News Core Ultra 300?: Arrow Lake-Refresh soll doch keine schnellere NPU erhalten

CDLABSRadonP... schrieb:
Ein Refresh des ComputeTile oder CCDs in N3P (für alle, Desktop und Mobile) sowie das neue iGPU-Tile von PantherLake auch für ArrowLake-H-Refresh halte ich für sinnvoller.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Arrow Lake einfach den SoC Tile von Panthe Lake bekommt.
Vielleicht sogar den GPU Tile. Gibt ja die Pantherlake eine kleine und eine große GPU.

CPU in N3P ergibt null Sinn, da nicht designkompatibel zu N3B. Viel Aufwand für nichts.
 
@stefan92x Stimmt, die beiden "Exoten" habe ich vergessen, die haben ja ne kleine NPU. Aber wie Du sagst ebenso klein wie die Arrow Lake, was nicht für Copilot+ reicht. Und imho relativ sinnlos ist in der Grösse, egal ob AMD oder Intel CPU.

Zumindest die 40 TOPS für Copilot+ sollten drin sein, man kann damit rechnen, dass diese Hürde in Zukunft in der Windowswelt relevant wird.

Der Vorteil von Intel sehe ich, wenn sie diese grössere NPU in allen Ultra 300 bringen, d.h. über das ganze Desktop Sortiment und nicht nur bei den APUs wie AMD.
 
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Es müsste halt Steckkarten mit NPU Chips geben wo man wie Grafikkarten austauschen kann.
Dann wäre der Intel Vorteil was dieses Thema angeht nicht mehr gegeben.
 
CadillacFan77 schrieb:
Der Vorteil von Intel sehe ich, wenn sie diese grössere NPU in allen Ultra 300 bringen, d.h. über das ganze Desktop Sortiment und nicht nur bei den APUs wie AMD.

Der Vorteil wird mit Zen6 eh erledigt sein, wenn der neue IO Die kommt, natürlich mit einer dicken NPU und einer RDNA4 iGPU 🙂
 
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Roesi schrieb:
Welche AMD CPU hat denn wie die Intel eine NPU für den Desktop mit drin?
Alle Desktop Modelle. Und darum geht es, damit macht Intel immer noch den Großteil seines Umsatzes. Ich weiß, dass Textverständnis nicht immer von Erfolg gekrönt ist, aber es geht vorrangig darum, im Desktop die gleichen Module zu nutzen, um auch den Ausschuss zu verbessern..
Angeblich soll 18A ja schon wieder da Acta gelegt werden.

Mir ist Copilot+ im Desktop egal, meinem Arbeitsgeber nicht. Das Leben besteht nicht nur aus gaming CPU.

Und würde Intel endlich die Effizienz ihrer P Core Mal auf die Kette bekommen, müsste man nicht Mal diese E Core als "Verbesserung" vorschieben. Ich hoffe, dass sich mit 18A da etwas tut, aber ich bin echt sehr skeptisch. Nebenbei muss Intel den doppelten Ringbus komplett überarbeiten, sonst läuft man wie bei Zen 2 in das gleiche Latenzproblem
 
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relaxed_Guy schrieb:
Intel kann machen was Sie wollen. Den Imageschaden von Core Ultra 200 und der Plattform werden Sie nicht mehr reparieren können und aus den Köpfen bekommen.
Nicht ? :D Dann geh mal innen Saturn und frag mal wahllos irgendeinen PC Kunden was er zum Imageschaden der Core 200 Platform meint - der wird verdutzt gucken und sagen: "Ohhh da fragen Sie besser mal einen Experten". ;) Sowas weiss man nur innerhalb der Techbubble.
 
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Hab da 2 widersprüchliche Gedankengänge zum einen denk ich mir Gähn AMD zeigt euch trotzdem die Rücklichter und da müsste viel passieren das ich Intel kaufe, wobei ich einmal mit P4 offenbar so ne schlechtes Erlebnis hatte, mit diesen Herdplatten, das ich selbst Bulldozer Zeit AMD treu blieb, auch wenn ich das bisschen bereute.

