News Arctic MX-7: Neue Wärmeleitpaste soll „höchste Ansprüche“ erfüllen

VRAM schrieb:
und das alte Wissen längst überholt oder sogar falsch und gefährlich ist.

was ist das für bs
welches wissen ist denn gefährlich?
 
VRAM schrieb:
Während du dich abmühst und nur miesere Ergebnisse liefern kannst, habe ich die MX6 oder 7 WLP verarbeitet und kümmere mich um neue Aufgaben.
Mal ganz ehrlich, die Handhabung hat bei mir und vermutlich vielen anderen, eine sehr hohe Priorität. Wenn ich dazu ein Studium brauche und zig Schritte durchführen muss, damit so eine Paste aufgetragen werden kann und am Ende 1K Unterschied dabei rumkommt, dann verzichte ich gerne auf sowas.

Ich habe lange Zeit die Graphitpads von Panasonic verwendet, weil sie schlichtweg perfekt zu handhaben sind, absolut billig zu bekommen waren und unendlich lange haltbar sind. Wenn ich hier lesen muss über Leute die alle paar Monate scheinbar die Paste tauschen müssen und eine halbe wissenschaftliche Erklärung benötigen wie sie denn richtig aufzutragen wäre, kann ich drauf verzichten.

Ich halte mich seit knapp 30 Jahren an simplen reiskorngroßen Klecks auf die CPU, Kühler drauf und fertig. Bei größeren CPUs kommen noch kleinere "Kleckse" in die Ecken. Letzten Endes ist doch gut, dass man eine Auswahl hat, so kann jeder das Zeug kaufen was seinen Präferenzen entspricht.
 
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Cerebral_Amoebe schrieb:
Manche mögen halt einen sehr leisen PC, da ist jedes Grad weniger auch weniger Geräuschbelästigung.
und das erledigt eine "gute" wlp von allein ohne andere maßnamen?
so kennt man die gen z / gen tiktok
 
VRAM schrieb:
Heutige Hardware hat eben eine höhere Anforderungen an die Kühlung,
Wo denn? In den Marketingbroschüren irgendwelcher Wunderpasten?

VRAM schrieb:
CPU und GPU mit mehreren hundert Watt Leitungsaufnahme die auf ein paar Quadratmillimetern abgeführt werden müssen
Wo gibt es denn diese CPU mit mehreren hundert Watt? 125 W Thermal Design Power spezifiziert Intel für meinen Arrow Lake. Wie schon beim Pentium 4 halt, der dafür erstmals den ATX12V benötigte. Der alte Kühler passt noch. Der Heatspreader hat ein paar Quadratmillimeter? Was erzählst du da?

GPU interessiert mich nicht, die kommt ab Werk mit einem funktionierenden Kühler. Außer bei Gigabyte, da läuft das wohl innovative Zeug raus. Pech gehabt. Aus welchen Gründen sollte ich da mit irgendwelchen Wunderpasten experimentieren?

Was ist der Zweck der ganzen Übung? Welche "höchsten Ansprüche" sollen da durch meine zusätzliche Geldausgabe für Wunderknetpaste befriedigt werden?

Cerebral_Amoebe schrieb:
Manche mögen halt einen sehr leisen PC,
Ich habe einen sehr leisen PC.
Cerebral_Amoebe schrieb:
da ist jedes Grad weniger auch weniger Geräuschbelästigung.
Bei haben die Lüfter-Geräusche nichts mit irgendwelchen Grad Celsius zu tun. Sondern mit der abgegebenen Leistung in Watt. Die muss nämlich aus dem PC raus. Das letzte woran ich bei "Lüfter zu laut" denke, ist irgendeine Wärmeleitpaste! Sondern dann denke ich erstmal an Kühlfläche und Volumenstrom.
 
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cypeak schrieb:
das problem ist überhaupt echte honeywell ptm7950 zu bekommen...die ganzen shops sind mit einem haufen an angeboten übersät welche angeblich alles "echte ptm7950" sind...

