News Bug im optionalen Oktober-Update: Taskmanager lässt sich unter Windows 11 nicht beenden

scryed schrieb:
Muss man nicht , dann installiert man es eben mit einem Konto das schadet nichts
Ähm doch. Nämlich potentielle Datenschutzprobleme (also noch mehr, als man unter Windows eh schon hat).
Und selbst, wenn man Microsoft vertraut, muss man ja ein mal festhalten:
Microsoft hat schon häufiger mal Daten verloren.
Microsoft ist der US-Regierung unterworfen, die 'nen Donald Trump als Präsident haben der das Land von einer Demokratie gerade in einen faschistoiden Staat umbaut.

scryed schrieb:
Hat den Vorteil das dein Key bereitliegt wenn man Mal Hardware tauscht
Ähm ....
Erst drückt Microsoft dem User den Lizenz- und Aktivierungssch**ß rein, den nie jemand haben wollte. Und dann "verkauft" Microsoft ihr Online-Konto als Lösung.

Jaja. Ganz toll, dieses Microsoft.:freak:

Wie verstrahlt muss man sein, um so unkritisch deren Propaganda zu übernehmen?
 
Alexander2 schrieb:
Auch bei Windows Nutzern.

Mag daran liegen, dass das Problem halt wie fast immer nur einen Teil der Nutzer betrifft. Ich habe diesen Bug auch nicht. Soll ich jetzt deswegen rumweinen!?

andy_m4 schrieb:
Ähm doch. Nämlich potentielle Datenschutzprobleme

Keiner zwingt dich, das Microsoft Konto für irgendwas zu nutzen. Ich nutze es auch nur, um meine Windows-Lizenz und meine Office-Lizenz zu halten sowie für eine einzige App (To-Do).

All die Daten die (mehr oder weniger) vermeintlich an Microsoft abfließen, hat Microsoft auch ohne dein Konto schon.

Og.Pelle schrieb:
DAS hier ist ein wirkliches Problem:

Das ist zwar in der Tat (in der Theorie) ein größeres Problem, als der Taskamanager hier (Welcher im schlimmstenfall einfach nur ein kleines Ärgernis ist), aber ein wirkliches Problem sehe ich auch nicht. Wer Bitlocker nutzt sollte seinen Schlüssel logischerweise immer parat haben (Oder wissen, wo er aufbewahrt ist...), sonst ergibt das ja auch wenig Sinn. Auf den meisten Systemen außerhalb von Firmen-Netzwerken dürfte das also eher ohnehin nicht der Fall sein.
(Ich bin mir grade allerdings nicht mehr sicher, ob Microsoft auch bei Consumer-Laptops im Auslieferungszustand die Grundverschlüsselung vorsieht... Meine da mal was in dieser Richtung gelesen zu haben... Für so einen Fall sollte aber eigentlich der Hersteller einen Schlüssel mitliefern. Sonst diesen anpflaumen.)
 
Zuletzt bearbeitet:
MaverickM schrieb:
Keiner zwingt dich, das Microsoft Konto für irgendwas zu nutzen.
Mag ja sein, das man viele Dinge nicht nutzen braucht. Aber man muss sich trotzdem drum kümmern und aufpassen, das man nicht doch versehentlich irgendwas davon benutzt und auch wirklich ausgeschaltet ist.
Das hab ich nicht, wenn ich erst gar kein Konto habe.
Zumal ja zu befürchten steht, das es künftig eher schlimmer wird.

MaverickM schrieb:
All die Daten die (mehr oder weniger) vermeintlich an Microsoft abfließen, hat Microsoft auch ohne dein Konto schon.
Und all das stört Dich nicht weil Du hast ja eh nix zu verbergen. Richtig? :-)
 
andy_m4 schrieb:
Und all das stört Dich nicht weil Du hast ja eh nix zu verbergen.

Ich habe Die Datenweitergabe nach Möglichkeiten von Windows eingeschränkt. Ganz lässt sich das ja (ohne Zusatzkram, den ich nicht gewillt bin zu verwenden) ohnehin nicht abschalten. Es ist schlichtweg eine Kosten-Nutzen-Rechnung. Was bin ich bereit (an Daten) für was herzugeben?

Zu verbergen habe ich jede Menge. Mein Privatkram geht niemanden etwas an.
 
MaverickM schrieb:
Ich habe Die Datenweitergabe nach Möglichkeiten von Windows eingeschränkt.
Ja siehst Du. Und kein Online-Konto zu benutzen ist zweifelsfrei eine weitere Möglichkeit die Datenweitergabe einzuschränken und zu minimieren.

MaverickM schrieb:
Ganz lässt sich das ja (ohne Zusatzkram, den ich nicht gewillt bin zu verwenden) ohnehin nicht abschalten.
Ja. Leider. Ich glaube, viele Leute wären echt glücklich darüber, wenn es die Möglichkeit gäbe alles abzuschalten. Idealerweise wenn es an zentraler Stelle einen Knopf gäbe um global alles auszuknipsen, ohne das man sich erst durch dutzende von Optionen hangeln muss.

Vermutlich ist die einfachste/pragmatischste Lösung am Router alle IP-Adressen/Domains zu sperren, die Microsoft so benutzt (abzüglich derer die man fürs Windows-Update braucht). Dann muss man wenigstens nicht in Windows selbst rumfummeln.
 
andy_m4 schrieb:
eine weitere Möglichkeit die Datenweitergabe einzuschränken und zu minimieren.

