News Arctic MX-7: Neue Wärmeleitpaste soll „höchste Ansprüche“ erfüllen

Für meinen kleinen Daddel-PC mit 7600X3D hatte ich aus Neugier mal die Polartherm X-10 für den normalen Dark Rock 5 genommen.

Seit einem Jahr funktioniert das soweit innerhalb erwartbarer Parameter. Bedeutet: keine Probleme.

Aber die Polartherm-Paste ist bei eher niedriger Raumthemperatur (18°C) etwas schwer zu handhaben, weil zäh - okay, ich hätte sie auf die Heizung legen sollen... aber dafür hätte ich die ja anschalten müssen... zu viel Aufwand... ;)

Das meiste Getüdel am PC hatte ich dieses Jahr (2025) mit meiner neuen mechanischen Tastatur... dagegen wirkt das Thema Wärmeleitpaste schon fast banal.
 
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BAR86 schrieb:
Jep, ich selbst bin hier immer noch mit Flüssigmetall (Coolaboratory Liquid Pro) unterwegs, vielleicht kommen andere "Pasten" endlich mal an diese ran?
An Flüssigmetall kommt ein elektrisch nicht-leitendes TIM zumindest in den nächsten Jahren nicht ran. Es gibt ein paar sehr spannende Versuche, zumindest das weglaufen des Flüssigmetalls Membran-artige TIMs mit kleinen Flüssigmetall-gefüllten Kanälen zu vermeiden. Im Moment sind mir die Flüssigmetall TIMs einfach zu heikel, v.a. in meinem Laptop.
Empfehle den Artikel von heute hierzu von Igor Wallosek in Igorslab, da er sich tief in die Materie eingearbeitet hat und auch viele TIMs systematisch durchtestet: https://www.igorslab.de/neue-entwicklungen-bei-thermal-interface-materials-tim-in-der-uebersicht/
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Schokolade schrieb:
Es hilft die CPU/Paste mit einem Föhn oder ähnlichem etwas zu erwärmen, dadurch lässt die sich viel besser verstreichen.
Die Paste und den (Luft!)Kühler kann man auch gut in einem elektrischen Toasterofen vorwärmen, halt vorher mit zB einem kontaktlosen Fieberthermometer sicherstellen, daß ~ 45-50 °C auf dem Thermostat tatsächlich 45-50 °C sind. Bei einem AIO Kühler geht das natürlich nicht, da muss dann der Föhn zum Dienst ran an die Kontaktplatte.
 
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Hab noch ne MX-6 rumzuliegen, na ja mein Ryzen 5700x3D hat glaub irgendwas um die 80 Watt da wird sich kaum was ändern. Wenn man neues braucht kauft man halt die neue.
 
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wern001 schrieb:
...Ein schwach Sinns Video!

1. keiner weiß wieviel Paste beim Kühlermontieren verwendet wurde.....

Moin. Ja stimmt, dass er es mit Acrylglas zeigt und nicht mit einem schweren Kühler. Aber was man nicht bestreiten kann ist, man sieht wie sich die Paste ungefährt verhält wenn gedrückt/gepresst wird.

Das dies keine StiftungWarentest-Ansprüchen entspricht ist klar.
Ich bleibe dabei, das Video find ich gut.
 
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blaub4r schrieb:
wenn man den firmen immer so glauben würde müsste die paste mittlerweile selbst ohne lüfter die cpu auf -273 grad kühlen. :D
Mindestens ein Millionstel Kelvin. 😉
 
kaufe keine Arctic paste mehr, hatte mal eine total beschissene Charge erwischt (war mehr flüssigkeit als paste drin) und RMA angemeldet aber das hat sich so dämlich per Mail in die Länge ziehen lassen, dass ich die RMA abgebrochen habe und die Paste entsorgt habe. Das war mir die ~12€? dann nicht mehr Wert.
 
verwende die Arctic gerne da sie recht "günstig" ist(zumindest bisher), also P/L passt und es bei den kleinen CPUs wo es auch oft um den Preis geht, keine große Rolle spielt.
Tests zu WLP sind immer recht heikel, wäre mal gut wenn immer die gleiche Menge(abgewogen nicht Augenmaß) aufgetragen wird da die Dinger sich unterschiedlich verhalten können wenn zu viel/wenig drauf ist.
 
Sternengucker80 schrieb:
Nur einen Test, habe ich nicht gefunden, außer PR!
Entweder siehst du Igor nicht als unabhängige Quelle an, oder du hast krasse Skill issues.

Screenshot_2025-12-17-07-44-03-261_com.android.chrome-edit.jpg
Ergänzung ()

kieleich schrieb:
lol diese grafik... eine skala die nicht mal den bereich von 10°C umfasst... damit der unterschied schön groß aussieht
Von Noctua lernen heißt Siegen kernen.
 
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gustlegga schrieb:
Und weil MoD23 das so sagt ist dass eine universell gültige Tatsache, nicht wahr?
Häh, meine Aussage war, dass Ich! noch nie einen solchen Kühler genutzt habe und nicht, dass es sowas nicht gibt. Hatte natürlich schon Boxed Kühler, aber sie nie verwendet, also bitte lesen und verstehen und nicht irgendwelche Aussagen rein interpretieren, die es nicht gibt um sich dann aufzuregen.

Immer locker durch die Hose atmen. Wohl ein bisschen aggro unter Woche was?
 
Phase-Change Transition Material oder Go Home.
 
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Coole Sache aber für manche Einsatzzwecke nicht mehr das beste.

Bei den meißten Laptops kommt man nur noch mit Thermal Change Pads zurecht, mein altes Legion 5 Pro (5800H/3070) war mit keiner WLP zu bändigen, nur mit dem PhaseSheet PTM war Ruhe.
 
