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News Easy-Mode für Horror-Spiel: Cronos: The New Dawn plant „Warmduscher-Modus“

@aid0nex Du wiedersprichst dir! ZUm einen verlangst du das jeder so spielen soll wie will. ZUm andern wünscht du aber eine Obtion die es anderen Spielern das durchaus wegnimmt! Du willst Savescumming, mehrer Spielstände und zur not ALT+F4? Was ist mit den Leute die Spass an spielen haen die gerade als Designfeature feieren, das eben zu können, überall zu speichern, mist zu bauen ohne konsequenzen?

Gerade dein Beispiel zeigt ja die Unvereinbarkeit mancher Deventscheidungen sehr gut! Auch wie egoistisch es in warheit ist... "jeder soll spielen so wie er will"(solange ich so spielen kann wie ich es will) ....
Und das ist halt die eigentliche Wahrheit. Da nehmen sich Casusals und Hardcoreplayer nichts. Beide Seiten wollen Ihr spiel. Nur ist nicht immer beides auch Vereinbar. Dann gibts mehr Casuals als HC Gamer. Sprich damit es Casuals gefühlt, werden oft kompromisse auf kosten der HC Spieler gemacht.

ICh bin zb ein riesiger Fan von SPeicherpunkten und von Echtzeitspeicherung eine einzigen Speicherplatzes. Und dann siehst du sofort das wir nur schwer das gleiche Spiel spielen können. Ich schätze auch lange Laufwege, XP Verlust. Also die "PainInAss" Mechaniks. Einfach weil es das Adrenalin erhöht.
 
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Bei Enshrouded hab ich festgestellt das man den Schwierigkeitsgrad auch in zahlreichen Einzelpunkten manuell anpassen kann und das ganz nach belieben auch während dem laufenden Spiel.
Komm ich mit nem Boss nicht klar regel, ich einfach kurzfristig den Schadensoutput für Bosse runter oder meine Lebenspunkte hoch usw. Man kann fast alle relevanten Optionen immer wieder neu anpassen.
Soviel Freiheit finde ich dann doch etwas zu viel des guten. Es gibt nur wenige Stellen wo man dann doch etwas kreativ werden muss...
 
lynx007 schrieb:
ICh bin zb ein riesiger Fan von SPeicherpunkten und von echtzeitspeicherung eine einzigen Speicherpunktes. Und dann siehst du sofort das wir nciht das gleiche spiel spielen können.

Natürlich. Half-Life 2 und Serious Sam 2 z.B. haben beides. Autosave, und freies Speichern auf Wunsch.
 
@JMP $FCE2
Half Life 2 ist wie alt ? Wusst ich garnicht. Aber ich habe vorhin mit Q2 angeschnitten... Auch da konnte man Savescummen.... aber weil es kein LIfeReg oder Punkt gab wo du alles aufgefühlt hast, blieb der Einfluss halt begrenzt.

Heute findest du so etwas selten. Insbesondere Rouge-Lite Games, die sich ja eigentlich an Hardcore Gamer richten, welches läst sich nicht oder kuam mit ALT-F4 Cheesen...

MIch regt das immer tierisch auf und ist auf YT direkt auch ein Grund den daumen unten zu geben. Ab er ich bin da halt die falsche Gen. Ich tue mir ja sogar schwer BattleBrothers nicht auf Ironmode durchzuspielen, weil ich das gefühl habe, Savescuming nimmt mir meinen Sieg weg. Was wiederum bei BattleBrothers, welches wirklich ein richtig Krankes spiel wieder dumm ist, weil dir die DEVs vorhersogar sagen spiel es auf "EASY". Sprich das spiel ist so saubock schwer das es sogar gewolt ist das man Savescummed.
 
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leipziger1979 schrieb:
Und so eine Formulierung von einer "eigentlich" seriösen und kompetenten Seite.
Muss man das heutzutage so formulieren um Zuschauer zu erreichen?