Nebula123 schrieb:
bekommt man die mittlerweile zuverlässig auch als Normalsterblicher?
Es muss ja nicht das Honeywell-PTM sein. Das kann man sich beschaffen, wen man wirklich kein Mikrograd liegen lassen möchte. Die mechanischen Eigenschaften des hier im Thread bereits genannten Laird PTM oder Thermal Grizzly PTM sind gleichwertig. Ich habe das Thermal Grizzly PTM genommen, eben weil ich mich dort darauf verlassen kann, was ich bekomme und ggf. weiß, wen ich verhauen kann, wenn etwas nicht passt. Dass ich vielleicht 1°c Kühlleistung zum Honeywell PTM verliere war mir da egal, hauptsächlich für mich war, dass ich ein TIM habe bei dem ich mich darauf verlassen kann, dass es langfristig funktioniert ohne regelmäßig und aufwändig erneuert werden zu müssen.
 
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Siebenschläfer schrieb:
Wo gibt es denn diese CPU mit mehreren hundert Watt?

Mein Threadripper zeigt auf. "Hier, Frau Lehrerin!"
(Da ist der Heatspreader allerdings ein wenig größer als ein paar Quadratmillimeter)

Siebenschläfer schrieb:
GPU interessiert mich nicht, die kommt ab Werk mit einem funktionierenden Kühler. Außer bei Gigabyte, da läuft das wohl innovative Zeug raus. Pech gehabt.

Das 'innovative Zeug' von Gigabyte war wohl eher stark kostenoptimiert.

Indes, in der RTX4000-Generation gab es etliche Karten, deren 'funktionierende Kühler' auf einer WLP saßen, die meinte, mittels Pump-Out ihr angestammtes Habitat verlassen zu müssen - einige Hersteller erklärten daraufhin höhere Temperaturen zum (keine Garantie auslösenden) Standard.

Siebenschläfer schrieb:
Was ist der Zweck der ganzen Übung? Welche "höchsten Ansprüche" sollen da durch meine zusätzliche Geldausgabe für Wunderknetpaste befriedigt werden?

Von Wunderpasten sprachst allein du.

Tatsache ist, das hochviskose Zeug ist schwieriger zu verarbeiten, kann ein klein wenig niedrigere Temperaturen bei gleicher Heizleistung bringen und ist deutlich resistenter dagegen, bei sich nach vielen Zyklen hoher Temperaturschwankungen selbst von seinem Platz zu entfernen.

Wenn du das nicht brauchst, oder meinst, das nicht zu brauchen... bist du nicht Zielgruppe.

Siebenschläfer schrieb:
Ich habe einen sehr leisen PC.

Das ist doch schon einmal toll!

Siebenschläfer schrieb:
Bei haben die Lüfter-Geräusche nichts mit irgendwelchen Grad Celsius zu tun. Sondern mit der abgegebenen Leistung in Watt. Die muss nämlich aus dem PC raus. Das letzte woran ich bei "Lüfter zu laut" denke, ist irgendeine Wärmeleitpaste! Sondern dann denke ich erstmal an Kühlfläche und Volumenstrom.

Und wenn das Die wärmer wird (weil der Wärmeübergangswiderstand zwischen Heatspreader und Kühlfläche bei sonst gleichen Parametern höher ist) wird die Lüftersteuerung der Meinung sein, den Volumentrom erhöhen zu müssen.

Wie gesagt: Wenn du das Zeug nicht brauchst, bist du nicht Bestandteil derZielgruppe.
 
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FormatC schrieb:
Anhang anzeigen 1686319

BTW: Ich bin nicht dekadent, weil da am TTV ein Eizo-Monitor hängt. Ich war nur zu faul, den umzuschrauben :D
Das einzige Dekadenz-Objekt auf dem Bild ist doch die Tasse, also wirklich, ohne Untersetzer, da kann sich jemand Kratzer leisten... 😉

Aber zum Thema: Danke Dir für den Test, sehr aufschlussreich und wie immer mit Hintergründen zum Lernen.
Mich hat's für den Preis überzeugt und da ich demnächst sowieso wieder bastel wird die MX-7 wohl auch meine Wahl. Meine MX-4 ist fast leer und inzwischen auch Jahre alt.
Ich frage mich das schon sehr lange, wird WLP im Laufe der Zeit "schlecht" wenn man sie lagert? Das sich chemische Verbindungen auch mal wieder trennen oder sich die Gesamtmasse verändern kann sieht man ja öfter mal.

