Was ihr schon immer wissen wolltet...

  • Ersteller Ersteller Nebulus Jones
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Brigitta schrieb:
die Blinde und Taubstumme Helen Keller, die im Alter von 1,5 Jahren diese Sinne vollkommen einbüßte. Ab dem 6. Lebensjahr wurde sie entsprechend intensiv gefördert, .

wie geht das? ich meine, wie kann ich ohne etwas zu sehen/hören/sprechen etwas lernen? kann man da außer mit tasten oder sowas dann noch was wahrnehmen? interessanten thema...wisst ihr wie man da gefördert wird? mh...
 
Ich kann mir das immer noch nicht vorstellen. Man kann dem jenigen ja nichts bei bringen wenn er seine Umwelt nicht wahrnehmen kann. Er weiß nicht das man ihm etwas bei bringen will, er weiss nicht mal was lernen bedeutet und man kann es ihm ja auch nicht erklaeren. Er wuerde ja womoeglich nicht mal wissen was ein Mensch ueberhaupt ist.
 
Ich zitiere mich selbst:

.... Man muss den betroffenen Menschen die Möglichkeit geben ihre anderen Sinne (Taktilität, Olfaktion, Gustatorik, Nozizeption, Propriozeption...) ausbilden und nutzen zu können, um die Fehlenden zu kompensieren und zu ersetzen....

D.h., alle Erfahrungen die wir als Sehende und Hörende machen über andere Sinne und Methoden vermitteln. Wahrnemung der Umwelt passiert nicht nur über Auge und Ohr, demnach die Entwicklung des Gehirns, des Denkens und der Motorik auch nicht!
(Bei manchen euch hätten solche Menschen ja wegen mangelndem Vorstellungsvermögen keine Chance :freak: ;) )

Helen Keller

Biografie

Die Biografie die ich habe (von Evelyn Clevé) ist leider vergriffen.
 
Brigitta schrieb:
(Bei manchen euch hätten solche Menschen ja wegen mangelndem Vorstellungsvermögen keine Chance :freak: ;) )
Deswegen programmiere ich auch Computer, und pflege keine Menschen (ausgenommen die Boardies hier). :daumen:
Danke für den Link, ich denke ich werde mir das Buch mal besorgen, ist ja hochinteressant. :)
 
Naja, mit Pflege hat das nur sekundär zu tun.
Neuroanatomie, Neurologie, Pädiatrie, menschliche Entwicklung und die Zusammenhänge mit den genannten Wissenschaften, auch Soziologie und Pädagogik/Sonderpädagogik sind erst einmal die Grundlagen um adäquat Forschen und Handeln zu können.

Dazu eine gehörige Portion Beobachtungsgabe und (Menschen)Verstand...:)
 
Oliver89 schrieb:
boah Respekt, die Leute machen echt was aus ihrer schlechten Situation..

Shit...:D ich muss nochmal intervenieren.

Ich geb dir absolut Recht, mit dem "Respekt".

Aber schlechte Situation? Diese Menschen die haben eine absolut positive Lebenseinstellung (mit Hochs und Tiefs wie du und ich), sie wollen kein Mitleid sondern "Normalität" und Anerkennung wie jeder andere auch und wollen nicht auf ihr "Gebrechen" reduziert werden.

Sowas ist nur möglich bei Akzeptanz des "Ist-Zustandes".
 
Nun ja, Input ist Input, egal ob über die Augen, die Ohren oder - was bei blinden Gehörlosen die größte Rolle spielt - der Tastsinn, den man auch extrem weit entwickeln kann. Sobald es geschafft ist, ein einfaches Protokoll zu vereinbaren(z.B. durch verschiedenen Formen), kann man z.B. über Assoziationsspiele - z.B. das geichzeitige Anbieten eines Gegenstandes und der Braille-Schrift-Entsprechung - anfangen, das Protokoll zu erweitern und ihm Sinn zu geben. Das ganze baut also immer mehr auf, bis zu dem Punkt, an dem der mensch mit den mItteln ausgestattet ist, sein Wissen und seine Erfahrungen selbstständig zu erwerben.

Es ist erstaunlich wie viel jemand lernen kann, der nach unserem Dafürhalten kaum lebensfähig ist.
 
Brigitta schrieb:
Ich zitiere mich selbst:

.....