  • Jeder kann so schwer spielen wie er möchte
  • Als Entwickler verkauft man mehr Kopien des Spiels
Mit dem Ausdruck hat doch keiner irgendjemandem verboten zu zocken wie er will?
Ich finde immer lustig was alles reininterpretiert wird wenn man besonders tolerant gegenüber allen sein will. Da kommt dann meistens genau das Gegenteil bei raus. Dann wird sich über jedes Wort aufgeregt was ein bisschen querschlägt. Ist schon krass wie empfindlich die Gesellschaft geworden ist.

Mit so einem Wischiwaschi, Warmduscher, Weichwurst Modus wird das Hirn ja überhaupt nicht mehr gefordert und das bedeutet dass die Hirnrinde mit den Jahren abbaut und man zwangsläufig dement und oder dumm wird. Weil ALLES immer leichter wird. Selbst in der Schule muss kein Kind mehr denken können.
Natürlich suchen sich die meisten immer den Weg des geringsten Widerstandes um ans Ziel zu kommen, das ist aber in manchen Bereichen ein Fehler. Im Job mag das von Vorteil sein. Aber wenn es um sowas wie Spiele geht muss auch mal eine Kopfnuss dabei sein damit man nicht total verblödet und spiele wieder an Reiz gewinnen. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig sein Hirn nicht komplett offline zu schicken, das wird nämlich immer mehr zum Problem. Das wird von unserer Welt die uns umgibt derzeit hart provoziert.

Als Entwickler würde ich nicht extra den Softimodus einführen sondern zusehen dass die Balance verbessert bzw das ganze Spiel verbessert wird, weil dann macht auch ein hoher Schwierigkeitsgrad Spaß
 
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Cool Master schrieb:
99,9% der Horror-Spiele sind einfach schlecht. 1. billige Jump-Scares (was nicht mal wirklich Horror ist)

Es gibt sehr viele gute Horror-Spiele, die ohne praktisch Jump-Scares auskommen.
Unter anderem z.B. Silent Hill, Layers of Fear, Little Nightmares, Signalis, usw.
Aber auch so subtile Titel wie The Boba Teashop oder No Players Online.

Das so viele Horror-Spiele schlecht wären hat nichts mit der Realität zu tun.
Ergänzung ()

pioneer3001 schrieb:
Wer nicht auf Schwer spielt, riskiert Demenz. Aber bei Konsolenports versteh ich das. Man kann da oft nicht frei speichern. Da gibts nur alle fünf Kilometer eine Schreibmaschine oder ein rotes Quadrat.

Ist ja auch gut so. Mit Quick-Save/Load wird alles zum Easy Modus, egal wie das Spiel designed ist.
 
Fyrex schrieb:
Mit Quick-Save/Load wird alles zum Easy Modus, egal wie das Spiel designed ist.

Falsch. Die Kletter- und Sprungsequenzen der ersten Tomb Raider-Spiele waren anspruchsvoller, als heute üblich. Sie nervten aber nicht, weil man eben direkt den nächsten Versuch starten konnte.

Heute sind Klettereien in AAA-Games meist mit gelb markierten Kanten und Festhalteautomatik herunterverdummt, weil sonst die Strafarbeitsrennerei vom letzten Checkpoint schnell zu lästig würde.

Checkpoint-Strafarbeiten, insbesondere mit respawnenden Trashmobs, sind einfach nur nervtötende Zeitschinderei. Mit "Anspruch" hat das nichts zu tun.
 
lynx007 schrieb:
@aid0nex Du wiedersprichst dir! ZUm einen verlangst du das jeder so spielen soll wie will. ZUm andern wünscht du aber eine Obtion die es anderen Spielern das durchaus wegnimmt! Du willst Savescumming, mehrer Spielstände und zur not ALT+F4? Was ist mit den Leute die Spass an spielen haen die gerade als Designfeature feieren, das eben zu können, überall zu speichern, mist zu bauen ohne konsequenzen?