Und auf Deine Langzeittests bin ich dann sehr gespannt, solche Messreihen müssen sehr aufwendig sein und es wurde Zeit das es zumindest mal jemand anfängt.
Wann kann man denn da mit Ergebnissen rechnen? Der Alterungsprozess wird ja sicher nur im Zeitraffer simuliert oder doch Echtzeit?
 
DevPandi schrieb:
Schwierig und wenn ich das mitnehme, was ich im Studium zu wissenschaftlichen Test gelernt habe und was dafür die Anforderungen sind, dann deckt sich deine Aussage damit so überhaupt nicht.
Du vermischst hier zwei Ebenen, und genau daraus entsteht das Missverständnis. Wissenschaftlichkeit ist nicht davon abhängig, ob ein einzelner Anwender ein Prüfverfahren erst in einer Meta-Studie mit tausenden Wiederholungen validiert. Ein Test ist wissenschaftlich, wenn er auf einem definierten methodischen Rahmen beruht, reproduzierbar ist, messbare Größen unter kontrollierten Randbedingungen erfasst, seine Unsicherheiten offenlegt und prinzipiell falsifizierbar ist. Genau das leisten normierte und normnahe Verfahren wie ASTM, ISO oder DIN. Diese Normen sind selbst das Ergebnis umfangreicher wissenschaftlicher und industrieller Validierung. Wenn man fordert, jeder, der sie anwendet, müsse deren Zuverlässigkeit erneut akademisch nachweisen, stellt man implizit die Wissenschaftlichkeit der Norm selbst infrage.

Was du als „nur transparent“ abwertest, ist in der Wissenschaft kein Nebenaspekt, sondern eine Grundvoraussetzung. Transparenz bedeutet nicht bloß Offenlegung, sondern vollständige Nachvollziehbarkeit der Methodik, der Randbedingungen, der Messunsicherheiten und der Ableitungen. Ein Test, der das erfüllt und sich auf anerkannte Prüfstandards stützt, ist wissenschaftlich im Sinne der angewandten Wissenschaft. Er erhebt lediglich keinen Anspruch auf statistische Allgemeingültigkeit über alle Chargen, Produktionszeiträume und Umweltbedingungen hinweg, und genau diesen Anspruch formuliere ich auch nicht.

Die von dir geforderte Studie mit tausenden Tests ist kein Kriterium für Wissenschaftlichkeit, sondern für eine bestimmte Art von Validierungs- oder Populationsstudie. Die wäre notwendig, wenn ich behaupten würde, mein Prüfverfahren definiere eine universelle Wahrheit oder ersetze die Norm selbst. Das tue ich nicht. Ich nutze ein etabliertes, wissenschaftlich anerkanntes Verfahren, wende es reproduzierbar an und sage offen, für welchen Gültigkeitsbereich die Ergebnisse gelten.

Der Begriff „akademisch“ ist dabei kein rhetorischer Trick, sondern beschreibt eine andere Zielsetzung. Akademische Forschung will statistisch belastbare Aussagen über Populationen treffen, normbasierte Prüfungen wollen Materialien vergleichen, qualifizieren und technisch einordnen. Beides ist Wissenschaft, aber mit unterschiedlichen Fragestellungen. Wenn du Wissenschaft ausschließlich über großskalige Statistik definierst, müsstest du große Teile der experimentellen Physik, der Werkstoffprüfung und der Ingenieurwissenschaften aus der Wissenschaft herausdefinieren.

