Test Asus NUC 15 Pro „Tall“ im Test: Mini-PC mit Core Ultra 200H, Fan-Stop und optional COM-Port

Nadja... schrieb:
Warum gibt es keine guten lüfterlosen Geräte, die entsprechender größer sind, um passiv gekühlt zu werden?

Gibt's doch, z.B. Zotac Zbox CI649 nano. Halt noch keinen mit Arrow Lake U, wird aber wohl noch kommen. Leider baut Zotac seit laengerem keine AMD-Varianten.
 
Sehr Schade mit dem hohen Stromverbrauch und der Lautstärke. Mehr als 15W schaffen die kleinen NUC's nicht leise zu kühlen. Bei den alten NUC von Intel mit 28W war es schon zuviel.
 
Thomaswww schrieb:
LL schaft idle unter 3W Gesamtverbrauch, CPU unter 1W, da nur die 4 E Cores aktiv sind.
3w sind super. Hast du da ne konkrete Empfehlung für einen mini pc oder board?
 
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Volker schrieb:
Drei verschiedene Erweiterungskits gibt es zur Auswahl, die vorhandene Anschlüsse ergänzen und erweitern.

Erweiterungszubehör für die Tall-Version.
  • M.2 2200x80 SSD Erweiterungszubehör (UVP: 35 Euro)
  • 2.5GbE LAN-Erweiterungs-Zubehör (UVP: 42 Euro)
  • 2.5GbE LAN-Erweiterung mit seriellem RS232-Anschluss als Zubehör (UVP: 49 Euro)

da hätte man auch noch eine 4. Version herstellen können und zwar ein M.2 auf Oculink Adapter um dann externe Docks mit mehr Speed as TB4 anschließen zu können. Eine M.2 SSD reicht ja auch.
 
knoxxi schrieb:
Liest sich gut, und hat auch eine passende Abmessung. Die Lautstärke wäre eher nicht mein Ding, aber das ist halt der Bauform geschuldet.

Am COM-Port, könnte ich meinen alten Flachbettscanner anschließen. 😁😁
Ergänzung ()


Gerade bei Labor Geräten, ist diese, leider, noch sehr häufig anzutreffen.
Wenn so ein mini-PC für sowas eingesetzt werden soll ( teure Messgeräte, zB auch in der Medizin, in der Industrie auch für zB CNC), ist und war ein NUC oft die erste Wahl. Die garantierte Verfügbarkeit von Firmware und Treiber Updates sowie Ersatzteilen und, ja, ein COM Port sind dann alle viel wichtiger als die letzten paar FPS in Spielen oder ein etwas kleineren Preis für einen anderen mini-PC.
 
Das einzige was mich an den Geräten seit Jahren stört, ist der Rundstecker zur Stromversorgung. Mit der Übernahme seitens ASUS und den Änderungen die am Aufbau gemacht wurden, wäre es endlich mal an der Zeit für USB-PD. Das Teil kann man wunderbar hinterm Monitor "verstecken", wieso dann nicht gleich die Stromversorgung die viele Monitore heutzutage mitbringen mitbenutzen.
 
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Vorteil ist das man Ram und SSD ganz gut ausbauen kann. Ist man da finanziell etwas flüssiger oder braucht nicht so viel Ram dann aber doch eher einen Mac Mini. Als mehr SSD kann man dann eine externe nehmen, mach ich bei meinem Macbook auch. So eine Samsung T7 2TB ist schon ganz Nice und wirklich schnell.
 
Farrinah schrieb:
Ist man da finanziell etwas flüssiger oder braucht nicht so viel Ram dann aber doch eher einen Mac Mini.
Mein Bruder nutzt seit über 20 Jahren Apple Produkte. Haben uns die Tage über PCs unterhalten, weil seine DG Wohnung so warm wird bei der Arbeit als Selbständiger.

Auf meine Frage MacMini kam nur: Da läuft kein Windows.

Will sagen, so ein Mac Mini ist nur für sehr wenige empfehlenswert.
 
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xexex schrieb:
Das einzige was mich an den Geräten seit Jahren stört, ist der Rundstecker zur Stromversorgung. Mit der Übernahme seitens ASUS und den Änderungen die am Aufbau gemacht wurden, wäre es endlich mal an der Zeit für USB-PD. Das Teil kann man wunderbar hinterm Monitor "verstecken", wieso dann nicht gleich die Stromversorgung die viele Monitore heutzutage mitbringen mitbenutzen.
Gleichzeitig mögen viele Käufer von NUCs (zB für gewerblichen Einsatz) diese PSUs mit Barrelanschluss. Sind schnell ersetzt, viel billiger als USB Netzteile, und ein paar davon hat man dann meistens selbst auf Lager.
Allerdings wäre es IMHO schon zeitgemäß, wenn die NUCs zumindest immer die Option für USB Power Delivery hätten. Dann könnte man es sich raussuchen.
 