Die andere Seite, denkt sich ok ja bringt mehr neues und mehr Preissenkungen dann wird sich auch AMD mit den Preisen bisschen bewegen :D
 
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Der_Unbekannte schrieb:
Weil AMD durch die illegalen Machenschaften einer Firma namens Intel(R) keine Möglichkeiten zum Entwickeln von konkurrenzfähigen Produkten hatte.
Das ist eine Unwahrheit und versucht lediglich zu verschleiern, dass AMD nach dem A64 einfach keine konkurrenzfähigen Produkte im Petto hatte, geschweige denn einen Plan wie man das hätte hinbiegen können. Mit Geld hat das nur bedingt was zu tun, weil mehr Geld daran hätte auch nur bedingt was geändert. Zudem gerade Intel und AMD heute rückblickend ganz klar belegen, dass Erfolg und Misserfolg bei Hochtechnologie in Form von einer Führungsrolle nicht das einzige Thema sind. Nichtmal das wichtigste Thema dabei. Denn AMD hat quasi fast ohne Finanzielle Mittel auf Pump und mit externen Finanzspritzen Zen entwickelt und den Grundstein für ihren aktuellen Erfolg gelegt und Intel hat mit sehr hohen finanziellen Mitteln viel Boden und Anteil verloren, egal wie viel Geld die da drauf kloppen. Also nein, die Aussage ist einfach quatsch...
Der_Unbekannte schrieb:
Während Intel mehrere Ansätze ausprobieren konnte, konnte das AMD aufgrund mangelnden Einkommens nicht.
Hat auch AMD doch auch getan. Nur hatten sie eben mit dem K9 aufs falsche Pferd gesetzt - man munkelt, dass K9 eine massiv auf Multicore ausgelegte Architektur gewesen sein soll und anders als von 1C zu 2C zu 4C kam dann halt relativ schnell eine gewisse Ernüchterung in den Markt. K9 wurde fallen gelassen und es wurde stattdessen K10 entwickelt -> was AMD starke Verzögerungen eingefahren hat. Neben dem Punkt, dass Intel zu der Zeit in der Lage war, einfach aufgrund des "alten" Ansatzes zwei CPU Dies zusammen zu kleben und über den FSB zu verbinden, musste AMD ein deutlich komplexeres Design entwickeln. Im ersten Anlauf war das sogar noch Fehlerbehaftet -> TLB Bug bei Phenom I.
Der_Unbekannte schrieb:
Was glaubst Du, wäre passiert, wenn AMD zeitgleich zu Bulldozer das Zen Design hätte beginnen können?

Jedenfalls brachten diese Machenschaften AMD an den Rand der Pleite.
Warum sollte man zwei Designs parallel entwickeln wenn man von der Sache überzeugt ist!?

Im Nachgang ist sowas immer einfach behauptet - das Problem dabei ist aber, dass während der Entwicklung eine ganze ganze Zeit lang überhaupt nicht klar ist, ob das Resultat am Ende wirklich konkurrenzfähig sein wird oder nicht.

Vor allem kommt an der Stelle dazu - zur Konkurrenzfähigkeit gehört eben auch dazu, dass der Konkurrent den ursprünglichen Annahmen nach agiert und nicht überdurchschnittlich gut abliefert. Intel hat das mehrfach in der Vergangenheit aber geschafft. Core2 und Sandy Bridge bspw. gehörten da dazu.
Um das mal in eine Zahl zu pressen - ein OCed 4,5GHz 2600k Sandy Bridge aus 01/2011 war im Multithreading in etwa doppelt so schnell wie ein 3,2 - 3,4GHz Core2 Quadcore aus 2006 (65nm). In 5 Jahren eine Leistungsverdopplung und das sogar annähernd allein durch die pro Thread Performance. Das ist das komplette Gegenteil von dem was AMD mit Bulldozer leistete. Denn dort ging es pro Thread ggü. K10.5 erstmal etwas runter.


Im Nachgang jetzt zu sagen, die hätten ja Zen parallel zu Bulldozer entwickeln können ist irgendwie quatsch.
Rockstar85 schrieb:
Und würde Intel endlich die Effizienz ihrer P Core Mal auf die Kette bekommen, müsste man nicht Mal diese E Core als "Verbesserung" vorschieben. Ich hoffe, dass sich mit 18A da etwas tut, aber ich bin echt sehr skeptisch. Nebenbei muss Intel den doppelten Ringbus komplett überarbeiten, sonst läuft man wie bei Zen 2 in das gleiche Latenzproblem
Die Effizienz ist doch völlig in Ordnung - das Ding ist eher, dass man obenraus wieder auf die letzten paar 100MHz verzichten sollte. Etwas was halt schwer ist, wenn man nicht Marktführer ist und wenn die Konkurrenz am längeren Hebel sitzt bei der Festlegung der Messlatte.
 