Kurz gesagt: Mein Test ist nicht „nur transparent“. Er ist transparent, normorientiert, reproduzierbar und damit wissenschaftlich im angewandten Sinne. Was er bewusst nicht ist, ist eine akademische Langzeit- oder Populationsstudie. Das ist keine Schwäche, sondern eine saubere Abgrenzung des Anspruchs. Das ist meine Sicht der Dinge, auch als Akademiker, der sich aber in der Praxis deutlich wohler fühlt. ;)

MariaDocks schrieb:
Und auf Deine Langzeittests bin ich dann sehr gespannt, solche Messreihen müssen sehr aufwendig sein und es wurde Zeit das es zumindest mal jemand anfängt.
Wann kann man denn da mit Ergebnissen rechnen? Der Alterungsprozess wird ja sicher nur im Zeitraffer simuliert oder doch Echtzeit?
Es ist ein normierter Prüfzyklus, den ich zu gegebener Zeit auch noch einmal genau offenlegen werde. Ich versuche es, mal kurz vorab zu formulieren. Das beschleunigte Prüfverfahren mit dem Nanotest TTV10 und der TTV10-TCU dient dazu, Alterungs- und Versagensmechanismen von Wärmeleitpasten in stark verkürzter Zeit sichtbar zu machen. Es geht dabei ausdrücklich nicht darum, reale Betriebsjahre nachzubilden, sondern die physikalisch dominanten Schwachstellen eines TIM gezielt zu stressen und vergleichbar zu machen.

Eine "akademisch" getetste Referenzpaste mit all ihren Datensätzen ist der feste Vergleichspunkt des gesamten Tests. Sie ist eine Paste, von der bekannt ist, dass sie thermisch und mechanisch extrem stabil ist und viele Zyklen ohne nennenswerte Veränderung übersteht.

Die Anzahl der Zyklen dient dann dazu, Unterschiede zeitlich zu staffeln. Bei einem schnellen Zyklenprofil zeigen sich erste Probleme oft schon nach einigen hundert Zyklen. Die Referenzpaste bleibt in diesem Bereich praktisch unverändert. Wenn eine andere Paste hier bereits deutlich schlechter wird, ist das ein klares Zeichen für geringe Stabilität.

Zwischen etwa 500 und 1.000 Zyklen trennt sich das Feld meist sehr deutlich. Gute Pasten erreichen ein stabiles Verhalten und verändern sich kaum noch. Schwächere Pasten zeigen einen kontinuierlichen Anstieg des Wärmewiderstands oder verlieren sichtbar Material aus der Kontaktzone. Der Vergleich mit der Referenz macht diese Einordnung eindeutig.

Ab etwa 1.500 bis 2.000 Zyklen wird der Test sehr hart. Hier geht es nicht mehr darum, reale Nutzungsdauer nachzubilden, sondern zu sehen, wie viel thermische Wechselbelastung ein Material grundsätzlich verkraftet.

Ich schaffe pro Tag rund 1400 Zyklen, also sollte das für normale Pasten durchaus reichen. Edelpasten laufen länger.
 
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2g von MX-4 = 2,75 Euro
2g von MX-7 = 6,49 Euro

Die MX-7 ist um 5% besser, aber 3x so teuer.

Nice 🤣
 
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ridgero schrieb:
2g von MX-4 = 2,75 Euro
2g von MX-7 = 6,49 Euro

Die MX-7 ist um 5% besser, aber 3x so teuer.

Mal abgesehen davon, daß 2,75 x 3 in meiner Mathematik etwas mehr als 6,49 sind...

4g von MX-4: 5,49 Euro
4g von MX-7: 6,99 Euro

Und schon ist die MX-7 um 5% besser, aber 28% teurer...
 
Red_Bull schrieb:
und das erledigt eine "gute" wlp von allein ohne andere maßnamen?
Habe ich nicht behauptet.