Waelder schrieb:
Tests zu WLP sind immer recht heikel, wäre mal gut wenn immer die gleiche Menge(abgewogen nicht Augenmaß) aufgetragen wird da die Dinger sich unterschiedlich verhalten können wenn zu viel/wenig drauf ist.
Arctic MX-7 Test
Da wird jede Paste gleich getestet und in der Datenbank sind schon einige.
 
Typischer Übersetzungs-Verlust, aber da sind selbst die Hersteller oft nicht besser. Gut, Laird hat dann aus den PCM schnell TPCM gemacht, aber das ist doppelt gemoppelt :D


Phase Change = Phasen-Wechsel (reversibel):

1765958585188.png


Phase Transition = Phasen-Übergang (irreversibel):

1765958660628.png
 
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Ich habe vor ein paar Wochen mal wieder einen Rechner zusammengebaut und das erste mal mx-6 verwendet. Ich war nach 30 Jahren PC-Bauerei erschrocken über die Konsistenz. Diese Fimo-Knete lässt sich furchtbar verstreichen. Hat das thermische Vorteile? Hätte mich gefreut über eine alte Tube mx-silberpaste.
 
Ich würde mich dann über einen Test durch CB freuen.

Hab die MX-6 mal probiert - aber die war mir zu zäh. Angeblich soll die MX-7 etwas flüssiger sein.

Ich würde auch gerne mal die Paste im Laptop austauschen (PCM, + TG Putty)

 
Wie schon die MX-6 sei auch die MX-7 vergleichsweise zähflüssig

MaverickM schrieb:
Da bin ich absolut kein Fan davon. Ich streiche immer den kompletten Heatspreader mit einer hauchdünnen Schicht zu. IMHO die beste Methode, verwende ich seit über 20 Jahren so.
Dito! Als ich dieses Jahr die CPU erneuert habe, habe ich extra die MX-6 gekauft. Zähflüssig ist dabei nett ausgedrückt, die ist hier wie Knete. Ich habe dann doch wieder zur originalen vom Kühler gegriffen, die aber schon ein paar Jahre alt ist. Die war eher zähflüssig und ließ sich wunderbar verstreichen. Habe mich echt über den Kauf geärgert!
 
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°Kelvin, allein zuhaus
Frohe Weihnacht allen
 
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Ging mir bei der Kryonaut von Thermal Grizzly genauso, 2019 hatte ich noch Artic Silver irgendwas auf meinen 3900X geschmiert, war damals problemlos verteilbar und 2025 beim Wechsel auf einen 5900X auch noch wunderbar geschmeidig das Zeug. Mir ist aushärtende WLP tatsächlich bisher fremd gewesen...
 
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Conqi schrieb:
Wenn das am Ende 2 Grad spart, ists mir das wert.
Kommt am Ende jedoch auch ein Stückweit darauf an, wie viel Grad man bereits hat und ob es eine merkliche Verbesserung ist oder eher in Gefühl. Wenn ich mir aktuell die CPU ansehe und merke, dass die mit der AiO bei Vollast auf 60° C rumdümpelt im Sommer und im Winter bei 50°, dann sind mir die 2° in der Regel eher egal im Desktop.

In einem Laptop oder in meinen Anlagen sieht es dann anders aus wegen dem Hochsommer. ;)
ro///M3o schrieb:
hier der ganze wissenschaftliche Test dazu.
Da rollen sich mir gerade etwas die Zehennägel hoch und nein, ich will jetzt den Test nicht schlecht schreiben, denn der Test und Igor können nichts für die Zuschreibung durch dich!

Nein, Igors Test ist gut an der Stelle, keine Frage. Jedoch nicht wissenschaftlich. Um wissenschaftlichen Ansprüchen zu genüg, müsste da viel mehr gemacht werden. Da reden wir dann nicht nur von Samples im einstelligen oder zweistelligen Bereich und von einer Charge. Genauso müssen dann ganz andere Anforderungen gestellt werden und ebenso alles mögliche an Toleranzen transparent kommuniziert werden.

Und noch mal, das soll nicht die Arbeit schmälern, jedoch sollte man mit einem Begriff wie Wissenschaftlich doch achtsam umgehen.
Zulgohlan schrieb:
Bei der WLP fängts doch schon beim Auftragen an. Im Prinzip ist ein Klecks in der Mitte das Beste, was da Leute herumstreichen oO.
Na ja ... wenn ich meine eigenen Erfahrungen da nehme, dann erreiche ich mit Klecks als auch Würstchen und Co in der Regel nie die Ergebnisse, als wenn ich mir meine kleine Schablone nehme und mit der ein dünnes Wärmpastenviereck auf die CPU streiche.

Aber wie bei quasi fast allem, was wir per "Hand" machen, ist der Faktor Mensch ohnehin oft entscheider als die Qualität.
cypeak schrieb:
das problem ist überhaupt echte honeywell ptm7950 zu bekommen..
Ich war ja mal so frech bei Honeywell "direkt" eine Bestellung auszulösen - die sind ja nicht mal B2B, sondern eher so I2I - und hab mit viel Überredungskunst das sogar durch bekommen - glaub der Vertriebler war einfach so genervt, dass es für den einfacher war meine Bestellung direkt auszuführen, als mir passende Firmen hier rauszuschen, die ihr Zeug einkaufen und weitervertreiben als Firma.

Ich würde das Zeug sogar bestellen können, nur die Abnahmemenge ist nicht feierlich und ich müsste das sogar noch mit anderen Industriekomponenten für die Automatisierung verbinden. Ist halt doof, für Endkunden, wenn die Firma weitgehend nur als Zuliefer für die Industrie agiert und wenn B2B das nur über Zwischenhändler macht und die zwischenhändler Kategorisiert werden und was die dann bestellen können.
 

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