Hä bitte was? Bist du dir sicher, dass du meinen Kommentar richtig verstanden hast? 🤨
Ich will absolut gar niemanden irgendetwas weg nehmen. Ich will die Möglichkeit haben einen Schwierigkeitsgrad runter zu setzen und nach belieben Savegames anfertigen zu können. Niemand ist gezwungen, diese Optionen zu nutzen. Jeder kann weiterhin auf dem normalen/hohen Schwierigkeitsgrad spielen oder ohne diese Extra Saves spielen.

lynx007 schrieb:
Gerade dein Beispiel zeigt ja die Unvereinbarkeit mancher Deventscheidungen sehr gut! Auch wie egoistisch es in warheit ist... "jeder soll spielen so wie er will"(solange ich so spielen kann wie ich es will) ....
Und das ist halt die eigentliche Wahrheit. Da nehmen sich Casusals und Hardcoreplayer nichts. Beide Seiten wollen Ihr spiel. Nur ist nicht immer beides auch Vereinbar. Dann gibts mehr Casuals als HC Gamer. Sprich damit es Casuals gefühlt, werden oft kompromisse auf kosten der HC Spieler gemacht.

Wirklich ich verstehe absolut nicht was du mir sagen willst. :confused_alt:
Die Forderung verschiedene Schwierigkeitsgrade für verschiedene Spieler mit verschiedenen Ambitionen einzubauen ist egoistisch? Hä??


lynx007 schrieb:
ICh bin zb ein riesiger Fan von SPeicherpunkten und von Echtzeitspeicherung eine einzigen Speicherplatzes. Und dann siehst du sofort das wir nur schwer das gleiche Spiel spielen können. Ich schätze auch lange Laufwege, XP Verlust. Also die "PainInAss" Mechaniks. Einfach weil es das Adrenalin erhöht.

Nichts, wirklich absolut gar nichts hindert dich daran bei einem Game das mehrere Save Slots anbietet nur einen davon zu nutzen.

Was für ein absolut wirrer und sinnloser Kommentar...
 
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aid0nex schrieb:
Die Forderung verschiedene Schwierigkeitsgrade für verschiedene Spieler mit verschiedenen Ambitionen einzubauen ist egoistisch? Hä??
Das Phänomen nennt sich "Competitive Single Player" und kommt aus den Arcade-Hallen.

Es ist 1982. Du hast nach Einwurf von 25 Cent nicht einfach Spaß mit einem Bildschirm. Nein, du spielst du natürlich gegen die anderen vom Schulhof um den sog. "HIGHSCORE". Und du spielst auch nicht, weil dir das Spiel auf genau diesem einen Arcade-Automaten Spaß macht - eigentlich hasst du es und würdest lieber den Automaten direkt daneben spielen - sondern nur weil du gegen deinen Kollegen gewinnen musst für den Ruf auf dem Schulhof. Und dafür musst du natürlich möglichst oft 25 Cent einwerfen, um am Ende dann ganz oben in der HIGHSCORE-Liste zu erscheinen.

Als Videospiele auf die Heimcomputer kamen, dauerte es eine ganze Weile, bis zahlreiche von Arcade-Automaten übernommene Mechaniken endlich entfernt waren. OG DOOM (1993) hatte in der Alpha noch eine begrenzte Anzahl "Leben" und einen Punktezähler. Beides wurde erst zum Release entfernt, weil komplett überflüssig. Punkte haben nichts zu bedeuten - es kommt niemand zu dir nach Hause und schaut sich deinen Highscore an. "Leben" haben nichts zu bedeuten, schließlich wirfst du in deinen Heimcomputer keine 25 Cent ein für weitere drei davon.

Bis das Internet kam und es mit der Monetarisierung los ging. Und plötzlich waren alle diese Mechaniken wieder zurück. Heute überbieten sich Influencer auf YouTube im Competitive Single Player. Teilweise sind Spiele deshalb so schwer, dass sie nur noch von Influencern gespielt werden. Das ist gerade in der Indie-Szene sehr angesagt. Bis man irgendwann merkt, dass man nicht für irgendwelche Trophäen spielt, sondern weil es Spaß macht. Und der meiste von Influencern gehypte Trophäen-Slop eben gar keinen Spaß macht und man deshalb fix den Refund-Button drückt und wieder irgendein Spiel von 1993 startet...
 