Wie gesagt macht es meines Wissens nach keinen Unterschied ob mit oder ohne Microsoft Konto. Windows sammelt deswegen nicht mehr oder weniger Daten.
 
MaverickM schrieb:
Wie gesagt macht es meines Wissens nach keinen Unterschied ob mit oder ohne Microsoft Konto
Naja. Das kann man so nicht sagen.
Siehe dazu auch:
https://www.microsoft.com/de-de/privacy/privacystatement#mainmicrosoftaccountmodule

Und selbst wenn man sagt, man knipst das meiste davon aus, bleiben immer noch Daten über und Du eröffnest Dir (wie bereits gesagt) auch das Tor das Du vergisst bestimmte Sachen abzuschalten und dann doch mehr Daten als nötig abfließen.

Und selbst wenn Du sagst, das man die Informationen die man darüber kriegt ja auch z.B: über Telemetrie kriegt, ist es dennoch ein Unterschied.
Also zum Beispiel die Info, wann ich mich an meinen PC anmelde oder überhaupt die Tatsache, das ich gegenüber Microsoft per ID eindeutig zu identifizieren bin.
Das ließe sich wahrscheinlich auch über Telemetrie ableiten. Nur ist es so, das die DSGVO grundsätzlich eine Zweckbindung von Daten vorsieht. Und wenn man Telemetriedaten die ja für Diagnose gedacht sind dann plötzlich für Tracking benutzt werden, ist es erst potentiell erst mal rechtlich ein Problem.

Bei einem Microsoft-Konto hast Du nicht nur die Daten, sondern erteilst auch gleichzeitig die Erlaubnis die auch für Tracking zu benutzen.

Und dann gibts natürlich auch noch ganz simple Sicherheitsgründe. Ein lokales Konto ist halt nur auf meinen PC erreichbar. Wenn ich ein Online-Konto hab, dann ist das ein Dienst der plötzlich weltweit zu erreichen ist. Ich mach mir da also auch einen Angriffsvektor auf. Einen, den ich mit lokalem Konto erst gar nicht hatte.
Und auch das fällt halt in die Datenschutzkategorie.
 
andy_m4 schrieb:
Also zum Beispiel die Info, wann ich mich an meinen PC anmelde oder überhaupt die Tatsache, das ich gegenüber Microsoft per ID eindeutig zu identifizieren bin.
Dein Rechner ist auch ohne eine Nutzer ID eindeutig zu identifizieren.

Edit:
Und natürlich in der EULA sichern die sich schon die Rechte Daten zu sammeln ganz offiziell.
2025-11-07_17-14.png

https://www.microsoft.com/content/d...nstalled)/UseTerms_OEM_Windows_11_English.pdf
 
Zuletzt bearbeitet:
andy_m4 schrieb:
Wenn ich ein Online-Konto hab, dann ist das ein Dienst der plötzlich weltweit zu erreichen ist. Ich mach mir da also auch einen Angriffsvektor auf.

Was für ein Dienst soll denn weltweit zu erreichen sein!? Und wieso sollte das ein Angriffsvektor sein!?

Sorry, aber das ist einfach wirr. Ich schrieb davon, das Microsoft Konto ausschließlich für die Verwaltung deiner Lizenzen zu nutzen, nicht, dass Du das irgendwo im Netz verteilst, die E-Mail-Funktion (Über Outlook.com, ehemals Hotmails) zu verwenden oder damit Dinge online zu kaufen etc. pp.

Oder glaubst Du Microsoft stellt deinen Rechner plötzlich als Scheuentor ins Netz, nur weil Du ein Microsoft-Konto statt einem lokalen auf deinem Rechner nutzt?
 
Gibt es überhaupt weltweit Urteile gegen Microsoft dass durch Datentelemetrie private Daten missbräuchlich verwendet wurden? Ich bitte um Quellenangaben
 
Für mich geht es um das Potenzial und das die sich das Pauschal vorab auch sichern.
Schon das gefällt mir garnicht.
 
Alexander2 schrieb:
das die sich das Pauschal vorab auch sichern.
Inwiefern sichert sich MS die Möglichkeit, Daten missbräuchlich zu benutzen? Die Formulierung in den AGB möchte ich sehen. MS hat einige Kapazitäten aufgebaut, um Daten innerhalb Europas speichern zu können und damit entsprechendes Datenschutzrecht einzuhalten. Das ist abseits irgendwelcher "Potenziale" eine Tatsache. Dass hier persönliche Daten bei einem privaten Konzern zentralisiert verarbeitet werden, darf und muss man kritisieren, weil es diese Daten angreifbar macht. Ich sehe aber von Seiten Microsofts bisher keine konkreten Schritte, diese Daten absichtlich zu kompromittieren.
 
Oh, von Missbräuchlich schreibst du. Ich habe in keiner weise etwas von missbräuchlich geschrieben.
 
Es kam so rüber, weil der Beitrag davor auf diesen Aspekt einging. Aber wofür sichert sich MS dann deiner Meinung nach das Potenzial? Ich hab die AGB von MS ja nun einige Male auch beruflich anschauen müssen und wie @WinFan schreibt, sind mir auch keine Urteile bekannt, wo MS absichtlich gegen Recht verstoßen hätte.
 
Die werden wohl zumindest hie rund da Daten empfangen und für genau das benutzen was sie auch schreiben, um daraus Schlüsse zu ziehen was beliebt ist ggf. neue Produkte etc...

Was sonst noch damit gemacht wird und ob die noch mehr an Daten ggf. ziehen? Keine Ahnung.
Muss mir schon das gefallen? Nein.
 
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