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CadillacFan77 schrieb:
Das finde ich einen schlauen Schachzug von Intel. Gerade im Business Bereich werden Copilot+ Geräte immer wichtiger und die NPU kann dort auch tatsächlich was beitragen (wie @mscn auf der 1. Seite erläutert hat).

Aufm Desktop?
Nicht wirklich, da hat man ne grosse iGPU optimalerweise oder eine dGPU oder lässt es auf der CPU selber laufen. Da ist jetzt Energieeffizienz nicht so brutal wichtig wie im Notebook.
Dort kann man mit der NPU sicher Energie sparen.
 
fdsonne schrieb:
Die Effizienz ist doch völlig in Ordnung - das Ding ist eher, dass man obenraus wieder auf die letzten paar 100MHz verzichten sollte. Etwas was halt schwer ist, wenn man nicht Marktführer ist und wenn die Konkurrenz am längeren Hebel sitzt bei der Festlegung der Messlatte.

Wo Intel in einem P Core Cluster ganze 2 Kerne unter bekommt, baut AMD ein 4C Cluster unter..

Ich glaube die Effizienz ist nicht in Ordnung und nur bei Teillast wirklich okay. Und AMD hat noch genug Optionen, die Effizienz des I/O Die zu verbessern..

Nebenbei Intels Marktführerschaft hat sie erst dazu gebracht (und die Probleme bei 14NM). Intel muss aber ihr Latenzproblem in Griff bekommen
 
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Muss Intel hier Kredit geben. Man ist bestrebt Land gut zu machen.

Intel Core Ultra 5 ist ein sehr solides Produkt. Wäre auch fast mein Wahlprozessor geworden. Hab mich dann aber für eine 12. Generation i5 entschieden. Mehr als ausreichend für das was ich mache. Und ich konnte meinen DDR4 Speicher behalten. Kosten gespart.

Es darf spannend bleiben. Zuviel Dominanz, egal ob AMD oder Intel Schaden nur dem Kunden, uns...

Gruß
Holzinternet
 
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quakegott schrieb:
ntel hätte sich mal lieber diesen Copilot+ sichern sollen. Es wird immer häufiger von Kunden gewünscht dass das neue Gerät schon jetzt ungefähr Windows 12 können soll.
Intel ist doch bei diesen Copilot Ding dabei. Wenn ich ein Notebook bei Dell mit der Intel Core 200V bestelle, dann muss ich Windows 11 Pro Copilot+ in der Konfiguration auswählen.
 
fdsonne schrieb:
Das ist eine Unwahrheit und versucht lediglich zu verschleiern, dass AMD nach dem A64 einfach keine konkurrenzfähigen Produkte im Petto hatte, geschweige denn einen Plan wie man das hätte hinbiegen können. Mit Geld hat das nur bedingt was zu tun, weil mehr Geld daran hätte auch nur bedingt was geändert.

Forist @Der_Unbekannte bezog sich vermutlich unter anderem auf diesen Vorgang. Insofern entsprechen seine Ausführungen zumindest insoweit den Tatsachen, als dass AMD bar unläuteren Wettbewerbs auf Ressourcen, auch im Bereich R&D, verzichten musste.

Darüber hinaus sollte es als unstrittig gelten, dass Tech-Konzerne in Abhängigkeit der ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen in viele verschiedene Richtungen entwickeln.
 
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"Soll mehr als nur höhere Takraten bieten"
Ich horche auf!
"sondern auch eine stärkere NPU..."
Und ich bin raus. Schönen Montag noch!
 
@fdsonne

Nein, einfach nein.

Nur um ein paar Dinge zu nennen:

1. Intel hat mehrere unabhängige Designteams, die verschiedene Architekturen entwickeln, ähnlich wie AMD jetzt.
Das war unter anderem der Grund, warum Intel so schnell mit Core2 zurückkommen konnte, als sie mit dem Pentium4 sich in eine Sackgasse manövrierten.
Die „Urmutter“ der heutigen, leistungsstarken CPUs war der mobile Core M entwickelt vom israelischem Design Team.