Nach Alien Isolation finde kann ich die meisten Horrorspiele nicht mehr ernst nehmen.

Wie ist der Titel so?
 
pioneer3001 schrieb:
Wer nicht auf Schwer spielt, riskiert Demenz.
Dafür gibt es sicherlich eine wissenschaftlich erarbeitete Evidenz?
lynx007 schrieb:
Früher hat man das selbst in Casuals Games noch leistungen honeriert wie zb in D2 wo es in der Loby Titel Gab
Jep. Bei der Spreizung von Schwierigkeitsgraden kommt es auch genau darauf an. Für das Meistern des höchsten Grades sollte es idealerweise auch entsprechende Belohnungen geben, wie Titel, Errungenschaften etc.

Und der Schwierigkeitsgrad sollte nicht nur über einfaches skalieren von Schaden und Widerstand allein definiert sein.

Nachvollziehbar finde ich den Hinweis, dass es auf dem Markt genug Auswahl gibt und niemand gezwungen wird, "Souls Like" zu zocken. Ebenso nachvollziehbar ist, dass es für diese Zielgruppe möglicherweise zu wenig Auswahl gibt.

Eine gut gemachte Skalierung des Schwierigkeitsgrades mit Errungenschaften und anderen Belohnungen könnte der kleineren Zielgruppe möglicherweise sogar mehr Games "öffnen", als umgekehrt leichtere Schwierigkeitsgrade in bisher als sehr schwer einzuordnenden Games.

Manegarm schrieb:
Mit so einem Wischiwaschi, Warmduscher, Weichwurst Modus wird das Hirn ja überhaupt nicht mehr gefordert und das bedeutet dass die Hirnrinde mit den Jahren abbaut und man zwangsläufig dement und oder dumm wird. Weil ALLES immer leichter wird. Selbst in der Schule muss kein Kind mehr denken können.
Auch dafür gibt es sicherlich wissenschaftliche Evidenz?
 
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lynx007 schrieb:
Ich hätte noch ende 80er , frühe 90er dazuschreiben sollen.... Speicherfuntkion gab es erst mit der PS1 und war da auch oft limitiert.
Quake2 konnte man speichern ja... änderte nichts am lebensbalken... weil damals gabe es nciht so Brainrotten funktionen wie Life-Reg shit...

Man startet mit Level 1 mit 100 und spielte damit bis zum Endboss. Es gab Health, Armor, PowerUP, die man finden musste, und ja F5, Autosave... aber nichts was wie heute in BF6 dein Leben auffühlt. Und das war ja auch Geil, weil plätzlich Heatlh, Armor, Powerups ein extenziellen wert hatten.

Heute hat man praktisch nur noch diesen Brainrotten-Müll heutiger Shoter wo eine DMR nicht tötlich auf nen Head ist... Friendfire war damals Standart, bis irgendwelche Pleps so viel geheult haben das man heute nur noch Brainrotten Matchmaking hat. Ein Grund warum ich BF6 nicht anfass. Weil das halt nichts mit nem Shooter zu tun hat, wen Explosives, Headies aber auch FriendlyFIre nicht tötlich sind.

Mir zu erzählen das erhöhe den Anspruch ist halt nonsens. Heute gilt es als gutes Spieldesing wen jeder Schimpanse der ein Spielerworben hat, sich nicht wie ein Schimpanse fühlt. Damals war das Gegenteil der Fall. Wer wie ein Schimpanse spielte, fühlte sich schnell wie einer. Aber das ist nicht Massenkompatibel. Und wen der 0815 Spieler noch Erfolg spüren will, dann kann nicht gleichzeitig der HC Gamer im Boot sitzen.