MaverickM schrieb:
Ganz nett. Aber für mich kommt ein Gerät mit Intel einfach nicht mehr in Frage.
Warum? Gerade in diesem Format ist Intel meiner Meinung nach mehr als Konkurrenzfähig.
 
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Ranayna schrieb:
Schlimmer sind die Hersteller, die den Chip ins Kabel verlagert haben. Da hast du dann zB ein USB-A auf Micro-B Kabel. Das sollte man dann aber nicht fuer irgendwas anderes verwenden. :kotz:
Gibt es das immer noch so verbreitet? Kenne das noch von meinem GTR aus 2007, aber seitdem hab ich im Hobbybereich oder auch auf der Arbeit nur Geräte gehabt, die entweder per USB oder LAN kommunizieren konnten. Reine COM-Geräte mit diesem Anschluss mal außen vor gelassen.
 
multitronic schrieb:
Danke für Tipps.
Ja, ich kann einen Mini-PC für deine Mutter in deinem Anforderungsprofil empfehlen!

Ich selber habe einen GB-BEi3H-1220 und nutze diesen wie du es beschreibst, mit dem Unterschied, dass bei mit noch eine USB-TV-Karte dran hängt.
Allerdings war er für mich ein "Fehlkauf", da die Bios-Einstellungen sehr limitiert sind und ich ein Stromverbrauchsfetischist bin :D.
Ich habe mich durch die vielen USB-HDMI Anschlüsse blenden lassen und konnte auch der Handbuch-PDF keine ausführliche Beschreibung der BIOS-Einstellungen entnehmen, weil nicht angeboten (dies ist bei Asus anders). Die BIOS-Update-Politik ist bei Asus auch anders und deutlich höher in der Frequenz. Ich habe 1 Bios-Update bekommen und das wars wohl:(. Es ist schade, dass Volker auch bei diesem Test nicht kurz erwähnt hat wie umfangreich die Bioseinstellungen sind und damit auch die Energiesparmaßnahmen, welche natürlich gleichzeitg Auswirkungen auf die Lautstärke hat.
Mein Mini-Pc läuft im Flüstermodus und verbraucht bei laufendem Youtube und stummgeschalteten TV-Programm um die 20-21 Watt. Der Rest unter WIN 11 läuft flüssig. Nach 1/2 Jahren wurde er plötzlich lauter und kratzte an der 85 Grad Marke egal in welcher Lüftereinstellung. Ich war etwas am Rätseln? Ich habe in dann auseinandergebaut und gründlich gereinigt (besonders den Lüfter mit 85protzentigen Alkohol) und jetzt läuft er wieder flüsterleise und zwischen 35-45 Grad bei lautlos Einstellung des Lüfters.

Ich liebe diese kleinen Dinger, bin aber auch kein Gamer.
 
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xexex schrieb:
Das einzige was mich an den Geräten seit Jahren stört, ist der Rundstecker zur Stromversorgung. Mit der Übernahme seitens ASUS und den Änderungen die am Aufbau gemacht wurden, wäre es endlich mal an der Zeit für USB-PD. Das Teil kann man wunderbar hinterm Monitor "verstecken", wieso dann nicht gleich die Stromversorgung die viele Monitore heutzutage mitbringen mitbenutzen.
Ist zwar nur ne Notlösung, aber es gibt triggerkabel mit rundstecker , die dann beim usb-c netzteil die passende Spannung anfordern.
Habe ich z.b, für meinen alten elitbook 840 g3, um da nicht immer ein extra NT mitschleppen zu müssen. usb-c hab ich ja eh immer fürs smartie dabei
 
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Thomaswww schrieb:
Auf dem Taskmanager Screenshot sieht man schon, dass die beiden letzten CPU Kerne (die LPE Kerne) wieder nicht von Windows benutzt werden.
Genau wie bei meinem Meteor Lake Notebook mit 155U CPU. Das hat 2P+8E+2LPE Cores und die LPE Cores werden nie belastet. Die sind immer bei 0-1% Last.
Soweit ich das den Asus Handbüchern entnehmen kann, kannst du bei den Asus-NUCs (allen?) einzelne Cores physikalisch abschalten!
Darum ist es so wichtig Informationen über das Bios zu haben, denn wenn die Cores nicht unterstüzt werden kannst du sie abschalten und wenn du sie abschalten kannst dann hast du weniger Leistungsaufnahme, somit weniger Hitzeentwicklung und dadurch einen leiseren Rechner.
Ich mag Volkers Test wirklich, aber hier würde ich mir noch mehr Informationen wünschen da dies halt ein Kernelement dieser kleinen (Gehäusevolumen) Kisten ist.
Hier kann Asus (INTELs Vorarbeit) scheinbar keiner das Wasser reichen.
 