AMD konnte sich das schlicht nicht leisten, diesen „Luxus“.

Darum war Bulldozer fast 6 Jahre die Speerspitze bei AMD, da nahezu alles in Zen reinfloss.

Ein anderes „AMD“ mit mehr Ressourcen hätte ganz anders handeln können.

Das Entwickeln einer Arch von Scratch dauert mindestens 5 Jahre.

2. Hatte Intel früher immer einen massiven Fertigungsvorteil, den sie aufgrund der absurden Gewinne als Monopolist finanzieren konnten. AMD musste andere, innovative Ansätze versuchen, um überhaupt eine Chance zu haben.

3. illegale Preisabsprachen und Schmiergelder, vom „Verbot“ von AMD CPUs, bis hin zu „leichteren“ Dingen dafür zu sorgen, das AMD absichtlich schlechtere Boards erhält.

Und diese Dinge passieren bis heute.

Warum glaubst du, gibt es bei AMD kaum gute ITX Boards? Intel zahlt halt eben gut(„Dell is the best friend Money can buy“).

4. Benachteiligung auf Softwareebene. Wurde die Aktion mit dem Intel Compiler auch schon vergessen? Manipulation von Benchmarks?

Deine „Argumente“ gehen voll am Thema vorbei.
 
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anexX schrieb:
Nicht ? :D Dann geh mal innen Saturn und frag mal wahllos irgendeinen PC Kunden was er zum Imageschaden der Core 200 Platform meint - der wird verdutzt gucken und sagen: "Ohhh da fragen Sie besser mal einen Experten". ;) Sowas weiss man nur innerhalb der Techbubble.
Das OEM und DIY unterschiedliche Märkte sind sollte im Forum hier jedem bewusst sein.
 
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Botcruscher schrieb:
Das Stück Siliziumverschwendung noch mal aufzubohren ist schon eine größere Änderung und überraschend. Den IOD/SOC in mehren Versionen zu bringen ist extrem unwirtschaftlich. Mal sehen ob der Desktop da noch zwangsbeglückt wird.
Ich warte ja noch immer auf den Tag, wo man mir mal stichhaltig erklärt, wofür der NPU-Nonsense gut sein soll, wenn der Endkunde für etwas und einen Teil des Prozessors zu bezahlen hat, was er a) gar nicht nutzt, geschweige denn b) in Ermangelung von entsprechender Software (-Infrastruktur) überhaupt nicht nutzen kann.

Freiwillige vor? Aber bitte erspart mir den Blödsinn mit "Windows 12 Konform"!
Botcruscher schrieb:
Im Desktop? Wie soll das funktionieren? Der Refresh löst keines der Probleme. Eine Gurken-NPU braucht auf dem Desktop niemand und dafür zahlt auch keiner. Intel wird auch hier schnell die Preise anpassen müssen.
Ich verstehe auch nicht, weswegen Intel sich den Quatsch gibt und die nächste +100 MHz-Neuauflage von Arrow Lake auflegen will – Bringt nichts und kostet bloß Geld. Beides kann sich Intel eigtentlich nicht leisten.

Aber vielleicht bin ich auch nicht doof genug, sowas zu blicken – Dafür brauch ich wahrscheinlich den Intel-Blick.

ARL ist so schon ein Rohrkrepierer und verkauft sich ohnehin sehr schlecht gegen AMD, mußte schon im Preis gesenkt werden und ist zudem schweineteuer zu fertigen dank TSMC-Marge und Intel 22FFL Base-Tile.

Und nun auch noch die ganze kostspielige zusätzliche Logistik und Distributoren-Infrastruktur jetzt auch noch mit der nächsten Nullnummer vollzustopfen, wenn die Vertriebskanäle ohnehin noch von großen Beständen unverkaufter ARL-SKUs voll sind, erschließt sich einem nicht …

Vielleicht ist der Laden auch einfach nur noch verzweifelt und denkt, er rettet sich damit bis zum nächsten Quartal übers Ziel? Wer weiß …
 
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Matthias80 schrieb:
Uhhhhhh ne stärkere NPU. SCHNARCH! 😴
Eine stärkere NPU ist wesentlich wichtiger für Intel als 8% mehr Leistung in Benchmarks.

Da gehts um das Copilot+ Siegel, das außer Intel alle neuen Windows Geräte tragen.
 
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