Deshalb gibts halt auch heute BrainrottenAAA Games, und Indi-Nischen geames die einen total anderen weg gehen. Aber praktisch kaum etwas dazwischen. Weil es halt nicht wirtschaftlich stembar ist einen ähnlichen aufwand auf beide Gruppen zu machen.
Ergänzung ()



Damals gab es ja noch so etwas wie Telefonrechnung! Und damals war es auch noch üblich Games den Singelplayer durch zu spielen. Soviel Singelplayer Content war das in Q3 jetzt auch nicht. Ab Q3TA hats dann gereicht bei den Briten und Holländerns vom Server gekickt zu werden. :daumen: Plus 450DM Telefonrechnung. Was fürn Azubi-Gehalt schon ne Hausnummer war. Aber ja CTF blieb auch bei mir hänger....aber das war dan schon in Q3TA, Starsiege:Tribes, Teamfortress Classic. In Q3A war es praktisch immer Freezetag. Für 1vs1 oderRocketarena war ich zu dumm... bzw hätte anstat 5 std 8 std spielen müssen.... Aber das gab mein Einkommen nicht her und DSL inkl Flat nur in bestimmten Städten aktiv war. War dann auch mein Dämpfer um auf ein profesionelles Level zu kommen. Das zieht mich heute noch runter. Denn das Problem war nicht mein Skill. Sondern das ich am falschen Ort, zur falsche Zeit geboren wurde, um wirklich jedem den Boden aufzuwishen.
Hach, das waren noch Zeiten als man uns mit den kleinen Speicherkarten, 8MB hatten die?, abzocken konnte damit wir Spielstände speichern können?
 
aid0nex schrieb:
100% Zustimmung.
Ich habe KCD2 nach kurzer Zeit wieder zur Seite gelegt, weil ich an einigen Quests 3-4 mal ran musste bis es dann geklappt hat. In der Kombination mit dem "du kannst nicht einfach überall beliebig oft speichern" ist mich das dann zusehends frustriert. Im Internet liest man häufig "ja dann musst du dich mehr in das Kampfystem reinfuchsen". Aber ganz ehrlich: Da hab ich keinen Bock zu. Ich spiele vorwiegend nach Feierabend zur Entspannung. Da brauche ich nicht noch zusätzlich Stress, das habe ich den Tag über schon genug. Gebt mir doch wenigstens die Option, es leichter zu machen. Aber nein, gibt's bei KCD2 nicht! Es ist ja schön wenn einige Lust auf ein bockschweres Spiel haben, aber ich hab's nicht. Aber mich dann bevormunden zu wollen was ich gut zu finden habe, finde ich arrogant. Ich habe dem Entwickler Geld gegeben um mir ein Spiel zu liefern das Spaß macht, das Spiel macht mir aber keinen Spaß -> Ziel verfehlt. Das Game ist schlecht. Punkt. Das braucht mir auch keiner schön reden oder da persönlich werden.

Wenn KCD2 jetzt als "bockschweres Spiel" gilt, dann Gute Nacht, Spielevielfalt. :D Ich hatte bis vor Ende etliche Perks nicht mal freigeschaltet -- freiwillig. Anscheinend gibt es immer noch das Missverständnis, dass KCD ein Skillgame wäre. Ist es -- aber vorwiegend Heinrichs Skills. Wer die levelt, wutzt alles wech, lacht über jedes Schloss und gewinnt jede Dame für sich. Sehr schnell leveln tut man die auch für so ein 60-100-Stunden-"Monster" -- so dass man schon nach der ersten Karte dezent OP sein kann, wenn man dort das meiste mitnimmt. Die meisten Quests sind sowieso mal wieder völlig kampflos. Etwas, worauf Warhorse schon bei Teil 1 stolz waren.