Enurian schrieb:
Am sorgenfreiesten ist nach wie vor ein Notebook, was ich echt schade finde. Aber klar, Geschäftskunden kaufen Notebooks, Gamer kaufen richtige PCs, es ist eine Nische.
Es kommt halt immer auf den Anwendungsfall an.
Auf meinem Schreibtisch ist kein Platz für ein Notebook der NUK ist klein und steht einfach unter dem Monitor. Dann ist inzwischen die Performance auf die Größe bezogen einfach absolut genial kein Vergleich mehr zu den alten MiniPCs vor Alder Lake.Die Hardware ist haltbar bei mir laufen inzwischen 3 Gererationen von NUKs ohne Probleme. Es gibt auch für die älteren Modelle regelmäßig noch BIOS Updates und dann für mich wichtig die NUKs laufen unter Linux hervorragend keine ACPI Errors alles wird mit einem halbwegs aktuellen Kernel unterstützt. Im Idle liegt der Stromverbrauch zwischen 6-8W und wenn die CPU ausgelastet wird ist der kleine Lüfter natürlich zu hören was mich aber nicht stört. Für mich passt die Nische einwandfrei. :cool_alt:
 
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thelittledevil schrieb:
es gibt triggerkabel mit rundstecker , die dann beim usb-c netzteil die passende Spannung anfordern.
Während ich die Dinger kenne und auch schon mal bei mir für einen HDMI Splitter genutzt habe, sind die einstellbaren tatsächlich neu.
1751700052434.png


Trotzdem sehe ich es nur als Notlösung, die man kaum im geschäftlichen Betrieb einsetzen wird. Es gibt bei Geizhals mittlerweile knapp 800 Monitore die USB-PD liefern, aber ASUS hält an dem ollen Rundstecker fest. Laut EU Richtlinie müssen alle Notebooks ab spätestens 2026 über USB-PD geladen/betrieben werden können, vermutlich sind die Teile aber davon ausgenommen.
Ergänzung ()

eastcoast_pete schrieb:
Gleichzeitig mögen viele Käufer von NUCs (zB für gewerblichen Einsatz) diese PSUs mit Barrelanschluss.
Mir liegen da keinerlei brauchbare Statistiken vor, ich habe aber schon einige Berichte gelesen wo dieser Stecker und der Zwang deshalb ein externes Netzteil nutzen zu müssen kritisiert wird. Das Teil ist ja erweiterbar, da hätte man den Rundstecker weiterhin als "legacy" Option anbieten können.
 
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shysdrag schrieb:
Der Mini PC Markt ist durch die ganzen Refurbished Modelle, Handhelds, Mac Minis und China PCs für mich als Privatkunde komplett unattraktiv geworden. Bestes Beispiel wär ein MSI Claw mit Core Ultra 7 135h, 16GB DDR5, 1TB SSD für 332 € direkt vom Hersteller frei Haus.

Anhang anzeigen 1634765
Bei MSI gabs mal den refurbished Claw mit Core Ultra 7 155H, 16GB Ram sowie mit passender Tasche für 319 €.

Da die MSI Claw im Gegensatz zum Asus Ally auch noch einen Thunderbolt 4 Anschluß und WiFi 7 hat, eignet er sich auch einfach als Mini-PC ohne Gaming-Ambitionen.
 
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Alphanerd schrieb:
Mein Bruder nutzt seit über 20 Jahren Apple Produkte. Haben uns die Tage über PCs unterhalten, weil seine DG Wohnung so warm wird bei der Arbeit als Selbständiger.

Auf meine Frage MacMini kam nur: Da läuft kein Windows.

Will sagen, so ein Mac Mini ist nur für sehr wenige empfehlenswert.
Solch eine Aussage ist natürlich ziemlich Subjektiv.
Wenn er ganz speziell Windows braucht dann hat er eben eine ganz spezielle Software die er Beruflich braucht, kann schon sein, aber meist läuft auf einem Mac auch alles wichtige was auf einem Windows läuft, teils sogar noch mehr. Was macht er denn so Beruflich da im Dachgeschoss?
Und natürlich bekommst du auch auf einem Mac Mini ein Windows drauf, auch auf einem mit Silicon CPU, sollte er doch wissen wenn er schon so lange mit Mac unterwegs ist.
 
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Farrinah schrieb:
Und natürlich bekommst du auch auf einem Mac Mini ein Windows drauf, auch auf einem mit Silicon CPU, sollte er doch wissen wenn er schon so lange mit Mac unterwegs ist.
Ja, aber nicht nativ, sondern nur in einer VM. Nicht mehr wie vorher über Bootcamp. Auch sind 32gb RAM unverhältnismäßig teuer.
 
Farrinah schrieb:
Als mehr SSD kann man dann eine externe nehmen, mach ich bei meinem Macbook auch. So eine Samsung T7 2TB ist schon ganz Nice und wirklich schnell.
Beim neuen Mac Mini kann man aber auch die interne SSD aufrüsten. Man braucht zwar einen anderen Mac um MacOS wieder draufzubekommen aber es ist zumindest technisch möglich. Nur als Hinweis wenn man einen Mac Mini in Betracht zieht:


Selbst nutze auch 2 externe NVMe da diese Dateien am Windows PC und Tablet brauchbar machen.

Beim RAM ist der Mac eh 20% sparsamer als Windows PC. Daher nicht komplett 1:1 identisch.
 
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