen gut heißen und damit argumentieren, es geschehe dem Publisher Recht, weil er die Spieler abzocke und nur noch schlechte Games auf den Markt bringe.
Das eine ist schlicht kriminell. Punkt. Aus. Fertig. Und ich frage mich immer wieder was die Befürworter denken, wer den Preis dafür bezahlt? Kleiner Tip, es könnten die ehrlichen Käufer sein, mit den kommenden Spielen, die dann nochmal etwas teurer werden dürften. Denn die Kosten, die so ein Bockmist mit sich bringt müssen gezahlt werden.
Wenn Euch die Games und der Publisher nicht gefallen, kauft die Games doch einfach nicht. Ist ja nix lebensnotwendiges und es gibt mehr als genug Alternativen.
 
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Hagen_67 schrieb:
Ich finde es immer wieder spannend, wie manche solche illegalen Aktionen gut heißen
Der Publisher will die große Nummer im Live-Service-Geschäft sein und betreibt dann wie für Videospielebuden üblich seine IT auf dem Niveau eines Grundschülers mit seinem ersten Webserver.

Und bekommt dann eben exakt das, was sie verdient haben.

Wenn der Tesla mit seiner Möchtegern-KI mal wieder irgendwie eingeschlagen ist, wird das doch auch entsprechend gewürdigt.

Hagen_67 schrieb:
Mit den kommenden Spielen, die dann nochmal etwas teurer werden dürften. Den die Kosten, die so ein Bockmist mit sich bringt müssen gezahlt werden.
Oh mein Gott, Bildchen im Ubisoft-Launcher, die vom Publisher nach Belieben entfernt werden, sollen noch teurer werden! Wie schrecklich! Erwartest du jetzt, dass irgendwer bedauert? Oder etwa Geld dort ausgibt?

Steam existiert und ist nicht ohne Grund Marktführer.
 
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Ob und wie weit ein Publisher da Fehler macht ist das eine. Darüber kann man diskutieren. Aber das ist noch keine Rechtfertigung und noch weniger eine Legitimation für strafbare Handlungen. Was ist denn das bitte für eine Rechtsauffassung?

Und weiter, ich persönlich erwarte hier gar nix. Denn ich kaufe da einfach nix. Und ich erwarte auch nicht, dass andere ihre Taler da lassen.
Mich nervt nur das Rumgeheule einiger Leute, die dann ihre eigene Enttäuschung in einer etwas sehr schrägen Rechtsauffassung zum Ausdruck bringen.
Wie ich schon sagte, einfach nix dort kaufen.

Ich mag z.B. VW nicht. In meinen Augen zu teuer für das Gebotene. Aber ich heule deswegen nicht rum, oder finde es gut, wenn plötzlich viele VWs gestohlen werden. Ich kaufe einfach keinen VW und gut is'.
 
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Hagen_67 schrieb:
Aber ich heule deswegen nicht rum, oder finde es gut, wenn plötzlich viele VWs gestohlen werden.
Auch VW hatte ein riesiges Datenleck mit sämtlichen Bewegungsdaten aller Nutzer im Netz. Schon wieder vergessen? Und dafür darf auch der VAG-Konzern in Haftung genommen werden, ohne irgendwas gut zu heißen.

Unternehmen, die ihre IT nicht auf die Kette kriegen, haben es völlig rechtmäßig verdient, vom Markt gefegt zu werden.

Schon im 19. Jahrhundert gab es Hersteller von Dampfmaschinen, deren Dampfkessel andauernd explodiert sind, was u. a. zur Gründung des Technischen Überwachungs-Vereins (TÜV) führte. Diese Hersteller sind irgendwann verdient vom Markt verschwunden, denn wer für seinen Dampfkessel keinen TÜV bekommen hat, sah sich schnell anderswo um. Der Rest ist Geschichte. So wird es auch langfristig mit Unternehmen laufen, deren IT-Abteilung komplett unfähig ist.
 
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@Siebenschläfer
Diggi, komm mal klar. Wenn Hersteller von Dampfkesseln pleite gehen, weil ihre Dampfkessel scheiße sind, ist das das eine. Das ist ihr Produkt, damit verdienen die ihr Geld.

Ubisoft verdienen ihr Geld aber nicht mit IT-Sicherheit.

Und ja, dein Rechtsempfinden ist...fragwürdig.

Oder findest du Piraten auch so herrlich romantisiert rebellisch und cool, weil die so toll Schiffe kapern?
 
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Wie man jetzt von einem Hackerangriff auf komplette Unfähigkeit kommt ist mir ein wenig Rätselhaft.
Nach der Logik hätte quasi kein Unternehmen ein kompetentes IT Team.