Leise Lüfter mit guter Förderleistung, Hardware die nicht als Heizkraftwerk verschrien ist und ein Gehäuse mit gutem Luftdurchfluss werden auch benötigt.
Kommt auch immer auf das eigene Gehör an, wie empfindlich man reagiert.
Wenn ich mir die Kosten für einen Spiele-PC anschaue, sind 10€ für Wärmeleitpaste die nicht eintrocknet und ein paar Jahre ihren Dienst tut, lächerlich wenig.
Ergänzung ()

Red_Bull schrieb:
so kennt man die gen z / gen tiktok
Schreibt der, der es nötig hat, die Summe in Euro seiner Hardware in seiner Signatur anzugeben :freak:
Gruß vom Baujahr `72
 
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Araska schrieb:
Und wenn das Die wärmer wird (weil der Wärmeübergangswiderstand zwischen Heatspreader und Kühlfläche bei sonst gleichen Parametern höher ist) wird die Lüftersteuerung der Meinung sein, den Volumentrom erhöhen zu müssen.
Nur wenn sie völlig falsch programmiert ist.

Die Kühlfläche ist außerdem nicht das, was auf dem Heatspreader aufliegt, sondern das, was der Lüfter anbläst und diese hat abhängig von der Wärmeleitfähigkeit des Kühlkörpers (!) irgendwann in etwa die gleiche Temperatur wie der Heatspreader, weil der Kühlkörper ja dort direkt aufliegt. Die Wärmeleitfähigkeit der Unebenheitsfüllpaste spielt dafür keine nennenswerte Rolle, Zahnpasta ginge auch. Hauptsache keine Luft.

Für das Abführen der jeweiligen Wärmesummenleistung benötigt man immer denselben Volumenstrom, unabhängig von den genauen Temperaturen. Für zum Beispiel 125 W TDP benötigt man einen Kühler mit der passenden Gesamtkühlfläche (also keinen Boxed-Kühler für 65 W) und einen Lüfter mit dem passenden Gesamtvolumenstrom. Wenn der Lüfter zu laut ist, dann ist entweder die Gesamtkühlfläche des Kühlkörpers zu klein oder der Lüfter für den erforderlichen Volumenstrom zu laut. Oder der Lüfter dreht für die Kühlerkonstruktion zu schnell, was sich dann nicht in noch mehr Volumenstrom, sondern nur noch in mehr Krach äußert.

Dann muss ich dort Änderungen vornehmen, nicht bei irgendeiner Paste. CPU, Kühlkörper und Lüfter müssen zusammenpassen.

Araska schrieb:
Wenn du das Zeug nicht brauchst, bist du nicht Bestandteil derZielgruppe
Zur Zielgruppe, die Lüftergeräusche mit Wärmeleitpaste bekämpft, gehöre ich in der Tat nicht. Ich mache Aktivkühlung von x86-CPUs, seit diese auf den Markt gekommen sind.
 
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ridgero schrieb:
2g von MX-4 = 2,75 Euro
2g von MX-7 = 6,49 Euro

Die MX-7 ist um 5% besser, aber 3x so teuer.

Nice 🤣

Arbeitest du bei der ARD Tagesschau so wie du die Preise darstellst?

Ich nehme mal den Amazonpreis

MX-4 8g 7,49€ bzw. 6,99€ mit Spachtel

MX-6 8g 8,72€

MX-7 8g 8,49€


@xexex

dazu braucht man kein Studium, das bekommt auch ein Schimpanse oder ein 3 Jähriger hin, Artic erklärt es auch für die ganz Unwissenden. Scheinbar noch immer eine zu hohe Hürde ein Video zu schauen wenn man schon nicht lesen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Wärmeleitfähigkeit der Unebenheitsfüllpaste, beziehungsweise der Wärmeübergangswiderstand zwischen dieser und den Metallflächen des Heatspreaders und des Kühlers ist Bestandteil des Gesamtwärmeübergangswiderstandes.
Wie hoch der Einfluß dieses Widerstandes ist, ist eine andere Frage.

Der Effekt ist nicht binär - Luft / keine Luft.

Wenn ich in der Kette Die-Lot-IHS-WLP-Kühlkörper einen höheren Wärmeübergangswiderstand habe, ändert sich dadurch die Temperatur des Kühlkörpers (ist immer noch ein Gradient darüber, aber lassen wir das).