Das schreibe ich als jemand, der gerade mit Wonne chillige Adventures spielt -- die scheinen mit ihren 10-20-Stunden ohne "Hochlevelarbeit" eher dein Beuteschema. Die VIelfalt machts! Und in den Worten des weisesten Entwicklers der Welt: Ein Spiel für jeden ist ein Spiel für niemanden. Das gilt nicht nur für den Schwierigkeitsgrad. Aber die Branche hat in ihrer Spitze so schon das Problem, dass sie noch krasser ist als die Screentests in Hollywood. Wäre Gaming Hollywood, hätte es Christopher Nolans "Memento" noch vor Kinostart in chronologische Reihenfolge umgemetzelt. Schließlich würden Teile des Testpublikums (verständlicherweise) genervt, irritiert oder gelangweilt auf den Film reagieren. Einige mögen sowieso gar keinen Bock haben. Wie im Vorabtest zu Deathloop, der eine clevere Idee komplett zersägt und zur stumpfen Ballerbude gemacht hat, in der man stumpf Tutorial-Marker abläuft -- selbst die eigentliche Lösung kaut das Spiel einem am Ende vor.

Fairerweise war schon die Spielidee eher was, das man sonst nur Indie findet. Und der Druck auf Arkane nach den kommerziellen Flops von Prey+Dishonored2 groß.

 
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aid0nex schrieb:
Ähm nein, wir reden nicht von irgendwelchen Automaten-Spielen mit einer Punktzahl als Highscore.
Ich will das ja nicht verteidigen, ich habe nur das Prinzip moderner Videospiele mit Monetarisierung erklärt.

aid0nex schrieb:
Wir reden von Offline Singeplayer Spielen ohne jeglichen Vergleich zu irgendwem.
Den "Vergleich" hat Microsoft mit der Xbox wieder eingeführt. Seitdem spielen Gamer für "Errungenschaften". Steam hat sie dann natürlich auch kopiert.

Heute findet der Vergleich aber vor allem unter Influencern auf YouTube statt. Gerade im Indie-Bereich werden denen dann sogar Spiele auf den Leib geschneidert - an den Wünschen der eigentlichen zahlenden Kundschaft vorbei.
 
Vigilant schrieb:
Geht doch nichts über freie Wahl bei der Schwierigkeit. Aber manch einer heftet sich ganz gerne einen Orden auf die Brust, wenn es ausschließlich schwer und herausfordernd ist und meinen, einen (völlig belanglosen) "Wert" zu verlieren, wenn andere etwas easy durchspielen können.
Ich sehe das grundsätzlich auch so aber ich möchte wenigstens Achievements für höhere Schwierigkeitsgrade. Das mag man jetzt bewerten wie man will aber irgendwie finde ich es halt befriedigend, wenn ich in dieser Form "belohnt" werde. Wobei "belohnt werden" das falsche Wort ist, das Achievement-Popup ist für mich halt die Bestätigung "ja, ich habe es wirklich geschafft" so doof das auch klingen mag. Ich finde Achievements aber ohnehin toll, wenn sie kreativ, frair und herausfordernd gestreut werden. Alberne Achievements oder Grindfest brauche ich auch nicht.
 
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Das Problem ist doch per se nicht Schwierigkeitsgrade.

Sondern dass Entwickler allzugerne frei wählbare Schwierigkeitsgrade dazu nutzen, das Spiel einfach nicht balancen zu müssen. Soll doch der Spieler wählen!
Ja und woher soll ich bitte wissen, ob in dem Spiel bitte leicht, mittel oder schwer für mich richtig ist? Noch bevor ich die ersten 5 Minuten Gameplay gesehen habe?

Und dann ist der "leicht" oder "schwer" meist nur ein Multiplikater auf ein paar Health Stats. Mit lachhaften Seiteneffekten, wie dass man gefühlt 10 Minuten auf jeden Standard-Gegner hacken muss oder Boss-Kämpfe ulkig werden, weil nach 3 Schlägen k.o.

@JMP $FCE2 Die gesammte Schwierigkeit z.B. durch alle paar Sekunden Savegame herausnehmen, ist doch auch kein Balancen, sondern nur die Wage voll in die andere Richtung durchdrücken. Macht dir wirklich Spaß, andauernd Menü zu navigieren um Savegame zu erstellen / reloaden?

