Leserartikel AMD Ryzen - Systemoptimierung durch RAM-OC (und weitere Maßnahmen.)

Hast Recht, hab mir mal die changelogs angeschaut und aktualisiert. Das gespeicherte OC Profil im Bios war nach dem Update wieder weg. Musste jeden Wert wieder von Hand eingeben, aber läuft :)
 
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Du kannst doch einfach ein Profil auf dem USB-Stick speichern & später nach dem BIOS-Update wieder laden.
Das funktioniert oftmals problemfrei.

Wünsche dir weiterhin viel Freude mit deinem System! 🙂👍
 
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Habe ich, bei tRFC geht noch -8 (460, statt 468). Der RAM läuft nun mit ~255,555ns statt ~260ns. Mehr geht nur mit vDIMM Spannungen von 1,4 V und mehr. Wie du sagst kein Problem für die DRAM Chips, aber den IMC der CPU könnte es nach ein paar Jahren Nutzung erwischen. Deswegen habe ich mich bis heute an deinen Rat "vDIMM max/unter 1,38V" gehalten.

Gibt es Leute, die mehrjährige Erfahrungen haben mit höheren Spannungen, z.B. vDIMM +0,2V und mehr (1,4V und mehr) ? Am Besten natülich mit Zen2 und DDR4.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab mal nachgelesen diesbzgl. und es ist wohl so, dass die VDDG Spannungen mit der VSOC Spannung am entscheidensten sind für die Degradierung des IMC. Erst dann kommt die VDIMM Spannung, welche ab 1,45V messbar den IMC degradieren soll. Es gab/gibt zwar DDR4 1,45V RAM zu kaufen, allerdings könnte dass den IMC in der CPU innerhalb einiger Jahre schrotten. Wer sein System eh alle 5 Jahre upgradet.....alle anderen sollten nur bis max. 1,4V DIMM gehen.
 
Hi!

Nein! Absolut nein!


Die DRAM Voltage ist eine eigene und komplett von der CPU getrennte,
nur für die Spannungsversorgung des DRAM verwendete Spannung.
(AMD wie bei Intel)

Diese Spannung beeinflusst ausschließlich die Chips auf den RAM-Riegeln!

Vor 16 Jahren war es mal so, zu Sockel 775 Zeiten und früher das diese
Spannung für die CPU an sich "schädlich" sein hat können.

Diese Zeiten sind schon lange vorbei!

Alle Speicherhersteller ob Hynix, Samsung, Micron etc.
Geben in ihren jeweiligen Datenblättern sogar deutlich mehr Spannung frei,
als am Ende in das XMP / EXPO Profile programmiert wird oder
dann auf dem jeweiligen RAM-Riegel draufstehen und verwendet werden!

Für DDR4 gilt wie auch für DDR5!

Bis 1,45 V benötigt man einen guten Airflow im Gehäuse!
Ab 1,45 aufwärts kann man auch einen aktiven RAM-Lüfter, zur Kühlung verbauen.
Bis 1,5V ist es "sicher" und ohne Degradation!
Erst ab 1,6V aufwärts verringert sich die Lebenszeit der Chips massiv und nimmt rapide ab!

Es kommt aber auch auf die verbauen Chips an sich an, die haben alle ihre Eigenheiten!

DDR4 Samsung B-Dies z. B. mögen keine Temperatur,
ab ca. 55 Grad Chip-Temp können Fehler in Testprogrammen wie Karhu / TM5 etc. auftreten.

Ich betreibe mehrere Kits bei mir privat.
Beruflich übertakte und "Tune" ich für Kunden ihren PC (CPU, RAM, Grafikkarte),
also auch den RAM mit Takt und Timings.
Ich habe nicht einen einzigen RAM-Kit jemals "retour" gehabt, nach dem Ausliefern!

In meinem Gaming PC sind Samsung B-Dies (2 x 16GB DR) verbaut,
die ich nun seid meinem Kauf Ende 2019 habe,
die haben immer auf die "Fresse" bekommen und 1,5V gesehen.
Das Laufen wie am ersten Tag und werden auch noch easy bis 2030 ihren Dienst verrichten!

Heutzutage ist mehr die Temperatur in Kombination mit zu hoher Spannung das Problem.

Bis 1,45V mit gutem Airflow
Bis 1,5V mit aktiver RAM Kühlung

Beides ist unbedenklich für 24/7 365 Tage und viele Jahre!


Gruß
Mehlstaub
 
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