Test Asus NUC 15 Pro „Tall“ im Test: Mini-PC mit Core Ultra 200H, Fan-Stop und optional COM-Port

xexex schrieb:

Doch! Das mitgelieferte Netzteil liefert lediglich 20V, weshalb im Handbuch extra darauf hingewisen, dass dieses Netzteil ausschließlich für den genannten Gigybyte-Mini-PC zu verwenden ist.

Typ-C PD beschreibt den Stecker-Typ!

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Da hilft auch nicht Deine generische Tabelle für die verschiedenen PowerDelivery-Standards.

Das Netzteil vom Gigabyte Mini-PC ist proprietär und nur für den Mini-PC vorgesehen.
Dieses Netzteil lädt akkubetriebene Geräte mit USB-C-PD anderer Spannung nicht bzw. kann zu Schäden führen.

xexex schrieb:
Sie ist dann auch für Notebooks vorgeschrieben, ein Smartphone wird nur selten an einem Monitor dran hängen, für Smartphones ist die Deadline bereits in Kraft.

Was verstehst Du an meiner Aussage „USB-PD ist dann als Ladeschnittstelle für akkubetriebene Klein- und Mobilgeräte vorgeschrieben“ nicht ???

Ein Notebook ist ein mobiles Gerät! Woher kommt die Reduktion aufs Smartphone?

Ich hatte extra das Wort „Ladeschnittstelle“ fett geschrieben, damit man erkennt welche Funktion hier ursächlich vorgesehen ist (eben das „Laden“ akkubetriebener Geräte und nicht das Betreiben von Geräten ohne Akku).

Mittlerweile glaube ich, dass Du mich absichtlich Missverstehen willst und alternative Zusammenhänge bildest, um das letzte Wort haben zu können.
Recht hast Du trotzdem nicht bzw. änderst einfach über den Verlauf hier Deine Meinung (z.B. zu Nachrüstnetzteilen oder 1000 Monitore für den Mini-PC, …)

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FarmerG schrieb:
Typ-C PD beschreibt den Stecker-Typ!
Nein, tut es nicht. Bzw. sollte es nicht.
Der Steckertyp ist USB-C, USB-PD ist USB Power Delivery. USB-C-PD sollte dementsprechend eben ein USB-C Anschluss sein der Power Delivery unterstuetzt.

Power Delivery ist das Aushandelungsprotokoll mit dem Netzteil und Verbraucher miteinander sprechen um die Spannung zu bestimmen die das Netzteil liefern muss.
USB-PD Geraete muessen nicht zwingend alle hoeheren Spannungen unterstuetzen.
Aber dabei duerfen Netzteile die USB-PD unterstuetzen ausschliesslich 5 Volt abgeben, solange diese Kommunikation nicht stattgefunden hat.

Sollte dieses Netzteil tatsaechlich fest auf 20 Volt sein, ist es nicht anderes als gefaehrlicher Kernschrott.
 
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Ranayna schrieb:
Power Delivery ist das Aushandelungsprotokoll mit dem Netzteil und Verbraucher miteinander sprechen um die Spannung zu bestimmen die das Netzteil liefern muss.
Vielleicht sollte man auch betonen, dass die Spannung erst einmal das einzig relevante Kriterium bei der Sache ist. USB-PD darf als einziger USB-Standard in diesem Bereich abweichen und Spannungen oberhalb von 5V ausgeben. Dabei ist ein geeignetes Kabel Voraussetzung, über das Quelle und Verbraucher sich austauschen, was angeboten und was abgenommen werden kann. Dann erst schaltet die Quelle den Strom an.

@FarmerG Sollte das Netzteil tatsächlich keine anderen Ströme ausgeben können, würde es bei Verbrauchern, die einen anderen Bedarf melden, erst gar nicht einschalten. Ansonsten wäre es ein Verstoß gegen die USB-PD-Vorgaben und dafür ist die Lizenz wohl eher zu teuer.
 
FarmerG schrieb:
Doch! Das mitgelieferte Netzteil liefert lediglich 20V, weshalb im Handbuch extra darauf hingewisen, dass dieses Netzteil ausschließlich für den genannten Gigybyte-Mini-PC zu verwenden ist.
Ich habe es dir schon einmal erklärt, wieso im Handbuch solche Hinweise stehen. USB-PD ist ein Standard und wäre das Netzteil nicht ein stinknormales USB-PD Netzteil, würde Gigabyte es nicht so bezeichnen.

