Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
BerichtZu Besuch bei TSMC: Ein kleines Museum inmitten gigantischer Chipfabriken
Was macht man als technikbegeisterter Mensch an einem freien Tag im Nachgang der Computex? Richtig, man besucht das „TSMC Museum of Innovation“, um mehr über den Konzern zu erfahren, der für 70 Prozent der weltweiten Auftragsfertigung zuständig ist. Beeindruckt hat vor Ort die schier gigantische, stadtähnliche Präsenz von TSMC.
Es war sehr warm und schwül an dem Tag, obwohl es bedeckt war.
Ab und zu auch leichter Nieselregen.
Das Museum kannst du in 30 Minuten durchrennen oder dir ~90 Minuten nehmen und alles durchlesen. Was mir aber wirklich gefehlt hat, waren Ausstellungsstücke aus der Fertigung und Wafer.
mega toller Bericht - danke für die Einblicke !
ist auch mein Traum da mal hinzureisen .. wer weiß ..
dass und eine Factory Tour .. hach man wird ja noch träumen dürfen
Entweder du bist Jensen, sonst eher nicht. Nichtmal uns lassen sie da rein, jedes Event von TSMC kommen die Anfragen von vielen Pressevertretern. Aber die sind und bleiben hart
Wir hatten ja immerhin schon paar Mal Glück, Intel war über Jahre da beispielsweise in ihren Fabs deutlich offener, haben Leute quasi fast in jeden standort schonmal gelassen. Die reine Chipfertigung ist btw auch gar nicht so interessant weil man eh nix sieht, Packaging wie damals in Malaysia hat das alles um den Faktor x übertroffen. Dass war die beste Tour die ich jemals hatte und wird fast unmöglich sein zu toppen. Da haben wir wirklich ALLES gesehen https://www.computerbase.de/artikel...-und-packaging-prozess-malaysia-besuch.85228/
Aber irgendwie glaube ich nicht dass es daran scheitert, dass man nicht Kundenprodukte ausstellen kann/darf.
Es gibt sicherlich auch Kunden die kein Problem damit hätten falls man einen fertigen Wafer ausstellt sofern der nicht berechnet wird. Oder einen, der einen Produktionsschaden hatte der nicht zu retten ist aber trotzdem schon gut aussieht.
Reverse Engineering lässt sich ja eh nicht verhindern wenn die Konkurrenz das Produkt kaufen kann, da ist das Museum keine Schwachstelle.
Und Testwafer aus der Entwicklung wird es ja auch genügend geben, auf denen nichts geheimes drauf ist.
Souvenirs gab es leider auch überhaupt keine. Keine Magnete, Schlüsselanhänger, T-Shirts oder sonstiges. Damit könnten die sich nebenher vermutlich eine (zweite) goldene Nase verdienen. Aber TSMC ist für Merch wohl einfach zu oldskool.
Aber es gab zur Verabschiedung noch eine kleine Tüte Süßkartoffel Popcorn.
Bei den kleinen Strukturen der heutigen Wafer finde ich die eh nicht mehr so interessant.
Ich hatte mal nen Wafer der uralt war, da sah man noch richtig was drauf.
Leider hat der nen Umzug nicht überlebt.
Da waren nur wenige Chips drauf und man sah ganz deutlich verschiedene Bereiche.
Popcorn mit Süßkartoffelgeschmack? Was es alles gibt.
War vor 10 Jahren auf der Computex in Taiwan. Gar nicht daran gedacht das die ein Museum haben könnten. Obwohl ich mit dem Zug nahe dort vorbei gefahren bin.
Volker schrieb:
Intel war über Jahre da beispielsweise in ihren Fabs deutlich offener, haben Leute quasi fast in jeden standort schonmal gelassen.
An dieser Stelle steht ein externer Inhalt von YouTube, der den Forumbeitrag ergänzt. Er kann mit einem Klick geladen und auch wieder ausgeblendet werden.
am interessanten fand ich die info, das tsmc auch in china werke errichtet.
ist an der tsmc sicherheitsrichtlinie zur sicherung taiwans, vorallegem gegen china also doch nicht mehr so viel dran wie gern behauptet wird?!