Soweit ich mich erinnere hat es fast jeden Namenhaften Großkonzern getroffen in den vergangen Jahren.
 
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@Siebenschläfer , um in Deinem Dampfmaschine-Beispiel zu bleiben:
Wenn der Hersteller pleite geht, weil seine Kessel explodieren und er deswegen keine mehr verkaufen kann (darf), ist das eine. Wäre aber keine Rechtfertigung dafür, dass Dritte hingehen und seine Kessel anbohren, oder die Nieten der Kessel extra beschädigen. Du verstehst?
Du bringst hier zwei Sachen vollkommen durcheinander.
Das eine ist Bockmist, den der Hersteller (in diesem Fall Ubisoft) verursacht. Wenn die Leute, potentielle Kunden, also wir deswegen keine Games mehr dort kaufen und Ubi deswegen pleite geht, ist das eine Sache. Das ist dann Marktbereinigung.
Das andere ist eine Straftat zu begehen und den Hersteller dadurch zu schädigen.
Und Du kannst letzteres nicht mit erstem rechtfertigen.
Demnach wäre es vollkommen in Ordnung, wenn ich in Deine Wohnung einbreche, und das dann damit rechtfertige, dass Deine Türsicherung nicht ausreichend war, weil Du die Tür nur zugezogen hast, anstatt richtig abzuschließen.
Du bekommst dann zwar keine Erstattung von der Hausratversicherung, weil die das Abschließen vorschreiben. Aber der Einbruch als solcher bleibt trotzdem eine Straftat, die nicht entschuldbar ist.
Und auch wenn Du das anders siehst, bleibt es dabei, das ist gesellschaftlicher und rechtlicher Konsens.
 
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Artikel-Update: Mittlerweile hat Ubisoft die Server wieder hochgefahren. Ban-Nachrichten seien nicht vom Ubisoft verschickt worden, versichern die Entwickler, die jüngste Banwelle über das ShieldGuard-System, das ein freundliches Miteinander fördern soll, habe hingegen nichts mit dem Vorfall zu tun. Sie ist legitim gewesen.

Alle Käufe, die nach dem Hack getätigt wurden, werden allerdings rückgängig gemacht. Gesperrt wird jedoch niemand dafür, betont Ubisoft über den offiziellen X-Account des Spiels. Der Marktplatz bleibt indes abgeschaltet, derzeit kann lediglich gespielt werden – worum es bei einem Spiel in der Regel aber auch geht.

[Embed: Zum Betrachten bitte den Artikel aufrufen.]
 
Schön back to the roots, "Kann nur gespielt werden" wie absurd das schon klingt haha
 
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Sinush schrieb:
Ubisoft verdienen ihr Geld aber nicht mit IT-Sicherheit.
Das ist so wie zu schreiben "Autohersteller verdienen ihr Geld nicht mit IT-Sicherheit". Oder Unfallsicherheit oder oder oder.

Doch, tun sie. Oder tun es halt nicht mehr, weil der Kunde weiterzieht. Genug gesagt.
 
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LDNV schrieb:
Keine Ahnung wie manch einer das hier verteidigen oder gut finden kann.
Du suchst dir deinen Arbeitgeber aus. Ubisoft hat schon einige Skandale hinter sich - ich würde nie für die arbeiten wollen bzw. mit Ubisoft in Verbindung gebracht.

Wie oft wurde Sony gehackt? Einige male - musste das sein? Nein. Hat es zur Verbesserung der Sicherheit geführt? Ein bisschen. Immernoch sind Sonys Sicherheitsrichtlinien nicht ausreichend - siehe am Fall von Nicolas Lellouche.

Als nächstes soll ich noch gnädig mit den Leuten sein die meinen "passwort123" sei gut genug für ihre 35 Accounts im Netz und 2FA ist "zu nervig/zeitaufwendig".
 
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Lan_Party94 schrieb:
Du suchst dir deinen Arbeitgeber aus. Ubisoft hat schon einige Skandale hinter sich - ich würde nie für die arbeiten wollen bzw. mit Ubisoft in Verbindung gebracht.
Genau das meinte ich doch.
Viele kritisieren den Konzern und nehmen aber die Arbeiter in Schutz. Aber die Arbeiter gehören mit zu dem Unternehmen und es ist ja nicht gerade so als ob man gezwungen wird.
 
Imagine: Bannen bei einem F2P-Titel. Dann nehme ich einfach den nächsten meiner 5 Mio. kostenfreier Accounts. :evillol:

Smart!
 
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