D.h., alle Erfahrungen die wir als Sehende und Hörende machen über andere Sinne und Methoden vermitteln. Wahrnemung der Umwelt passiert nicht nur über Auge und Ohr, demnach die Entwicklung des Gehirns, des Denkens und der Motorik auch nicht!
(Bei manchen euch hätten solche Menschen ja wegen mangelndem Vorstellungsvermögen keine Chance :freak: ;) )

ähm kannst du mir da ien beispiel geben? sorry aber ich kann mir das nicht vorstellen. ein blinder taubstummer kann ja zB tasten, aber wie will man ihm mit dem tastsinn zB das alphabet beibringen? der kennt ja die einzelnen buchstabe so nicht, und weiß gar nicht dass es welche sind?!? oder doch?
hoffe auf schnelle antwort ;)

und das mit dem blinden gamer...echt fantastisch..nur wenn wir wieder zurück kommen zu unserem blinden taubstummen, der könnte dann auch nicht mehr durch den ton zocken...
aber was der geleistet ist schon [RESPECT] :daumen: [/RESPECT]
 
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Öhm... das hört sich echt alles sehr interessant an! :daumen:

Mir brennt allerdings eine andere Fragen auf der Seele:

Warum verdammt nochmal schmeckt Ei nicht von einem Silberlöffel? :freak:

Ist jetzt ein sehr abrupter Übergang, sicherlich nicht so interessant wie die andere Thematik, aber interessieren würde es mich trotzdem! :) :D
 
Ich würde sagen, weil da irgendeine (welche auch immer... ;) ) chemische Reaktion statt findet, die Dir den Genuß des Ei's vermiest. Vielleicht wird in winzigen Mengen Silber an das Ei abgegeben und dann hast Du den Salat. :)

EDIT: Ja, oder so... ;) (siehe Msp2601's Post)
 
Zuletzt bearbeitet:
[focusbiker] schrieb:
Warum verdammt nochmal schmeckt Ei nicht von einem Silberlöffel? :freak:
Im Ei, vor allem im Eiweiß kommt es während des Kochens zur Freisetzung Schwefelwasserstoff (H2S), der sich mit dem Silber zu Silbersulfid verbinden kann. Optisch kann man diesen Vorgang daran erkennen, dass das Silber schwarz wird, geschmacklich daran, dass das Ei einen stumpfen unangenehm metallischen Geschmack bekommt.

So da hast du die Antwort ;)

MfG
Msp2601
 
Nen Freund von mir wollte mal wissen woher der Name der Stinger-Rakete kommt. Also z.B die Anti-Heli-Raketen aus Joint Ops.
 
Ich bin mir nicht sicher, wo die Army immer die Namen für ihre Waffen herbekommt.
Evtl. ist es ja wie bei den CPU-Herstellern, die mal Berge, mal Pferde für die Namensgebung hernehmen.
Der Vorgänger der Stinger Missile hieß übrigens RedEye und die Stinger wurde 1972 von RedEye II umbenannt.
 
Vielleicht ist der Ausdruck auch abgeleitet von dem englischen Wort "sting", was ja Stachel bedeutet. Ansonsten würde ich mal hier schauen. :)
 
mich hat gestern bzw heute im bett auch mal ne frage beschäftigt, wie dem threadersteller auch immer ;)
wie ist das bei der post? also ich geh von mir aus hier in bayern zur post und gib nen brief ab. der soll irgendwo ganz nach norden von deutschl. an einen ganz bestimmten platz. wie kommt der dann da genau hin? fährt ihn dann da einer hin? aber dann würde ja die post nicht mehr mit rumfahren fertig werden wenn man die große anzahl der briefe beachtet. weiß einer von euch wie das genau geht? ok die frage is zwar irgendwie schwachsinnig aber was solls :freak:
 
Die werden erst mal in deiner Nähe in einer Anlage maschinell nach Postleitzahlen sortiert. Dann werden die in die Nähe des Empfängers gefahren, dort noch einmal etwas "feiner" sortiert bis sie dann irgendwann im Wagen vom Postboten landen.
In so einen LKW passen ja schon einige Briefe rein.
Also so würde ich sagen geht das.
 
Lord KT schrieb:
Die werden erst mal in deiner Nähe in einer Anlage maschinell nach Postleitzahlen sortiert. Dann werden die in die Nähe des Empfängers gefahren
aber dann muss es da ja dann eine vielzahl von "Boten" geben, die das in die nähe fahren oder?
aber ich hätte mir das auch so erklärt....
 
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