Keine Ahnung was du dich darauf so festbeißt, scheinbar nur um zu beweisen, andere Hersteller würden nicht längst USB-PD PCs mit entsprechenden Netzteilen ausliefern. Ich muss dich da nur leider enttäuschen, denn genau das tun sie, Intel/ASUS ist hier nur wieder zu spät.
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https://www.geekom.de/leistungsstaerkster-intel-mini-pc/


Gigabyte bewirbt sogar auf der Webseite, ihr Brix wäre mit einem USB-PD Stromstecker ausgestattet, aber glaube was du glauben möchtest, ich habe meinen Kritikpunkt mehr als deutlich klargemacht.
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https://www.gigabyte.com/de/Mini-PcBarebone/GB-BRU5-225H
 
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schrotti12 schrieb:
Sieht cool aus, die Core3 Variante würde mich als Router interessieren. Mit der Erweiterung könnte man daraus gut eine OpnSense Firewall bauen.
Da würde ich lieber z. B. gleich zum MSI 1MG greifen, was ich hier noch herumliegen habe, da dort bereits 2 feste NICs verbaut sind. War mir nur wegen des Lüfters zu laut, ansonsten super Ding.
 
@Benj Danke für den Hinweis, werd ich mir mal ansehen. Die Konfiguration, die ich auf die Schnelle Gefunden habe, war etwas teurer, wie das Gerät von Asus, aber ich seh mich in den Portalen mal um.
 
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Kann man beim Asus NUC das PL2 höher als 64W einstellen oder ist das das Maximum?

Nachtrag: ich vermute man kann es manuell im BIOS einstellen wie beim Vorgänger Intel NUC 13 laut diesem Test.

Mein Interesse ist schon wieder dahin, weil ich sehe dass das Gerät nicht mal einen Audio- und Mikrofonanschluss hat. Und einen Lüfter mit 5 mm Höhe, der extrastark pusten muss... Irgendwann wirds auch mir zu minimalistisch. Das ist einfach nicht mehr schön.
 
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@xexex

Dein Geekom-Beispiel hat mich überzeugt.
Mich würde interessieren ob hier evtl. ein kleiner Goldcap verbaut wurde, um mal bis zu 1 Sekunde stützen zu können.

Merkwürdig ist nur, dass das mitgelieferte Netzteil bis zu 120 W leisten kann (19V, maximal 6,3A) aber bei Versorgung per USB-PD 100 W ausreichen (20V, 5A). Vielleicht gab es kein 100W-Netzteil im eigenen Portfolio.
 
FarmerG schrieb:
Dein Geekom-Beispiel hat mich überzeugt.
Mich würde interessieren ob hier evtl. ein kleiner Goldcap verbaut wurde, um mal bis zu 1 Sekunde stützen zu können.
Bei normalen Netzteilen gibt es immer eine gewisse Stützzeit und auch die Geräte werden kaum mit den 20V arbeiten, sondern müssen die nochmals selbst wandeln. Somit müsste es hier auch eine Zeit geben die das Gerät ohne eine Spannungsversorgung überbrücken kann, aber ohne so ein Teil in den Händen zu halten, wird man es kaum herausfinden.

Nur noch als zusätzliche Anmerkung, zwischen zwei Geräten bei denen USB-PD korrekt implementiert wurde, dürfte es niemals zu einem Spannungsabfall kommen, wenn ein Gerät das nicht explizit zulässt. Bei der Aushandlung der Spannungsversorgung, gibt es mehrere Felder bei denen ein Gerät (Sink) dem Ladegerät mitteilen kann, ob er überhaupt eine Spannungsreduzierung zulassen kann.

Als Beispiel:
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https://www.ti.com/lit/an/slva892a/slva892a.pdf?ts=1752203153773

Technisch gesehen dürfte kein Netzteil einfach die Spannungsversorgung abschalten oder die Leistung reduzieren, wenn es dem Gerät mitgeteilt hat, er kann das benötigte Profil liefern und das Gerät diese dauerhaft benötigt. Wie das in der Praxis funktioniert und welche Geräte sich strikt daran halten, dazu liegen mir allerdings keine Informationen vor.