Damit verringert sich die Temperaturdifferenz zwischen Kühlkörper und zuströmender Luft, womit der Volumenstrom der Luft weniger Wärmeleistung aufnehmen kann.
Bei festem Volumenstrom wird sich ein stationärer Zustand einstellen, bei dem der Kühlkörper dieselbe Temperatur erreicht wie im Vergleichssystem, allerdings das Die wärmer ist.
Bei fester gewünschter Die-Temperatur muß ich, aufgrund des nicht so warmen Kühlkörpers, den Volumenstrom erhöhen, um dieselbe Wärmeleistung mit mehr Luft abzuführen.

Nein; ich kühle x86.CPUs nicht, seitdem sie auf dem Markt sind; mein erstes aktiv gekühltes Exemplar war ein 486DX/66. Bin ich jetzt unqualifiziert?
 
VRAM schrieb:
(...)
dazu braucht man kein Studium, das bekommt auch ein Schimpanse oder ein 3 Jähriger hin, (...)
Können alle beim Thema Wärmeleitpaste nen "kühlen" Kopf bewahren? Und nicht denunzieren, andere Generationen beleidigen oder "mit 30 Jahren Erfahrung" alles versuchen tot zu argumentieren? (Ist nicht nur VRAM gemeint)
 
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@flynn9

30 Jahre Erfahrung und dann daran scheitern...

xMX-7_Application_11-2025.jpg.pagespeed.ic.DxVI01IeX4.jpg


LMAO!
 
Araska schrieb:
Bei festem Volumenstrom wird sich ein stationärer Zustand einstellen, bei dem der Kühlkörper dieselbe Temperatur erreicht wie im Vergleichssystem,
Der stabile Zustand ist dann erreicht, wenn die Kombination aus Kühlkörper und Lüfter die gerade von der CPU produzierte Wärmeleistung genau abführt. Mehr brauche ich bei der Auslegung nicht zu tun.

Araska schrieb:
allerdings das Die wärmer ist.
Was irgendeinem Influencer in seinen Benchmark wichtig ist, weil man damit tolle Balken zeichnen kann.

Mich kümmert ausschließlich die Temperatur des Heatspreaders, weil das ist, wo der Kühlkörper aufliegt.

Araska schrieb:
Bei fester gewünschter Die-Temperatur
Das ist im Übrigen technisch unmöglich bei einer CPU, deren thermische Leistungsabgabe wie bei Arrow Lake um Faktor 20 schwankt.

VRAM schrieb:
Das denke ich bei solchen Comics.
 
Cerebral_Amoebe schrieb:
Schreibt der, der es nötig hat, die Summe in Euro seiner Hardware in seiner Signatur anzugeben

wohl seit 72 auf dem mond oder?
so lesen sich die beiträge
Ergänzung ()

VRAM schrieb:
30 Jahre Erfahrung und dann daran scheitern...

der hersteller weiß es ja immer besser oder?
 
sverebom schrieb:
Es muss ja nicht das Honeywell-PTM sein. Das kann man sich beschaffen, wen man wirklich kein Mikrograd liegen lassen möchte. Die mechanischen Eigenschaften des hier im Thread bereits genannten Laird PTM oder Thermal Grizzly PTM sind gleichwertig.
es bleibt einem ja fast nichts übrig wenn es für das ptm7950 keinen vertrauenswürdigen händler gibt.
und selbst wenn z.b. ltt ein solches anbietet, dann für 20$ und nochmal 20$ versand zzgl. zollgebühr (woauchimmer die herkommt bei warenwert unter 150€) ...da sind dann lösungen wie das thermal grizzly ptm naheliegend.

es wäre ja auch ok wenn die ganzen amazon/ali händler schlicht schreiben würden wenn es z.b. ein ptm8500 oem pad ist - preislich wäre das dann meistens immernoch in ordnung und selbst wenn es dann - wie du sagst - paar grad schlechter performt als das ptm7950, wäre das für 98% der anwender immernoch absolut ok.
 

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