Chilisidian schrieb:
Die Abstände zwischen zwei Gens werden immer länger, das war so zu erwarten weil die Verringerung der Fertigungsstruktur nicht mehr linear sein kann dank physikalischer Grenzen.
Das hat nicht nur etwas mit der Fertigung zutun, sondern auch damit, dass Nvidia als auch AMD seit gut 6 beziehungsweise 10 Jahren auch weitgehend eine finale Architektur gefunden haben, die sie verbessern, aber nicht mehr radikal umbauen.
Nvidia hat mit der GeForce 8800 GTX und Cuda die Tesla-Architektur eingeführt und sich auf "Warp32" eingeschworen. Seit dem hat Nvidia jede Architektur an Warp32 besser angepasst und mit Maxwell quasi die "optimale" Grundarchitektur gefunden. Seit dem wird der Grundaufbau beibehalten.
AMD hat Wave64 "favorisiert" und ist jetzt aufh Wave64/Wave32 gegangen und hat mit RDNA ihre Grundarchitektur dafür gefunden, die nun verbessert wird. Wirklich neue Wege gehen da weder AMD und Nvidia aktuell. Intel passt sich dem auch an. Seit nun gut über 15 Jahren optimieren Spieleentwickler quasi auf Warp32 und ggf. Wave64 und seit 2019 quasi durchgänig auf Warp32.
Nighteye schrieb:
Also werden wir wohl bei Gaming Grafikkarten ca 230 Rops bei der RTX 6090 sehen.
Das kannst du an der Stelle sogar relativ genau ausrechnen, wie viele ROPs man am Ende sehen wird.
Pro GPC sind es 16 ROPs, bei 256 ROPs wären das 16 GPC - GB202 hat 12. Pro abgeschalterter GPC gehen 16 ROPs weg - GB202 hat 11 aktive GPC (nicht alle TPC sind aber aktiv pro GPC) und kommt damit auf 176 ROPs. Gut, die ROPs sind noch mal in 8er Partition in der GPC.
Wenn bei der RTX 6090 eine GPC fehlt, sind es 240 ROPs, wären es 2 GPC, wären es 224 ROPs oder 232 wenn ein Part abgeschaltet wird.
Und mit den 256 ROPs gehts eben auf 16 GPC, bei 16 SM wären das sogar 256 SM. Eine GPC Weg, wären wir bei 240 SM, wenn man dann noch bei ein paar GPC je ein TPC deaktiviert, wäre alles von 210 SM - 240 SM drin.
UND NEIN BITTE NICHT ERNSTNEHMEN ich rechne nur.
phanter schrieb:
EPYC 9005 schon (9965-9645)
N3 wird für Zen5C genutzt, das waren aber nicht die ersten Zen5-Kerne. N3 war für TSMC jedoch teilweise mit massiven Problemen behaftet.
phanter schrieb:
Zwischen GTX 400 und 500 lagen nur 7 Monate, zwischen GTX 600 und GTX 700 nur 11 Monate
Auch beim Rest waren wir bis zur 10er Series im Schnitt bei 1 1/2 Jahren.
Ungleicher Vergleich an dieser Stelle.
GTX 400 und GTX 500 basieren beide auf der Fermi-Architektur und eher eine Anpassung/Optimierung des ursprünglichen Chips.
Die letze Tesla-Iteration kam Januar 2009 auf dem Markt, Fermi als Architekturnachfolger kam März 2010 auf dem Markt - 14 Monate. Und das ist "etwas" unfair.
Die GTX 500 war der neue Chip der GF110 und ist weitgehend ein optimierter GF100, sieht man sowohl an den Eckdaten als auch anderen Punkten. Der Nachfolger als Architektur ist Kepler. Das war März 2012 und damit 24 Monate.
Die GTX 700 war bis auf Maxwell alias GTX 750 auch Kepler und hier hat man siczh den GK100 gespart, weil der wohl Probleme macht und hat den GK110 dann nachgeschoben, weil man vermutlich die Probleme die man mit dem GF100 hatte, nicht noch mal wollte. Maxwell als Nachfolger kam im Februar 2014 und damit 23 Monate.
Pascall als Maxwell-Nachfolger war Mai 2016 - 27 Monate nach dem Release. Turing als Pascall-Nachfolger war Juni 2018 und damit 25 Monate.
Wirklich neue Architekturen hat Nvidia seit Tesla quasi auch nur knapp alle 2 Jahre eingeführt. Bei Fermi und Kepler gab es einen zwischen Schritt, weil der GF100 seine Probleme hatte und der GK100 nicht kam im Consumer-Bereich, sondern der GK100 es übernehmen musste, aber noch nicht fertig war.
GTX 700 war zum großen Teil deswegen auch nur ein Rebranding, während GTX 500 teils teils.