Spiele zu blanacen ist eine Kunst!
Denke, das wird viel zu wenig geschätzt - weil man es so der Standard ist, dass Singleplayer-Games völlig vermurkst sind.



So wie es Cronos, einen Easy-Mode nachträglich hinzufügen (gerne auch zu Release!), umschifft natürlich die Problematik.
Ich finde, diesen Easy-Mode gerne auch als Cheat-Menü präsentieren mit mehr Optionen. So macht das z.B. Control.

Anderes, neures, Beispiel (wahrscheinlich unter vielen): Silent Hill f bietet einen an, nach so 5 Toden an der selben Stelle, Schwierigkeit zu ändern. Da fällt dann z.B. auch mal eine 2. Boss-Phase - also wenigstens ein bisschen Mühe gegeben.
Das sollte einfach jedes Spiel so handeln.

Nur, anders als Silent Hill f bitte aber einfach in den "normalen" Schwierigkeitsgrad starten. Und vtl. eine Option anbieten, nur diesen einen Boss / diese eine Stelle zu "überspringen".

Das wäre doch eine solide "Königslösung".

Natürlich gibt es darüber hinaus auch weitere interessante Lösungen wie dynamischer Schwierigkeitsgrad (macht z.B. Resident Evil) oder Möglichkeiten, in einem anderen Teil der Open World Map zu leveln. Aber das ist recht individuell; nicht jedes Spiel ist ein Elden Ring und hat tatsächlich massen an interessanten Content zum erkunden und finden :evillol: .
 
Janoe schrieb:
Das mag man jetzt bewerten wie man will aber irgendwie finde ich es halt befriedigend, wenn ich in dieser Form "belohnt" werde.
Und das beschreibt in Kurzform, was an modernen Spielen alles falsch ist.
 
Raptor85 schrieb:
Find ich gut. Jeder soll ein Spiel so spielen dürfen, wie es beliebt.
Ich habe auch meine Erfolgsmomente, wenn nicht auf Schwierigkeitsgrad "insane" gespielt wird.
Also ich habs auf "normal" gespielt und muss sagen es war schon recht easy.
Das einzige was dich killt ist die unsägliche Ressourcenknappheit.
Ich finde solche Modi machen ggf. die Vision hinter dem Spiel kaputt.
Solche Spiele (also auch Resi usw.) leben von dieser Knappheit und sind so konzeptioniert. Ein großer Teil der Atmo geht auf die Schwierigkeit zurück.

Als Beispiel: Khazan (Souls-like) - hat "Schwierigkeitsmodi".
Jetzt sogar einen "Easy".
Früher war der heutige "Normal" -> "Easy" und "Challenge" -> "Normal".
Ich sags mal so.
Der "Easy" Mode heute ist wirklich so lame. Da ist das Spiel kein Souls-Like mehr.
Die meisten Bosse first Try ... und was bleibt so einem Spiel dann noch? Das Spiel lebt von dieser Tod-Spirale.

Wäre wie wenn man in Elden Ring nen Easy Story Mode einbaut.
Welche Story?
Die, die ich dann lesen kann oder was?
BTW: Elden Ring hab ich nie gespielt, das Setting ist nichts für mich, aber Wuchang and Wukong hab ich durch und Wuchang war mit Abstand das schwerste bisher.
Wobei ich sagen muss meine Frustgrenze ist gebrochen worden bei dem Game... glaub bei einem Boss bin ich 200x gestorben, hat 7 Stunden dauer-Trys benötigt.....
 
Also ich spiele immer und das seit nun 45 Jahren auf einfach oder Story Modus.
Alles andere ist mir zu stressig. Schließlich will ich die Story erleben und dabei auch Spaß haben.
Allerdings bewundere ich die Leute die ein Spiel auf schwer oder extreme schaffen. Ein Respekt Punkt von mir.

Wünsche allen ein frohes Fest.
🎅🧑‍🎄🤶🎄
 
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