Wichtig an dieser Stelle ist eigentlich nur, ein akkubetriebenes Gerät, dem es egal ist wie viel Leistung er aus einem Netzteil bekommt, verhält sich an so einem Netzteil anders, als ein Gerät der auf eine konstante Stromversorgung angewiesen ist. Dementsprechend müssten sich die Netzteile auch anders verhalten und nur auf den Ports eine Neuverteilung durchführen, auf den Geräte hängen denen es nichts ausmacht.
 
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So wie ich das sehe, ist der Unterschied lediglich die Farbe, auch wenn es auf den Fotos nicht ersichtlich ist. Silber ist einfach teurer, auch bei anderen Anbietern.
 
So jetzt mal ganz kurz mein Erfahrungsbericht hier:

ASUS NUC 15 PRO Slim Kit (Intel Core i7 Ultra 255H)
Crucial DDR5 RAM 48GB Kit 5600 MHz SODIMM
Lexar NM790 1 TB SSD

In Betrieb nehmen:

Was soll ich sagen, ich habe die Komponenten bestellt und einen Tag später waren sie bei mir.
Der Einbau der RAM-Module und der SSD dauert ca. 3 Minuten und ist absolut unkompliziert. Am aufwändigsten ist das Auspacken der einzelnen Komponenten.

Anschließend habe ich den NUC 15 an mein Apple Studio Display per Thunderbolt angeschlossen.
Es funktioniert alles wie es soll. Wichtig: Der RAM wird automatisch mit 5600 MHz erkannt. Entgegen der Berichte braucht man als keine CSODIMM-Riegel für Geschwindigkeiten über 4800MHz. Lediglich über 5600MHz sind CSODIMM-Riegel notwendig, da Ihr den Speed nicht selbstständig im BIOS einstellen könnt.
Das verlinkte RAM von Crucial war von der P/L Top und tut genau was es soll.

Wenn Ihr mit einem Linux-System bootet gibt es keine Probleme. Wenn Ihr Windows 11 installieren wollt, schaut das Ihr keinen Bildschirm per Thunderbolt angeschlossen habt. Das funktioniert leider nicht. Erst der Anschluss per HDMI/DP brachte leider ein Bild, nachdem die Installation von Windows startet. Dafür kann aber ASUS nichts - das ist eher ein Windows Problem.

Schaut das Ihr die Netzwerk-Treiber von der Asus-Seite herunterladet und auf USB für die Installation bereit habt. Dann kann wirklich nichts mehr passieren.

Absolut tolles Gerät, das ich die nächsten Tag auf Herz und Nieren testen werde.

Lautstärke:

Auf dem Schreibtisch selbst, direkt vor einem leider gut hörbar wenn gearbeitet wird. Der Lüfter läuft und auch in einem wahrnehmbaren Bereich. Stört mich allerdings nicht großartig. Ansonsten absolut unhörbar bzw. unauffällig. Gerade wenn er mit etwas Abstand oder unter dem Tisch betrieben wird, wird er euch nicht auffallen. Daher kann man machen.

Ich bin hier allerdings von meinen Macs verwöhnt - die so gut wie unhörbar bei normaler Belastung sind.
 
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Ich finde es auch ärgerlich, dass die NUCs keine gscheiten Lüfter haben. Das ist und war schon immer der größte Kritikpunkt am NUC. Die Hersteller wissen das ganz genau, aber es ist ihnen scheissegal. Noch perverser ist, dass manche China-Kleinmarken (wie Minisforum) bessere Lüfter und Gehäuse haben als Großmarken wie Asus oder Asrock. Einfach nur gefrotzelt.

Leider gibt es keine 3rd Party Gehäuse, die die Verwendung eines Standard-Lüfters erlauben. Im Grunde bleibt wirklich nur das Akasa-Passivgehäuse. Aber dort hat man den Nachteil dass man den NUC nur bei 30-40W TDP betreiben kann. Und da geht schon ordentlich Leistung verloren. Aber ganz ehrlich: ein Passivgehäuse nutzen und dann nur 30-40W TDP Limits nutzen können, ist doch auch widersinnig?! Wenn man so eine niedrige TDP einstellen muss, dann kann man doch gleich beim Original-NUC-Gehäuse bleiben, gleich dort die Limits im BIOS einstellen - und dann bleibt wahrscheinlich auch der NUC-Lüfter leise.

