News Update für Windows 11 und 10: Der erste Patchday in 2026 behebt vor allem Fehler

Ozmog schrieb:
aber seit ich Linux nutze, habe ich gemerkt, dass es auch anders geht.
windows hat auf jeden fall viele probleme, aber linux ist auch nicht fehlerfrei. ich hab es bisher nur als vm bei mir im einsatz und auch schon mehrere ausprobiert (ubuntu, popos, aktuell mint).

bei win10/11 ist es üblicherweise so: irgendwann ca 1x im monat kommt eine benachrichtigung, dass im hintergrund unbemerkt updates installiert wurden und man bitte neustarten soll. das ignorier ich dann einfach und mach es, wenn ich den pc eh runterfahr. probleme hab ich sicherlich schon einige gehabt, aber spontan fällt mir keins ein.

bei linux muss ich immer aktiv werden und mein passwort eingeben, damit es updates installiert. und ich hab schon sehr oft das problem gehabt, dass ein neuer kernel installiert wurd, aber die alten nicht gelöscht und somit boot-partition voll. dann manuell befehle ins terminal tippen und hoffen, dass es klappt ("apt autoremove" klappt meist nicht).
 
alyk.brevin schrieb:
bei linux muss ich immer aktiv werden und mein passwort eingeben, damit es updates installiert.
Du kannst Updates natürlich auch automatisieren bzw. je nach Distribution bietet das die Install-Routine auch schon an, das vom Start weg zu konfigurieren.
 
alyk.brevin schrieb:
aber linux ist auch nicht fehlerfrei.
Das habe ich auch nicht behauptet, und wird wohl auch keiner behaupten, der bei klarem Verstand ist. Vereinzelte Fehler kommen immer vor, die hatte ich auch unter Windows oft genug ignoriert. Aber die Fehler sind dann nun doch häufig, auch wenn es sehr selten schwerwiegende Fehler sind, die eventuell sogar eine Neuinstallation notwendig machen. Kleine Anekdote am Rande: Mein Linuxumstieg hatte ich längt beschlossen und war praktisch in indirekter Vorbereitung, aber der initiale Wechsel folgte, nachdem mein Windows auf den Hauptrechner immer öfter Fehler hatte. sfc wurde praktisch jede Woche durchgeführt. Wollte dann eine Neuinstallation machen und habe mir gedacht, wenn ich sowieso schon das System platt mache, kann ich doch auch jetzt Linux installieren. Und dabei blieb es.

Und ja, auch mit Linux gibt es Probleme, mein Extrembeispiel: Nachdem sich meine letzte Nvidia-Grafikkarte verabschiedet hatte, hat die irgendwie dafür gesorgt, dass die Bildausgabe meines Systems irgendwie zerschossen wurde. Auch mit mehreren Versuchen mit freundlicher Unterstützung aus einem Linux-Forum, konnte ich es nicht Fixen. Zu lange habe ich mich damit allerdings auch nicht aufgehalten und dann eine Neuinstallation durchgeführt. Ist mit Linux sogar schneller, als unter Windows.
alyk.brevin schrieb:
dass im hintergrund unbemerkt updates installiert wurden
Und genau das Unbemerkt schaft Windows oft genug nicht. Genau das habe ich in meinem Text geschrieben. Hänger, verzögerte Reaktionen von Software, oft die MS-Eigenen wie Edge, Teams und Outlook, Audio- und Bildunterbrechung, weil Windows dann doch Treiber und Module einfach zwischendurch erneuert, wenn die mit im Update waren... Doch schon zu oft habe ich einer dieser Symptome bemerkt, dann unten rechts in die Taskleiste geschaut und die Bestätigung erhalten, dass ein Neustart erforderlich ist. Heute erst das letzte mal gehabt.

Bei Linux hatte ich bisher keine solche Anzeichen während des Betriebs, weil das System wirklich normal weiter läuft und der Update mit dem Neustart abgeschlossen ist. Zudem gehen Updates insgesamt deutlich schneller. Natürlich macht Linux da auch nicht einfach was von alleine im Hintergrund, sehe ich aber eher als Vorteil. Obwohl, wenn es so weiter geht, dass ich nicht viel von einem Update unter Linux mitbekomme und das auch nur eine Sache von wenigen Minuten ist, dann ist es auch nicht so schlimm, wenn es von alleine auch Updates machen würde. Ich bleibe aber jetzt zunächts bei manuellen Updates.
alyk.brevin schrieb:
das ignorier ich dann einfach und mach es, wenn ich den pc eh runterfahr.
Klingt gut, ist dann aber oft nur die halbe Wahrheit: Man wählt Updates Installieren und Herunterfahren und wenn man den PC wieder startet, hängt man dann doch wieder in der Update-Warteschleife. Warum schließt Windows die Updates nicht bei dem Beenden ab? "Ich muss mal schnell was nachschauen, warte, ich starte mal den Rechner", "Oh, ich hänge im Update bei 35%, warte noch mal einen moment...noch etwas"
Früher hatte ich das, wie im vorherigen Post schon erwähnt, als notwendig erachtet, aber das sehe ich nicht mehr so.

Anders Herum werde ich meinen Eltern beispielsweise kein Linux unterschieben wollen, dann müsste ich ja bei jedem zweiten Besuch erst einmal an ihren Rechner für Systempflege. Und von möglichen Kompatibilitätsproblemen brauche ich auch nicht zu reden. Jeder der Linux nutzen will, sollte auch schon wissen, mit was er rechnen muss und das nicht jede Software und nicht jede Hardware mit seinen Treibern läuft. Ich habe mich bewust für Linux entschieden, ist auch erst 1,5 Jahre her, seit ich gewechselt habe, bin aber weitestgehend zufrieden. Und ich habe Linux auch noch längts nicht soweit geblickt, wie nach gut 30 Jahren Erfahrung als Anwender unter Windows. Soft- und Hardware ohne dass sie auf Linux läuft, lasse ich dann eben links liegen, dann verzichte ich lieber.
 
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