Wenn schon ein 3rd Party Gehäuse, dann sollte man auch die vollen 65W TDP nützen können. Jemand hat geschrieben er verwendet ein Passivgehäuse, und legt bei Bedarf einen USB-Kühler drauf, um das Gehäuse weiter abzukühlen. Zuerst fand ich die Idee abstrus (wegen loser Teile) aber inzwischen denke ich, dass es das beste ist was man tun kann. Also müsste man so ein Passivgehäuse wie das "Akasa Newton" dazukaufen, und einen billigen "Elzo USB-Tischventilator" (random Suchergebnis auf Amazon) wo man per Knopf die Drehzahl einstellen kann. Ist insgesamt wahrscheinlich deutlich leiser als der NUC-Lüfter. Trotzdem lästig diese nachträglichen Kauf-Umstände....

So richtig gefällt es mir auch nicht wenn im Innenraum des Passivgehäuses keine Luftzirkulation herrscht. Beim Akasa Newton könnte man theoretisch noch die untere Metallplate abschrauben, und das Gehäuse auf ein Notebook-Kühlpad stellen, wo dann von unten Luft reingeblasen wird. Aber ist halt auch wieder so eine Frickellösung...

Mir ist noch eine andere Möglichkeit eingefallen, aber von der würde ich abraten: man könnte einen Mini-PC einer China-Kleinmarke kaufen (wo Gehäuse und Lüfter besser ist als beim Asus-NUC), mit der billigsten Ausstattung, und dann das dortige Mainboard ausbauen und das Asus-NUC-Mainboard einbauen. Aber das Risiko ist groß, dass es nicht funktioniert, weil manche Lüfter nur mit bestimmten Mainboards kompatibel sind, die Pins vom Lüfterstecker manchmal anders angeordnet, Gehäuse-Aussparungen für die Anschlüsse leicht unterschiedlich, die Mainboards teilweise größer als vom Asus-NUC (z.B. bei GMKTec), und Schraubbefestigungen an anderer Stelle. Irgendwie macht da jeder sein eigenes Ding, damit es inkompatibel zur Konkurrenz ist.
 
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Koarl schrieb:
Leider gibt es keine 3rd Party Gehäuse, die die Verwendung eines Standard-Lüfters erlauben.

Naja stimmt so nicht ganz, bzw. kommt auf die Definition an. Minisforum bietet ja bspw. auch Motherboard-CPU-Kits an. Die folgen ganz normal dem ITX Standard. Dafür gibt es viele schöne kleine Gehäuse. Da packt man dann auch einfach einen ordentlichen Lüfter drauf und gut ist.

Ansonsten gibt es dank 3D Drucker ja heutzutage fast unendliche Möglichkeiten.
 
Mich würde da echt mal der Vergleich zum kleinen Bruder dem NUC12 in sachen Spielen interessieren.

Was anderes: Auf der News Seite zum Test sieht man im abschnitt mit den aufnahmen der Geräuchkulisse keinen Play-Knopf. Man kann aber links neben der schwer erkennbaren zahlen einen unsichtbaren Play Button drücken.

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MaverickM schrieb:
Naja stimmt so nicht ganz, bzw. kommt auf die Definition an. Minisforum bietet ja bspw. auch Motherboard-CPU-Kits an.
Ich hab bei Minisforum kein Alternativgehäuse für das "Asus NUC 15 Pro" gefunden. Die Aussparungen von den ähnlich ausschauenden Gehäusen sind teilweise an anderen Stellen und daher nicht kompatibel. Hab auch kein Intel Arrow Lake Mobo-CPU-Kit in deren Sortiment gefunden.

MaverickM schrieb:
Ansonsten gibt es dank 3D Drucker ja heutzutage fast unendliche Möglichkeiten.
Hat nicht jeder, kann nicht jeder.
 
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SimmiS schrieb:
schwer erkennbaren zahlen einen unsichtbaren Play Button
Muss mich mal selbst zitieren, das problem war mein Browser. 🤔
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Koarl schrieb:
Ich hab bei Minisforum kein Alternativgehäuse für das "Asus NUC 15 Pro" gefunden.

Wieso sollte Minisforum so etwas für andere Hersteller anbieten...!?

Koarl schrieb:
Hat nicht jeder, kann nicht jeder.

Kann man kaufen, kann man lernen (oder fertige STLs nutzen).
 
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